Kristallklare Seen, schroffe Gipfel und urige Almen: Das Berchtesgadener Land zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands.
Die Region lockt mit spektakulärer Naturkulisse, tief verwurzelten Bräuchen und besonderen Menschen - ein Sehnsuchtsort für viele, für manche neue Heimat.
Ob Klettersteig, Almleben oder Hüttenalltag: Die "ZDF.reportage: Urlaub im Berchtesgadener Land" begleitet Menschen, die in dieser einzigartigen Landschaft leben, arbeiten oder ihre Grenzen austesten.
So wie Niklas Thomas, der sich trotz fehlender Erfahrung an einen Klettersteig wagt: "Meine Klettererfahrung begrenzt sich auf Kindertage." Doch für den atemberaubenden Blick über den Königssee lohnt sich jede Anstrengung.
Für Veronika Veichtmeier ist das Berchtesgadener Land mehr als ein Urlaubsziel. Die 26-Jährige lebt einen Sommer lang als Sennerin auf einer Alm - ohne Handyempfang, dafür mit Kühen, Käse und klarer Bergluft. "Es ist nicht nur Kühe streicheln und in der Sonne liegen", sagt sie. "Die Magie ist wahnsinnig, das muss man alles aufsaugen."
Auch Oliver Hoeft hat seinen Platz in den Bergen gefunden - als Hüttenkoch im Kärlingerhaus auf 1600 Metern Höhe. Er kocht für 140 Gäste, während draußen der Helikopter Lebensmittel anliefert. "Wenn da vorne die Bongmaschine rattert, ist das wie Sport", sagt er und schwenkt die Käsespätzle.
Die Kapitänsmütze liegt neben ihr am Steuerrad. Da liegt sie immer, "weil dann läuft alles gut". Lena Barofke lenkt das Boot aus dem Hafen, die erste Fahrt des Tages. Als eine von wenigen Frauen fährt sie die berühmten Boote über den Königssee. Immer noch eine ziemliche Männerdomäne: "Skeptisch waren die sehr." Aber Lena hat sich gegenüber ihren Kollegen behauptet. Arbeiten mitten im Nationalpark, etwas Schöneres gibt es für sie nicht.
Tief unter der Erde beginnt der Tag für Bergmann Oliver Schwab mit einem Gebet. Dann geht es 300 Meter hinab in den Berg, wo er Salz abbaut - das weiße Gold. "Manche sagen, der Berg weiß Geschichten, bevor sie passieren", sagt er. Für ihn ist der Beruf Berufung und Tradition zugleich.
Die "ZDF.reportage" zeigt eindrucksvoll, wie eng Mensch und Natur im Berchtesgadener Land verbunden sind - und wie vielfältig das Leben in dieser besonderen Region sein kann.
Uli, der Knecht vom Bodenhof, ist eigenständiger Bauer auf dem Glungge-Hof geworden, begleitet und immer wieder auch beraten von Vreneli, seiner liebenswerten Frau.
Zweiter Teil der großen, bildkräftigen Gotthelf-Geschichte, gedreht von Franz Schnyder 1955. In den Hauptrollen sieht man wieder das Traumpaar Hannes Schmidhauser und Liselotte Pulver.
Mit Hannes Schmidhauser, Liselotte Pulver, Emil Hegetschweiler, Hedda Koppé, Erwin Kohlund, Leopold Biberti, Marianne Matti
Unendliche Wälder, eine herbe, unversehrte Natur und launisches Wetter prägen den Naturpark Waadtländer Jura. Wer einmal dort war, weiß um seinen besonderen Reiz: den der Abgeschiedenheit.
Eingebettet zwischen zwei Jura-Ketten liegt das Vallée de Joux. Mit seinen Seen, Wäldern und von Trockenmauern geprägten Weiden steht das Naturjuwel für das ewige Zusammenspiel von Mensch und Natur. Das Grenzgebiet zu Frankreich bedeckt der riesige Risoud-Wald.
