Mitten in Italiens Norden liegt die Emilia-Romagna - eine Region, reich an Geschichte und Kultur. Sie bietet kulinarische Köstlichkeiten, Traditionen und eine vielfältige Landschaft.
Die Architektur und Baukunst der Region reicht von antiken Baudenkmälern über frühchristliche Kirchen, mittelalterliche Kreuzritterburgen bis hin zu Opernhäusern aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch Weinkenner und Ferrari-Fans kommen auf ihre Kosten.
Im Übergang von der Po-Ebene zum Apennin reihen sich die Städte der Emilia-Romagna wie an einer Perlenschnur auf: Piacenza, Parma, Modena, Bologna, Ravenna und Rimini locken Besucher mit zahlreichen Museen, lokalen Spezialitäten, UNESCO-Weltkulturerbestätten und Naturparks. Mit Burgen und alten Dörfern, die malerische Marktplätze haben und idyllisch zwischen Olivenhainen, Weinbergen und Lorbeerbäumen liegen. Und mit ausgedehnten Sandstränden, die sich von Cervia bis Rimini an der adriatischen Riviera finden.
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Ihre Arbeit veränderte den Umgang mit dem Tod grundlegend: Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Diese Tage hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Und heute, in einer zunehmend alternden Gesellschaft, stellt sich dringlicher denn je die Frage: Wie werden wir in Zukunft sterben? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende.
Mit "Interviews mit Sterbenden" leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben - eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin.
Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter - häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem "Tsunami von hochaltrigen Sterbenden", der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen.
Braucht es neue Formen der Solidarität, "Caring Communities", und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann "Palliative Care" als Modell für ein menschlicheres System spielen - und was heißt das für uns alle?
Die geopolitische Situation ist in den letzten Jahren deutlich unsicherer geworden. Auch für die Schweiz stellt das zunehmend eine Herausforderung dar.
Mit welchen Rezepten soll der reiche, mitten in Europa gelegene Kleinstaat den Gefahren einer unruhigen Welt begegnen?
Nach dem Abstimmungsentscheid zur Initiative "Keine Zehn-Millionen-Schweiz" gibt es bei der Gegnerschaft ein Aufatmen: Das Stimmvolk hat sich gegen eine Deckelung der Bevölkerung entschieden. Dennoch herrscht ein großes Unbehagen über die Zuwanderung und das Verhältnis zur EU. Es findet weit über die Wählerschaft der SVP hinaus Anklang. Hinzu kommt, dass mit den Abstimmungen über die Bilateralen III sowie die Neutralitätsinitiative bald weitere Urnengänge anstehen, die das Verhältnis der Schweiz zu Europa und der Welt neu verhandeln.
Klar ist auch, dass die seit dem Ende des Kalten Krieges relativ ruhige Weltlage einer neuen Unordnung und Unübersichtlichkeit weicht. Die unipolare Ära mit der klaren globalen Führung der Vereinigten Staaten scheint bereits Geschichte zu sein. Russland führt Krieg in der Ukraine, China baut gegenüber Taiwan eine Drohkulisse auf und die USA errichten Handelsschranken.
Für einen reichen, friedlichen Kleinstaat im Herzen Europas brechen damit schwierigere Zeiten an. Die neue amerikanische Zollpolitik stellt das Erfolgsrezept einer uneingeschränkten Exportwirtschaft infrage. Ähnliches gilt für das Prinzip der Multilateralität und die Gültigkeit des internationalen Rechts - auf das sich kleinere Länder in einer Welt zunehmender Unordnung immer weniger verlassen können.
Kehrt der globale Dschungel zurück, in dem nur noch das Recht des Stärkeren gilt? Warum beschäftigt sich die Schweiz gerade jetzt so stark mit sich selbst? Und erkennt sie überhaupt die Zeichen der Zeit?
Thomas Aeschi ist Zuger Nationalrat und Fraktionspräsident der SVP in Bern. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihm über das Verhältnis der Schweiz zur Welt.
Einer der vielseitigsten Künstler dieses Landes blickt auf sein Leben zurück: Helge Schneider. Mit seinem Dokumentarfilm gewährt er einen Blick hinter die Kulissen.
Gängige Formate haben ihn nie richtig eingefangen. Er verzichtet bewusst auf klassische Doku-Elemente wie "Talking Heads" und Interviews. Musik durchzieht seinen Film als verbindendes Element und zeigt Helge Schneider als kreativen Freigeist.
Mit seinem Gitarristen und langjährigen Partner Sandro Giampietro verbindet er Originalaufnahmen in Super 8 und VHS mit Spielszenen, Musikclips und Livemitschnitten zu einem facettenreichen Bild. Statt einer chronologischen Biografie entsteht so ein bunter, skurriler und ehrlicher Einblick in sein künstlerisches Universum. Ein Film über einen unkonventionellen Künstler - persönlich, schräg und "ganz Helge".
