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Kulturzeit (Wh.)
MAGAZIN
Kulturzeit
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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nano (Wh.)
INFOMAGAZIN
nano
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
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Alpenpanorama
KAMERAFAHRT
Alpenpanorama
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB
NACHRICHTEN
ZIB
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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| 3SAT Doku |
Österreichs Adel unter sich - Von Hochzeiten und guten Partien
DOKUMENTATION
Österreichs Adel unter sich - Von Hochzeiten und guten Partien
Den Adel gibt es formell in Österreich nicht mehr. Doch zahlreiche Nachfahren jener großen Familien, die einst dieses Land regiert, verwaltet und bewirtschaftet haben, leben noch dort.
Bis heute scheinen viele von ihnen in einem abgeschotteten Zirkel zu leben, in Palais und Schlössern, um vor allem mit ihresgleichen zu verkehren. "Österreichs Adel unter sich" stellt sie vor. Diese Folge widmet sich den Nachfahren der Kaiserin Sisi.
Wie lebt es sich mit dieser historischen Vorgeschichte? Eine Reise durch Hochzeiten, runde Geburtstage, Jagden und großräumige Schlösser, die bisher ungeahnte Einsichten in diesen Teil der Gesellschaft bietet.
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| 3SAT Doku |
Österreichs Adel unter sich - Die Familiensitze
DOKUMENTATION
Österreichs Adel unter sich - Die Familiensitze
Schlossbesitzer - für manche ein lang gehegter Traum, für andere eine Bürde und Verantwortung. Gebhard Hölzl hat Familiensitzen österreichischer Adelsfamilien einen Besuch abgestattet.
Nach wie vor gehören die Familien Esterházy, Mayr-Melnhof-Saurau, Liechtenstein oder Schwarzenberg zu den größten Grundbesitzern Österreichs. Wer nicht über Ländereien und Einkünfte daraus verfügt, hat es aber immer schwerer, die hohen Kosten dafür aufzubringen.
Der Adelstitel wurde 1919 abgeschafft, Schlösser, Burgen, Palais und Ländereien aber behalten und weitergegeben. Konnte die Familie sie erfolgreich durch die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts manövrieren, nennen die Nachfahren nun die Anwesen ihr Eigen.
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| 3SAT Doku |
Nord-Ostsee-Kanal
DOKUMENTATION Lotsen, Lasten und Verfall
Nord-Ostsee-Kanal
Lotsen, Lasten und Verfall
Ein technisches Wunderwerk, ein Superlativ und eine Daueraufgabe: Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Doch der Kanal braucht teure Pflege.
Im Sommer 2024 muss eine der beiden großen Schleusenkammern in Brunsbüttel monatelang stillgelegt werden, weil eines der tonnenschweren Tore nicht mehr richtig funktioniert. Gleichzeitig wird der Kanal verbreitert - 30.000 Kubikmeter Boden werden jede Woche abgegraben.
Die Verbreiterung war notwendig, denn der Verkehr ist dicht, und oft kommen sich die Frachter gefährlich nah. "Das liegt sicherlich auch an der zunehmenden Größe der Schiffe", sagt Lotse Markus Böhm, während er den Kanal entlangsteuert. Gleichzeitig äußert er Kritik an der Verkehrspolitik: "Wie bei Straßen, Brücken und Bahnschienen wird auch bei der Wasserstraße stark gespart." Dabei ersetzt jeder Schiffscontainer dort einen langen Lkw-Transport. Das spart Treibstoff und verbessert die CO2-Bilanz der Fracht.
Die Riesenschiffe mitten im Binnenland faszinieren. Nur an wenigen Orten kommt man den großen Pötten so nah wie am Nord-Ostsee-Kanal. "Shipspotter" nennt man Menschen, die gern Schiffe schauen - im Norden ist das kein ungewöhnliches Hobby. Estrid und Edgar fahren mit ihrem Wohnmobil gern zu Plätzen mit guter Aussicht. In Rendsburg haben sie einen idealen Aussichtspunkt gefunden. Stellplatzwart Rainer Schmidt freut sich über die Gäste aus nah und fern, sie haben ihm zu seinem Traumjob verholfen. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist es, die Hecken kurz zu halten, damit die gute Sicht auf den Kanal bloß nicht gestört wird.
