Charlotte aus dem Vorderhaus wirft Steine gegen Meister Eders Werkstattfenster. Darüber gerät Eder mit der Mutter des Mädchens aneinander. Pumuckl baut sich ein Schlagzeug aus Blechbüchsen und veranstaltet mit seinem Trommeln einen Höllenlärm. Meister Eder flüchtet vor dem Radau aus der Werkstatt. Doch dann taucht Charlotte wieder auf.
Mit Gustl Bayrhammer, Hans Clarin, Michaela May, Kerstin Pöppelmann
Pumuckl beobachtet drei Buben, die "Schatzsuche" spielen. Natürlich möchte er mitmachen. Er nimmt Meister Eder geliebtes Taschenmesser mit zu den Kindern, um es für sie als Schatz zu verstecken. Während Meister Eder nach dem teuren Messer sucht, haben es die Kinder gefunden und streiten, wem es gehören soll.
Mit Gustl Bayrhammer, Hans Clarin, Hans Stadtmüller, Horst Besser, Tobias Herrmann, Helmut Scheich
"Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" erzählt von der geschichtsprägenden Zeit im Herbst 1989 in Leipzig: Die zwölfjährige Fritzi kümmert sich in den Sommerferien liebevoll um den kleinen Hund ihrer besten Freundin Sophie, die mit ihrer Mutter nach Ungarn gereist ist. Doch Sophie kommt nicht wieder.
Mit Naomi Hadad, Amelie Sophie von Redecke, Ben Hadad, Jördis Triebel, Katharina Lopinski, Winfried Glatzeder, Peter Flechtner, Jan Treviño Kräling
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
Hella Wille und Herbert Lohner wollen heiraten. Beide haben Kinder, die sich nach einer Hochzeit auch gut verstehen sollen. Und so beschließt Hella, dass ihre Kinder Ekkehard und Ilona die Sommerferien in Wesendorf an der Ostsee verbringen, wo der kleine Andreas Lohner bei einem älteren Ehepaar lebt. Werden sie zu Geschwistern zusammenwachsen?
Mit Carola Braunbock, Ingeborg Krabbe, Günter Schubert, Renate Heymer, Marijam Agischewa, Stefan Naujokat, Bert Paul, Walfriede Schmitt, Dietmar Richter-Reinick, Elli Jessen-Somann, Hans Klering, Burkhard Völkel, Angelika Herrmann, Michael Schwarz
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Mauer, Bunker, Grünes Band - Die neue Erinnerungskultur
45'
Fast vier Jahrzehnte lang teilte sie Deutschland in zwei Hälften, trennte in Ost und West: die innerdeutsche Grenze. Der Tag des Mauerfalls am 9. November 1989: ein Tag der Freude und des Glücks für die Allermeisten, die in ihrer unmittelbaren Nähe lebten. Kein Wunder also, dass entlang der 1.300 Kilometer langen Grenze zwischen Ostsee und Vogtland die Menschen fast überall bestrebt waren, das Bollwerk so gut wie möglich verschwinden zu lassen.
Auch in Sachsen-Anhalt war das so. Zwischen Altmark und Oberharz verschwanden Grenzpfähle und Streckmetallzaun, Wachtürme und nach und nach selbst die Kolonnenwege, auf denen die Grenzer patrouillierten. Die Menschen beiderseits der einst so hermetisch abgeriegelten Trennlinie nahmen alte Beziehungen zwischen hüben und drüben wieder auf. Die Natur durfte sich das Grenzgebiet zurückerobern: es wurde zum "Grünen Band", einem einzigartigen Naturraum, der bereits am 9. Dezember 1989 ins Leben gerufen wurde - vor nunmehr 35 Jahren. Das ist genauso lange her wie der Fall der Mauer. Das Naturparadies ist zugleich ein Ort des Erinnerns.
Inzwischen ist entlang des "Grünen Bandes" eine neue Entwicklung zu beobachten: Die Grenze, die man einst so rasch vergessen wollte, rückt wieder in den Blickpunkt. Die Menschen in den Dörfern entlang der Landesgrenze zu Niedersachsen - allen voran die Generation derer, die zur "Wendezeit" gerade erst geboren wurden - begreifen die alten Sperranlagen und das Erinnern daran als Teil ihrer Heimatgeschichte. Auf einem Streifzug durchs frühere Grenzgebiet - vom Lappwald übers nördliche Harzvorland in die Altmark und zurück - stellt der Film solche Menschen und ihre Vorhaben vor.