Rund um den Lac de Joux leben und arbeiten Menschen, die sich kaum einen schöneren Fleck Erde als die spezielle Welt im rauen Jura-Gebirge vorstellen können. Bei Wind und Wetter schenkt Caroline Khamissé im Naturpark "Jura Vaudois" Hermelinen ein neues Zuhause. Ornithologe Yves Ménétrey kämpft unermüdlich für die Zukunft des Raufußkauzes. Voller Neugierde geht Biologe Arnaud Maeder dem Leben der größten Ameisenkolonie Europas nach. Familie Golay lebt seit Generationen im Vallée de Joux und arbeitet mit Leib und Seele in Forst- und Viehwirtschaft. Abenteuerlustig führt Outdoor-Guide Diane Hostettler Menschen in die Natur. Eins verbindet sie alle: ein Stück Land, wie aus der Zeit gefallen. Wer dort geboren ist, so heißt es, kommt immer zurück.
Die Brüder Bernhard, erfolgreicher Gewürzhändler, und Hannes, katholischer Mönch, müssen sich zusammenraufen als ihre Schwester stirbt und ihnen Tochter und Bauernhof hinterlässt.
Eine Familienzusammenführung der besonderen Art: Mit Gefühl und behutsamem Humor zeichnet Regisseur Thomas Kronthaler das Porträt einst verbundener Menschen, die sich entfremdet haben und den Sinn für Gemeinschaft erst wieder finden müssen.
Villa, Segelboot, guter Job, hübsche junge Freundin - der Gewürzhändler Bernhard Stolz führt ein Leben, über das er sich eigentlich nicht beklagen kann. Gerade kommt er von einer Geschäftsreise aus Übersee zurück, da reißt ihn ein Anruf aus der Selbstzufriedenheit: Seine Schwester Marlies, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat, ist verstorben. Die Bestattung findet in der bayerischen Heimat statt.
Bernhard macht sich sofort auf den Weg von Hamburg nach Süddeutschland. Unterwegs holt er seinen Bruder Hannes ab, der einst seinem tiefen christlichen Glauben folgte und nun als Mönch in einem Kloster lebt. Seit damals ist der Kontakt zwischen den beiden Männern abgebrochen, und schnell wird klar, dass ihre persönlichen Weltsichten völlig verschieden sind. Doch schon bald werden Bernhard und Hannes gezwungen, sich zusammenzuraufen: Auf der Beerdigung lernen sie ihre gemeinsame Nichte Katharina kennen, die nun ohne Mutter, aber mit einem großen Bauernhof dasteht: dem ländlichen Anwesen, auf dem auch ihre Onkel die Kindheit verbrachten.
So keimen bereits bei der Ankunft in Bernhard und Hannes längst vergessen geglaubte Gefühle auf, aber die Vernunft siegt über die Nostalgie: Bernhard legt Katharina nahe, das Gut zu verkaufen. Mit dem Geschäftsmann Alois Hirsegger, dessen Sohn Franz ein Auge auf Katharina geworfen hat, wäre bereits ein Interessent gefunden. Die trotzige 17-Jährige weiß selbst, dass sie mit der Hofarbeit und gleichzeitiger Vorbereitung auf das Abitur überfordert ist, will aber von einem Verkauf nichts wissen. So scheint für Bernhard und Hannes an dieser Stelle alles erledigt zu sein, doch in beiden regt sich das Verantwortungsgefühl. Erst recht, als sie feststellen müssen, dass der elterliche Bauernhof bei der Bank mit 300.000 Euro hoffnungslos überschuldet ist und Katharina niemals in der Lage wäre, dieses Geld alleine aufzutreiben. Die Zwangsversteigerung droht. Es muss schnell etwas getan werden - und die beiden heimgekehrten Brüder machen sich ans Werk.
Mit Dominic Raacke, Heio von Stetten, Katharina Leonore Goebel, Carin C. Tietze, Florentine Lahme
Ein Dorf im Mühlviertel um die Jahrhundertwende: Der ermordete Großbauer Hillinger hat seinen Hof seinen sieben Knechten und Mägden vermacht. Das führt zu Konflikten.
Während die "Siebtelbauern" lernen, frei und selbstverantwortlich zu leben, wächst die Feindseligkeit der alteingesessenen Bauernschaft gegen die jungen, herrenlosen Dienstleute und deren Anführer Lukas.
Mit Simon Schwarz, Sophie Rois, Julia Gschnitzer, Lars Rudolph, Ulrich Wildgruber, Elisabeth Orth
Seit Jahrhunderten treiben Menschen ihre Tiere auf die Almen. Doch ohne Bewirtschaftung holt sich die Natur die Weideflächen zurück. Zwei Bauern stemmen sich gegen diesen Trend.