Staub, Stemmeisen und 25 Tonnen Gestein: Am Fuß des Gletschers Snäfellsjökull auf Island entsteht in einem einsamen Outdooratelier ein neues Kunstwerk von Jo Kley.
Der Kieler Bildhauer arbeitet im Auftrag der isländischen Gemeinde Hellissandur an einer neuen Skulptur aus vier schweren Basaltklötzen. Diese wurden aus einem isländischen Steinbruch in der Nähe mit Dynamit gesprengt.
Von der Hauptstadt Reykjavik sind es 200 Kilometer zur Halbinsel Snäfellsnes, wo Jo Kley gerade lebt. Dort begegnet er dem isländischen Künstler Bjarni Sigurbjörnsson, der mit seiner Frau Ragna in einem beeindruckenden Haus wohnt und arbeitet, und vielen anderen interessanten Menschen, die dorthin gezogen sind. Hellissandur zieht einige Lebenskünstler an und erfindet sich gerade neu.
Jo Kley ist schon mal von einer dicken Staubschicht bedeckt, er klettert auf den großen Kolossen aus Stein trittsicher und leichtfüßig herum, klopft, sägt und schleift das harte Gestein. Vier Monate wird er damit beschäftigt sein. Seine Skulpturen sind mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen: in Dubai, Japan, Brasilien und jetzt schon zum zweiten Mal auf Island. Kley ist ein begeisternder Künstler auf Reisen.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Ein Roadtrip durch Süditalien - eine Woche Kalabrien. Es geht von der ruhigen Ostküste durch die Berge zur belebten Westküste zu den Touristen-Hotspots Tropea, Pizzo und Scilla.
Im Frühsommer 2025 sind Tanja und Andi ausgewandert. Aus Süddeutschland in ein kleines kalabrisches Bergdorf. Sie stellen die Lieblingsplätze in ihrer neuen Heimat vor: kleine Dörfer, prächtige Kirchen, traumhafte Strände.
In Kalabrien wollen sie neu starten.
Sie möchten weniger Stress und erfüllende Arbeit auf dem Land: Olivenernte, Weinlese - regelmäßig helfen sie Andis Tante auf dem kleinen Hof. Tante Margit ist vor fast 50 Jahren ausgewandert und hat in Kalabrien ihr Glück gefunden.
Im Südosten Europas liegt ein Land, das bis heute kaum vom Tourismus berührt und von weißen Bergspitzen und kristallblauen Wassern geprägt ist: Albanien.
Im weit verzweigten Bunkersystem, einem "Erbe" aus der kommunistischen Zeit, haben mittlerweile seltene Fledermausarten ihren Lebensraum gefunden. Andernorts fließen die letzten gänzlich unregulierten Flüsse Europas.
Sie sind eine Spielwiese für alle Kreaturen, die das Leben am Wasser lieben: Pelikane, Echsen, Schlangen, Schmetterlinge und manchmal auch Bären sowie die letzten Balkanluchse tummeln sich dort.
Diese Flüsse nähren Seen, darunter der weltbekannte Ohridsee, seit 1979 UNESCO-Welterbe. Er ist ein wahrer Methusalem: Für viele Millionen Jahre isoliert, hat er eine Reihe endemischer Lebensformen entwickelt, darunter zwei Forellen-Arten, die sonst nirgendwo auf der Welt überleben könnten.
Die Albanischen Alpen liegen mitten in Europa und blieben für lange Zeit schwer zugänglich und fremd. Langsam öffnet sich die Gebirgsregion im äußersten Norden des Landes für Besucher.
Die Einheimischen Albaniens begegnen ihnen ausgesprochen freundlich: Das eigene Haus gehört zuallererst Gott und danach dem Gast. So atemberaubend schön die Natur dort ist, so hart ist auch der Alltag seiner Bewohner.
Dieser Teil der Alpen im unbekannten Norden Albaniens ist selbst den meisten Albanern im Flachland so fremd, dass manche sie "Bjeshkët e Nemuna" nennen, die "Verwunschenen Berge". In der rauen Schönheit dieser Berge trifft das Filmteam Menschen, deren Leben noch immer von jahrhundertealten Traditionen geprägt ist.
Woher nimmt die Wolga ihre Kraft? Die Quelle allein reicht nicht aus, um ihre Größe zu erklären. Die Wasserwelten von Waldai nordwestlich von Moskau speisen den Fluss bereits kräftig.
Zusätzlich lassen die Schneemassen des Uralgebirges und die Tiefenwasser der nordischen Urwälder ihn zu einem mächtigen Strom anschwellen. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation führt vom Quellplateau bis zu den großen Nebenflüssen des Ural.