Ingenieur Jürgen Schneider vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt tut derweil alles, um das letzte Schleusenbecken in Brunsbüttel offen zu halten: "Wir haben eine Sturmwetterlage in der Nordsee, und da sind natürlich die Bedingungen nicht so angenehm wie hier im Kanal." Eine neue Schleuse sollte längst die beiden alten entlasten, doch die Fertigstellung verzögert sich immer wieder. Parallel arbeiten Taucher in der stillgelegten Schleusenkammer daran, ein marodes Tor wieder instand zu setzen - bei Sichtweite null.
Von all dem ahnen Paul und Paul wenig. Die beiden Freunde haben sich ein altes Segelboot gekauft und es in monatelanger Arbeit wieder seetüchtig gemacht. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung zu Bootsbauern gehen sie nun auf ihre erste große Fahrt. Der Kanal mit seinen Schleusen und den dicken Pötten ist für sie das erste Abenteuer ihrer Reise, die sie im Herbst 2024 zu den Kanaren führen soll. "Ich habe am meisten Angst vor den Orcas bei Spanien, die sind ja schon ziemlich aggressiv. Auch ein Mastbruch wäre ärgerlich", sagen sie.
Die "ZDF.reportage" begleitet Menschen auf und neben dem Kanal und zeigt, wie ihr Alltag an der wunderschönen, aber maroden Wasserstraße aussieht.
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Servicezeit
INFOMAGAZIN
Servicezeit
Fehlkauf ausgeschlossen! Jetzt testen andere ihr "Objekt der Begierde" und lassen Sie wissen, ob es sein Geld wert ist. Die Berichte sowie Ratschläge sorgen für mehr Orientierung im Konsumdschungel.
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| 3SAT Doku |
Tannheimer Tal, da will ich hin!
TOURISMUS
Tannheimer Tal, da will ich hin!
Das Tannheimer Tal ist ein Hochtal in den Österreichischen Alpen und bei Urlaubern aus dem Südwesten sehr beliebt, weil es direkt hinter der Grenze liegt und viel Abwechslung bietet.
Moderator Michael Friemel startet am frühen Morgen mit Ballonpilotin Bianca Höfer, um sich einen ersten Eindruck aus der Luft zu verschaffen - Sonnenaufgang über den Alpen inklusive. Danach radeln sie mit dem E-Bike durchs Tannheimer Tal.
Es geht vorbei an Seen und Dörfern, unterwegs gibt es viele Tipps für Stopps. Zum Beispiel in Jungholz, dem einzigen Alpenkräuterdorf Tirols oder im "Eisdirndl", wo sie hausgemachtes Zitronen-Minze-Eis probieren.
Ein Abstecher in die Berge darf auch nicht fehlen - mit Peter Nasemann wandert Michael auf dem Geopfad am Füssener Jöchle und erfährt mehr über die spannende Entstehungsgeschichte der Bergformationen. Auf der Krinnenalpe bei Nesselwängle hilft er dem Hüttenwirt Martin Rief bei seiner täglichen Arbeit mit dem Vieh und in der Küche.
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| 3SAT Doku |
Vom Zillertal ins Ahrntal
TOURISMUS Schmuggler, Senner und Bergsteiger
Vom Zillertal ins Ahrntal
Schmuggler, Senner und Bergsteiger
Einst führten legendäre Schmugglerpfade vom Südtiroler Ahrntal ins österreichische Zillertal. Dort versorgten sich Gastwirte mit billigem italienischem Wein, mit Kaffee oder Zigaretten.
Die Routen waren schwierig und gefährlich, deshalb kontrollierten die Zöllner dort nicht. Sechs Jahrzehnte lang waren sie vergessen, jetzt haben Bergfreunde aus Kassel eine dieser Routen für Wanderer wieder begehbar gemacht: die "Ahrntaler Schmugglerpfade".
Filmemacher Rolf Bickel stellt diese wunderschöne Strecke vor, die von der Kassler Hütte im Zillertal hinüber nach Steinhaus im Ahrntal durch die Traumlandschaft der berühmten Zillertaler Alpen führt, und zeigt, welche vielfältigen Aktivitäten das Ahrntal möglich macht: Rafting auf der Ahr, Trekking auf Pferderücken durch die Zillertaler Bergwelt, Herstellung von Hüttenmozzarella auf der Alm durch Senner Hermann.
Außerdem besucht er die Ziegenhirten Anneliese und Seppl auf der Golser Alpe sowie das alte Kupferbergwerk von Prettau, in dem sich ein Klimastollen für Asthmakranke und Allergiker befindet.
