Kultur Heute
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
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Kultur Heute
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Kultur Heute
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Land der Berge
LAND UND LEUTE Vom Brandnertal ins Montafon, 2023
Land der Berge
Vom Brandnertal ins Montafon
Gegensätze ziehen sich bekanntlich an; so auch in Vorarlberg. Denn wer rund um Bludenz mit dem Mountainbike unterwegs ist, erlebt nicht nur eine Region voller Abwechslung, sondern trifft ebenso auf einen ganz besonderen Menschenschlag. Fünf Täler, vier Etappen, 178 Kilometer und stolze 5.300 Höhenmeter - in dieser "Land der Berge"-Produktion dreht sich alles um die Erkundung der Alpenregion Vorarlberg auf zwei Rädern.
Bereits der erste Halt offenbart einen wahren Höhepunkt: Der Lünersee liegt am Fuße des Schesaplana-Massivs im Rätikon und gilt als einer der schönsten Seen der Alpen. Etwas waghalsiger gestaltet sich der Besuch im Brandnertal, im ersten Bikepark Vorarlbergs. Hier erweitern mutige Radsport-Begeisterte ihre Geschicklichkeit - so können hohe Sprünge, das Fahren über starke Gefälle und über knorrige Wurzelgeflechte erprobt werden. Die nächste Etappe führt in das Große Walsertal; ein Ausflug in den dortigen Biosphärenpark, vorbei an bunt-leuchtenden Blütenteppichen und kristallklaren Gewässern, ist auch auf dem Rad ein außerordentlicher Genuss. Würzige Leckerbissen locken zum letzten Abschnitt der Tour, deren Ziel im Montafon liegt. Mitten in der faszinierenden Bergwelt ist hier eine bewirtschaftete Alpe zu finden, auf der mehr als dreißig Kühe ihre Sommerfrische verbringen. Auf 1.730 Metern Seehöhe wird die frische Milch in der dortigen Käserei direkt zu Butter und dem typischen Montafoner Sauerkäse verarbeitet.
Der Produzent Toni Silberberger lädt auf eine abwechslungsreiche Reise zwischen Abenteuern und unvergesslichen Momenten ein, die durch das Brandnertal, den Walgau, das Klostertal, das Montafon und den Biosphärenpark Großes Walsertal führt.
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ORF III AKTUELL
NACHRICHTEN
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ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
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Heimat Österreich
BRAUCHTUM Vom Toten Gebirge zu den Haller Mauern, A 2026
Heimat Österreich
Vom Toten Gebirge zu den Haller Mauern
Zwischen dem Toten Gebirge und den Haller Mauern erstreckt sich die eindrucksvolle Bergwelt der Region Pyhrn-Priel. Die Menschen, die hier leben und arbeiten, sind eng mit der Landschaft und ihren Traditionen verbunden. Michael Heinrich bewirtschaftet das Prielschutzhaus auf 1.420 Metern Höhe. Neben der Versorgung seiner Gäste kümmert er sich auch um die Wanderwege und Klettersteige rund um die Hütte. In Edlbach hält Kunstschmied Karl Jura ein altes Handwerk lebendig und fertigt mit Hammer, Feuer und viel Fingerspitzengefühl kunstvolle Einzelstücke. Am Fuße der Haller Mauern pflegt die Jagdhornbläsergruppe Garstnertal musikalisches Brauchtum. An der Teichl gehen Reinhard Wögerbauer und Peter Postlbauer ihrer Leidenschaft für das Fliegenfischen nach. Peter fertigt seine Angelruten aus Bambus selbst an. Beim Fischereiverein Forelle Steyr 1 widmen sich Julian und Harry Hohl der Aufzucht heimischer Bachforellen. Auf der Steyrsbergerreith Alm bewirten Martina und Reinhard Platzer ihre Gäste mit hausgemachten Spezialitäten. Am familieneigenen Hof wird außerdem Obst zu Saft und Most verarbeitet. Und in Hinterstoder bringt Fluglehrerin Daniela Altmann ihren Schülern das Paragleiten bei und zeigt ihnen die Bergwelt aus der Vogelperspektive. R: Alois Zauner
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Der Längsee - Paradies für Geist und Gaumen
DOKUMENTATION
Der Längsee - Paradies für Geist und Gaumen