Junge Heimathistoriker haben in Stapelburg einen alten Grenzbunker reaktiviert und nutzen ihn als Museum. Gymnasiasten aus Osterwieck, deren Eltern den Mauerfall allenfalls als Kinder erlebten, pflegen nun bei Wülperode eine alte Sperranlage als Denkmal. Engagierte Bürger aus Walbeck im Landkreis Börde haben den Wiederaufbau eines Grenzwachturms erkämpft. Der Film zeigt an einem Beispiel aus Jahrsau in der Altmark, wie eine Smartphone-App ermöglicht, Geschichte zu entdecken und die Erinnerungen von Zeitzeugen vor dem Vergessen zu bewahren. Und er macht Station in Hötensleben. An keinem anderen Ort in Deutschland kann man den Aufbau der Grenzanlagen noch in seinem ganzen Ausmaß erleben. Sein Grenzdenkmal hat das Bördedorf bekannt gemacht. War man dort also besonders weitsichtig, als man beschloss, Mauer und Stacheldraht nicht abzureißen?
Die Reportage geht dieser und anderen Fragen nach. Sie ergründet, woher das neue Interesse an der alten Grenze rührt und stellt die Frage, ob das Erinnern daran auch nach 35 Jahren wertvoll und wichtig ist.
Der Autofahrer auf der A72 nimmt sie nur als unscheinbares Schild war: die Elstertalbrücke bei Pirk. Dabei verkörpert das 60 Meter hohe und über 600 Meter lange Granitbauwerk an der sächsisch-bayerischen Grenze geradezu symbolträchtig die deutsche Wiedervereinigung. Mit den Bauarbeiten wurde bereits 1938 im Zuge des Reichsautobahnbaus Chemnitz-Hof begonnen. Sie galt damals als größte Natursteinbrücke weltweit. Auf der Baustelle wurde täglich 24 Stunden im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Insgesamt waren rund 450 Arbeiter im Einsatz. Weil Menschen und Material für den Krieg gebraucht wurden, wurden die Bauarbeiten schließlich Anfang 1940 eingestellt. Bis dahin waren die zwölf Bögen fast fertig. Die Fahrbahn fehlte noch. Ein unvollendeter Torso mitten im vogtländischen Elstertal. Und daran sollte sich 50 Jahre lang nichts ändern. Denn nach der Teilung Deutschlands lag die Brücke am Rand des Grenzsperrgebiets der DDR.
Im Frühsommer 1990, noch bevor die "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit" 1991 beschlossen wurden, begannen die Voruntersuchungen und im September dann der Weiterbau der Brücke. Die Autobahnverbindung zwischen Plauen und Hof war dringend notwendig. Denn am Fuße der Brücke entwickelte sich in der Gemeinde Pirk ein Verkehrschaos. Seit der Grenzöffnung quälten sich täglich tausende Fahrzeuge über die Dorf- und Landstraßen Richtung Hof und umgekehrt. Die Pirker erinnern sich noch genau an diese Zeit: "Die standen Stoßstange an Stoßstange. Wir kamen nicht mehr aus unseren Einfahrten heraus. Die Luft voller Lärm und Abgase. Wir waren glücklich, als die Brücke weitergebaut wurde." Die Voraussetzungen dafür schuf eine Nürnberger Baufirma, indem sie die Altbausubstanz reinigte und die unzähligen Risse und Kalkablagerungen mit Spezialbeton neu verpresste und die Brücke stabilisierte. Für den Weiterbau wurden die vorgefertigten und nummerierten Granitquader verwendet, die ebenfalls 50 Jahre lang unterhalb der Brücke lagen. Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurde die nördliche Fahrbahn am 2. Oktober 1992 für den Verkehr freigegeben, am 6. September 1993 folgte die südliche Fahrbahn.
