Das ORF-III-Improcomedy-Format: Zwei Gäste, sechs verschiedene Rollen - und ein Abendessen, das so schnell niemand vergisst. In einer neuen Ausgabe aus der Marx Halle in Wien treffen sich diesmal Meisterparodist und Kabarettist Gernot Haas und Schauspielerin Lilian Klebow zum "Dinner für Zwei". Butler und Gastgeber Christoph Fälbl serviert wie gewohnt knifflige Charakterrollen, die spontan dargestellt werden müssen. So schlüpft Gernot Haas in die Rolle eines Waldschrats, der sein Baumhaus als Hauptwohnsitz melden möchte oder gibt den arroganten Rockstar, der sein Hotelzimmer verwüstet hat, aber nicht für den Schaden aufkommen möchte. Lilian Klebow überzeugt u. a. als politische Beraterin von Frank Stronach und als Stammwirtin von Sebastian Kurz. Ein Abend, an dem man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt!
Im Rahmen des Angebotes für österreichische Volksgruppen informiert die Sendung Burgenland-Kroaten über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, zeigt aber auch Freizeitangebote und Termine auf.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Mancher heimische Sommergasthof lebte vom Esprit seiner Wirtin. Legendär war etwa um die Jahrhundertwende die Wienerin Olga Schneider, die den Eigentümer des Reichenauer Thalhofes heiratete und dort zu einer Art "Rösslwirtin" aufstieg. Sogar mit Arthur Schnitzler, der dort verkehrte, soll sie eine Romanze gehabt haben, freilich eine, der nach der damaligen Moral keine Zukunft beschieden war. Die Erbe Österreich Neuproduktion zeigt die Macherinnen und Macher des frühen heimischen Tourismus, und die Orte, wo die ersten Hotels aus dem Boden sprossen. Auch wenn Komfort damals noch etwas anderes hieß als heute - Toilette am Gang war unumgänglich - schrieb man schon zu der Zeit den Service groß. Auf einen Gast kamen in gehobenen Häusern zwei Bedienstete. Auf der Schafbergspitze hoch über dem Wolfgangsee ließ ein mutiger Hotelier bereits 1864 das erste Berghotel der Habsburgermonarchie. Die ebenso neue Schafberg-Zahnradbahn brachte die Gäste hinauf.
Capri ist eine der bekanntesten Inseln weltweit, eine legendäre Idylle, die römische Kaiser, Intellektuelle und Künstler durch die Jahrhunderte begeisterte. Neben den luxuriösen Boutiquen, noblen Hotels und gehobenen Restaurants gibt es aber auch die alteingesessenen Familien mit ihren Traditionen. Sie bauen ihr Gemüse und Obst im eigenen Garten an und fangen Fische. Eine alte italienische Tomatensorte Cuore di Bue, was so viel wie "Ochsenherz'" bedeutet, eignet sich ideal für den wohl bekanntesten Salat der Welt: Insalata Caprese. Es ist ein geradezu "patriotisches" Rezept, weil es mit Tomate , Basilikum und Mozzarella die Farben der italienischen Flagge repräsentiert.
Aus dem Meer kommen Pfeilkalmar und Rotbrasse auf den Tisch. Wenn für Pfeilkalmare mit heimischen Kartoffeln serviert werden, vereinen sich die zwei Seelen Capris - Wasser und Erde. Die Familie von Lucia Scialapopolo lebt seit fünf Generationen auf Capri. Wenn die Enkel in den Ferien zu Besuch sind, gibt es zahlreiche einheimische Gerichte: Ravioli Capresi, Frittata di Spaghetti und Torta Caprese - einen Schokoladenkuchen ohne Mehl, frei von Gluten. Der Koch hatte es in aller Eile einfach vergessen.
Die historischen Baujuwele von Split bis Stari Grad auf der Insel Hvar locken nicht nur zahlreiche Gäste nach Dalmatien - sie sind vor allem eines: der ganze Stolz der Menschen, die hier leben.