Obwohl am Rand des dicht besiedelten Europas gelegen, bietet das Flussreich der Wolga auch heute noch überraschend viel Raum für ungezähmte Natur. Im Einzugsgebiet liegen Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Nirgendwo sonst in Europa gibt es noch so großflächig intakte Flusslandschaften und Feuchtgebiete. Auwälder, Moore, Wiesen und Überschwemmungsflächen begleiten die Niederungen von Oka, Sura, Kama, Wetluga und Samara. Es sind nur Nebenflüsse des riesigen Hauptstroms, doch meist größer als Rhein, Main und Elbe.
Infolge des Zweiten Weltkriegs sind die zentralrussischen Wälder stark geschrumpft. Auch die Besiedlung, Staudämme und die Landwirtschaft fordern ihren Tribut. Doch im riesigen Einzugsgebiet der Wolga ist noch immer Platz für wilde Tiere. Wisente, Elche und Wildschweine leben im waldreichen Norden des Wolga-Stromtals neben Biber, Nerz und Fischotter. Die Flusslandschaften sind Lebensräume für Arten, die in Westeuropa kaum mehr vorkommen.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit mehr als 3500 Kilometern Länge ist sie der mächtigste Fluss Europas.
Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen.
Der zweite Teil der dreiteiligen Naturdokumentation führt von der Waldgrenze Mittelrusslands durch die südrussischen Steppen bis an die Kaspischen Halbwüsten.
Als großes blaues Band dominiert die gewaltige Wolga die trockene russische Tiefebene. Entlang der kasachischen Grenze streift sie den Rand des asiatischen Kontinents.
Majestätisch durchmisst der Fluss die Federgrassteppen und das Gebiet, wo ehemals die Wolgadeutschen siedelten. Zuflüsse hat die Wolga dort kaum noch. Sie hat ihr Wasser im waldreichen Norden gesammelt und fließt nun breit und träge ins Innere des Kontinents. Kleinere Flüsse zweigen von ihr ab, um ein paar Hundert Kilometer weiter wieder in den Hauptstrom zu münden. Die Wolga ist zur "Mutter der Flüsse" geworden, Quelle und Mündung zugleich. In ihrem bis zu 20 Kilometer breiten Stromtal dringen Flusswälder in den trockenen Süden vor. Mit ihnen die merkwürdigen, weltweit nur im Wolgabecken vorkommenden Russischen Desmane. In strömungsschwachen Altarmen machen die seltsamen Wassermaulwürfe Jagd auf Insekten und Fische.
Entlang des Mittellaufs der Wolga besiedeln Steppenmurmeltiere die trockenen Hänge, und Großtrappen balzen auf den Äckern. Steppenfüchse, Jungfernkraniche und Saiga-Antilopen sind Boten der zentralasiatischen Steppen, die sich von der Wolga weit bis in die Ostmongolei erstrecken.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit mehr als 3500 Kilometern Länge ist sie der mächtigste Fluss Europas.
Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen.
Der dritte Teil der großen Naturdokumentation beginnt in den Salzpfannen und Halbwüsten Kalmückiens.
In dem vor Tausenden Jahren trockengefallenen Flussbett der Urwolga sind Meeressedimente und Sand Spielball von Wind und Sonne. So entstanden Landschaften voller Magie und die einzigen Sandwüsten Europas, in denen merkwürdige Echsen auf die Jagd gehen.
Die Steppen am südlichen Wolgaufer sind dünn besiedelt, aber reich an Wildtieren. In verlassenen Farmen übernimmt die Natur zeitweilig die Regie: Rosenstare, Adlerbussarde, Ziesel und Wiedehopfe finden dort Schutz und Brutplätze.
Auf ihren letzten Kilometern fächert sich die Wolga in zahllose Einzelarme auf und erschafft eine spektakuläre Landschaft: Das legendäre Wolgadelta ist das größte Binnendelta der Erde und ein Ort stetigen Wandels. Millionen Tonnen Schlamm und Sedimente schiebt der Strom jährlich ins Kaspische Meer. Hunderte Vogelarten leben dort, darunter Seeadler, Pelikane und die wohl größten bekannten Ansammlungen von Höcker- und Singschwänen. Selbst Wildschweine sind in der bodenlosen Schilfwildnis zu Hause. Sie haben sich an ihren aquatischen Lebensraum angepasst und finden im größten zusammenhängenden Schilfgebiet der Erde, was sie brauchen.