Wenn Hochwürden bei Sonnenaufgang über den See paddelt und am Abend auf der Theaterbühne steht, dann weiß man, dass es ein ganz spezieller Ort ist. Der Film präsentiert den Längsee, einen weitgehend naturbelassenen Badesee in Mittelkärnten, der aber nicht nur für Schwimmer und Wassersportler viel zu bieten hat, auch Wanderer, Reitsportfreunde und Golfer kommen hier voll auf ihre Rechnung. Neben den Kulturdenkmälern Burg Hochosterwitz und dem Stift Sankt Georgen, werden auch verschiedenste Kulturinitiativen vorgestellt, die mit viel Idealismus und Professionalität ihr Publikum begeistern. Die Region ist aber auch bekannt für den Weinbau, biologische Landwirtschaft und die hervorragenden Gastronomen, die aus diesen Produkten kulinarische Köstlichkeiten zubereiten. Ein Film über eine wunderschöne Landschaft und über die Menschen, die den Längsee zu einem Erlebnis machen.
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Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
NATUR UND UMWELT, A 2005
Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten erstreckt sich die größte Felsschlucht Europas - das Gesäuse. Wir befinden uns in der Steiermark, an der Grenze zu Oberösterreich. Dieses Naturparadies ist heute der jüngste und mit über 11.000 Hektar auch der drittgrößte Nationalpark Österreichs. Das "G'seis", wie die Einheimischen das Gesäuse nennen, ist eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, Furcht erregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander, ragen Felswände senkrecht hoch aus dem Boden und bricht sich das Brausen der Katarakte in einem stärkeren Echo als hier.
In dieser Universum-Dokumentation, die als Koproduktion von ORF, ScienceVision und dem Nationalpark Gesäuse realisiert wurde, erzählt Regisseur Michael Schlamberger von den Geschehnissen der letzten Jahrhunderte, wie aus einer Urlandschaft ein Zentrum der Holzwirtschaft und später ein Nationalpark wurde, wie die Berge erstmals bestiegen und das Kalksteinlabyrinth Schritt für Schritt entdeckt, erforscht und besiedelt wurden.
Eine Dokumentation von Michael Schlamberger
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Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
LANDSCHAFTSBILD, A 2010
Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Der Nationalpark Donauauen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte wie ein grünes Band miteinander. Auf über 36 Kilometer Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist, und außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere und Pflanzen, die hier überleben können. Seeadler brüten im Auwald, Hundsfische und Sumpfschildkröten besiedeln die Altarme, Biber bauen am Ufer ihre Burgen und Rothirsche ziehen im Dickicht ihre Jungen groß. Die letzten Jahrhunderte hat sich aber am Fluss vieles geändert, denn die Donau wurde begradigt und viele Nebenarme durch Dämme vom Strom abgeschnitten. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treppelwege gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Die Hochwasser hinterlassen wieder frisch angerissene Steilufer, in denen Eisvögel ihre Höhlen bauen, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, auf denen Flussregenpfeifer brüten. Dieser Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der alleine das Überleben der Aubewohner ermöglicht und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.
Ein Film von Franz Hafner
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ORF III AKTUELL am Nachmittag
NACHRICHTEN
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Landleben
DOKUMENTATION Kirchberg am Wechsel
Landleben
Kirchberg am Wechsel
Malerisch in die Voralpen gebettet, lädt Kirchberg am Wechsel zum Träumen ein. Die hügelige, stark bewaldete Gegend gibt einen Vorgeschmack auf die Alpen und ist ideal für jeden, der eine Auszeit aus der eng getakteten städtischen Zivilisation nehmen möchte. Auch auf die Menschen, für die das hier der Lebensmittelpunkt ist, wirkt dieser Ort erhaben. Diese Erfahrung machen auch die Nonnen des hiesigen Dominikanerinnenklosters. Das ehemalige Augustiner-Chorfrauenstift wird seit zwanzig Jahren von ihnen wieder mit geistlichem Leben erfüllt. So ist dieser Ort wieder zu einem Zentrum der Volksfrömmigkeit und der Traditionspflege in der Gegend geworden. Regisseur Harald Staudach zeigt in dieser ORF III Heimat Österreich Neuproduktion, wie sich das typische Leben in Kirchberg abspielt und warum die Leute hier darauf schwören.