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Passioniert tradiert man die Geschichten der Prachtbauten - wie jene der Uskoken auf der Festung Klis, die sich einst so beharrlich gegen die Osmanen gewehrt haben, oder jene von Petar Hektorovi? auf Schloss Tvrdalj, der den Fischern ein literarisches Denkmal gesetzt hat.
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So manch architektonisches Vermächtnis der stolzen Vergangenheit Dalmatiens ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Diokletianpalast in Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens, zählt ohne Zweifel weltweit zu den am besten erhaltenen Denkmälern römischer Baukunst. Einst ließ sich der römische Kaiser Diokletian diesen weitreichenden Palastkomplex als Alterssitz erbauen, ab 305 n. Chr. residierte er hier und inszenierte sich als gottgleicher Herrscher. Die zum Palast gehörenden Bauwerke wie das einstmalige Mausoleum Diokletians oder das Peristyl bilden heute das Herzstück der Altstadt von Split. Die Gemäuer des Komplexes haben die Fantasie von Anita Birimiša schon als Kind beflügelt, heute lässt sie als leidenschaftliche Stadtführerin ihre Gäste in die Welt des Diokletian eintauchen.
In Stari Grad auf der Insel Hvar hat sich der bedeutende kroatische Dichter und Edelmann Petar Hektorovi? im 16. Jahrhundert über einen Zeitraum von 40 Jahren nach eigenen Entwürfen ein Schloss errichten lassen: Schloss Tvrdalj. Heute lebt hier Niko Politeo, ein Nachkomme der Familie des Universalgelehrten. Während er sich darum kümmert, das Bauwerk und den Schlossgarten in Schuss zu halten, hat sich die Stadtführerin Klaudija Gamuli ganz dem Wirken und der Philosophie von Petar Hektorovi? verschrieben.
Rund 14 Kilometer nordwestlich von Hvar auf der Insel Šolta wurde im 18. Jahrhundert vom für Kroatien so bedeutenden Adeligen Ivan Petar Marchi ein Schloss gebaut - Martinis Marchi. Das Anwesen war nach seinem Wirken weitgehend dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn der 2000er Jahre wurde es unter der Expertise des Architekturhistorikers und Konservators Radoslav Bužan?i? restauriert, der auf die Herausforderungen in der Erhaltung der historischen Bausubstanz zurückblickt. Martinis Marchi beherbergt heute ein luxuriöses Hotel.
Zurück auf dem Festland: 10 Kilometer nördlich von Split thront die Festung Klis auf einem imposanten Felsmassiv. Die bereits im Jahr 852 als Fürstensitz erwähnte Burg war aufgrund ihrer strategisch herausragenden Lage stets von großer militärischer Bedeutung. Im 16. Jahrhundert wurde Klis zu einem für ganz Europa wichtigen Bollwerk gegen die Osmanen, eine Schlüsselrolle nahmen hier die Uskoken unter der Führung des Adeligen Petar Kruži? ein. Heute hält ein Verein die Erinnerung an die außergewöhnlichen Krieger hoch.
Das Zentrum der Hafenstadt Trogir westlich von Split gleicht einem Museum, seit 1997 zählt die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wahres Urgestein von Trogir ist Milan Bili?, der als Stadtführer mit unermüdlichem Esprit und stets mit einer kleinen Kroatien-Flagge in den Händen die so vielfältigen architektonischen Schätze seiner geliebten Heimat präsentiert - von der Kathedrale Sveti Lovro über den Cipiko-Palast bis hin zur Festung Kamerlengo, die den Hafen von Trogir bewacht.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Von der römischen Siedlung zur mächtigen Seerepublik - die kroatische Küstenstadt Dubrovnik hat eine bewegte Geschichte: Kriege und Naturkatastrophen haben die Architektur der Altstadt geprägt, ebenso wie der Seehandel und die Zeit der Ragusa-Republik. Die historische Stadtmauer und imposante Festungsanlagen zeugen davon.