Schnell und unbürokratisch bauten die Sachsen und die Bayern gemeinsam die wichtigste Verbindung zwischen den beiden Freistaaten. Eine 11 Meter hohe Granit-Stele erinnert daran. Der bayerische Politiker Peter Gauweiler, ehemalige Bauleute, Pirker Einwohner und ein Steinmetz erinnern sich an die aufregenden Zeiten vor 35 Jahren und die Dokumentation erklärt ganz nebenbei, was eine kleine Ausflugsgaststätte heute mit dem legendären Brückenimbiss von damals verbindet.
Ungern reitet der junge Dakota-Häuptling Tokei-ihto zum Fort Smith. Was soll er dort? Verhandeln? Hat er nicht erst vor Tagen vergeblich versucht, mit den Weißen die Pfeife zu rauchen und Worte des Friedens zu wechseln? Viel lieber würde er mit seinen Kriegern kämpfen. Doch Tokei-ihto muss sich dem Spruch des Ältestenrates beugen.
Mit Gojko Mitic, Jirí Vrstála, Rolf Römer, Hans Hardt-Hardtloff, Gerhard Rachold, Horst Jonischkan, Jozef Majercik, Jozef Adamovic, Milan Jablonsky, Hannjo Hasse, Helmut Schreiber
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
Die weiten Strände der Ostsee, die sonnigen Ufer am Scharmützelsee oder die grünen Hügel im Zittauer Gebirge - diese Landschaften sind die Kulisse für die schönsten Sommer-Erinnerungen aus der Kindheit. Was man hier als junger Mensch im Ferienlager, mit der Familie auf dem Zeltplatz oder im FDGB-Ferienheim erlebte, ist bis heute unvergessen: die Freundschaften, die Gemeinschaft, die Naturerlebnisse, alles war groß und intensiv und das Gefühl von Freiheit grenzenlos!
Der Film begleitet in 90 Minuten unterschiedliche Menschen und bringt sie an die Orte, wo sie seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen sind. Eine Zeitreise in die Vergangenheit, die durch private Filme und alte Fotos zu neuem Leben erweckt wird.
An den Urlaubsorten von damals erinnern sich die Protagonisten an ganz persönliche Momente, an überraschende Erlebnisse, treffen alte Freunde und berichten leidenschaftlich vom schönsten Sommer ihrer Kindheit - zwischen Kyffhäuser und Usedom.
Das Mädchen Bohdanka macht sich auf den Weg, ihre sieben Brüder von einem Fluch zu befreien, den die Mutter über sie gebracht hat. Es ist eine Geschichte von Mut, einem starken Willen, der Macht der Sprache und von wahrer Liebe.
Mit Martha Issová, Sabina Remundová, Lukás Príkazký, Václav Neuzil, Zuzana Bydzovská, Erika Stárková, Jana Olhová, Marián Geisberg, Juraj Hrcka, Miroslav Noga, Csongor Kassai, Kristína Svarinská, Jakub Zindulka
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Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada
DDR 1988
79'
Prinzessin Aurinia begibt sich mit ihrer Ziehschwester Liesa, die sie als Dienerin begleitet, auf den Weg zum Schloss von König Ewald. Dessen Sohn Ivo wurde sie einst versprochen. Unterwegs zwingt die heimtückische Liesa die Prinzessin zum Rollentausch, denn sie will selbst Königin werden.
Mit Dana Moravsková, Michaela Kuklová, Eberhard Mellies, Regina Beyer, Peter Zimmermann, Gerry Wolff, Alexander Höchst, Karsten Janzon
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Es ist die größte künstliche Wasserlandschaft Europas und ein Ort der Verwandlung - das Lausitzer Seenland. Wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen. Die fünf größten Seen werden ab Ende Juni 2026 schiffbar miteinander verbunden sein.
Als Manuela Zahn am Ufer des Senftenberger Sees vor 15 Jahren mit ihrem Bootsverleih begann, war das noch Zukunftsmusik. Aber die studierte Sportwissenschaftlerin war fasziniert von der Seenland-Idee und investierte. Heute sind ihre Hausboote, Flöße, Kajaks und Segeljollen nahezu immer ausgebucht und so mancher Freizeitkapitän hat bei ihr schon den Segelschein gemacht.
