ARTE
ARTE Di. 05.05.
Doku
Jugendliche fliehen und ein Wachmann gibt einen Warnschuss ab: Die sogenannten Edelweißpiraten waren eine ursprünglich unpolitische Jugendbewegung, die gegen das Nazi-Regime Widerstand leistete. WDR
Kellergang in Köln-Ehrenfeld: An Orten wie diesem versteckten sich die Edelweißpiraten vor dem NS-Regime. WDR
Barthel Schink, einer der Edelweißpiraten, auf einen Stromkasten gemalt in Köln-Ehrenfeld WDR
Die Gruppe lebte versteckt in den Kellern ausgebombter Häuser, wie in diesem Versteck in Köln-Ehrenfeld. WDR
Gebunkerte Waffen im Keller: In der kriegszerstörten Stadt Köln leistete im Herbst 1944 eine kleine Gruppe von Jugendlichen bewaffneten Widerstand gegen das Nazi-Regime. WDR
Projektion der Edelweißpiraten in einem Kellergang: An Orten wie diesem versteckten sich die Edelweißpiraten vor dem NS-Regime. WDR
Ein Foto der Edelweißpiraten: Der Gruppe gehörten Mädchen und Jungen an, die zumeist aus der Arbeiterklasse stammten. WDR
Ende Oktober 1944 setzte die Gestapo ein Sonderkommando ein, um die von ihnen so bezeichnete "?Ehrenfelder Terrorgruppe?" zu verfolgen und an den Galgen zu bringen. Unter anderem wurden hier einige der Edelweißpiraten hingerichtet. WDR

Jugendliche im Widerstand: Edelweißpiraten

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • D, F 2022
  • 52'
Dokumentation Köln im Herbst 1944: In der kriegszerstörten Stadt leistet eine kleine Gruppe von Jugendlichen bewaffneten Widerstand gegen das Nazi-Regime. Bartholomäus Schink, Franz Rheinberger und Fritz Theilen gehören zu den sogenannten Edelweißpiraten, einer ursprünglich unpolitischen Jugendbewegung, die von den Nationalsozialisten verboten und verfolgt wurde. Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse.

Inhalt

Die sogenannten Edelweißpiraten waren eine ursprünglich unpolitische Jugendbewegung, die gegen das Nazi-Regime Widerstand leistete. Der Gruppe gehörten Mädchen und Jungen an, die zumeist aus der Arbeiterklasse stammten. Gegen Kriegsende radikalisierte sich ein Teil von ihnen: Sie verbreiteten regimefeindliche Parolen und verübten Anschläge auf NS-Einrichtungen und -Funktionäre. Zentrum des Widerstandes war das Kölner Arbeiterviertel Ehrenfeld. Die Gruppe lebte versteckt in den Kellern der ausgebombten Häuser. Dort hatten die Jugendlichen Lebensmittel- und Waffenlager eingerichtet und geflüchteten Juden, Deserteuren und Zwangsarbeitern Unterschlupf gewährt. Nach der Ermordung eines NSDAP-Ortsgruppenleiters Ende Oktober 1944 setzte die Gestapo ein Sonderkommando ein, um die von ihnen so bezeichnete "Ehrenfelder Terrorgruppe" zu verfolgen und an den Galgen zu bringen. Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse. Zu Wort kommen neben Zeitzeuginnen auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum und die deutsch-französische Journalistin Beate Klarsfeld.

Sendungsinfos

Regie: Georg Wellmann, Ingolf Gritschneder Untertitel, Hörfilm, Stereo
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