Im Allgäu belebt Christian Schratz eine 70 Jahre lang brachliegende Alm neu. Im Mühlviertel bringt Tom Zuljevic-Salamon fast 100 Galloways auf eine erst kürzlich gepachtete Alm. Beide stehen vor großen Herausforderungen.
Der Film begleitet die hochbetagte Leitkuh Afra auf steilen Bergpfaden und eine große Galloway-Herde auf ihrer 300 Kilometer langen Reise nach Saalbach-Hinterglemm. Während Weideflächen vielerorts zuwachsen und der Klimawandel den Wandel beschleunigt, kämpfen die beiden ungewöhnlichen "Almretter" für den Erhalt einer wertvollen Kulturlandschaft - trotz Rückschlägen, Verlusten und harter Arbeit.
Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden.
In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist.
Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.
Durch den Unfalltod des Pichlerbauern sind dessen Frau Ilse, Oma Burgi und vor allem die jüngste Tochter Anna plötzlich allein auf dem Bergbauernhof.
Nach Motiven von Susanne Rassers Erzählung "So als ob" setzt Susanne Zanke ihren modernen, zeitgenössischen Heimatfilm "Bauernprinzessin" über das Erwachsenwerden, das Miteinander dreier Generationen und die Liebe zur Heimat eindrucksvoll in Szene.
Entgegen aller Erwartungen und Traditionen erbt Anna den Hof. Eine wohlüberlegte Entscheidung des Vaters: Denn Anna will unter allen Umständen Bergbäuerin bleiben, das Erbe ihres Vaters bewahren. Ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrem Onkel. Nur die Großmutter, die auf dem Hof sterben will, hält zu ihr. Um den Hof ihres Vaters erhalten und die schwere und anstrengende Arbeit bewältigen zu können, engagiert Anna einen bosnischen Gastarbeiter, einen Moslem, als Knecht. Es gelingt den beiden gemeinsam, das erfolgreiche Wirtschaften auf dem Hof fortzuführen. Doch am Ende muss Anna begreifen, dass sich auch andere Menschen ihrem Erbe verpflichtet fühlen.
Mit Sissi Wolf, Krista Posch, Toni Böhm, Erni Mangold, Roman Knižka, Rudy Ruggiero
Uralte Hirtenrufe schallen durch die Morgendämmerung. Einer der spektakulärsten und ältesten Viehtriebe der Alpen steht bevor: Mit 1500 Schafen geht es vom Schnalstal ins Ötztal.
Seit vielen Jahrhunderten schon ziehen Menschen mit ihren Tieren übers Gebirge. "Transhumanz" nennt sich diese Form
der Wanderweidewirtschaft, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde.
Der Film begleitet zwei junge Menschen aus Südtirol, die das Erbe ihrer Vorfahren angetreten haben: den 24-jährigen Schafhirten Manuel Götsch und die 29-jährige Sennerin Judith Weger, die mit ihren Rindern und ihrem gerade erst sechs Monate alten Sohn Freddy den Sommer auf einer hoch gelegenen Alm im salzburgischen Pinzgau verbringen wird.
Die größte Herausforderung steht Judith im Herbst bevor. "Höxn Höxn Höxn ..." - mit diesem uralten Ruf wird sie die schweren Milchkühe auf steinigen Pfaden über den 2600 Meter hohen Krimmler Tauernpass locken, zurück ins heimatliche Ahrntal, ein mühsames und teils gefährliches Unterfangen. Sowohl die Sennerin als auch der Hirte hoffen, dass es auch nach ihnen noch lange weitergehen wird mit dieser Tradition, die bereits Jahrhunderte überdauert hat, allen Veränderungen auf der Welt zum Trotz.
Selbst bei widrigen Wetterbedingungen macht sich Gudrun Zefferer regelmäßig auf, um im Hochalmgebiet nach ihrer Schafherde zu schauen. Dabei nimmt sie oft lange Wege auf sich.
Zudem ist sie in ständiger Sorge, dass sich eins ihrer Tiere im schwierigen Gelände verletzen könnte. Trotzdem ist es für Gudrun selbstverständlich, dass ihre Schafe den Sommer auf der Alm verbringen, da sie dort bestes Futter finden.
