ARD
ARD Mo. 26.10.
Doku
Lena Ganschow und Hirn Chip Entwickler Martin Schüttler (li.) in der Reinraumproduktion der Firma Co Tec in Freiburg. Hier entstehen Brain-Computer-Interfaces der neuesten Generation. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2). hr/Kommunikatio
Lena Ganschow und Michael Mehringer im Gespräch. Michael ist einer der ersten Menschen in Deutschland, denen ein Brain-Computer-Interface implantiert. Er kann sein Gehirn direkt mit einem Computer verbinden. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2). hr/Kommunikatio
Was passiert, wenn immer mehr Menschen eine Hirn Computer in ihrem Kopf tragen? Das diskutiert Lena Ganschow mit Professorin Judith Simon (li.) vom Ethik Rat. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2). hr/Kommunikatio
Würden Sie Ihr Gehirn mit einem Computer verbinden? Mit dem Implantat in Lena Ganschows Hand ist das möglich. Es liest Hirnströme und leitet sie aus dem Kopf in einen Computer. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2+). hr/Kommunikati
Lena Ganschow und Odessa Clermont Ravra (re.) in der Charité in Berlin, Abteilung Neurotechnologie. Odessa kann seit einem Schlaganfall ihren linken Arm nicht mehr bewegen. Ein Spezialhandschuh, den sie mit ihren Gedanken steuert, soll ihr bei der Reha helfen. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2). hr/Kommunikatio
Hirnimplantate wie dieses könnten bald Krankheiten heilen, für die die Medizin bisher kein Mittel hatte. Aber welches Risiko birgt es, wenn wir unser Gehirn mit einem Computer verbinden? Lena Gnaschow geht der Frage nach. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2+). hr/Kommunikati
Seit einem Motorradunfall ist Michael Mehringer vom Hals abwärts gelähmt. Mihilfle einer neuen Technologie möchte er ein Stück Freiheit zurückerlangen. Er will lernen, einen Roboterarm mit seinen Gedanken zu steuern. © hr/Christian Brandt, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter hr-Sendung bei Nennung "Bild: hr/Christian Brandt" (S2). hr/Kommunikatio

Chip im Kopf

Das gesamte ARD Programm auf einen Blick: TV-Programm und Videos zum Abruf aus den Mediatheken, aktuelle Nachrichten und Hintergründe. 

Wie Gehirnimplantate die Medizin verändern

  • 45'
Dokumentation

Inhalt

Michael Mehringer trainiert, einen Roboterarm nur mithilfe seiner Gedanken zu steuern. Seit einem Unfall ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Die neue Technologie, die ihm etwas Selbstständigkeit zurückgeben könnte, heißt Brain-Computer-Interface (Hirn-Computer-Schnittstelle), kurz BCI. 256 hauchdünne Nadeln stecken in Michaels Bewegungszentrale im Gehirn am motorischen Kortex. Sie leiten jeden Gedanken an eine Bewegung in eine Schnittstelle, die drei Zentimeter weit aus seinem Hinterkopf herausragt. Per USB-Kabel werden die Hirndaten an einen Rechner gesendet. Zunächst soll Michael lernen, einen Cursor auf dem Bildschirm nur mit seinen Gedanken zu steuern. Später folgt die Steuerung eines Roboterarms. Michael Mehringer ist ein Pionier, er unterstützt die Forschung des Teams aus Neurowissenschaftlern, Neurochirurgen und Robotik-Spezialisten am TUM Klinikum in München. Und die Forschung entwickelt sich in schnellem Tempo. Beim Auslesen von Hirndaten ist längst nicht Schluss. Ein Freiburger Unternehmen hat sogar ein Brain-Computer-Interface entwickelt, das Daten nicht nur aus dem Hirn heraus-, sondern auch Informationen hineinleiten kann. Diese Methode eröffnet bei der Behandlung von Schlaganfällen völlig neue Wege. Sie unterstützt und beschleunigt den regenerativen Heilungsprozess deutlich. Läuten Brain-Computer-Interfaces eine neue Ära in der Medizin ein? Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sie für Schädigungen des Hirns und des Nervensystems? Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow will das herausfinden. Sie begleitet Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam ein halbes Jahr lang bei ihrem Projekt. Die neue Technik kann die Medizin verändern und vielen Menschen helfen. Aber welche Gefahren birgt es in Zukunft, wenn immer mehr Menschen ihr Gehirn mit Computern verbinden? Werden Menschen zum Beispiel ihre Leistungsfähigkeit mithilfe von BCI optimieren wollen? Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche.

Sendungsinfos

Von: Christian Brandt Untertitel, Hörfilm, Stereo
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