Dass diese gigantische Landschaftsmetamorphose noch nicht abgeschlossen ist, zeigt das Ufer gegenüber, an dem der Bergbausanierer LMBV immer wieder Sperrungen vornehmen muss, weil Tagebauböschungen in Bewegung geraten. Einer der ältesten gefluteten Seen, der Knappensee, ist deshalb mit seinen instabilen Uferbereichen zu einem großen Problem geworden. Um die Erd- und Wassermassen in die richtige Balance zu bekommen, steuern und überwachen Fachkundige den Flutungsprozess in einer eigenen Zentrale. Uwe Steinhuber von der LMBV erklärt, dass das die Grundlage für den Wandel vom Kohlerevier zum Touristen-Mekka sei.
Eine, die diese Metamorphose hautnah erlebt, ist "Kohlefrau" Silke Butzlaff. Jahrzehnte grub sie im Führerstand einer Abraumförderbrücke F60 buchstäblich ihre Heimat um, bis die gigantische Tagebau-Maschine stillgelegt wurde. Heute steuert die Lausitzerin im Tagebau Welzow-Süd noch immer tonnenschwere Maschinen und mischt sich ein, wenn es um die Zukunft des Reviers nach der Kohle geht.
Die Böschungen der neu erschaffenen Seen bieten ungeahnte wirtschaftliche Chancen. Cornelia und Andreas Wobar sind wild entschlossen, sie zu nutzen. Pinotin, Johanniter und Solaris heißen ihre Reben - preisgekrönt und pilzresistent stehen sie genau an dem Ort, an dem auch schon der Wein August des Starken reifte. Natürlich lange bevor ganze Dörfer den Baggerschaufeln weichen mussten.
Auch Familie Morgenstern baut am Nordufer des Partwitzer Sees Träume in den Lausitzer Sand. Sie investiert zusammen mit anderen Enthusiasten in eine Ferienhaussiedlung. Keine 10 Meter von der Wasserkante entstehen die ersten von demnächst 31 Holzhäusern. Die Idee sei schon gut 20 Jahre alt, erzählt Karin Mietke, deren Heimatdorf auf dem Grund des Partwitzer Sees schlummert. Mit den Häusern, Cafés und dem gerade entstehenden Hafen soll nun nicht nur der Tourismus einen Schub bekommen. Auch den Partwitzerinnen und Partwitzern wollen die Investierenden ein Stück Heimat zurückgeben.
Vom Kohlerevier zum Segelparadies - die Reportage erzählt von Menschen, die an diesen Wandel glauben und ihn gestalten. Schritt für Schritt gelingt es ihnen, die Wunden in der Landschaft zu heilen.
Moppi hat gehört, dass der Sommer zu Ende geht. Er beweint ihn lauthals. Pitti und Schnattchen beschließen Moppi abzulenken und wollen ihm das Märchen von den sieben Geißlein vorspielen.
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Ganz egal ob es regnet, stürmt oder schneit, die Wetterfrösche vom MDR stehen ihnen jederzeit zur Verfügung und lassen Sie wissen, ob Strickpullover und Regenschirm heute im Schrank bleiben dürfen.
Mahlis ist ein kleines Dorf in der Döllnitz-Aue bei Wermsdorf in Sachsen. Seit dem Mauerfall hat sich auch hier einiges getan. Der Gutshof ist wiederbelebt, die ehemalige Oberschule renoviert, Vereine arbeiten Hand in Hand. Beim Herbstfeuer etwa, das in erster Linie die Kameraden der mitgliederstarken Freiwilligen Feuerwehr organisieren. Die 390 Einwohner stellen gemeinsam viel auf die Beine. Der alljährliche Suppen-Wettstreit ist ein Aushängeschild. Das Märchen-Theater lockt Publikum aus halb Nordsachsen in die Kirche. Keiner weiß, was gespielt wird. Bis zum Auftritt proben die Mitglieder vorrangig im Geheimen.
