ARTE
ARTE So. 05.07.
Doku
Stephen Rater und Boris Wilmart haben sich auf den Weg gemacht, um Sterne zu betrachten und ihre Beziehung zum Kosmos zu hinterfragen. ARTE F
Die Reise beginnt auf den Höhen der Atacama-Wüste und führt bis zum Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana, von dem die Ariane-Rakete startet. ARTE F
Mit Teleskopen und Kameras auf dem Rücken begeben sich der Hobby-Astronom Stephen Rater (re.) und der Filmemacher Boris Wilmart (li.) auf eine Reise durch Südamerika, um den Sternenhimmel zu beobachten. ARTE F

Den Sternen hinterher

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2023
  • 53'
Astronomie Mit Teleskopen und Kameras im Rucksack fliegen der Amateur-Astronom Stephen Rater und der Filmemacher Boris Wilmart nach Südamerika, um den Sternenhimmel zu beobachten. Die Sternenreise beginnt hoch oben in der chilenischen Atacama-Wüste am Fuße des leistungsfähigsten Radioteleskops der Welt, ALMA, und führt die beiden bis zum Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, wo sie den Start der "Juice"-Mission miterleben wollen. Unterwegs laden Stephen und Boris immer wieder die lokale Bevölkerung ein, mit ihnen über ihre Beziehung zum Universum zu sprechen und die Sterne zu beobachten.

Inhalt

Der Hobby-Astronom Stephen Rater und der Filmemacher Boris Wilmart starten ihre Südamerikareise in der Atacama-Wüste in den chilenischen Hochanden. Erste Station ist das Radioteleskop-Observatorium ALMA. Sie erfahren, dass die Forschungsstation auf dem Land des indigenen Volkes der Likán Antai errichtet wurde, die an dieser Stelle seit Jahrhunderten den Himmel beobachten. Anschließend besuchen sie eine Schule in San Pedro de Atacama im Norden Chiles, wo sie mit den Schülern über außerirdisches Leben sprechen. Nach Einbruch der Dunkelheit baut Stephen sein Teleskop auf dem Dorfplatz auf und lädt zum Durchschauen ein. In Bolivien lernen sie den Barbesitzer Elvis aus Uyuni kennen, der sich ebenfalls für Astronomie interessiert. In Tiwanaku, im Hochland Boliviens, trifft Stephen Manuel, einen Experten für andine Astronomie. Er erklärt, wie in der Tiwanaku-Kultur der Himmel für die Landwirtschaft genutzt wurde. Weiter geht es zur Sonneninsel, wo Stephen und Boris mit Kindern den Abendhimmel beobachten. Nach einer letzten Nacht unter freiem Himmel in Bolivien geht es weiter ins Amazonasgebiet. Im kolumbianischen Leticia sind sie mit dem Ethnolinguisten Abel verabredet, um mehr über die Weltanschauung der Tikuna zu erfahren. Die nächste Etappe der Reise ist der Amazonas-Regenwald in Brasilien, wo sie ein indigenes Dorf besuchen. In Französisch-Guayana treffen sie Yves, ein angesehenes Mitglied einer indigenen Gemeinschaft, um über außerirdisches Leben zu sprechen. Am Ziel ihrer Reise, in Kourou, erklärt ihnen Daniel von der Europäischen Weltraumorganisation Esa die "Juice"-Mission.

Sendungsinfos

Regie: Boris Wilmart Stereo
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