ARTE
ARTE Mo. 04.05.
Doku
Emanuele Ottolenghi ist Hisbollah-Analytiker, Fellow der FDD (Foundation for Defense of Democracies) und Autor der "New York Times". ZDF
Jack Kelly ist ehemaliger Spezialagent der DEA und war maßgeblich am "Project Cassandra" beteiligt. ZDF
Emanuele Ottolenghi blickt auf das Dreiländereck in Südamerika: Der Punkt, an dem Paraguay, Argentinien und Brasilien aufeinandertreffen, ist Touristenhotspot und Zentrum für Geldwäsche zugleich. ZDF
Geldwäsche ?- ein wichtiger Bestandteil von Terrororganisationen ZDF
Die USA gegen die Hisbollah - Iranerinnen und Iraner bezweifeln schon früh, dass die Amtseinführung Obamas die Beziehung zwischen den Ländern verbessern wird. ZDF
Der ehemalige Präsident Obama stoppte internationale Ermittlungen gegen die Hisbollah, um sein Atomabkommen mit dem Iran aufrechterhalten zu können. (li. neben ihm: der amtierende US-Präsident Joe Biden) ZDF
Assad Barakat wird in Ciudad del Este verhaftet. ZDF

Drogengeld und Terror - Die USA gegen die Hisbollah

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • D 2022
  • 91'
Dokumentation Im Jahr 2008 starten die USA das geheime "Project Cassandra", um aufzudecken, wie die Hisbollah mit Kokainhandel und Geldwäsche ihre militärischen und terroristischen Aktivitäten finanziert. Aber kurz vor dem Durchbruch werden die internationalen Ermittler von Präsident Obama höchstpersönlich gestoppt. Warum?

Inhalt

Die Geschichte des "Project Cassandra" beginnt 2008. In einer streng geheimen Einrichtung im US-Bundesstaat Virginia will die US-Anti-Drogen-Behörde DEA den illegalen Handel aufdecken, der jährlich eine Milliarde Dollar in die Kassen der Hisbollah schaufelt. Die DEA weiß, dass die Hisbollah Kokainhandel betreibt und Geld für Kartelle wäscht, um ihre militärischen und terroristischen Aktivitäten zu finanzieren. Sechs Jahre später war die DEA mit Hilfe von in- und ausländischen Sicherheitsbehörden so weit, die Führer des Drogenrings der Hisbollah zu verhaften und alle Bankkonten zu beschlagnahmen. Es hätte die größte Erfolgsgeschichte der DEA seit der Gefangennahme des Drogenbarons Pablo Escobar werden können. Doch die Agenten bekamen keine Genehmigung für ihren Einsatz. Mit exklusivem Zugang zu Ermittlern, ehemaligen Hisbollah-Agenten, Investigativjournalisten, Mossad-Agenten und US-Regierungsbeamten zeigt der Dokumentarfilm die dramatische und bis dato unerzählte Geschichte hinter einem der heikelsten geopolitischen Themen unserer Zeit: dem Atomabkommen mit dem Iran. Angesichts der Feindschaft zwischen den USA und dem Mullah-Regime wirft der Dokumentarfilm kritische Fragen auf: Welchen Preis haben die USA dafür bezahlt, um die Verbreitung von Atomwaffen im Mittleren Osten zu stoppen? Und: Welchen Preis zahlt die westliche Wertegemeinschaft, wenn politische Interessen die Rechtsstaatlichkeit ausbremsen?

Sendungsinfos

Regie: Duki Dror Untertitel, Stereo
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