Die Festungen Lovrijenac, Bokar und Sv. Ivan rund um die Dubrovniker Altstadt, sowie die Festung Sokol im nahe gelegenen Konavle und die Befestigungen rund um die Salinenstadt Ston sind Juwele mittelalterlicher Baukunst. Sie wurden als strategische Verteidigungsstruktur für die Abwehr von feindlichen Angriffen und Naturkatastrophen errichtet und prägen das Erscheinungsbild der Region bis heute.
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Dunkle Wolken ziehen sich über dem Dolce Vita zusammen: Eine Steuerprüfung ist angesagt, aber der zerstreute Steuerberater kann die Unterlagen von den vergangenen Jahren nicht finden. Zu allem Überfluss taucht auch noch Frau Schwarz auf, die das Haus, in dem sich das Restaurant befindet, von ihrem Mann geerbt hat und für sich zu einer Goldgrube machen will. Das Privatleben Marios wenigstens wird wieder etwas besser - er zieht zurück zu Marianne und den Kindern.
Mit Michael Niavarani, Gundula Rapsch, Kurt Sobotka, Nicola Etzelstorfer, Florian Chytilek, Manuel Chytilek, Götz Kauffmann, Christoph Fälbl, Elke Winkens, Gunther Gillian, Reinhard Nowak, Ulrike Beimpold, Hanno Pöschl, Andreas Vitasek, Arthur Klemt, Marianne Mendt, Gerhard Bronner, Viktoria Schubert, Cornelia Lippert, Wolfgang Pissecker, Birgit Machalissa
Wieder einmal lässt Marios privater Kreditvermittler von sich hören. Er macht Mario das "Angebot", das Lokal offiziell einem russischen Geschäftsmann zu verkaufen, der das Dolce Vita zur Geldwäsche verwenden würde. Andernfalls würde Mario nicht besonders alt werden..... Der Crew, Mario und Marianne gelingt es gerade noch, einen Plan einzufädeln, mit dem sie ihre Köpfe retten und die Bedrohung durch die Russenmafia abwenden können.
Mit Michael Niavarani, Gundula Rapsch, Kurt Sobotka, Nicola Etzelstorfer, Florian Chytilek, Manuel Chytilek, Götz Kauffmann, Christoph Fälbl, Elke Winkens, Gunther Gillian, Reinhard Nowak, Ulrike Beimpold, Hanno Pöschl, Andreas Vitasek, Arthur Klemt, Cornelia Lippert, Wolfgang Pissecker, Birgit Machalissa, Bernhard Murg
Wenn Gehen schmerzhaft wird und die Beweglichkeit im Alltag zunehmend eingeschränkt ist, kann eine Hüft-OP notwendig werden. In Österreich werden laut Angaben des Sozialministeriums jedes Jahr um die 21.000 künstlichen Hüftgelenke eingesetzt, damit zählt die Hüft-OP zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.
Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation und wie läuft der Eingriff ab? Welche Alternativen gibt es? Wie lange dauert die Rehabilitation, und wann ist man wieder mobil?
Siegfried Meryn beantwortet Ihre Fragen gemeinsam mit dem Experten Martin Faschingbauer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, in MERYN am Montag. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
In der ESC-Woche meldet sich Ani Gülgün Mayr mit "Kultur Heute Spezial"-Sendungen aus dem ESC-ORF-Studio am Wiener Rathausplatz. Im Mittelpunkt stehen Beiträge zu "Politik und Eurovision Song Contest", es geht um die Frage wie politisch der ESC in Wirklichkeit ist. Gäste, die bereits für Österreich angetreten sind, wie etwa Thomas Forstner, Gary Lux, Elisabeth Engstler oder Manuel Ortega sind im Studio, um über ihre Erfahrungen mit dem Song Contest zu sprechen.
Am Freitag vor dem großen ESC-Wochenende kommen dann die beiden Moderatoren Michael Ostrowski und Victoria Swarovski sowie der diesjährige Teilnehmer Cosmo ins ESC-Studio. Sie erzählen uns über die letzten Feinschliffe, bevor das größte Live Event weltweit über die Bühne geht.
