Ein brasilianisches Inselgefängnis wird zum Schauplatz eines dramatischen Aufstands - zwischen Paradies und Hölleninsel entscheidet ein einziger Moment über Flucht oder Verderben. Außerdem in dieser Folge von Lost Places: Ein texanisches Luxushotel mit krimineller Prominenz und ein koreanisches Elite-Internat, in dem sich Tradition und Rebellion gegenüberstehen.
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Das Turiner Grabtuch gehört zu den heiligsten Objekten des Christentums - und ist zugleich eines seiner größten Rätsel. Die geheimnisvolle Reliquie fasziniert Gläubige und Wissenschaftler gleichermaßen. Zeigt sie tatsächlich das Antlitz Jesu oder verbirgt sich dahinter ein mittelalterlicher Geniestreich? Außerdem: Warum Großstadtpendler dank Comicheld Buck Rogers schon bald mit dem Jetpack abheben könnten. Und: Ein goldener Fund offenbart die Rauschrituale des Reitervolks der Skythen.
Ein gruseliges Grab in Polen gibt Rätsel auf: Das Skelett einer Frau ist mit einer Sichel durchbohrt und weist im Mundbereich grüne Verfärbungen auf. Offenbar spielt Aberglaube dabei eine wichtige Rolle: Hielt man die Frau für eine Hexe oder Untote? Außerdem: Eine goldene Spionage-Kapsel aus dem Kalten Krieg half womöglich dabei, einen apokalyptischen Showdown zu verhindern. Und: Enthüllt die hölzerne "Shakespeare-Mangel" wirklich sensationelle Geheimbotschaften in den Dramen des Dichterfürsten?
Die Maartje Theadora ist das Schwergewicht der deutschen Hochseefischereiflotte. Rund 6000 Tonnen Frischfisch kann das Schiff verarbeiten und transportieren. In der Fabrik unter Deck wird der Fang sortiert und gefroren. Die Fanggebiete des Trawlers liegen im englischen Kanal, aber auch im Nordatlantik oder dem Pazifik. Die wochenlangen Fahrten sind für die eingeschworene Crew körperlich eine große Herausforderung. Die Reportage gibt Einblicke in den harten Alltag an Bord des Riesenschiffes.
Dieser Schwertransport stellt selbst Profis vor einige Herausforderungen: Die Antriebsstation eines Braunkohlebaggers in Sachsen soll zur nächsten Abbaustelle verlegt werden. Der Gigant - bestehend aus einer Antriebsstation für Förderbänder und Transportfahrzeuge - ist 50 Meter lang, 6,5 Meter breit, 4,5 Meter hoch und wiegt 130 Tonnen. Die Strecke zum nächsten Einsatzort ist mit Kurven und Bergabfahrten sehr tückenreich. Wie meistern die Experten diesen Einsatz?
Etwa 88 Millionen Fahrgäste werden jedes Jahr von 280 ICE transportiert. Allein von der Deutschen Bahn werden in Deutschland und seinen Nachbarländern täglich rund 1.500 Zugfahrten durchgeführt. Natürlich geht da auch mal etwas kaputt. Drehgestelle abmontieren, Klimaanlagen tauschen, Frontscheiben aus- und einbauen - wie sorgen die 700 Arbeiter im Münchener Betriebswerk dafür, dass die Schnellzüge wieder Fahrt aufnehmen?
Die Welt der globalen Logistik: Vom Leben der Cargoflieger-Piloten über Logistikzentren wie München und Leipzig bis zum größten Autoterminal in Bremerhaven - wie das Verkehrsnetz uns versorgt.
Nicht nur Käsespätzle und Kneipp-Bäder stammen aus dem Allgäu - im schwäbischen Marktoberdorf werden seit 1930 die größten Landmaschinen der Welt produziert. Die Firma Fendt ist mit 3.000 Mitarbeitern deutscher Marktführer in der Herstellung von Traktoren, Mähdreschern und Erntemaschinen. Die WELT-Reporter verfolgen den Weg eines "1000 Vario"-Traktors vom Bau bis zum Verkauf an den Landwirt und zeigen, wie bayerische Hightech den Bauern hierzulande und weltweit das Leben leichter macht.
In kaum einem europäischen Land leben so viele Veganer wie in Deutschland. Dennoch ist die Auswahl an Fleisch- und Wurstprodukten hierzulande vielfältig. Wie essen die Deutschen und woher kommt unsere Lust auf Fleisch? Diese Reportage geht dieser Frage auf den Grund und möchte gemeinsam mit Ernährungssoziologen, Vertretern der Fleischwirtschaft sowie der vegetarisch-veganen Lebensweise Wege finden, wie beide gemeinsam an den Tisch kommen können.
