Den Abschluss der Museumswoche bildet KULTUR HEUTE aus dem Schloss Belvedere, dem barockem Schloss mit 800 Jahre alter Kunstgeschichte mit Meisterwerken von Klimt, Schiele, Funke, Messerschmidt und van Gogh. Gemeinsam mit Generaldirektorin Stella Rollig besucht Moderator Patrick Zwerger-Holder die bedeutendsten Werke der Sammlung, darunter natürlich Gustav Klimts weltberühmten "Kuss". Außerdem führt eine Schaltung ins Wiener Fälschermuseum, wo die Museumsleitung Diane Grobe einige der raffiniertesten Kunstfälschungen präsentiert und erzählt, wie sie entstanden sind, warum sie täuschend echt wirken und welche spannenden Geschichten sich hinter ihnen verbergen.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet die Menschen in der Südoststeiermark durch den Wandel der Jahreszeiten und verwebt Mundart, Handwerk und gelebtes Brauchtum. Im Frühling erwacht die Region bei der "Steirischen Roas": In Gnas pflegt die Familie Hütter in ihrer Fassbinderei eine seltene Handwerkskunst, während beim Maibaumaufstellen oder im Khünegger Bauerntheater von Fred Strohmeier die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Regionale Originale wie der Drehorgelspieler Franz Gomboz, Dichter Karl Pivec oder Museumsleiterin Beatrix Vreca bewahren dabei das sprachliche und kulturelle Erbe der Grenzregion.
Mit dem Herbst bricht die intensivste Zeit an: Bei der Weinlese packen Winzer wie Daniel Tegel, Familie Frühwirth oder die Geschwister des Weinguts Primus an, während beim Klöcher Pressfest gekeltert wird wie anno dazumal. Handwerker wie Karl Lenz beim Sensendengeln oder Ewald und Gerlinde Tappler an der Schiffsmühle halten alte Traditionen lebendig. Wenn im Winter Schnee fällt, duftet es in Straden nach dem frischen Bauernbrot von Maria Zafosnik, ehe die Neujahrsgeher in Bad Gleichenberg das Jahr stimmungsvoll ausklingen lassen.
Es war sehr schön, es hat ihn sehr gefreut. Schon der Kaiser war begeistert von der Sommerfrische, die er immer wieder am Semmering verbrachte. Kein Wunder, mit dem Bau der spektakulären Hochgebirgsbahn über den Semmering, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde das Semmering-Rax-Gebiet zur bevorzugten Sommerfrische der Wiener Gesellschaft.
Eine "Land der Berge"-Produktion mit dem bekannten Schauspieler Cornelius Obonya als Gastgeber verbindet die Tradition der Sommerfrische in der Vergangenheit mit der Gegenwart. Mit historischen Spielszenen und bildgewaltigen Aufnahmen aus der Luft, vom Gebirgspass Semmering mit seinem Zauberberg über die Almenlandschaft am Wechsel und den Wiener Alpenbogen.
Das Südbahn: Einst als mondänes Hotel Treffpunkt der Wiener Gesellschaft ist es heute ein Theaterort, der noch immer die Magie vergangener Zeiten verströmt. "Man das Gefühl, Schnitzler könnte gleich um die Ecke kommen", so Schauspieler Miguel Herz-Kestranek über die einstige Institution. Er begeistert sich ebenso wie Opernsängerin Angelika Kirchschlager oder Regisseur Karl Markovics für diese Spielstätte, die um die Jahrhundertwende sommers wie winters Gäste aus aller Welt beherbergte. Die filmische Reise durch die bewegte Geschichte des Hauses ist auch ein Tableaux der Zeitgeschichte und eröffnet neue Perspektiven auf und über den Semmering. (Doku 2019).
Der Angestellte und Hobbysänger Fritz Meyer fährt nach Ischia, wo er dem amerikanischen Millionär Mr. Stone aus einer Verlegenheit hilft. Als Fritz zum Dank dafür in dessen Villa eingeladen wird, merkt er schon bald, dass Mr. Stone von seinen Gästen eher ausgenommen als bewundert wird.