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| 3SAT Doku |
Unentdecktes Oberösterreich
TOURISMUS Mit dem Fahrrad durchs Traunviertel
Unentdecktes Oberösterreich
Mit dem Fahrrad durchs Traunviertel
Die Traunviertel-Tour mit dem Fahrrad führt zu den schönsten Natur- und Kultur-Highlights Oberösterreichs. Los geht es in Steyr. Die 1000-jährige Stadt ist ein wahres Architekturjuwel.
In sieben Tagesetappen führt die Strecke durch vier Regionen über circa 460 Kilometer und circa 5000 Höhenmeter auf gut markierten Radwegen vom Steyrtal über das Kremstal und das Almtal bis an den Traunsee nach Gmunden.
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| 3SAT Doku |
Kärnten - Badeseen und Alpengipfel
LAND UND LEUTE
Kärnten - Badeseen und Alpengipfel
Warme Seen mit karibischen Farben und wilde Bergwelten: Österreichs südlichstes Bundesland Kärnten ist so vielfältig wie seine Bewohner.
Da ist der Fischer aus Leidenschaft, der nach Jahren als Hotelier nur noch Kundschaft beliefert, die er mag. Der Gastronom, der auch seine eigene Seele nähren will. Der Bootsbauer am Ossiacher See, der beim Bau seiner Holzkanus aus einer persönlichen Krise fand.
Der Falkner, der Kärntens wilde Vogelwelt schützt. Und die Bierbrauerin, in deren Kräutertrunk sich der Geschmack Kärntens findet.
Die letzten Flößer auf der Drau feiern eine Tradition, die Jahrhunderte überdauert hat. Die Mitglieder der Band Popwal schätzen die Musikalität der Region und den weichen, klangvollen Dialekt. Eine österreichische Triathletin trainiert für Olympia. Sie alle lieben das Außergewöhnliche ihrer Heimat.
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| 3SAT Doku |
Die Rigi - Zum Gipfel auf zwei Bahnen
TOURISMUS
Die Rigi - Zum Gipfel auf zwei Bahnen
Wer nicht wandern will, fährt auf der Rigi Zug. Auf den Schweizer Berg führen zwei Zahnradbahnen. Die Vitznau-Rigi-Bahn an der Südseite fährt zum Gipfel mit Blick auf den Vierwaldstätter See.
Die roten Triebwagen transportieren Personen und Güter auf die autofreie Rigi. Die blauen Triebwagen der Arth-Rigi-Bahn fahren an der Nordseite vorbei an steilen Felswänden und Wasserfällen ebenfalls zum Gipfel.
Neben den roten und blauen Zügen fahren historisch wertvolle und seit 2022 auch moderne in Weiß-Bronze. Triebwagen Nr. 6 der Arth-Rigi-Bahn ist das älteste funktionstüchtige Zahnradbahn-Elektrofahrzeug der Welt und das farbliche Vorbild für die neuen Gelenktriebwagen. Zu besonderen Anlässen fahren alle historischen Züge den Berg hinauf, allen voran die Lok 7, die einzige fahrtüchtige Zahnrad-Dampflok mit Stehkessel. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rigi-Bahnen eine technische und logistische Herausforderung, der sie sich mit Herzblut stellen.
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| 3SAT Doku |
Bayerische Naturgeschichten
NATUR UND UMWELT
Bayerische Naturgeschichten
Die Naturgeschichte Bayerns ist seit Jahrmillionen in ständigem Wandel. Die heutigen Landschaften sind nur eine Momentaufnahme im Zusammenspiel der Elemente.
Sie erlauben einen überraschenden Blick auf die Landschaften Bayerns, wie man sie heute kennt. Die Sedimentschichten des vor 135 Millionen Jahren verlandeten Jurameeres werden weiterhin angehoben, abgetragen, modelliert und verkarstet.
Regen durchsickert sie, schafft atemberaubende Höhlensysteme, bricht sich in kristallklaren Karstquellen Wege an die Oberfläche. Gletscher verfrachteten das abgetragene Sediment aus den Alpen und formten eine Moränenlandschaft, Grundlage für Flusstäler, Wälder und Moore.
Doch nicht nur Kalk prägt die bayerischen Landschaften: Die vulkanischen Basaltsäulen der Rhön oder die Sandachse Frankens sind Beispiele besonderer bayerischer Schauplätze ganz anderen Ursprungs. Allen ausgewählten Landschaften ist gemein, dass sie oft hoch spezialisierte Tier- und Pflanzengesellschaften hervorbrachten. Jede Landschaft Bayerns erzählt ihr eigene, erstaunliche Geschichte - von Einzigartigkeit und Vielfalt, vom Werden und Wachsen. Und mahnt, sie zu bewahren.