Auf der Wies-Alm kümmert sich Peter Gruber um die Jungrinder seines Bruders Christian. Die tägliche Suche nach dem Vieh erfordert Geduld und ein geschultes Auge, um selbst kleinste Spuren im Gelände richtig zu deuten.
Im karstigen Dachsteingebirge gibt es weder Bäche noch Seen, da das Wasser im porös-kalkigen Boden sofort versickert. Wasserknappheit ist daher eine ständige Herausforderung für die Almbauern: Christian Gruber und sein Schwiegersohn Seppi bauen regelmäßig neue Brunnen, um die Wasserversorgung für die Tiere zu sichern. Die Tröge werden aus dem robusten Holz der Lärchen gefertigt, die sie rund um die Hütte fällen. Peters Nichte Lisi kümmert sich, wenn sie auf der Alm ist, um die Verpflegung der Arbeiter und Hirten und beschafft das Trinkwasser aus einer kleinen Quelle in der Nähe der Hütte.
Moderne Technik wie GPS-Sender am Glockenriemen der Leitkuh erleichtern zwar die Suche, ersetzen jedoch nicht den direkten Kontakt zu den Tieren: Erwin und Elisabeth Haas verbringen somit ebenfalls den Großteil des Sommers auf ihrer Alm und wissen, dass man nur durch regelmäßige Besuche bei der Herde sicherstellen kann, ob alle Tiere vollzählig und gesund sind. Seit ihr Sohn Stefan den heimischen Hof übernommen hat, können die beiden die Sommermonate auf der Alm so richtig genießen.
Zehn Jahre ist es her, seit Benedikt sein Zuhause in einem Bergdorf verlassen hat. Damals war sein jüngster Bruder bei einer gemeinsamen Klettertour abgestürzt und ums Leben gekommen.
Ein tragischer Unfall, für den der Vater Benedikt verantwortlich macht. Nun kehrt der verstoßene Sohn auf Bitten der Mutter nach Hause zurück - der Vater liegt im Sterben, und Benedikt soll sich mit ihm versöhnen. Doch der Familienpatriarch kann ihm nicht verzeihen.
Auch Anton, der Mittlere der Brüder, ist alles andere als erfreut über das plötzliche Auftauchen des Ältesten. Anton, der sich vom Vater immer zurückgesetzt fühlte, hat aus dem elterlichen Hof inzwischen einen florierenden Betrieb gemacht, kämpft jedoch immer noch um die Anerkennung des Vaters. Zudem ist Anton mittlerweile mit Benedikts großer Liebe Johanna verlobt. Die beiden wollen bald heiraten - doch nun fürchtet Anton, dass sein Bruder ihm nicht nur die Gunst des Vaters abspenstig machen, sondern auch Johanna wegnehmen könnte.
Tatsächlich dauert es nicht lange, bis die alte Liebe erneut aufflammt und Benedikt sich Antons offenen Hass zuzieht. Dabei könnte Anton als Einziger aufklären, dass Benedikt keine Schuld am Unfalltod des jüngsten Bruders trägt.
Ohne dies zu ahnen, aufgewühlt von der erhofften Aussöhnung mit dem Vater, der Rivalität mit dem Bruder und den wieder erwachten Gefühlen für Johanna, beschließt Benedikt, abzureisen, um nicht erneut Unheil anzurichten. Blind vor Eifersucht sinnt Anton derweil auf Rache. Am Tag von Benedikts Abreise droht der Streit zu eskalieren.
Mit "Die Versöhnung" hat Olaf Kreinsen ein bewegendes Familiendrama inszeniert. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Stubaitals erzählt es eine Geschichte von Schuld und Vergebung, von Liebe, Leidenschaft und Hass. In den Hauptrollen sind Markus Böker, Sebastian Bezzel und Victoria Mayer zu sehen. In weiteren Rollen überzeugen Kurt Weinzierl und Gertrud Roll.
Mit Markus Böker, Victoria Mayer, Sebastian Bezzel, Gertrud Roll, Kurt Weinzierl, Lambert Hamel
Sophie wagt einen Neuanfang auf dem Land und kauft spontan einen Bauernhof. Doch statt Idylle erwartet die Münchnerin ein erbitterter Streit um Haus und Heimat.