Mit Freddy Quinn, Grit Boettcher, Heinz Erhardt, Grethe Weiser, Peter Vogel
Gemeinsam mit dem elfjährigen Waisenbuben Stefan kommt Freddy nach Kanada. Am Rande der Rocky Mountains hat ihm sein verstorbener Onkel eine Ranch vererbt. Doch auch der reiche Nachbar Henry O`Brian, der mit seiner bezaubernden Tochter Manuela ein großes Anwesen bewohnt, zeigt Interesse an dem scheinbar wertlosen Stückchen Land. Mit allen Mitteln setzt er Freddy unter Druck, um ihn wieder aus Kanada zu vertreiben.
Mit Freddy Quinn, Vera Tschechowa, Gustav Knuth, Christian Machalet, Dieter Eppler
Rupert Menath ist verzweifelt, als er in seinem Rolls Royce die Leiche der Anhalterin Sina findet, die er kurz zuvor mitgenommen hat. Er holt sich Rat bei seinem Freund Ludger Islinger, der ihm vorschlägt, Menath solle als britischer Graf sein Erbe auf Schloss Tudor antreten. Ein Schock für Pater Anselm, der seit Jahren im Schloss wohnt. Sophie fühlt zwar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, kann sich aber dem Charme des "Earl of Instow" nur schwer entziehen.
Mit: Carola Aichner, Monika Baumgartner, Martin Benrath, Barbara de Koy, Enzi Fuchs, Frank Giering, Christoph Hofrichter, Jörg Hube, Maximilian Krückl, Sabina Luft, Johannes Silberschneider. Deutschland, 1997.
Der Schauspieler Bruno Witt ist bestürzt: Aufgrund des Vetos von Stadtrat Norbert Naber bleibt ihm ein Engagement am Regensburger Theater verwehrt. Bruno bittet Sophie, die in ihrer Jugend mit Naber befreundet war, um Hilfe - doch sie weigert sich, ein gutes Wort für Bruno einzulegen. In der Nacht meldet sich ihr schlechtes Gewissen, und sie geht noch einmal zum Theater. Dort findet sie Bruno erhängt über der Bühne. Sophie glaubt nicht an Selbstmord und beginnt zu recherchieren.
Mit: Carola Aichner, Monika Baumgartner, Martin Benrath, Barbara de Koy, Enzi Fuchs, Frank Giering, Christoph Hofrichter, Jörg Hube, Maximilian Krückl, Sabina Luft, Johannes Silberschneider. Deutschland, 1997.
Nach einer durchzechten Nacht wacht Albert Thieme in der Werkstatt seines Vaters auf. Neben ihm sein Bruder Niklas - erstochen mit dem Schraubenzieher. Da man seine Fingerabdrücke auf der Tatwaffe findet, steht für die Polizei der Täter fest. Albert bittet Pater Anselm um Asyl, und Sophie spricht mit Alberts Vater. Nach und nach kommt eine Familientragödie ans Licht. Während Sophie den wahren Täter sucht, fasst Albert einen folgenschweren Entschluss: Er steigt auf den Kirchturm.
Mit: Carola Aichner, Monika Baumgartner, Martin Benrath, Barbara de Koy, Enzi Fuchs, Frank Giering, Christoph Hofrichter, Jörg Hube, Maximilian Krückl, Sabina Luft, Johannes Silberschneider. Deutschland, 1997.
Nicht nur als Richterin ist Helene beinhart. Viele sind erleichtert, als sie endlich in den Ruhestand verschwindet. Dann passiert es. Ein Glas zu viel bei der Abschiedsparty, ein Autounfall und plötzlich steht Helenes Leben auf dem Kopf. Auf Anraten ihres Anwalts kümmert sie sich um die junge Frau, deren Vater beim Unfall verletzt wurde. Michalina, die das Down Syndrom hat, spricht nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihrer Herzlichkeit eine Seite Helenes an, die sie selbst gar nicht mehr kennt.
Mit Gisela Schneeberger, Juliana Götze, Sebastian Urbanski, Cornelius Obonya, Lukas Resetarits, Petra Morzé, Karlheinz Hackl, Christopher Schärf, August Schmölzer, Peter Turrini
Wendels Verdacht bestätigt sich. Seit er denken kann glaubt er, dass er bei der Geburt vertauscht wurde.
Im Pensionsschock beschließt er, der Sache endlich auf den Grund zu gehen.
Eine Haarlocke seiner verblichenen Mutter lässt im DNA Test nur einen Schluss zu. Wendel ist nicht Wendel. Aber wer ist er dann?
Auf der Suche nach seiner mutmaßlich adeligen Herkunft trifft er auf eine ebenso resolute wie faszinierende Gräfin.