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| 3SAT Doku |
Die Sennerin
DOKUMENTATION
Die Sennerin
Josefa Leitner, 20 Jahre alt, lebt in den Bergen, allein und ohne Internet. Sie ist verantwortlich für Dutzende junge Rinder - und sie will herausfinden, wie sie mit sich selbst auskommt.
Bewusst sucht sie nach dieser Erfahrung als Sennerin auf der Ochsenalm bei Rottach-Egern. Die Dokumentation gibt Einblicke in das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau und begleitet sie über zwei Jahre. Wie verändern Josefa die Erfahrungen als Sennerin?
Bevor sich die junge Frau, gerade raus aus dem Elternhaus, an einen Lebenspartner bindet, vielleicht eine eigene Familie gründet, will sie wissen, wie sie allein auskommt. Sie will sich selbst besser kennenlernen - in Ruhe, ohne den Trubel im Tal.
Ein kleines Stück Heimat nimmt sie mit auf die Berge: zwei eigene Pferde, mit denen sie täglich rund um die Alm galoppiert. Pferde sind ihre große Leidenschaft, die sie Kraft und Lebendigkeit spüren lassen. Aber bald werden ihr auch die sanften Rinder immer vertrauter, und sie denkt darüber nach, warum überhaupt Tiere, selbst die kleine Spinne auf der Hand, für sie so wichtig sind. Ihre Antwort: "Tiere zwingen mich, präsent zu sein, im Moment zu leben, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft."
Tiere seien ihr eine große Hilfe, denn es zähle das "Jetzt", der Augenblick: Sind wirklich alle Rinder da nach dem Wolkenbruch? Hat sich keines verlaufen oder wurde vom Blitz erschlagen? Was tun mit der verletzten Kuh? Alles Fragen, mit denen die junge Frau umgehen muss.
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nano
INFOMAGAZIN
nano
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
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23.06.
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heute
NACHRICHTEN
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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| 3SAT Info |
3sat-Wetter
WETTERBERICHT
3sat-Wetter
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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| 3SAT Info |
Kulturzeit
MAGAZIN
Kulturzeit
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
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23.06.
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Tagesschau
NACHRICHTEN
Tagesschau
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt. |
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| 3SAT Show |
Nuhr im Ersten XXL
KABARETTSHOW Nur aus Berlin
Nuhr im Ersten XXL
Nur aus Berlin
In "Nuhr im Ersten" seziert Dieter Nuhr messerscharf politische Unzulänglichkeiten, thematische Abseitigkeiten und den verlässlichen Irrwitz des Alltags.
Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Kabarett und Comedy geschieht dies auf gewohnt anspruchsvoll-bissige, unterhaltsame und vor allem witzige Art und Weise. Denn Humor ist - nicht nur, aber vor allem - in Krisenzeiten ein wichtiger Begleiter.
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| 3SAT Show |
SWR3 Comedy Festival 2022: Luan
COMEDYSHOW
SWR3 Comedy Festival 2022: Luan
Luan ist albanisch-schwäbischer Polizist. Er macht seinen Job eigentlich nicht anders als alle anderen. Trotzdem erlebt er immer wieder skurrile Situationen wegen seiner Herkunft.
Das fängt schon bei der Reaktion des Umfelds auf seinen Beruf an.
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| 3SAT Info |
ZIB 2
NACHRICHTEN
ZIB 2
Die ZIB 2 ist das tägliche Nachrichten-Journal auf ORF 2. Die Sendung setzt Schwerpunkte zu Themen des Tages und bringt Hintergrundberichte und Analysen aktueller Ereignisse und Emtwicklungen sowie Diskussionen mit Studiogästen und Liveschaltungen. Ein Meldungsblock bietet einen Überblick über weitere Meldungen zum Tag. Die Themen der Nachrichtensendung reichen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Chronik und Kultur bis hin zu Meldungen von aktuellen Sportereignissen und einem Wetterbericht. Die Sendungsdauer beträgt 25 Minuten, ist aber nicht streng auf diesen Zeitraum limitiert. Bei brisanten Tagesthemen oder ängeren Studiogesprächen mit Live-Gästen kann die Sendung um einige Minuten verlängert werden. Am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen wird statt der ZiB 2 eine Spätausgabe der ZiB mit einem der Zeit im Bild Moderatoren gesendet. |
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| 3SAT Doku |
Sagrada
ARCHITEKTUR, CH 2012
Sagrada
Seit 131 Jahren befindet sich Antoni Gaudís Sagrada Família im Bau. Bis heute ist die Kathedrale in Barcelona erst zur Hälfte fertiggestellt.
