MDR
MDR So. 26.07.
Doku
Eckhard Maronn zu Hause in Kamieniec bei Stettin. MDR/NDR/Clip-film
Mitglieder des Vereins Haus Stettin in Lübeck. MDR/NDR/Clip-film
Kristin Maronn mit ihren Andenken aus Stettin zu Hause in Lübeck. MDR/NDR/Clip-film

Meine Kindheit in Stettin

  • 45'
Dokumentation Die letzten der heute noch lebenden Stettiner wurden als Kinder aus ihrer Heimat vertrieben. Jetzt, im hohen Alter, denken sie noch öfter an ihre alte Heimat zurück als früher. Genau das jedoch fällt ihnen oft schwer. Es sind keine unbelasteten Erinnerungen und sie bewegen sie sehr. Manchmal fürchten sie sogar, dass man sie als "rechts" bezeichnen könnte, wenn sie offen über ihre Gefühle sprechen.

Inhalt

Die polnische Journalistin Wioletta Weiss fragt, wie die letzten Stettiner sich an ihre Kinderjahre erinnern und was sie heute nach Stettin zieht. Sie begleitet sie an die Orte ihrer Kindheit. Orte an denen sie jetzt wieder leben oder an die es sie als Touristen zieht. Sie lässt sich die persönlichen Filme, Fotos und Andenken aus den 1930er und 1940er Jahren zeigen. Erinnerungsstücke, die die Stettiner wie Heiligtümer aufbewahren. Konrad Abraham aus Stralsund, verbringt seit der Wende seinen Urlaub in der alten Heimat und legt selbst Hand an, damit sein Geburtshaus in Zielonczyn, dem ehemaligen Graseberg, wieder schöner aussieht. Das bereitet ihm große Freude, obwohl es ihm seit über 70 Jahren nicht mehr gehört.

Sendungsinfos

Von: Wioletta Weiss Untertitel, Stereo
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