Mit Gisela Schneeberger, Elmar Wepper, Wolfgang Böck, Rita Russek, Bibiana Zeller, Elke Winkens, Friedrich von Thun
Die ORF-III-Dokumentation widmet sich der kaiserlich und königlichen Marine des Habsburgerreiches - Genauer den U-Boot-Besatzungen. Von den rund 370 Unterseebooten, die 1918 weltweit existierten, waren immerhin über 27 im Besitz der k. u. k. Marine.
Heute ist kein einziges dieser U-Boote mehr erhalten. Einzig der Turm des Bootes "U-20" im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zeugt noch von der einstigen Seemacht Österreichs.
Nur durch Zufall fand dieser seinen Weg ins Museum: 1962 häufen sich die Beschwerden italienischer Fischer im Bereich der Tagliamentomündung. Irgendetwas zerstört ihre Netze. Bald herrscht Gewissheit: es handelt sich um das Wrack des S.M. U 20. Die italienische Regierung ordnet die Bergung des Wracks an. Der Turm, und mit ihm die sterblichen Überreste von zwölf der 17 Matrosen die auf dem "U-20" dienten, fanden ihren Weg zurück in die Heimat. Der Film erzählt die Geschichte der k.u.k U-Boot-Flotte und ihrer mutigen Besatzungen.
Die ORF-III-Dokumentation erzählt die Geschichte der Flieger des Kaisers, die in den Jahren des Ersten Weltkriegs die neuen fliegenden Kriegsgeräte manövrierten.
Im Morgengrauen des 14. Februar 1916 starteten zwölf österreichisch-ungarische Militärflugzeuge vom neuen Typ Lohner B.VII in Richtung Norditalien. Das Ziel war die Bombardierung der Mailänder Elektrizitätswerke. Für die Planung und Durchführung dieses gewagten Kommandounternehmens wurden sämtliche technische Leistungsgrenzen der damaligen Zeit ausgereizt.
Der Krieg brachte einen enormen technologischen Schub in die damals noch junge Motorfliegerei. Die Geschichte der militärischen Luftfahrt im Ersten Weltkrieg steckte aber nicht nur voller Superlative, sondern auch voller Tragödien. Die Piloten und ihre Mannschaften waren Pioniere auf ihrem Gebiet und gingen dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen. Denn nicht nur der Feind, auch die unausgereifte Technik zu dieser Zeit machte jeden Einsatz zu einem Spiel auf Leben und Tod.
Männer wie Freiherr Godwin von Brumowski, der österreichische "Rote Baron", wurden dabei zu "Helden der Lüfte" stilisiert. Die Flieger bildeten den Kontrast zu dem anonymen und millionenfachen Sterben der einfachen Fußsoldaten, deren Tod weit weniger heldenhaft anmutete als die Duelle in der Luft.
Doch die Verklärung der Fliegerhelden hatte mit der Realität oftmals nicht viel gemein. In der Luft wie in den Gräben kannte das Geschäft mit dem Töten keine Sieger, sondern nur Verlierer.
Er war ein Spion mit allen Fasern seines Wesens und fühlte sich stets dem Kaiser verpflichtet. Maximilian Ronge, der letzte Geheimdienstchef der Monarchie, widmete sein Leben der Spionage. Im Umgang mit Verrätern plädierte er von Beginn an für volle Härte. Und er war es auch, der Oberst Redl die Pistole in die Hand drückte, um dessen Leben ein Ende zu setzen. Diese Dokumentation dreht sich um einen Mann, der sich im Hintergrund aufhielt und Daten sammelte. Der sich ein Netz an Informationen schuf, um Menschen kontrollieren zu können. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte er mit seinem breiten Wissen ehemalige Nazis zur Strecke.
Am 28. Juni 1914 fallen der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo einem Attentat zum Opfer. Ein Monat später erklärt die österreichisch-ungarische Monarchie Serbien den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt erwartet niemand, dass aus diesem Militärschlag der Erste Weltkrieg entsteht, der das Ende der Monarchie einläutet. Getreu dem Kaiser verschrieben und im Kriegsgeschehen involviert: Die Firma Skoda. Den meisten heute nur noch als Automarke ein Begriff, zählt die Firma Skoda zu den einflussreichsten Unternehmen der k.u.k. Monarchie. Anfänglich produziert Skoda ausschließlich für die Friedensproduktion, Ende der 1880er Jahre steigt der Betrieb immer mehr auf Waffenproduktion um. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich durch bedeutende Neuerungen im Bereich der Kriegsführung und Waffentechnologie aus. Skoda prägt diese Entwicklung maßgeblich mit. Am Höhepunkt des Krieges sind die Skodawerke mit 35.000 Angestellten die größte Waffenproduktionsfirma der Doppelmonarchie. Ein Film über den Aufstieg und Fall einer Familiendynastie, die maßgeblich den Ersten Weltkrieg mitgeprägt hat.