Besonders engagierten Einwohnern verleiht der Heimatverein eine Auszeichnung. Der diesjährige Preisträger des sogenannten "Laubenthalers" wird während des Herbstfeuers überrascht. Hier im Dorf entwirft auch eine Designerin neue Puppen, ein schottischer Rockmusiker hat sich in das Dorf verliebt und ein Berufsfeuerwehrmann züchtet im Nebenerwerb Rinder.
Am 22. Dezember 2023 gab die gebürtige Weimaranerin in der restlos ausverkauften Alten Oper zu Erfurt das letzte Konzert ihrer umjubelten letzten Tournee - es war das letzte Konzert einer über 50 Jahre währenden Karriere. Für dieses Ereignis hat Ute Freudenberg ihr Publikum mit einem ganz besonderen Programm beschenkt.
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Auferstanden aus Ruinen erhebt sich Olafs Klub erneut in den Humor-Himmel empor und holt Ostdeutschlands vorzeigbarsten Gastgeber und -nehmer Olaf Schubert zurück an den Tresen der abwegigen Abendunterhaltung.
Bei diesem künstlerischen Drahtseilakt unterstützen ihn diesmal der introvertierte Multiallergiker Fabian Lampert mit einer ausführlichen intensivmedizinischen Selbstdiagnose, die molto bene integrierte Weltkriegsverliererin der Herzen Matilde Keizer mit der neuen Hausordnung für ihren italienischen Privatpuff, der mittelfränkische Weise Matthias Egersdörfer mit einer linguistischen Odyssee durch das Meer der Liebe, Hautcheck-Fetischistin Kristina Bogansky mit mütterlichen Tipps für ein selbstbefriedigendes Sabbatjahr und Digitalisierungspessimist Johann König mit mutigen Fragen zur großen Tier-Technologie-Verschwörung.
Die ZERV-Kommissarin Frauke Beckmann ist schwer verletzt worden. Es ist unklar, ob sie je wieder laufen kann. Ihr Chef Peter Simon ist am Boden zerstört. Auf der Suche nach den Tätern landen Karo und Simon wieder bei Gärster. Karos Mutter Elisabeth entdeckt die verschwundene Kamera von Trockland mit dem Film aus der Nacht in Leipzig.
Mit Nadja Uhl, Fabian Hinrichs, Thorsten Merten, Fritzi Haberlandt, Leon Ullrich, Henriette Hölzel, Max Hubacher, Alina Stiegler, Rainer Bock, Imogen Kogge, Peter Schneider, Vanessa Loibl, Caroline Cousin, Valentin Kleinschmidt, Leon Seidel, Arnd Klawitter, Susanne Böwe, Steffen C. Jürgens, Folke Renken, Jörg Bundschuh, Antje "Angie" Rau, Philipp Schenker, Daria Wolf, Michaela Wiebusch, Leonard Meschter
Karo Schubert betritt nachts ihre Wohnung - es wurde eingebrochen. Alle Unterlagen zum Fall ihres angeblich tödlich verunglückten Vaters sind weg. Und auch Peter Simon wird davon überrascht, dass sämtliche Akten zum Waffenfall vom BND abgeholt werden. Simon und sein Chef Thieme müssen machtlos zuschauen.
Mit Nadja Uhl, Fabian Hinrichs, Thorsten Merten, Fritzi Haberlandt, Leon Ullrich, Henriette Hölzel, Max Hubacher, Alina Stiegler, Rainer Bock, Imogen Kogge, Peter Schneider, Vanessa Loibl, Caroline Cousin, Valentin Kleinschmidt, Arnd Klawitter, Hilmar Eichhorn, Jürgen Lehmann, Daria Wolf, Jörg Witte, Jörg Bundschuh, Michaela Wiebusch, Steffen C. Jürgens, Tillmann Eckardt, Kjell Brutscheidt, Jana Bauke
Löwen: Eine Ziege zum Mittag
Ein blutiger Anblick für uns, aber ein Festmahl für die beiden Löwenjungs. Motshegetsi und Majo bekommen etwas ganz Besonderes zum Fraß: eine frisch geschlachtete Ziege. Obwohl: eigentlich gar nicht besonders. In ihrer Heimat steht so eine Ziege für die Etosha-Löwen auf dem Speiseplan, wenn auch eher selten. Mit Haut und Haaren wird solch ein Leckerbissen verzehrt, kein "Bisschen" wird verschwendet. Doch wissen auch die beiden Zoolöwen, wie man ein ganzes Tier fachgerecht zerlegt? Jörg Gräser ist gespannt, wie seine Jungs auf das seltene Mittagessen reagieren.