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.
An der Grenze spitzen sich die Ereignisse zu: Auf einer Brücke fleht eine venezolanische Familie um Einlass und stellt die Beamten vor eine menschlich wie rechtlich extreme Entscheidung. In Progreso führt eine routinemäßige Kontrolle zu einem brisanten Fund, der mehr offenbart als nur geschmuggelte Pillen. In Laredo endet eine Verkehrskontrolle mit dem Fund von Crystal Meth im Millionenwert, während andere ihr Leben riskieren, um den Rio Grande zu durchqueren.
An der World Trade Bridge machen Zöllner einen spektakulären Fund: 140 Kisten voller Drogen sind in einem völlig unerwarteten Fahrzeug versteckt. In Progreso versucht ein mutmaßliches Gangmitglied unauffällig die Grenze zu passieren, während zwei Teenager mit Angstlösern erwischt werden - und ihre Geschichte eine tragische Wendung nimmt. In Laredo stoßen Ermittler auf ein raffiniert gebautes Geheimfach in einem Pick-up. Nur mit Köpfchen lässt sich der Code knacken.
Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde im Dauereinsatz an der meistfrequentierten Grenze der Welt: In dieser Folge wird eine Lieferung scheinbar harmloser Kartonverpackungen zur tödlichen Falle. Heroin, getarnt als Laptop, bringt selbst hochmoderne Spürtechnik an ihre Grenzen. Und: Agrar-Spezialisten decken eine gefährliche Insektenplage auf - rechtzeitig, bevor Amerikas Wälder bedroht werden.
Seit 1965 macht es sich die Firma Alpina zur Aufgabe, ausgewählte BMW-Modelle einzigartiger zu gestalten. Für die Umbauten werden mitunter neue Komponenten entwickelt, die teils intern im Stammwerk in Buchloe, unweit von München, gefertigt werden. Jedes Alpina-Fahrzeug muss zahlreiche Qualitäts- und Leistungstests bestehen, bevor es für die Serienproduktion freigegeben wird. Die Reportage begleitet die Produktion eines BMW Alpina B7 sowie eines BMW SUV Alpina XB7.
Die S-Klasse gehört zu den beliebtesten Edellimousinen. Im Jahr 2020 kam die 11. Generation auf den Markt, ausgestattet mit moderner Technologie und 435 PS. Auch im Komfort- und Sicherheitsbereich kann das neue Oberklasse-Fahrzeug mit Innovationen aufwarten. Ausgerechnet dieses generationsträchtige Modell ist der erste Fahrzeugtyp, der in der Factory56 in Sindelfingen produziert wird. Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Werks und begleitet die Produktion der S-Klasse.
In der niedersächsischen Meyer Werft wird das weltweit erste Erdgas-Kreuzfahrtschiff gebaut: die AIDAnova. Auf ihren 337 Metern finden bis zu 6.600 Passagiere, ein Fernsehstudio und sogar ein Theater Platz. Doch die Herstellung des gigantischen Wasserfahrzeugs ist eine technische Herausforderung, denn das Schiff wird aus rund 15 Millionen Einzelteilen zusammengesetzt. Die Reportage begleitet die Fertigung der AIDAnova vom ersten Stahlschnitt bis zur Überführungsfahrt.
Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder zählt zu den weltweit größten Standorten für den modernen Flugzeugbau. An 365 Tagen im Jahr produzieren hier rund 16.000 Arbeiter und Ingenieure im Verbund mit weiteren Standorten. Das Rückgrat der Airbus-Logistik dabei: der Frachtflieger Beluga. Rund 2.500 Tragflächen, Cockpits und Rümpfe transportieren die Airbus Belugas pro Jahr zwischen elf Werken in Europa. Die Reportage gibt einen Einblick in die komplexen Arbeitsabläufe bei der Flugzeugproduktion.
Ukraine, April 1986: In Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert der Reaktor und setzt eine radioaktive Wolke frei, die fast ganz Europa überzieht. Bis heute ist Tschernobyl hochgradig radioaktiv verseucht. Ein Konstruktionsfehler im RBMK-Reaktor ist vor dem Unfall nur einer kleinen Gruppe von Experten bekannt, doch Akten des KGB belegen, dass Mitarbeiter des sowjetischen Geheimdienstes sich damals schon Sorgen über die Sicherheit des Atomkraftwerks machten.