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Donau - Lebensader Europas
LANDSCHAFTSBILD (Staffel: 1 Folge: 2), A 2012
Donau - Lebensader Europas
Zwischen Flut und Frost
Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter - die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen unserer Alpen gespeist wird. Es ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. Während das Hochwasser in den Aulandschaften und im Delta für fruchtbares Leben sorgt, ist es in den regulierten Abschnitten der Donau eine Bedrohung für Städte und Ansiedlungen. Nur selten noch lebt der Mensch im Einklang mit dem Wechselspiel des Wasser: wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann.
Ein Film von Rita und Michael Schlamberger
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Faszination Wasser - Geheimnisvolle Ostsee
NATUR UND UMWELT
Faszination Wasser - Geheimnisvolle Ostsee
Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz ist in der Ostsee unterwegs und hat so einiges Erstaunliches und auch Beunruhigendes entdeckt. Von tödlichen Geisternetzen, steigenden Wassertemperaturen und CO2-Speichern. 85 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Ostsee. Tausende Wracks am Meeresgrund zeugen davon, wie Handel und Krieg das Schicksal der Region seit Jahrhunderten prägen. Doch selbst dort, wo man sie gut zu kennen glaubt, ist die Ostsee immer für eine Überraschung gut.
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Faszination Wasser - Stürmische Nordsee
NATUR UND UMWELT
Faszination Wasser - Stürmische Nordsee
Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz ist in der Nordsee unterwegs und hat so einiges Erstaunliches und auch Beunruhigendes entdeckt. Von Kelpwäldern, Riesenhaien und Spuren steinzeitlichen Lebens.
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ORF III AKTUELL am Abend
NACHRICHTEN
ORF III AKTUELL am Abend
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Nachrichten in Einfacher Sprache
NACHRICHTEN, A 2026
Nachrichten in Einfacher Sprache
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
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Kultur Heute
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Wiener Grätzelgeschichten (1/3) - Vororte im Norden und Westen
STADTBILD
Wiener Grätzelgeschichten (1/3) - Vororte im Norden und Westen
Die großen "Etablissementer", die Heurigen und Beisln der westlichen Vorstadt waren das pochende Herz der Hauptstadt. Man fuhr mit der Pferdetramway hinaus - wenn man das Geld dazu hatte. Sonst musste man laufen. Durch die Linienwälle, die im Zickzackkurs die Stadt umschlossen. In den Gassen an den Weinbergen spielten die Gebrüder Schrammel als Kinder. Ihr Vater schickte die begabten Burschen aufs Konservatorium, was für einen armen Handwerker sehr ungewöhnlich war. Ganze Straßenzüge im Westen wurden von Werkstätten beherrscht. Von Perlmutt bis Seide wurde hier alles verarbeitet. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich erste Fabriken in den Vorstädten und Vororten. Unter anderen wurden Puppen und Spielzeug hergestellt. Der erste Westbahnhof entstand mit Eingang zur Mariahilfer Straße, nicht zum Gürtel. Denn die Mariahilfer Straße war damals die zentrale Ader, der Gürtel eher eine Art Park. Am Cobenzl breiteten sich indes die unvergleichlichen Gärten der Rothschilds aus. Eine weltbekannte Orchideenzucht gedieh hier und wurde von englischen Gärtnern betreut. Diese brachten nicht nur Gartenkenntnisse mit nach Wien, sondern auch einen Sport: Fußball. Ihr Sportgeist wird der Stadt erhalten bleiben, nämlich als Gründung des Fußball-Clubs Vienna. R: Patrice Fuchs