Der Dokumentarfilmer Stefan Haupt lässt die Zuschauer eintauchen in das Universum des Bauwerks, dessen bewegte Geschichte und heutige Fortentwicklung.
An dem Monument des Architekten Antoni Gaudí wird seit 1882 gebaut. Der Dokumentarfilm des Zürcher Filmemachers Stefan Haupt erzählt die verrückte Entstehungsgeschichte der Kathedrale und die mit dem außergewöhnlichen Bauwerk untrennbar verbundene, ebenso bewegte Lebensgeschichte ihres Architekten.
Haupts Film fragt dabei auch nach der menschlichen Schöpfungskraft - und wofür sie heute eingesetzt werden soll.
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| 3SAT |
Meine ziemlich bunte Familie
FAMILIE UND ERZIEHUNG
Meine ziemlich bunte Familie
Zwei Regenbogenfamilien kämpfen um Anerkennung und Sichtbarkeit. Zwischen Liebe, Verantwortung und rechtlichen Hürden zeigen sie, dass Familie heute mehr ist als Vater, Mutter, Kind.
Oskar hat drei Mütter, zwei Väter und einen Stiefbruder. Der Familienalltag bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. In Köln erwarten Lara und Jasmin ein Kind. Erst eine langwierige Stiefkindadoption kann Jasmin rechtlich zur zweiten Mutter machen.
Für Oskar aus München ist seine große bunte Familie selbstverständlich. Doch sein Leben ändert sich plötzlich drastisch, als seine Stiefmutter Rita (39) sich von seiner leiblichen Mutter Judith (41) trennt. Judith kann mit Oskar zunächst bei ihrer Ex-Frau Andrea einziehen. So hat Oskar vorübergehend seine beiden sorgeberechtigten Mütter wieder unter einem Dach. Aber er vermisst das Zusammenleben mit seinem jüngeren Stiefbruder Valentin, dem Sohn von Rita. Oskars leiblicher Vater Herbert und dessen Mann Christian versuchen regelmäßige Treffen zwischen den nun getrennt lebenden Kindern zu organisieren. Die Trennung wirbelt das Leben aller durcheinander. Neben den Stärken der Mehrelternschaft sieht Judith auch viele Herausforderungen: "Viele Menschen bringen natürlich auch viele Bedürfnisse mit sich und das hat auch eine größere Fragilität, umso mehr Eltern es sind."
Lara (35) und Jasmin (39) aus Köln stehen kurz vor der Geburt ihres Babys. Sie erfüllen sich ihren großen Kinderwunsch gemeinsam: Jasmin spendete ihrer Partnerin die Eizelle, Lara trägt das Kind aus. Für die Kinderwunschbehandlung reisten sie damals extra nach Österreich. Denn in Deutschland ist die Eizellenspende verboten. Lara, selbst Hebamme, und ihrer Frau ist eine gleichberechtigte Elternschaft wichtig. Und weil Jasmin von Anfang an eine enge Bindung zum Kind haben möchte, wollen beide Frauen das Kind stillen. Mit einer Hormontherapie ist das auch ganz ohne Schwangerschaft möglich. Doch obwohl Lara und Jasmin verheiratet sind, wird nur die leibliche Mutter in Deutschland rechtlich als Mutter anerkannt. "Die Tatsache, dass wir momentan eine Geburtsurkunde haben, in der Lara als Mutter steht und der Platz mit dem zweiten Elternteil leer ist, fühlt sich total ungerecht an". Für Jasmin ist das Glück im Wochenbett überschattet von einer unsicheren Rechtslage für ihre Tochter und sie selbst. Der Weg zur gemeinsamen Elternschaft führt über ein langwieriges Adoptionsverfahren - verbunden mit viel bürokratischem Aufwand und emotionaler Belastung.
"37°" erzählt davon, wie vielfältig Familie heute gelebt wird - und mit welchen Hürden Regenbogenfamilien in Deutschland noch immer konfrontiert sind. Laut Statistischem Bundesamt lebten im Jahr 2024 31.000 Regenbogenfamilien mit minderjährigen Kindern in Deutschland. Ein Jahr lang begleitet der Film zwei von ihnen durch Alltag, Konflikte und politische Realitäten.