Die Explosion im nuklearen Reaktor 4 des Atommeiler Tschernobyl im April 1986 löste eine katastrophale Kernschmelze aus. Diese wiederum setzte radioaktive Stoffe in die Atmosphäre frei. Eine tödliche, atomare Wolke zog nach Nordwesten. Geheimakten des KGB zeigen, dass die schweren Folgen dieser Wolke - wie eine erhöhte Anzahl an Leukämieerkrankungen - versteckt werden sollten. Dies geschah durch die gezielte Manipulation des Wetters und durch das Unterdrücken kritischer Berichte in den Medien.
1963: Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten spalten Atome - und damit die gesamte Welt. Der Kalte Krieg droht zum heißen Gefecht zu werden. Der Wettlauf ins All wird zum Prüfstein für die Fähigkeit beider Supermächte, die Menschheit in ein neues Zeitalter zu führen. Was nicht an die Öffentlichkeit gelangt: Bei den Projekten geht es um viel mehr als die Erforschung des Kosmos. Parallel entwickeln Osten und Westen geheime Spionage-Technologien für die Beschattung aus dem Orbit.
Bei der Spaltung von Uran-Atomen wird unglaublich viel Energie freigesetzt. Dieses Wissen sollte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Verkehr, Stromerzeugung und Medizin revolutionieren - doch ebenso die Kriegsführung. Im Juni 1942 gab der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt das Sofortprogramm zum Bau einer Atombombe frei, das später als Manhattan-Projekt in die Geschichtsbücher einging. Nach zwei Jahren Entwicklung war die erste Kernwaffe der Welt zum Abschuss bereit.
Im Juni 1946 wird das Bikini-Atoll im Pazifik zum Testgebiet für die Operation Crossroads ernannt. Es ist der Beginn einer verheerenden Reihe von Kernwaffenversuchen. Hunderte Fotografen und Kamerateams sollen die Detonationen der Bomben festhalten, um der Wissenschaft neue Erkenntnisse über ihr Zerstörungspotenzial zu liefern - und um Imagefilme zu produzieren. Leichtsinnig gibt die US-Regierung Überlebenstipps in Werbeclips und der Atompilz wird zeitweilig sogar zu einem Symbol der Popkultur.
Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder zählt zu den weltweit größten Standorten für den modernen Flugzeugbau. An 365 Tagen im Jahr produzieren hier rund 16.000 Arbeiter und Ingenieure im Verbund mit weiteren Standorten. Das Rückgrat der Airbus-Logistik dabei: der Frachtflieger Beluga. Rund 2.500 Tragflächen, Cockpits und Rümpfe transportieren die Airbus Belugas pro Jahr zwischen elf Werken in Europa. Die Reportage gibt einen Einblick in die komplexen Arbeitsabläufe bei der Flugzeugproduktion.
Ukraine, April 1986: In Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert der Reaktor und setzt eine radioaktive Wolke frei, die fast ganz Europa überzieht. Bis heute ist Tschernobyl hochgradig radioaktiv verseucht. Ein Konstruktionsfehler im RBMK-Reaktor ist vor dem Unfall nur einer kleinen Gruppe von Experten bekannt, doch Akten des KGB belegen, dass Mitarbeiter des sowjetischen Geheimdienstes sich damals schon Sorgen über die Sicherheit des Atomkraftwerks machten.
Die Explosion im nuklearen Reaktor 4 des Atommeiler Tschernobyl im April 1986 löste eine katastrophale Kernschmelze aus. Diese wiederum setzte radioaktive Stoffe in die Atmosphäre frei. Eine tödliche, atomare Wolke zog nach Nordwesten. Geheimakten des KGB zeigen, dass die schweren Folgen dieser Wolke - wie eine erhöhte Anzahl an Leukämieerkrankungen - versteckt werden sollten. Dies geschah durch die gezielte Manipulation des Wetters und durch das Unterdrücken kritischer Berichte in den Medien.
1963: Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten spalten Atome - und damit die gesamte Welt. Der Kalte Krieg droht zum heißen Gefecht zu werden. Der Wettlauf ins All wird zum Prüfstein für die Fähigkeit beider Supermächte, die Menschheit in ein neues Zeitalter zu führen. Was nicht an die Öffentlichkeit gelangt: Bei den Projekten geht es um viel mehr als die Erforschung des Kosmos. Parallel entwickeln Osten und Westen geheime Spionage-Technologien für die Beschattung aus dem Orbit.
Bei der Spaltung von Uran-Atomen wird unglaublich viel Energie freigesetzt. Dieses Wissen sollte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Verkehr, Stromerzeugung und Medizin revolutionieren - doch ebenso die Kriegsführung. Im Juni 1942 gab der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt das Sofortprogramm zum Bau einer Atombombe frei, das später als Manhattan-Projekt in die Geschichtsbücher einging. Nach zwei Jahren Entwicklung war die erste Kernwaffe der Welt zum Abschuss bereit.