70 Jahre Song Contest - 70 Jahre Welthits made in Europe.
Ob beliebte Popsongs, Eurodance-Hits oder italienische Balladen - Musical-Stars wie Ana Milva Gomes, Nienke Latten oder Moritz Mausser feiern gemeinsam mit einem spielfreudigen Ensemble und dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien am Wiener Rathausplatz!
Mit dabei: Eine Vielzahl an bekannten Liedern des Eurovision Song Contests der vergangenen 7 Jahrzehnte - Gewinnersongs und andere Ohrwürmer, wie "Waterloo", "Merci Chérie", "Euphoria", "Save Your Kisses for Me" und viele mehr.
Musical trifft auf den Eurovision Song Contest und ORF III ist live dabei!
Ein besonderes Highlight des Eurovision Village am Wiener Rathausplatz - Ein dynamisches Konzert-Erlebnis der Vereinigten Bühnen Wien zum Mitsingen und Mitschwingen, das als TV-Premiere übertragen wird!
Wiener Rathausplatz 2026
Christian Reichhold und Regina Nassiri beleuchten mit Marianne Mendt, Gary Lux, Timna Brauer und Cesár Sampson die österreichischen Eurovision-Song-Contest-Beiträge der vergangenen Jahrzehnte. Marianne Mendt, die "Mutter des Austropop", Sängerin und Schauspielerin, erreichte 1971 für Österreich beim Wettbewerb mit dem Titel "Musik" den 16. Platz.
Auch Gary Lux hat Österreich mehrmals beim ESC vertreten: Seine bekanntesten ESC-Teilnahmen waren 1983 , 1985 und 1987.
Die Sängerin Timna Brauer vertrat unser Land 1986 mit dem Lied "Die Zeit ist einsam".
Cesár Sampson vertrat Österreich 2018 beim Song Contest mit "Nobody But You" und landete auf dem sensationellen dritten Platz. Cesár, aus einer Musikerfamilie stammend, begann seine Showbusiness-Karriere als Kind in einem Musikvideo von LaToya Jackson. Mit 17 tourte er mit bekannten Wiener Alternativen wie Kruder & Dorfmeister. Er arbeitete dann überwiegend hinter den Kulissen als Songwriter und Produzent. Nebenbei war er als Sozialarbeiter und Vocal Coach tätig.
Udo Jürgens komponierte in sieben Jahrzehnten mehr als 1.000 Lieder und verkaufte mehr als 105 Millionen Tonträger - darunter unsterbliche Klassiker der Popkultur. Das einstündige Künstlerportrait zeichnet das packende Psychogramm eines musikalischen Genies, das sein Leben der Bühne und dem Applaus verschrieben hat - bis in den Tod. Mit exklusivem Zugang zum Familienarchiv, unveröffentlichtem Bild- und Tonmaterial erzählen Udo Jürgens' Kinder Jenny und John, engste Freunde und Vertraute von der atemberaubenden Karriere, der Rastlosigkeit und den Schattenseiten dieses Jahrhundertmusikers.
Die Dokumentation zeichnet die genauen Geschehnisse des 5. März 1966 nach, als Udo Jürgens für Österreich den Song Contest gewann.
Ein Phänomen, eine Ausnahmeerscheinung, eine Ikone der Unterhaltungsmusik: Wenn es darum geht, eine treffende Bezeichnung für den Künstler Udo Jürgens zu finden, überschlagen sich die Kritiker und Kritikerinnen mit lobenden Worten. Tatsächlich kann kaum ein deutschsprachiger Musiker auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken. Klassiker wie "Griechischer Wein" oder "Aber bitte mit Sahne" können selbst heutige Teenager noch mitsummen.