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Wiener Grätzelgeschichten (2/3) - Vororte im Süden
STADTBILD
Wiener Grätzelgeschichten (2/3) - Vororte im Süden
Untermeidling war ein armes Viertel: Gerber, Fischer, Textilarbeiterinnen wohnten hier in nassen Häusern. Der Wienfluss prägte die Gegend, vor und nach der Regulierung. Bei der Regulierung stand aber weniger der Hochwasserschutz als vielmehr das Niedrigwasser im Vordergrund. Der abgeleitete Unrat wurde dann nicht mehr fortgespült und die zahlreichen Mühlen an der Wien standen still. Während in den Arbeitergrätzln Schmutz und der Hunger verbreitet waren, entstanden näher zu Schönbrunn die ersten Villengegenden. Zeitgleich reihten sich in Simmering Miniaturhäuschen mit schief lehnenden Dächern aneinander. Die Straßen waren ungepflastert und eines der wenigen Zeichen von Urbanität bot der übergroß angelegte Zentralfriedhof. Bald wurden in den Vororten, und besonders in Favoriten, große Fabriken gebaut und neben ihnen Mietskasernen. Sie standen wie einsame Riesen auf dem unerschlossenen Gelände. Der Viktor Adler Markt durfte abends länger offenhalten als andere Märkte, damit die Arbeiter auf dem Weg aus der Fabrik nach Hause noch etwas zu essen kaufen konnten. R: Patrice Fuchs
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Wiener Grätzelgeschichten (3/3) - Vororte im Osten
STADTBILD
Wiener Grätzelgeschichten (3/3) - Vororte im Osten
Teil drei dieser Zeitreise ins alte Wien mit vielen bisher ungesehenen alten Aufnahmen führt von Kagran bis Strebersdorf. Die Frühindustrialisierung verändert die Gesellschaft: Einerseits ziehen immer mehr Menschen vom Land in die Vorstädte weil sie dort Arbeit bekommen. Dadurch wird dort Wohnraum langsam knapp. Andererseits wird der Handwerksberuf immer weniger einträglich, weil die Massenfabrikation ihre Arbeit ersetzt. Viele der städtischen Handwerker gehen daher als gelernte Arbeiter im Proletariat auf. Doch manche können die Situation für sich nutzen und vermieten ihre Häuser an die neue Arbeiterschicht und ziehen weg aus der Stadt, dorthin, wo es billig ist. Sie können so fast ohne Arbeit ein Einkommen finden. Der Startschuss für diese Veränderung ist die Entwicklung der Eisenbahn. Sie wird der Motor der Industrialisierung. Und in Wien setzt sich dieser Motor in Floridsdorf in Bewegung. Die Donaustadt ist stark vom Donauwasser geprägt. Hier stehen die "Kaisermühlen": schwimmende Mühlen, die durch die Strömung angetrieben werden. Und hier entsteht um 1900 auch das Gänsehäufl. Damals heißt es "Berndl-Kolonie" und wird von einem Energetiker und bunten Vogel betrieben: Florian Berndl predigt das Nacktbaden und heilt auch ohne Hemmung alle möglichen Erkrankungen. Eine ORFIII Erbe Österreich Neuproduktion von Patrice Fuchs.