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| 3SAT Info |
10 vor 10
NACHRICHTEN
10 vor 10
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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| 3SAT Doku |
Welten-Saga II: Die Schätze Südeuropas
LAND UND LEUTE
Welten-Saga II: Die Schätze Südeuropas
Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt.
Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona.
Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des "Immateriellen Welterbes" einnimmt.
Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblickes aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt.
Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste.
Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum "immateriellen Weltkulturerbe".
Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika "Sagrada Familia". Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit.
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| 3SAT Doku |
Welten-Saga II: Die Schätze Japans
LAND UND LEUTE
Welten-Saga II: Die Schätze Japans
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne.
Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern.
Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird.
Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagochi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt.
In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören.
Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird - die Perfektion - feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit.
In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen - ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird.
Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden.
Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben.
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| 3SAT Doku |
Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas
LAND UND LEUTE
Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen.
Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch.
Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit.
Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünten Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten".
Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium.
Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet.
Letzte Station der filmischen Riese ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.
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| 3SAT Doku |
Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas
LAND UND LEUTE
Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas
In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation.
Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango.
Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte.
Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann.
Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen.
In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist.
Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka "Nabel der Welt". Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen.
Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf.
Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat.
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Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens
LAND UND LEUTE
Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben.
Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada.
Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben.
Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese.
Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann.
Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden.
Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
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Welten-Saga II: Die Schätze Griechenlands und der Türkei
LAND UND LEUTE
Welten-Saga II: Die Schätze Griechenlands und der Türkei
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei.
Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen.
Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden.
Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt.
Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt.
In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa.
Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert.
Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet.
Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht.
Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
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Kielings wilde Welt: Wasserparadiese
TIERE
Kielings wilde Welt: Wasserparadiese
Andreas Kieling dokumentiert, wie Natur- und Artenschutzprojekte dem Klimawandel begegnen. Einige Wassertiere sind vom Aussterben bedroht, einige sind schon verschwunden.
Tierfilmer Andreas Kieling erinnert sich an seine Suche nach dem seltenen Flussdelfin in China, Myanmar und Brasilien, die in einigen Gebieten bereits ausgestorben sind. Und er erfüllt sich einen Lebenstraum: einen Tauchgang mit dem Mola Mola.
Erzählt im Hier und Jetzt und gespeist aus unzähligen Stunden Archivmaterial nimmt der Tierfilmer Andreas Kieling den Zuschauer mit in "Kielings wilde Welt- Wasserparadies" auf eine Reise zu den Falklandinseln im südlichen Atlantik.
Dort hatte er das Glück, eine Schule von 50 Commerson-Delfinen beobachten zu können. Die schwarz-weißen "Panda-Delfine" haben ein breites Nahrungsspektrum und sind daher weniger anfällig für den Temperaturanstieg der Meere und die damit verbundenen Veränderungen.
In Südgeorgien und auf den Falklandinseln hat Andreas Kieling beeindruckende Szenen südlicher See-Elefanten gefilmt, die in brutalen Revierkämpfen ihre Dominanz beweisen. Bei den Auseinandersetzungen der bis zu vier Tonnen schweren Männchen bebe der Boden, erinnert er sich. Trotz Klimaerwärmung sind die Bestände der großen Meeressäuger stabil.
In China und Myanmar hat sich Andreas Kieling auf die schwierige Suche nach seltenen Süßwasserdelfinen begeben. Doch er kommt zu spät: Der chinesische Flussdelfin ist durch den zunehmenden Schiffverkehr und die Wasserverschmutzung bereits ausgestorben. Im Amazonasgebiet in Brasilien hatte der Tierfilmer mehr Glück: Er begegnete neugierigen Tieren und konnte sogar mit ihnen tauchen.
In der Hanifaru-Bucht auf den Malediven konnte Andreas Kieling gemeinsam mit Artenschützern riesige Schulen von Riffmantas beobachten. Trotz einer Spannweite von bis zu neun Metern bewegen sich die eleganten Schwimmer mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit durchs Wasser. Der Eindruck entstehe, sie würden fliegen, erinnert er sich.
Zum Abschluss erfüllt sich Andreas einen lang gehegten Wunsch: Seit seiner Kindheit träumt er davon, mit dem größten Knochenfisch der Welt, dem Mola Mola, auf Bali zu tauchen. Die Begegnung mit diesem Giganten der Meere wird zu einem unvergesslichen Moment in seiner Karriere als Tierfilmer.
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