1964 nimmt Udo Jürgens erstmals beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen teil. Mit "Warum nur, warum?" erreicht er für Österreich den sechsten Platz. Die englische Version "Walk Away", gesungen von Matt Monroe, stürmt die britischen und US-Charts, wird weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft. 1965 tritt Udo Jürgens in Neapel erneut beim Grand Prix an und landet mit "Sag ihr, ich lass sie grüßen" auf Platz vier. Schließlich, 1966 in Luxemburg, der Durchbruch: Mit "Merci Chérie" fährt Jürgens den Sieg für Österreich ein und landet einen Welthit - Startschuss seiner internationalen Karriere. Er erhielt mit 31 Punkten fast doppelt so viele wie die zweitplatzierten Schweden. Italien und Monaco erhielten gar keine Punkte. Der britische Vertreter Kenneth McKellar ist bisher der einzige Interpret, der beim Liederwettbewerb im Kilt aufgetreten ist. Milly Scott, die Vertreterin der Niederlande, war die erste schwarze Sängerin im Wettbewerb.
Zu Wort melden sich heimische Stars wie Dagmar Koller, Lizzi Engstler oder Peter Kraus. Außerdem zeigt die Dokumentation das letzte Interview mit der Musiklegende und dem Song Contest-Teilnehmer von 1977 Willi Resetarits.
Christian Reichhold und Regina Nassiri beleuchten mit Marianne Mendt, Gary Lux, Timna Brauer und Cesár Sampson die österreichischen Eurovision-Song-Contest-Beiträge der vergangenen Jahrzehnte. Marianne Mendt, die "Mutter des Austropop", Sängerin und Schauspielerin, erreichte 1971 für Österreich beim Wettbewerb mit dem Titel "Musik" den 16. Platz.
Auch Gary Lux hat Österreich mehrmals beim ESC vertreten: Seine bekanntesten ESC-Teilnahmen waren 1983 , 1985 und 1987.
Die Sängerin Timna Brauer vertrat unser Land 1986 mit dem Lied "Die Zeit ist einsam".
Cesár Sampson vertrat Österreich 2018 beim Song Contest mit "Nobody But You" und landete auf dem sensationellen dritten Platz. Cesár, aus einer Musikerfamilie stammend, begann seine Showbusiness-Karriere als Kind in einem Musikvideo von LaToya Jackson. Mit 17 tourte er mit bekannten Wiener Alternativen wie Kruder & Dorfmeister. Er arbeitete dann überwiegend hinter den Kulissen als Songwriter und Produzent. Nebenbei war er als Sozialarbeiter und Vocal Coach tätig.
Er ist nicht nur ein Sonntagskind, nein, er ist auch ein Muttertagskind: geboren an diesem speziellen Sonntag im Mai. Mehr geht nicht. Das ist der Sonntag der Sonntage! Seidls deshalb sehr entspannt-optimistische Betrachtungsweise der Gesellschaft steht aber stets auf dem Prüfstand seiner Frau Andrea. Und seiner Schwiegereltern, die das Leben immer ein bisschen komplizierter machen, als es ohnehin schon ist.
Hoch über den Dächern Wiens begeben sich die Publikumslieblinge Christoph Fälbl und Gerald Pichowetz in ihrem Programm auf die Spuren von Farkas, Grünbaum und Waldbrunn. In der Tradition der humoristischen Doppelconférence gibt das Duo pointenreiche Dialoge zum Besten, bis keiner mehr sicher sagen kann, wer jetzt der G'scheite und wer der Blöde ist. Kabarettchansons, Wortwitz, Situationskomik und skurrile Tiefsinnigkeiten wechseln sich gegenseitig ab, am Ende bleibt kein Auge mehr trocken!
Die historischen Baujuwele von Split bis Stari Grad auf der Insel Hvar locken nicht nur zahlreiche Gäste nach Dalmatien - sie sind vor allem eines: der ganze Stolz der Menschen, die hier leben.
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Passioniert tradiert man die Geschichten der Prachtbauten - wie jene der Uskoken auf der Festung Klis, die sich einst so beharrlich gegen die Osmanen gewehrt haben, oder jene von Petar Hektorovi? auf Schloss Tvrdalj, der den Fischern ein literarisches Denkmal gesetzt hat.