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Wiener Grätzelgeschichten (1/3) - Vororte im Norden und Westen
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Wiener Grätzelgeschichten (1/3) - Vororte im Norden und Westen
Die großen "Etablissementer", die Heurigen und Beisln der westlichen Vorstadt waren das pochende Herz der Hauptstadt. Man fuhr mit der Pferdetramway hinaus - wenn man das Geld dazu hatte. Sonst musste man laufen. Durch die Linienwälle, die im Zickzackkurs die Stadt umschlossen. In den Gassen an den Weinbergen spielten die Gebrüder Schrammel als Kinder. Ihr Vater schickte die begabten Burschen aufs Konservatorium, was für einen armen Handwerker sehr ungewöhnlich war. Ganze Straßenzüge im Westen wurden von Werkstätten beherrscht. Von Perlmutt bis Seide wurde hier alles verarbeitet. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich erste Fabriken in den Vorstädten und Vororten. Unter anderen wurden Puppen und Spielzeug hergestellt. Der erste Westbahnhof entstand mit Eingang zur Mariahilfer Straße, nicht zum Gürtel. Denn die Mariahilfer Straße war damals die zentrale Ader, der Gürtel eher eine Art Park. Am Cobenzl breiteten sich indes die unvergleichlichen Gärten der Rothschilds aus. Eine weltbekannte Orchideenzucht gedieh hier und wurde von englischen Gärtnern betreut. Diese brachten nicht nur Gartenkenntnisse mit nach Wien, sondern auch einen Sport: Fußball. Ihr Sportgeist wird der Stadt erhalten bleiben, nämlich als Gründung des Fußball-Clubs Vienna. R: Patrice Fuchs
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Wiener Grätzelgeschichten (2/3) - Vororte im Süden
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Wiener Grätzelgeschichten (2/3) - Vororte im Süden
Untermeidling war ein armes Viertel: Gerber, Fischer, Textilarbeiterinnen wohnten hier in nassen Häusern. Der Wienfluss prägte die Gegend, vor und nach der Regulierung. Bei der Regulierung stand aber weniger der Hochwasserschutz als vielmehr das Niedrigwasser im Vordergrund. Der abgeleitete Unrat wurde dann nicht mehr fortgespült und die zahlreichen Mühlen an der Wien standen still. Während in den Arbeitergrätzln Schmutz und der Hunger verbreitet waren, entstanden näher zu Schönbrunn die ersten Villengegenden. Zeitgleich reihten sich in Simmering Miniaturhäuschen mit schief lehnenden Dächern aneinander. Die Straßen waren ungepflastert und eines der wenigen Zeichen von Urbanität bot der übergroß angelegte Zentralfriedhof. Bald wurden in den Vororten, und besonders in Favoriten, große Fabriken gebaut und neben ihnen Mietskasernen. Sie standen wie einsame Riesen auf dem unerschlossenen Gelände. Der Viktor Adler Markt durfte abends länger offenhalten als andere Märkte, damit die Arbeiter auf dem Weg aus der Fabrik nach Hause noch etwas zu essen kaufen konnten. R: Patrice Fuchs
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Wiener Grätzelgeschichten (3/3) - Vororte im Osten
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Wiener Grätzelgeschichten (3/3) - Vororte im Osten
Teil drei dieser Zeitreise ins alte Wien mit vielen bisher ungesehenen alten Aufnahmen führt von Kagran bis Strebersdorf. Die Frühindustrialisierung verändert die Gesellschaft: Einerseits ziehen immer mehr Menschen vom Land in die Vorstädte weil sie dort Arbeit bekommen. Dadurch wird dort Wohnraum langsam knapp. Andererseits wird der Handwerksberuf immer weniger einträglich, weil die Massenfabrikation ihre Arbeit ersetzt. Viele der städtischen Handwerker gehen daher als gelernte Arbeiter im Proletariat auf. Doch manche können die Situation für sich nutzen und vermieten ihre Häuser an die neue Arbeiterschicht und ziehen weg aus der Stadt, dorthin, wo es billig ist. Sie können so fast ohne Arbeit ein Einkommen finden. Der Startschuss für diese Veränderung ist die Entwicklung der Eisenbahn. Sie wird der Motor der Industrialisierung. Und in Wien setzt sich dieser Motor in Floridsdorf in Bewegung. Die Donaustadt ist stark vom Donauwasser geprägt. Hier stehen die "Kaisermühlen": schwimmende Mühlen, die durch die Strömung angetrieben werden. Und hier entsteht um 1900 auch das Gänsehäufl. Damals heißt es "Berndl-Kolonie" und wird von einem Energetiker und bunten Vogel betrieben: Florian Berndl predigt das Nacktbaden und heilt auch ohne Hemmung alle möglichen Erkrankungen. Eine ORFIII Erbe Österreich Neuproduktion von Patrice Fuchs.