Alle Jahre wieder fallen gigantische Schwärme von Wanderheuschrecken in die Wasserwildnis ein. Milliarden Insekten in oft kilometerlangen Wolken - ein Festmahl für Fische und Schildkröten. Doch damit nicht genug: Am Ende ihrer epischen Reise mündet die Wolga nicht etwa in einem der Ozeane. Als großes Finale erschafft sie einen See, der so groß ist wie Deutschland: das Kaspische Meer.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Free-TV-Premiere
Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist.
Wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Die frisch Geschlüpfte beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss.
Ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück!
Der Spielfilm "Nur ein Tag" ist eine witzige und tiefgründige Fabel über den Sinn des Lebens und das kostbare Geschenk der Freundschaft. Der preisgekrönte Kinderbuchautor Martin Baltscheit hat sein erfolgreiches Theaterstück und Hörspiel selbst verfilmt und lässt die Tiere von Schauspielern darstellen. Keine Tricks, keine Masken - reine Poesie. Mit Karoline Schuch, Lars Rudolph, Aljoscha Stadelmann und Anke Engelke.
Ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Filmkritik als "Bester Kinderfilm" 2017.
Mit Karoline Schuch, Aljoscha Stadelmann, Lars Rudolph, Anke Engelke
Was zeichnet die Schweiz aus? Charakteristische Züge, aktuelle Ereignisse sowie Land und Leute werden vorgestellt. Außerdem finden regelmäßig Gespräche mit Studiogästen statt.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Marokko, der weltweit größte Cannabis-Produzent, wagt den Schritt aus dem Schatten: Seit 2021 ist der Anbau für medizinische und industrielle Zwecke legal.
Doch der Weg vom illegalen Cannabis-Bauern zum zertifizierten Pharmalieferanten ist steinig.
Marokko vollzieht eine historische Wende: Wo jahrzehntelang das Gesetz des Schwarzmarkts herrschte, sollen nun staatliche Lizenzen und moderne Verarbeitungsanlagen für Wohlstand sorgen. Für Bauern wie Mohammed, der jahrelang auf der Flucht vor der Justiz war, bedeutet die Legalisierung ein neues Leben: "Ich bin jetzt ein legaler Bauer", sagt er stolz nach seiner Begnadigung.
Doch die Realität im Rif-Gebirge ist komplex. Um auf dem lukrativen europäischen Markt für Medizinalcannabis bestehen zu können, müssen strengste Standards eingehalten werden. Die Apothekerin Melanie Dolfen aus Berlin betont: "Schimmel oder Verunreinigungen wären für Patienten fatal." Genau hier liegt das Problem: Traditioneller Freilandbau und wilde Bestäubung machen es zurzeit noch fast unmöglich, die erforderliche Reinheit zu erreichen.
Während Unternehmer wie Aziz Makhlouf Millionen in Edelstahlanlagen investieren, warnen Aktivisten vor einem Scheitern des Projekts. Für viele Kleinbauern sind die Hürden zu hoch, die Preise auf dem legalen Markt zu niedrig. So bleibt der Schwarzmarkt bis jetzt die dominante Kraft. Marokko steht mit seinem Traum vom legalen Exportwunder an einem entscheidenden Wendepunkt.
Ein Tal, von dem man selten gehört hat, das Derwent Valley in Mittelengland zwischen Derby und Matlock, ist der Ort "where it all began": Gemeint ist die globale Ökonomie.
Die alten Fabriken des Tals stehen am Anfang der Industriellen Revolution. Sie sind im Dienst verschiedener Unternehmen durch die Jahrhunderte gegangen, Profit war ihr einziger Daseinszweck, dementsprechend sind sie verschlissen.
Das Wort "Fabrik" gab es damals noch nicht. Die ersten Fabriken hießen "mills" - Mühlen -, da sie von Mühlrädern angetrieben wurden. "Satanic mills", "Teufelswerk", nannte sie der englische Dichter, Naturmystiker und Maler William Blake (1757-1827) in einem Gedicht. Die Fabriken wurden von vielen bekämpft, die ihr herkömmliches Leben in Gefahr sahen, aber die Fabriken setzten sich doch durch.
Heute sieht man die letzten der alten Fabriken mit Wehmut. Ihr Triumph war unausweichlich, ihr Untergang, das "Ende der industriellen Arbeit", ist es möglicherweise auch.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Frauenpower zu 100 Prozent verspricht der Kabarettabend mit den ausschließlich weiblichen Komödiantinnen auf jeden Fall. Bei dieser Unterhaltung kommt das Publikum auf seine Kosten!
In seiner neuen, im Bonner Pantheon aufgezeichneten TV-Show "Johann König findet ..." widmet sich der Gastgeber Woche für Woche einem großen Thema, unterstützt von großartigen Comedians.
In dieser Folge sind zu Gast: Torsten Sträter, Yorick Thiede, Stefan Waghubinger, Teresa Reichl und Zärtlichkeiten mit Freunden.