Mit Tochter Leonie zieht Sophie auf den Fuchsbichlerhof. Während ihr Mann Philippe das Weite sucht, macht Barthl Fuchsbichler den neuen Besitzerinnen das Leben schwer. Der Urbayer hat schließlich ein Wohnrecht auf Lebenszeit.
Als der Kleinkrieg zwischen Sophie und Barthl immer weiter eskaliert, gerät auch Sophies Zukunft in Gefahr. In ihrer Geldnot will sie den Hof für Urlaubsgäste öffnen und so den Rettungsversuch wagen. Doch mit den ersten Gästen beginnt die entscheidende Runde im Kampf um den Fuchsbichlerhof.
Mit Aglaia Szyszkowitz, Friedrich von Thun, Philipp Sonntag, Alina Abgarjan, Bettina Mittendorfer, François Smesny
Das Leben der Bergbäuerinnen in Südtirol ist geprägt von Gemeinschaft, Kreativität und viel Arbeit. Der Film zeigt ihren Alltag: im Stall, auf den Wiesen und bei handwerklichen Tätigkeiten.
Im Mittelpunkt stehen drei beeindruckende Bergbäuerinnen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Irene Amegg lebt mit ihrer Familie auf dem Haselberghof am Hochplateau Unterfennberg, wo sie gemeinsam mit ihren Töchtern den Hofalltag gestaltet.
Kathrin Freund führt einen abgelegenen Hof im Pflerschtal unter den Felswänden des Tribulaun und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Haltung und Pflege vieler Kleintiere.
Im Sarntal arbeitet Kathrin Tschurtschentaler Brugger mit ihrer Familie am Grubhof, wo ihr besonders das Verarbeiten der Kräuter und das Musizieren am Herzen liegen.
Im beschaulichen Murbruck bricht eine Welt zusammen: Am Morgen geht der angesehene Rudi Stiegler mit seiner Privatbank pleite. Noch am Abend stirbt er im eigenen Haus bei einem Raubüberfall.
Die von seiner Frau Lore gerufenen Retter kommen zu spät. Die Todesursache ist zwar eindeutig Herzinfarkt, doch die Einbrecher scheinen nicht ganz unschuldig zu sein. Für Kommissar Sascha Bergmann und seine Kollegin Anni Sulmtaler sieht das Ganze nach Mord aus.
Als Täter kommt jeder infrage, der jetzt ohne Geld dasteht - von Handwerkern bis zum Eishockeyverein. Auch der Wiener Finanzprüfer Markus Tauber könnte etwas mit den windigen Geschäften zu tun haben. Schließlich hat er jahrelang ein Schneeballsystem übersehen, durch das Stiegler seinen Kunden allzu stattliche Zinsen anbieten konnte. Während sich nun die verzweifelten Murbrucker fragen, wie es ohne den spendablen Rudi weitergeht, müssen Bergmann und Anni herausfinden, wer ihn wirklich auf dem Gewissen hat.
Mit Hary Prinz, Anna Unterberger, Bettina Mittendorfer, Christoph Kohlbacher, Heikko Deutschmann, Michael Menzel
Der Mord an einem Holzbaron erschüttert die Beschaulichkeit des Mürzer Oberlandes. Ausgerechnet am Pilgerweg nach Mariazell wird die Leiche gefunden.
Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden nach Veitsch ins Mürzer Oberland gerufen. Walter Fürst, Mitglied einer der reichsten Familien im Land und Eigentümer einer großen Holzverarbeitungsfirma, wurde erwürgt in seinem Haus aufgefunden.
Unterstützt vom Postenkommandanten Ferdinand "Ferdl" Franz tauchen die beiden in die dunklen Geheimnisse der Familie Fürst ein.
Das Oberhaupt der Familie, Pauline Fürst, und ihr zweiter Sohn Hermann beschuldigen Veit Schindler der Tat. Er war ihr Angestellter und Sägewerksleiter und wurde vor Kurzem aus dem Gefängnis entlassen, verurteilt wegen der Vergewaltigung von Hermanns Ehefrau Magdalena Fürst. Walter Fürst war damals der Kronzeuge, und Veit wurde aufgrund seiner Aussage verurteilt, obwohl dieser immer seine Unschuld beteuert hatte.
Alles deutet auf eine schnelle Lösung des Falls hin - bis auch Veit Schindler tot in seinem Haus aufgefunden wird.