Im dekadenten Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre stehen sich Luxus, rauschhafte Exzesse im Nachtleben und bittere Armut gegenüber. Immer tiefer wird Volker Bruch als junger Kommissar Gereon Rath in den Strudel aus Korruption, Prostitution und Waffenhandel hineingezogen. Ihm zur Seite stehen Ausnahmetalent Liv Lisa Fries, Peter Kurth und Karl Markovics. Mit Preisen überhäufte Dramaserie!
Berlin, Frühjahr 1929: Der junge Kommissar Gereon Rath ist erst vor kurzem von Köln in die Hauptstadt versetzt worden. Bei der Sitte unterstützt er die Ermittlungen gegen einen Pornoring. Während einer Razzia wird massenhaft Material beschlagnahmt. Doch ein ganz bestimmter Film, an dem Rath persönlich interessiert ist, fehlt. Abends macht er sich im Geheimen auf die Suche. Unterdessen versucht Charlotte Ritter ihre Großfamilie mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. In der Nacht allerdings vergnügt sie sich im legendären Club 'Moka Efti'. Zur selben Zeit ist ein Güterzug mit mysteriöser Ladung auf dem Weg von Russland nach Berlin.
Mit Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Peter Kurth, Matthias Brandt, Karl Markovics, Lars Eidinger, Christian Friedel, Julius Feldmeier
Als Kommissar Gereon Rath den Porno-Produzenten König auf dem Präsidium vernehmen will, geht alles schief. König schafft es, sich Raths Dienstwaffe anzueignen und erschießt sich selbst. Ein herber Rückschlag für Gereon, dem die Situation psychisch zu schaffen macht. Zu seinem Glück rettet ihn Charlotte Ritter aus einer äußerst unangenehmen Situation. Unterdessen werden die revolutionären Kräfte im Land an die sowjetische Botschaft verraten.
Mit Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Peter Kurth, Matthias Brandt, Karl Markovics, Lars Eidinger, Christian Friedel, Julius Feldmeier
Der Anführer der revolutionären Kräfte, Kardakow, ist dem Massaker entkommen. Doch wer steckt hinter dem Verrat? In der Zwischenzeit wartet der Zugwaggon mit seinem brisanten Inhalt noch immer am Frachtbahnhof Berlin auf seine Weiterfahrt. Die Polizei bereitet sich auf die Demonstrationen am ersten Mai vor. Trotz Verbots haben sich zahlreiche Kommunistinnen und Kommunisten versammelt und wollen gegen die Ausbeutung der Arbeiterschaft protestieren. Auch Bruno und Gereon sind vor Ort.
Mit Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Peter Kurth, Matthias Brandt, Karl Markovics, Lars Eidinger, Christian Friedel, Julius Feldmeier
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 55 Jahren. Wir blicken zurück in den 10.Oktober 1970: Kammerschauspieler Richard Eybner plaudert in "Tiere - deine Freunde" über das liebste Haustier, die Katze.
Im Anschluss werden in "Postfach 7000" Tipps zur Vermeidung von Augenschäden und die richtige Haltung beim Fernsehen gegeben. Es folgt der "Seniorenclub" mit Radprofi Ferry Dusika, "Kontakt" beschäftigt sich mit den gar nicht kinderfreundlichen Kinderspielplätzen in Wien und der " ORF-Report" berichtet über die um sich greifende Rauschgiftwelle in Österreich und über den Umgang einer eher hilflosen Gesellschaft damit.
Die ORF-III-Dokumentation widmet sich der kaiserlich und königlichen Marine des Habsburgerreiches - Genauer den U-Boot-Besatzungen. Von den rund 370 Unterseebooten, die 1918 weltweit existierten, waren immerhin über 27 im Besitz der k. u. k. Marine.