Mit seiner gewohnt eigensinnigen Perspektive, mit trockenem Humor und liebevoll bissiger Lebensabsurdität beleuchtet Johann König das Alltägliche auf ganz und gar unalltägliche Art und Weise. Seine Gäste bringen ihre eigenen Erfahrungen, Gedanken und Pointen mit und eröffnen neue, manchmal überraschende Blickwinkel auf das tönende Thema des Abends.
So entsteht ein rundes, manchmal herrlich schiefes, in jedem Fall aber sehr lustiges Gesamtbild - ein Abend zwischen Denkanstoß und Comedy-Workout der üblichen Lachmuskelverdächtigen, zwischen absurdem Theater und wahrem Leben. Absolut pointenpervers und königlich bekloppt - oder, wie Johann es ausdrückt: "Das muss man sich nur immer wieder sagen!"
Doro kann mal wieder nicht Nein sagen, und so nimmt sie ihren Ex-Mann Volker als Pflegefall auf Zeit bei sich zu Hause auf. Dabei ist sie gerade frisch verliebt in Moritz. Kann das gut gehen?
Volker hat Arm und Bein in Gips, liegt fortan auf dem Sofa im ehemals gemeinsamen Haus und fühlt sich überaus wohl. Doro aber ist hin- und hergerissen zwischen liebevoller Fürsorge für Volker und ihrem neuen Freund Moritz. Der findet den Ex immer unerträglicher.
Dabei sollen es nur fünf Tage sein, die der ziemlich bewegungsunfähige Volker bei Doro verbringt. Danach geht sie mit Moritz auf Reisen. Das war der Deal mit ihrer Tochter Katinka, sonst hätte sie ihn gar nicht aufgenommen. Volkers Wohnung hat keinen Fahrstuhl, Regina, seine Freundin und damaliger Trennungsgrund, ist im Urlaub, also blieb nur Doro. Irgendwie sind sie ja immer noch Familie.
Doch wie geht man um mit den verletzten Gefühlen, der alten Vertrautheit, den eingefahrenen Verhaltensweisen, die im Miteinander wieder hochkommen? Volker jedenfalls fühlt sich schnell wieder heimisch und genießt sichtlich Doros Pflege. Das entgeht auch Moritz nicht. Er will Doro nicht unter Druck setzen, zu frisch ist noch ihre Beziehung, aber er spürt deutlich, dass Volker Doro zurückerobern will.
Doros erwachsene Kinder Katinka und Paul sehen das erneute Zusammenleben der Eltern mit ganz unterschiedlichen Augen: Tochter Katinka wünscht sich nichts mehr, als dass die beiden wieder ein Paar werden. Ihr Bruder Paul dagegen war heilfroh, dass sich seine Mutter endlich von seinem Vater emanzipiert hatte.
Und Doro ist zwischen den Stühlen und versucht, es allen recht zu machen - bis es ihr irgendwann reicht.
Mit Ulrike Kriener, Henry Hübchen, Marcel Hensema, Brigitte Zeh, Johanna Gastdorf, Dietmar Horcicka, Marius Borghoff, Gianni Meurer, Charlotte Crome, Maria Wardzinska
Ein renommierter Biologe kehrt als Naturschutzbeauftragter in sein spanisches Heimatdorf zurück. Doch die lokalen Reisbauern sehen durch ihn ihre Existenz bedroht. Der Streit eskaliert.
Der Hass der Einheimischen wird auch zu einer Zerreißprobe für die Ehe und das Familienleben von Ricardo und seiner Frau Claudia. Die beiden hatten sich mit ihrem Umzug nach einem schweren Schicksalsschlag einen Neuanfang erhofft.
In seiner von Dürre gebeutelten Heimatgemeinde San Pedro tritt der international verdiente Biologe Ricardo Gracia nach über 30 Jahren Abwesenheit die vakante Stelle eines Naturschutzbeauftragten für die lokale Laguna Blanca an.
Schnell zeigt sich, dass die Einheimischen, die für ihren Reisanbau auf das Wasser der Lagune angewiesen sind, Ricardo, seiner Frau Claudia und ihrer kleinen Tochter Julia alles andere als wohlgesonnen sind.
Nachdem bereits eine Begrüßung Ricardos durch die einflussreiche Großgrundbesitzerin Francisca Romero unterkühlt ausgefallen ist, wird er bei einer Bootsausfahrt mit Julia von dem hitzköpfigen Bernardo und dessen Jagdpartner mit einem Gewehr bedroht, als er sie bei der illegalen Entenjagd ertappt.