Mit Miriam Stein, Hary Prinz, Johannes Nussbaum, Eva Herzig, Holger Schober, Julian Weigend
Biobauer Andi Gruber erfährt, dass seine Rinder mit Schadstoffen belastet sind und geschlachtet werden müssen. Die Suche nach den Ursachen führt ihn auf die Spur eines Fleischskandals.
Andis Existenz ist bedroht. Verzweifelt versucht er, herauszufinden, um welche Schadstoffe es sich handelt und wie seine Rinder damit kontaminiert wurden. Er fährt zu Biochemiker Dr. Kroetz und findet diesen sterbend auf, tödlich verletzt durch ein Bolzenschussgerät.
Der Mann war einem riesigen Fleischskandal auf der Spur - erstmalig ist experimentelle Nanotechnologie im Spiel. Andi gerät unter Mordverdacht. Auf der Flucht vor der Polizei und von Unbekannten bedroht, entführt er die leitende Wissenschaftlerin des betroffenen Lebensmittelkonzerns. Sie soll ihm helfen, seine Unschuld zu beweisen. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Silvie deckt er dabei ein Komplott auf, das weit über die Grenzen des kleinen Dorfes hinausgeht.
Mit dem Fernsehfilm "Bauernopfer" ist es Regisseur Wolfgang Murnberger gelungen, ein brandaktuelles Thema in einen spannenden Thriller zu packen: Seit Jahren erschüttern Lebensmittelskandale das Vertrauen von Verbrauchern und bedrohen die Existenz von Landwirten und Lebensmittelproduzenten, zuletzt beim Dioxin-Skandal.
Mit Tobias Moretti, Bernadette Heerwagen, Tilo Prückner, Maria Happel, Paula Nocker, Kristian Wanzl
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien in vier unterschiedlichen Lebenswelten mit ihren geografischen, regionalen, sozialen, familiären Besonderheiten und Herausforderungen.
Der Frühling ist der erste Quadrant des Jahres, Zeit des Erwachens in der Natur und im Haus. Die Wiesen sind zartgrün, das Land frisch und prachtvoll im Licht der länger werdenden Tage. Frühlingsputz im Haus und in der Natur steht an.
Winterstürme und Borkenkäfer haben einiges angerichtet. Der Wald und die Bergwiesen müssen von Ästen geräumt werden. Überall wird jetzt der Boden fit gemacht, Äcker und Wiesen mit organischem Dung versorgt, der Garten bestellt, Gemüse gepflanzt und der Kräutergarten angelegt.
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark, die biologisch landwirtschaften. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft.
Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise.
Der Sommer entspricht dem Mittag im Jahreskreis. Der Tourismus fährt überall zur Hochform auf. Es ist auch die Zeit der Heuernte. Jetzt wird das Futter für den Winter eingefahren. Beim Heuen trifft Tradition auf Moderne, der Rasenmäher auf die scharfe Klinge, Heublaser auf Rechen, das Wissen vom goldenen Schnitt auf Automation, die Gabel auf den Heukran, die Sense auf Alpakazähne.
Im Lesachtal, das auch "Tal der hundert Mühlen" genannt wird, weckt der Sommer neues Leben in der Natur und im Dorf. Bereits Marios Mutter, die als junge Lehrerin nach Maria Luggau kam, bemerkte, welch großen Schatz die Wassermühlen darstellen. Mittlerweile gibt Marios Tochter Führungen in den Mühlen. Brot wird aus selbst gemahlenem Mehl gebacken, und das Gras der satten Wiesen trocknet in der Sonne, um die Tiere im Winter zu versorgen.
Die Heuernte ist auch für Josef und Birgit aus dem Pinzgau eine wichtige Aufgabe der sonnigen Saison. Nebst landwirtschaftlichen Tätigkeiten betreut Josef Hochleistungssportlerinnen. Seine Frau widmet ihre Zeit der Ernte von Kräutern und Rosenblüten, die idealerweise im Morgentau gepflückt werden. Kraft bekommen die beiden durch das Verweilen im eigenen Bienenhaus am See, einem Rückzugsort, um die Gedanken baumeln zu lassen.
Für Georg und Claudia aus der Ramsau beginnt im Sommer die touristische Hauptzeit. Einige ihrer treuen Gäste verbringen bereits seit der Kindheit Urlaub in der urigen Hütte und kommen auch heute gern wieder.