Heute ist kein einziges dieser U-Boote mehr erhalten. Einzig der Turm des Bootes "U-20" im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zeugt noch von der einstigen Seemacht Österreichs.
Nur durch Zufall fand dieser seinen Weg ins Museum: 1962 häufen sich die Beschwerden italienischer Fischer im Bereich der Tagliamentomündung. Irgendetwas zerstört ihre Netze. Bald herrscht Gewissheit: es handelt sich um das Wrack des S.M. U 20. Die italienische Regierung ordnet die Bergung des Wracks an. Der Turm, und mit ihm die sterblichen Überreste von zwölf der 17 Matrosen die auf dem "U-20" dienten, fanden ihren Weg zurück in die Heimat. Der Film erzählt die Geschichte der k.u.k U-Boot-Flotte und ihrer mutigen Besatzungen.
Die ORF-III-Dokumentation erzählt die Geschichte der Flieger des Kaisers, die in den Jahren des Ersten Weltkriegs die neuen fliegenden Kriegsgeräte manövrierten.
Im Morgengrauen des 14. Februar 1916 starteten zwölf österreichisch-ungarische Militärflugzeuge vom neuen Typ Lohner B.VII in Richtung Norditalien. Das Ziel war die Bombardierung der Mailänder Elektrizitätswerke. Für die Planung und Durchführung dieses gewagten Kommandounternehmens wurden sämtliche technische Leistungsgrenzen der damaligen Zeit ausgereizt.
Der Krieg brachte einen enormen technologischen Schub in die damals noch junge Motorfliegerei. Die Geschichte der militärischen Luftfahrt im Ersten Weltkrieg steckte aber nicht nur voller Superlative, sondern auch voller Tragödien. Die Piloten und ihre Mannschaften waren Pioniere auf ihrem Gebiet und gingen dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen. Denn nicht nur der Feind, auch die unausgereifte Technik zu dieser Zeit machte jeden Einsatz zu einem Spiel auf Leben und Tod.
Männer wie Freiherr Godwin von Brumowski, der österreichische "Rote Baron", wurden dabei zu "Helden der Lüfte" stilisiert. Die Flieger bildeten den Kontrast zu dem anonymen und millionenfachen Sterben der einfachen Fußsoldaten, deren Tod weit weniger heldenhaft anmutete als die Duelle in der Luft.
Doch die Verklärung der Fliegerhelden hatte mit der Realität oftmals nicht viel gemein. In der Luft wie in den Gräben kannte das Geschäft mit dem Töten keine Sieger, sondern nur Verlierer.
Er war ein Spion mit allen Fasern seines Wesens und fühlte sich stets dem Kaiser verpflichtet. Maximilian Ronge, der letzte Geheimdienstchef der Monarchie, widmete sein Leben der Spionage. Im Umgang mit Verrätern plädierte er von Beginn an für volle Härte. Und er war es auch, der Oberst Redl die Pistole in die Hand drückte, um dessen Leben ein Ende zu setzen. Diese Dokumentation dreht sich um einen Mann, der sich im Hintergrund aufhielt und Daten sammelte. Der sich ein Netz an Informationen schuf, um Menschen kontrollieren zu können. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte er mit seinem breiten Wissen ehemalige Nazis zur Strecke.
Am 28. Juni 1914 fallen der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo einem Attentat zum Opfer. Ein Monat später erklärt die österreichisch-ungarische Monarchie Serbien den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt erwartet niemand, dass aus diesem Militärschlag der Erste Weltkrieg entsteht, der das Ende der Monarchie einläutet. Getreu dem Kaiser verschrieben und im Kriegsgeschehen involviert: Die Firma Skoda. Den meisten heute nur noch als Automarke ein Begriff, zählt die Firma Skoda zu den einflussreichsten Unternehmen der k.u.k. Monarchie. Anfänglich produziert Skoda ausschließlich für die Friedensproduktion, Ende der 1880er Jahre steigt der Betrieb immer mehr auf Waffenproduktion um. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich durch bedeutende Neuerungen im Bereich der Kriegsführung und Waffentechnologie aus. Skoda prägt diese Entwicklung maßgeblich mit. Am Höhepunkt des Krieges sind die Skodawerke mit 35.000 Angestellten die größte Waffenproduktionsfirma der Doppelmonarchie. Ein Film über den Aufstieg und Fall einer Familiendynastie, die maßgeblich den Ersten Weltkrieg mitgeprägt hat.