Zum Leidwesen des zivilen Wächters Eusebio, der der Familie Gracia als Einziger freundlich begegnet, sucht Ricardo von da an nur noch die Konfrontation mit der Lokalbevölkerung und erschwert so Eusebios Versuch, eine Vermittlerrolle bei den angestrebten Umweltschutzvorhaben einzunehmen. Wobei der gutmütige Witwer auch mehrfach in Konflikt mit seinem alkoholsüchtigen Bruder Tomás gerät.
Ricardo errichtet entschlossen erste Sperrzonen, woraufhin im Haus seiner Familie ein Fenster eingeworfen wird. Eine auf Druck von Claudia aufgegebene Strafanzeige bleibt folgenlos, jedoch erfährt Ricardo unter vier Augen von dem regionalen Polizeichef, dass sein Vorgänger auf dem Naturschutzposten einst tot aus der Lagune geborgen wurde.
Ricardo verschweigt Claudia die potenzielle Ermordung seines Vorgängers genauso, wie er ihr zuvor die Drohgebärde der Entenjäger bei seiner Bootsfahrt mit Julia verheimlicht hat. Die Beziehung von Ricardo und Claudia ist bereits belastet durch den unverarbeiteten Tod ihres achtjährigen Sohnes Diego, der weniger als ein Jahr zuvor in einem Schwimmbecken ertrank.
Infolge dieses traumatischen Erlebnisses ist Claudia auf Antidepressiva angewiesen und hat zudem Probleme mit ihrer fortbestehenden Mutterrolle, die sich unter anderem in einer Eifersucht und Paranoia gegenüber dem von Eusebio vermittelten Kindermädchen Rosana niederschlagen.
Im Konflikt mit den Einheimischen greift Ricardo bald schon zum Äußersten und stellt die Wasserversorgung der Felder ab. Ein gewaltbereiter Mob um Bernardo und Tomás reagiert mit einem Einbruchsversuch, bei dem sie Ricardo krankenhausreif schlagen und einzig ein Eingreifen von Eusebio die Familie des Biologen vor Schlimmerem bewahrt.
Als Eusebio Claudia zu einer Abreise rät und sie erstmals von den von Ricardo verschwiegenen Vorfällen erfährt, versteckt und entführt sie aus Verzweiflung Julia und tritt dadurch eine verhängnisvolle Spirale los: Denn sowohl Ricardo, der die Einheimischen für das Verschwinden seiner Tochter verantwortlich macht, als auch der endgültig radikalisierte Bernardo greifen in einem dramatischen Finale zu den Waffen.
Der spanische Ökothriller "Mord in der Lagune" erzählt mit großer emotionaler Spannung von einem alltagsrealistischen Aufeinanderprallen von Umweltschutz und dadurch angezählten Lebenstraditionen/-existenzen. Eine wesentliche Stärke des Films zeigt sich darin, dass er seinen Kernkonflikt ohne Scheu vor unbequemen Fragen und Wahrheiten aufzeichnet, was sich zugleich in der Ambivalenz seiner Figuren inklusive des Hauptprotagonisten niederschlägt.
Der Cast von "Mord in der Lagune" bringt namhafte, spanische Darstellerinnen und Darsteller zusammen, wie Raúl Arévalo ("Leid und Herrlichkeit", "La isla mínima - Mörderland"), Paz Vega ("Lucía und der Sex", "Kaleidoskop") und Joaquín Climent ("El Bar - Frühstück mit Leiche").
Trotz eines herausfordernden Drehs, der durch die Coronapandemie und unstete Wetterverhältnisse erschwert wurde, ist es dem spanischen Regisseur und Drehbuchautor Iñaki Sánchez Arrieta in seinem sehr präzise und konzentriert inszenierten, zweiten Spielfilm gelungen, schöne und auch erhabene Bilder der handlungszentralen Lagune einzufangen.
Als atmosphärisches Vorbild für seinen Film diente Iñaki Sánchez Arrieta dabei neben großen Hollywood-Referenzen wie "Mystic River" (2003) und "Beim Sterben ist jeder der Erste" (1972) unter anderem auch der ebenfalls spanische Überraschungshit "La isla m
Mit Raúl Arévalo, Paz Vega, Daniela Casas, Joaquín Climent, Toni Misó, Susana Merino, Susi Sánchez, Roberto Álamo, Juan Gea
Staub, Stemmeisen und 25 Tonnen Gestein: Am Fuß des Gletschers Snäfellsjökull auf Island entsteht in einem einsamen Outdooratelier ein neues Kunstwerk von Jo Kley.
Der Kieler Bildhauer arbeitet im Auftrag der isländischen Gemeinde Hellissandur an einer neuen Skulptur aus vier schweren Basaltklötzen. Diese wurden aus einem isländischen Steinbruch in der Nähe mit Dynamit gesprengt.
Von der Hauptstadt Reykjavik sind es 200 Kilometer zur Halbinsel Snäfellsnes, wo Jo Kley gerade lebt. Dort begegnet er dem isländischen Künstler Bjarni Sigurbjörnsson, der mit seiner Frau Ragna in einem beeindruckenden Haus wohnt und arbeitet, und vielen anderen interessanten Menschen, die dorthin gezogen sind. Hellissandur zieht einige Lebenskünstler an und erfindet sich gerade neu.
Jo Kley ist schon mal von einer dicken Staubschicht bedeckt, er klettert auf den großen Kolossen aus Stein trittsicher und leichtfüßig herum, klopft, sägt und schleift das harte Gestein. Vier Monate wird er damit beschäftigt sein. Seine Skulpturen sind mittlerweile auf der ganzen Welt zu sehen: in Dubai, Japan, Brasilien und jetzt schon zum zweiten Mal auf Island. Kley ist ein begeisternder Künstler auf Reisen.
Woher nimmt die Wolga ihre Kraft? Die Quelle allein reicht nicht aus, um ihre Größe zu erklären. Die Wasserwelten von Waldai nordwestlich von Moskau speisen den Fluss bereits kräftig.
Zusätzlich lassen die Schneemassen des Uralgebirges und die Tiefenwasser der nordischen Urwälder ihn zu einem mächtigen Strom anschwellen. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation führt vom Quellplateau bis zu den großen Nebenflüssen des Ural.
Obwohl am Rand des dicht besiedelten Europas gelegen, bietet das Flussreich der Wolga auch heute noch überraschend viel Raum für ungezähmte Natur. Im Einzugsgebiet liegen Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Nirgendwo sonst in Europa gibt es noch so großflächig intakte Flusslandschaften und Feuchtgebiete. Auwälder, Moore, Wiesen und Überschwemmungsflächen begleiten die Niederungen von Oka, Sura, Kama, Wetluga und Samara. Es sind nur Nebenflüsse des riesigen Hauptstroms, doch meist größer als Rhein, Main und Elbe.
Infolge des Zweiten Weltkriegs sind die zentralrussischen Wälder stark geschrumpft. Auch die Besiedlung, Staudämme und die Landwirtschaft fordern ihren Tribut. Doch im riesigen Einzugsgebiet der Wolga ist noch immer Platz für wilde Tiere. Wisente, Elche und Wildschweine leben im waldreichen Norden des Wolga-Stromtals neben Biber, Nerz und Fischotter. Die Flusslandschaften sind Lebensräume für Arten, die in Westeuropa kaum mehr vorkommen.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit mehr als 3500 Kilometern Länge ist sie der mächtigste Fluss Europas.
Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen.
Der zweite Teil der dreiteiligen Naturdokumentation führt von der Waldgrenze Mittelrusslands durch die südrussischen Steppen bis an die Kaspischen Halbwüsten.
Als großes blaues Band dominiert die gewaltige Wolga die trockene russische Tiefebene. Entlang der kasachischen Grenze streift sie den Rand des asiatischen Kontinents.
Majestätisch durchmisst der Fluss die Federgrassteppen und das Gebiet, wo ehemals die Wolgadeutschen siedelten. Zuflüsse hat die Wolga dort kaum noch. Sie hat ihr Wasser im waldreichen Norden gesammelt und fließt nun breit und träge ins Innere des Kontinents. Kleinere Flüsse zweigen von ihr ab, um ein paar Hundert Kilometer weiter wieder in den Hauptstrom zu münden. Die Wolga ist zur "Mutter der Flüsse" geworden, Quelle und Mündung zugleich. In ihrem bis zu 20 Kilometer breiten Stromtal dringen Flusswälder in den trockenen Süden vor. Mit ihnen die merkwürdigen, weltweit nur im Wolgabecken vorkommenden Russischen Desmane. In strömungsschwachen Altarmen machen die seltsamen Wassermaulwürfe Jagd auf Insekten und Fische.
Entlang des Mittellaufs der Wolga besiedeln Steppenmurmeltiere die trockenen Hänge, und Großtrappen balzen auf den Äckern. Steppenfüchse, Jungfernkraniche und Saiga-Antilopen sind Boten der zentralasiatischen Steppen, die sich von der Wolga weit bis in die Ostmongolei erstrecken.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit mehr als 3500 Kilometern Länge ist sie der mächtigste Fluss Europas.
Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen.
Der dritte Teil der großen Naturdokumentation beginnt in den Salzpfannen und Halbwüsten Kalmückiens.
In dem vor Tausenden Jahren trockengefallenen Flussbett der Urwolga sind Meeressedimente und Sand Spielball von Wind und Sonne. So entstanden Landschaften voller Magie und die einzigen Sandwüsten Europas, in denen merkwürdige Echsen auf die Jagd gehen.