Am Kitzbüheler Horn bei Peter und Andrea ist es nun Zeit für die Beerenernte. Die Alpakas wollen geschoren werden, und in der Freizeit wird die Waldpflege verrichtet.
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft.
Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise.
Der Sommer naht dem Ende, es herbstelt bunt und strahlend. Die Tage werden kürzer, und in den Bergen duftet es bereits nach Schnee. Erntedank besiegelt die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Ob beim Almabtrieb oder im abwechslungsreichen Alltag - die Dokumentation beleuchtet den farbenfrohen Herbst im Leben der "Bioniere".
Familie Berger vom Frienerhof in der Ramsau nutzt die Zeit gern für Waldbäder. Familie Lugger aus dem Lesachtal geht klettern. In Kitzbühel dehnen sich die Alpakaspaziergänge. Nur in Fusch ist Hochsaison. Während Birgit Schattbacher mit der Verarbeitung der Rosenblütenernte beschäftigt ist, hat für ihren Mann Josef die Reisezeit begonnen. Jetzt bringen die Skirennläufer auf den Schnee, was sie im Frühling und Sommer trainiert haben, und bereiten sich auf die Siege des Winters vor.
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien in vier unterschiedlichen Lebenswelten mit ihren geografischen, regionalen, sozialen, familiären Besonderheiten und Herausforderungen.
Jede Folge beschreibt den Zeitraum einer Jahreszeit im Leben der vier Familien. Der Winter ist die vierte Jahreszeit. Die Bergwelt schläft, die Natur fährt ihre Energie herunter, die Tiere den Stoffwechsel, und auch das Leben der Menschen wird stiller.
Die Luft riecht nach Schnee, die Erde ruht sich aus, die Pflanzen haben sich endgültig zurückgezogen. Es ist die Zeit des Rückzugs, die Zeit, Geschichten zu erzählen, zu kochen und zu backen, Traditionen zu pflegen, einander näher zu rücken, die Zeit der kleinen Dinge.
Seit Jahrhunderten treiben Menschen ihre Tiere auf die Almen. Doch ohne Bewirtschaftung holt sich die Natur die Weideflächen zurück. Zwei Bauern stemmen sich gegen diesen Trend.
Im Allgäu belebt Christian Schratz eine 70 Jahre lang brachliegende Alm neu. Im Mühlviertel bringt Tom Zuljevic-Salamon fast 100 Galloways auf eine erst kürzlich gepachtete Alm. Beide stehen vor großen Herausforderungen.
Der Film begleitet die hochbetagte Leitkuh Afra auf steilen Bergpfaden und eine große Galloway-Herde auf ihrer 300 Kilometer langen Reise nach Saalbach-Hinterglemm. Während Weideflächen vielerorts zuwachsen und der Klimawandel den Wandel beschleunigt, kämpfen die beiden ungewöhnlichen "Almretter" für den Erhalt einer wertvollen Kulturlandschaft - trotz Rückschlägen, Verlusten und harter Arbeit.
Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden.
In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist.
Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.
"Sobald die Fliegen aus dem Stall um die Suppe kreisen, hört sich die Romantik am Bauernhof auf", sagt der Tiroler Bauer und Schauspieler Tobias Moretti.
Er bewirtschaftet mit seiner Frau Julia einen alten Hof in der Nähe von Innsbruck. "Wir haben uns freiwillig harte Arbeit gekauft", sagt die leidenschaftliche Bäuerin Julia Moretti. Vor 30 Jahren waren in Tirol noch 700 bäuerliche Ensembles erhalten.
Heute sind es gerade noch 80. Zu diesem aufrüttelnden Ergebnis kommt eine vom Tiroler Kunstkataster durchgeführte Studie. Julia Moretti engagiert sich als Botschafterin für die "Längenfelder Erklärung", ein Plädoyer für den Erhalt von ländlicher Baukultur. Doch was tut ein aktiver Bauer mit einem alten Hof, der unter Denkmalschutz steht und der sich mit einem modernen Traktor nur schwer bewirtschaften lässt?
Die Filmemacherin Teresa Andreae hat mit ihrem Team mehrere historische Bauernhöfe in Nord- und Osttirol besucht und zeigt in der dabei entstandenen Dokumentation, welche unterschiedlichen Formen des Weiterlebens möglich sind.