Nashörner: Kampf statt Liebesakt
Der Plan klang sehr harmlos. Nashorn-Bulle Ndugu soll sich mit Saba verpaaren. Schließlich wünscht sich der Zoo schon lange Nashornnachwuchs, und rein rechnerisch müsste Saba wieder so weit sein, um trächtig zu werden. Am Anfang läuft auch alles reibungslos. Keines der beiden Tiere scheint etwas Ungewöhnliches im Schilde zu führen. Doch plötzlich verhält sich der Bulle wie von der Tarantel gestochen, und rast auf Saba zu. Die beiden Kolosse beginnen einen heftigen Kampf mit ihren Hörnern. Was soll das?
Krake: Sterben für den Nachwuchs
Der Krake Ouzo müsste ja eigentlich Ouza heißen und ist eine Dame. Eine Mutter, die sich für ihren Nachwuchs opfert. Und zwar bis zum geht-nicht-mehr. Kurz nachdem sie ihre Eier abgelegt hatte, ist sie gestorben. Ihre ganze Kraft war in die Produktion des Nachwuchses gegangen. Rund 500.000 Eier hat die Kraken-Mutter gelegt, und die sind nun ganz auf sich alleine gestellt. Werden aus den Eiern tatsächlich kleine Babykraken schlüpfen? Das wäre eine zoologische Sensation. Außerhalb der Meere gilt die Krakennachzucht als extrem schwierig.
Vertrauen
Seit knapp eineinhalb Jahren lebt Nashornbulle Ndugu schon in der Kiwara Kopje - hell, modern und mit eigenem Garten. Doch bislang diente der grüne Austritt vor allem seinen Gesellschafterinnen als Spazierrevier, den Gepardendamen. Verantwortlich dafür sind nicht die Katzen, sondern die den Nashörnern eigene Sensibilität und Vorsicht. Kurzum: Eineinhalb Jahre lang stand Ndugu lieber wie angewurzelt vor seinem Schieber, als sich hinaus in die Natur zu wagen. Seit einigen Wochen jedoch zeigen die steten und geduldigen Bemühungen der Nashornpfleger Wirkung: Ndugu bewegt sich. Nach dem Motto "10 cm am Tag sind irgendwann auch ein Meter" versüßen Frank Meyer und seine Kollegen dem Nashornbullen Schritt für Schritt die Überwindung der eigenen Angstgrenzen. Wie weit ist es noch bis zum Ziel?
Forscherdrang
Manche Bewohner der Kiwara Kopje verzichten auf persönliche Einladungen, sie machen sich einfach auf den Weg. Nicht immer auf den für sie vorgesehenen. Und so kommt es vor, dass morgens, bevor der Zoo so richtig zum Leben erwacht und die ersten Besucher eintreffen, auf den Überwachungsbildern im Pflegerraum ein pelziger Wanderer zu sehen ist, der dort eigentlich nichts zu suchen hat. Genauer gesagt ist es eine Wanderin, ein Klippschliefer-Weibchen, das sich gern die Welt außerhalb seines Geheges betrachtet. Trotz guter Fütterung - das Gras auf der anderen Seite ist scheinbar immer grüner: Zu appetitlich all der üppige Bewuchs jenseits der Geheges, zu spannend die Wesen, die dort ihres Weges gehen. Doch wann und wo setzt man der Neugier hier die Grenze?