Die Steppen am südlichen Wolgaufer sind dünn besiedelt, aber reich an Wildtieren. In verlassenen Farmen übernimmt die Natur zeitweilig die Regie: Rosenstare, Adlerbussarde, Ziesel und Wiedehopfe finden dort Schutz und Brutplätze.
Auf ihren letzten Kilometern fächert sich die Wolga in zahllose Einzelarme auf und erschafft eine spektakuläre Landschaft: Das legendäre Wolgadelta ist das größte Binnendelta der Erde und ein Ort stetigen Wandels. Millionen Tonnen Schlamm und Sedimente schiebt der Strom jährlich ins Kaspische Meer. Hunderte Vogelarten leben dort, darunter Seeadler, Pelikane und die wohl größten bekannten Ansammlungen von Höcker- und Singschwänen. Selbst Wildschweine sind in der bodenlosen Schilfwildnis zu Hause. Sie haben sich an ihren aquatischen Lebensraum angepasst und finden im größten zusammenhängenden Schilfgebiet der Erde, was sie brauchen.
Alle Jahre wieder fallen gigantische Schwärme von Wanderheuschrecken in die Wasserwildnis ein. Milliarden Insekten in oft kilometerlangen Wolken - ein Festmahl für Fische und Schildkröten. Doch damit nicht genug: Am Ende ihrer epischen Reise mündet die Wolga nicht etwa in einem der Ozeane. Als großes Finale erschafft sie einen See, der so groß ist wie Deutschland: das Kaspische Meer.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Die Albanischen Alpen liegen mitten in Europa und blieben für lange Zeit schwer zugänglich und fremd. Langsam öffnet sich die Gebirgsregion im äußersten Norden des Landes für Besucher.
Die Einheimischen Albaniens begegnen ihnen ausgesprochen freundlich: Das eigene Haus gehört zuallererst Gott und danach dem Gast. So atemberaubend schön die Natur dort ist, so hart ist auch der Alltag seiner Bewohner.
Dieser Teil der Alpen im unbekannten Norden Albaniens ist selbst den meisten Albanern im Flachland so fremd, dass manche sie "Bjeshkët e Nemuna" nennen, die "Verwunschenen Berge". In der rauen Schönheit dieser Berge trifft das Filmteam Menschen, deren Leben noch immer von jahrhundertealten Traditionen geprägt ist.
und Maximilian Leinfelder
Der bekannte YouTuber und Gamer Valentin "Sarazar" Rahmel reist mit seinen Freunden Benni und Max nach Griechenland. Sie besuchen Athen, den Kanal von Korinth und wagen einen Bungee-Sprung.
Weiter geht es zu einer Selbstversorgerfarm, den Klöstern von Meteora und zum Orakel von Delphi. Der Höhepunkt der Reise ist die Besteigung des Olymp - mit 2917 Metern der höchste Berg Griechenlands.
Die Italiener haben's raus, auch in der Küche. "Erlebnisreisen" begibt sich auf eine kulinarische Reise von Nord nach Süd, schaut in die Töpfe und entdeckt inspirierende Rezepte und Zutaten.
Die Rundreise führt zu herrschaftlichen Schlössern und außergewöhnlichen Besitzern und zu einem deutschen Paar, das seinen Normandie-Traum verwirklicht hat: leben im feudalen Herrenhaus.
Nicht nur die schöne und wilde Landschaft ist beeindruckend, es sind auch die Menschen, die in der Normandie leben, die diesen Roadtrip unverwechselbar machen.
Frischer Fisch, Meeresfrüchte, wilde Natur - der Atlantik bestimmt das Leben in der Normandie. Die Region im Nordwesten Frankreichs ist rau, die Orte haben einen besonderen Charme. Manchmal spröde, aber dafür vom Tourismus noch nicht verdorben. Auf einem Roadtrip erkunden Autor Karl Waldhecker und Kameramann Andreas Michels die Normandie. Mehr als 800 Kilometer entlang der Küste und durch das Hinterland.
Es geht zu berühmten Klassikern: zu den Felsen von Étretat, dem mondänen Seebad Deauville, den Landungsstränden der Alliierten von 1944 und schließlich zu der Klosterinsel Mont-Saint-Michel am südlichen Rand der Normandie. Eine Tour der Entdeckungen und Überraschungen: Bei der Verkostung von Bio-Apfelwein, Calvados und einem seltenen Birnensekt kommen Genießer auf ihre Kosten.
Außerdem ist die Normandie die Heimat von Cidre und Camembert und vielen anderen Käsesorten. Und es gibt jede Menge Austern - vor allem an der Küste der etwas abgeschiedenen Halbinsel Cotentin. Am besten, man probiert sie direkt beim Erzeuger.