ARTE
ARTE Di. 12.05.
Doku
Chinesische Kinder spielen "Der Kopf des Drachen". ARTE F
John Thomson (li.) posiert an einer Gatling-Kanone, bereit die Waffe abzufeuern. Neben ihm stehen zwei chinesische Männer, von denen einer den Verschluss der Waffe hält. ARTE F
Um in den chinesischen Markt einzudringen, schmuggelten die Engländer ab Ende des 18. Jahrhunderts Opium nach China, das in ihrer indischen Kolonie produziert wurde. Der Konsum wirkte sich verheerend auf die chinesische Bevölkerung aus. ARTE F
Fotografie von John Thomson: die Brücke von Wanshou in der chinesischen Stadt Fuzhou ARTE F
Die Herrscherin Cixi war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der späten Qing-Dynastie. ARTE F
Am 20. Oktober 1860 wurden die Chinesen dazu gezwungen, einen Vertrag zu unterzeichnen, der vor allem wirtschaftliche Forderungen des Westens erfüllte. Fortan standen den Europäern und Amerikanern elf neue Häfen offen. ARTE F
Lange Zeit gab es nur zwei Häfen in China: Sie befanden sich in Guangzhou und Macao ARTE F

Die Geschichte Chinas

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Fall einer Dynastie

  • 1. Folge
  • F 2022
  • 53'
Geschichte "Die Geschichte Chinas" erzählt anhand außergewöhnlicher Archivbilder von Chinas Aufstieg und Wandel im Laufe der Geschichte. Internationale Historikerinnen und Historiker geben neue Perspektiven auf 150 Jahre chinesischer Geschichte. In dieser Folge: China wirkt Anfang des 19. Jahrhunderts aus europäischer Sicht unheimlich. Das "Reich der Mitte" schottet sich ab ...

Inhalt

Mehr als 2.000 Jahre lang wähnte sich China im Zentrum der Welt, ohne ernstzunehmende Gegner und hermetisch abgeriegelt von Fremden, die allesamt als unbedeutende Barbaren galten. Doch im 19. Jahrhundert sah sich das Reich der Mitte mit der geballten Macht Europas konfrontiert. Ein brutaler Schock, der das Land fast vernichtet hätte. Aber China gab sich nicht geschlagen, sondern interessierte sich zunehmend für neue Ideen aus aller Welt - aus Russland, Deutschland, Japan und den USA - und machte sie sich zunutze. Von den luxuriösen Kaiserpalästen bis zu den überfüllten Straßen Pekings, von durch Krieg und Hungersnot verwüsteten Landstrichen bis zu den Kreisen der im Exil lebenden chinesischen Intellektuellen erfanden außergewöhnliche Frauen und Männer das Land neu. Wie wurde China in anderthalb Jahrhunderten wieder zu dem, was es zwei Jahrtausende lang war: eine führende Weltmacht? Die dreiteilige Dokumentation sucht nach Antworten. Die erste Folge beginnt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als China angegriffen wird und begreift, dass es sich verändern muss, um nicht unterzugehen. Rebellenführer, Mandarine und mächtige Frauen kämpfen im Namen von Idealen, die uns heute widersprüchlich erscheinen, und verbinden dabei Anschauungen aus der chinesischen Tradition mit Elementen des Christentums, des Nationalismus und des Feminismus. In diesem halben Jahrhundert steht das Land am Rande des Abgrunds und sucht nach einem Weg zu überleben. Ohne seine Identität preiszugeben, passt es sich der neuen Lage an.

Sendungsinfos

Regie: Ilana Navaro, Karim Miské Untertitel, Hörfilm, Stereo
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN