ARTE
Mi. 15.07.
Doku
Re:
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Bye Bye Trump - Auswandern nach Spanien
- F 2025
- 30'
Reportagereihe
41.000 Amerikaner haben ihren festen Wohnsitz nach Spanien verlegt. Die Zahl der Visumsanträge ist seit Trumps erster Amtszeit um 70 Prozent gestiegen. Nicht nur wohlhabende US-Bürger, auch Mittelklassefamilien und alleinerziehende Mütter suchen in Spanien nach einem besseren Leben. Der Grund für ihre Auswanderung ist bei den meisten gleich: Nichts wie weg aus Trumps Amerika!
Inhalt
Anfragen zu US-Ausbürgerung haben bei den Suchmaschinen um 1.500 Prozent zugelegt. Die Zahl der in den Niederlanden lebenden US-Bürger ist von 15.000 auf 24.000 gestiegen. In Portugal hat sie sich verdreifacht - heute liegt sie bei 15.000, und auch in Spanien ist die Zahl der Visumsanträge in neun Jahren um 70 Prozent gestiegen. 41.000 US-Amerikaner haben in Spanien mittlerweile ihren ständigen Wohnsitz.
Nicht nur wohlhabende US-Bürger, sondern auch Mittelklassefamilien, alleinerziehende Mütter, Akademikerinnen und Akademiker lassen sich zunehmend in Spanien nieder. Unter ihnen: Chris Kelly mit ihrer Tochter Theresa. Sie kommen nicht mehr zurecht im neuen Amerika. Sie haben alles zurückgelassen und wollen in Barcelona ein neues Leben beginnen - weit weg von Gewalt und mit der Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität.
Cepee Tabibian ist ebenfalls Teil der US-amerikanischen Diaspora in Spanien. Seit zehn Jahren lebt sie nun schon hier. Die ehemalige Personalerin hat ihr Büroleben in den USA hinter sich gelassen. Heute ist sie Influencerin und Auswanderungscoach in Malaga. Seit der Wahl Donald Trumps werden ihre Videos für einen Umzug nach Europa immer häufiger geklickt. In den sozialen Netzwerken hat sie mehr als 65.000 Follower.
Vanessa Velasquez hat sich für Madrid entschieden. Sie stammt aus einer kolumbianischen Familie - die Amtssprache Spanisch war für die Wahl ihres Ziellandes entscheidend. Die junge Frau ist lesbisch und lebte in der Republikaner-Hochburg Texas. Ihre sexuelle Identität war der wichtigste Faktor bei ihrer Entscheidung die USA zu verlassen.
Sendungsinfos
Stereo