Mut
Seit fünf Wochen leben sich die beiden jungen Etosha-Löwen Motshegetsi und Majo in Leipzig ein. Das Kennenlernen der hinteren Gehege, der Geräusche, Gerüche, Wege und Nischen, Vertrauen fassen zum Pfleger, Sicherheit gewinnen. All das hat bisher fabelhaft und nahezu störungsfrei funktioniert, dank professioneller Arbeit des Zoos und der Erfahrung und Hingabe des Tierpfleger-Teams. Nun folgt der nächste große Schritt: Motshegetsi und Majo sollen ihre Außenanlage kennenlernen. Hier, wo der stattliche Matadi jahrelang seine Duftmarken auf jedem Quadratzentimeter hinterlassen hat, und wo alles noch so fremd ist. Eine große Herausforderung für die jungen Löwenkater. Werden sie die genug Mut und Neugierde aufbringen, um die Grenze zwischen geschützter Rückzugsmöglichkeit und dem Licht der Öffentlichkeit zu überschreiten?
Kostbare Hinterlassenschaft
Die Bedingungen für das Krakengelege im Becken hinter den Kulissen des Aquariums sind nicht optimal. Vor allem dann nicht, wenn tatsächlich etwas aus den rund 500.000 Eiern schlüpfen sollte. Kurator Ulrich Graßl hat deshalb einen Quallenkreisel organisiert - ausgeklügelte Technik, die die Meeresströmung simuliert und die Futteraufnahme der Larven unterstützt. Was bei der Quallenzucht funktioniert, soll nun auch bei den Kraken klappen. Die Aquarianer versuchen, beste Bedingungen zu schaffen - bei der Oktopuszucht gibt es in Zoos keinerlei Erfahrungen. Wenn sie gelänge, wäre das eine Sensation. Und es gibt Hoffnung - zahlreiche Eier haben sich rosa verfärbt. Ein gutes Zeichen?
Raus - und wieder rein?
Seit sechs Wochen leben die Löwenbrüder Mothsegetsi und Majo in Leipzig. Und noch längst ist nicht alles Routine. Schritt für Schritt versucht Jörg Gräser, sie an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Vor allem die Tagesabläufe sollen sich einspielen. Dazu gehört, dass die jungen Löwen am Morgen möglichst entspannt auf die Außenanlage spazieren und sie im Laufe des Tages überall erkunden. Neu ist, dass auch vom Besucherweg viele Eindrücke auf die Halbwüchsigen einströmen. Der Heimweg am Abend ist ebenfalls immer ein Vabanquespiel. Jörg braucht Geduld und einen Plan, damit seine Jungs wieder nach Hause kommen.
Inspirierendes Klima?
Jochen Menner, passionierter Vogelpfleger, muss sich bei seinen neuen Schützlingen etwas umstellen. Seit ein paar Tagen hat er ein Pärchen Sri-Lanka-Riesenhörnchen in seiner Obhut, das vom Elefantenhaus ins Neue Vogelhaus umgezogen ist. Die flauschigen Pfleglinge sind einmalig in einem europäischen Zoo. Umso spektakulärer wäre der Erfolg, wenn sie in Leipzig züchten würden. Im Vogelhaus herrscht für die beiden Baumbewohner ein ideales Klima. Und Jochen gibt alles, damit sich die wertvollen Hörnchen zwischen all seinen Vögeln heimisch fühlen.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Erheben Sie sich über den Alltag und blicken Sie auf das Dach Europas. Von den schroffen Massiven der Dolomiten bis zu den spiegelglatten Bergseen der Schweizer Alpen entfaltet sich eine Welt von zeitloser Erhabenheit. Beobachten Sie im Zeitraffer, wie das erste Licht des Tages die Gipfel entzündet und einsame Täler aus dem Schatten treten. Inmitten der Natur thronen architektonische Juwelen wie Schloss Neuschwanstein - ein Anblick wie aus einem Märchen. Erleben Sie die grenzenlose Freiheit der Berge.
Mit ihrem schlagfertigen Ruhrpott-Charme eckt Nora Kaminski, die Ärztin ohne Doktortitel, bei den Einheimischen auf der Ostseeinsel Rügen an. Doch die Butenschön-Brüder sorgen dafür, dass es in Noras Leben endlich mehr gibt als die berufliche Doppelbelastung in der Praxis und dem Rettungsdienst.
Mit Tanja Wedhorn, Stephan Kampwirth, Patrick Heyn, Anne Werner, Morgane Ferru, Lukas Zumbrock, Anja Antonowicz, Michael Kind, Shenja Lacher, Max Dominik, Andreas Birkner, Anja Haverland