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So manch architektonisches Vermächtnis der stolzen Vergangenheit Dalmatiens ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Diokletianpalast in Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens, zählt ohne Zweifel weltweit zu den am besten erhaltenen Denkmälern römischer Baukunst. Einst ließ sich der römische Kaiser Diokletian diesen weitreichenden Palastkomplex als Alterssitz erbauen, ab 305 n. Chr. residierte er hier und inszenierte sich als gottgleicher Herrscher. Die zum Palast gehörenden Bauwerke wie das einstmalige Mausoleum Diokletians oder das Peristyl bilden heute das Herzstück der Altstadt von Split. Die Gemäuer des Komplexes haben die Fantasie von Anita Birimiša schon als Kind beflügelt, heute lässt sie als leidenschaftliche Stadtführerin ihre Gäste in die Welt des Diokletian eintauchen.
In Stari Grad auf der Insel Hvar hat sich der bedeutende kroatische Dichter und Edelmann Petar Hektorovi? im 16. Jahrhundert über einen Zeitraum von 40 Jahren nach eigenen Entwürfen ein Schloss errichten lassen: Schloss Tvrdalj. Heute lebt hier Niko Politeo, ein Nachkomme der Familie des Universalgelehrten. Während er sich darum kümmert, das Bauwerk und den Schlossgarten in Schuss zu halten, hat sich die Stadtführerin Klaudija Gamuli ganz dem Wirken und der Philosophie von Petar Hektorovi? verschrieben.
Rund 14 Kilometer nordwestlich von Hvar auf der Insel Šolta wurde im 18. Jahrhundert vom für Kroatien so bedeutenden Adeligen Ivan Petar Marchi ein Schloss gebaut - Martinis Marchi. Das Anwesen war nach seinem Wirken weitgehend dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn der 2000er Jahre wurde es unter der Expertise des Architekturhistorikers und Konservators Radoslav Bužan?i? restauriert, der auf die Herausforderungen in der Erhaltung der historischen Bausubstanz zurückblickt. Martinis Marchi beherbergt heute ein luxuriöses Hotel.
Zurück auf dem Festland: 10 Kilometer nördlich von Split thront die Festung Klis auf einem imposanten Felsmassiv. Die bereits im Jahr 852 als Fürstensitz erwähnte Burg war aufgrund ihrer strategisch herausragenden Lage stets von großer militärischer Bedeutung. Im 16. Jahrhundert wurde Klis zu einem für ganz Europa wichtigen Bollwerk gegen die Osmanen, eine Schlüsselrolle nahmen hier die Uskoken unter der Führung des Adeligen Petar Kruži? ein. Heute hält ein Verein die Erinnerung an die außergewöhnlichen Krieger hoch.
Das Zentrum der Hafenstadt Trogir westlich von Split gleicht einem Museum, seit 1997 zählt die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wahres Urgestein von Trogir ist Milan Bili?, der als Stadtführer mit unermüdlichem Esprit und stets mit einer kleinen Kroatien-Flagge in den Händen die so vielfältigen architektonischen Schätze seiner geliebten Heimat präsentiert - von der Kathedrale Sveti Lovro über den Cipiko-Palast bis hin zur Festung Kamerlengo, die den Hafen von Trogir bewacht.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Von der römischen Siedlung zur mächtigen Seerepublik - die kroatische Küstenstadt Dubrovnik hat eine bewegte Geschichte: Kriege und Naturkatastrophen haben die Architektur der Altstadt geprägt, ebenso wie der Seehandel und die Zeit der Ragusa-Republik. Die historische Stadtmauer und imposante Festungsanlagen zeugen davon.
Die Festungen Lovrijenac, Bokar und Sv. Ivan rund um die Dubrovniker Altstadt, sowie die Festung Sokol im nahe gelegenen Konavle und die Befestigungen rund um die Salinenstadt Ston sind Juwele mittelalterlicher Baukunst. Sie wurden als strategische Verteidigungsstruktur für die Abwehr von feindlichen Angriffen und Naturkatastrophen errichtet und prägen das Erscheinungsbild der Region bis heute.