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Aus dem Rahmen
MAGAZIN Das Wien der Renaissance, A 2026
Aus dem Rahmen
Das Wien der Renaissance
Aus dem Rahmen entführt in das Wien der Renaissance, eine Epoche, die im Schatten der späteren barocken Pracht oft übersehen wird. Im Mittelpunkt steht das Renaissanceschloss Neugebäude Maximilians II., dessen strenge Symmetrie und monumentale Formen einzigartige Einblicke in die Baukunst des 16. Jahrhunderts geben. Ergänzt wird dies durch andere seltene, aber bedeutende Renaissancebauten der Stadt, die das Bild eines Wien zeigen, das im Übergang zur Neuzeit stand. Beleuchtet werden zudem große Renaissancegelehrte wie Konrad Celtis oder Johannes Cuspinian, die an der Wiener Universität wirkten und den Humanismus nördlich der Alpen prägten. Ebenso porträtiert die Dokumentation jene österreichischen Herrscher, die den Geist der Renaissance aufnahmen und förderten. So entsteht ein facettenreicher Blick auf eine Stadt, deren Bedeutung weit länger zurückreicht als ihre barocken Fassaden vermuten lassen. Regie: Marcus Gotzmann
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Wiener Liedkunst
UNTERHALTUNG Lusterboden, 2026
Wiener Liedkunst
Lusterboden
Das Wienerlied lebt! Das beweisen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die das Genre in den vergangenen Jahrzehnten gepflegt und neu belebt haben. Augenzeuge davon kann man im Traditionsheurigen Hengl-Haselbrunner werden - und genau hier lädt Wienerlied-Ikone Agnes Palmisano verschiedene Gäste zum Musizieren ein. Diesmal zu Gast ist das umjubelte Duo Lusterboden rund um Florian Klingler und Merlin Miglinci. Mit "Vespa fahren", "Auf der Donau Tretboot fahren", "Kirschen spucken" und "Wunderbar" erzeugen sie ein Lebensgefühl und knüpfen dabei an die Vergangenheit an. Merlin ist Ur-Ur-Ur-Enkel von Johann Schrammel, während Florian mit der Musik von Georg Kreisler auf der elterlichen Couch aufgewachsen ist, weil er der beste Freund seines Opas war - seinen Einfluss hört man vielleicht am deutlichsten am Meisterstück "Der Guckguck". Nach Auftritten auf dem Donauinselfest oder dem Wiener Popfest gibt es jetzt endlich ein Heurigenkonzert.
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| ORF III Doku |
Österreich - Die ganze Geschichte
GESCHICHTE Pegelstand 6m 95 (Folge: 3), A 2024
Österreich - Die ganze Geschichte
Pegelstand 6m 95
In der freien Natur atmen wir auf und fühlen uns wohl. Dabei ist uns kaum noch bewusst, dass diese "freie" Natur längst eine gebändigte ist. Bevor Flüsse wie die Donau reguliert wurden, als sie also noch wirklich frei waren, verwandelten sie sich immer wieder in reißende und todbringende Monster. Schicksale wie jenes der Fiaker-Familie Fleischer, deren fünf Kinder von einem Donauhochwasser 1830 überrascht werden, zeugen noch von einem Naturverständnis, das sich maßgeblich von unserem heutigen unterscheidet. Ein dramatischer Kampf um ihr Überleben beginnt. Nach unzähligen Hochwassern mit zahllosen Toten schafft es erst das 19. Jahrhundert mit seinen neuen technischen Möglichkeiten, die tosende Gewalt der Donau einzufassen, durch deren Bett bis zu neuntausend Kubikmeter Wasser pro Sekunde fließen. In dieser Folge tauchen Andreas Pfeifer und Mariella Gittler in die Zeit ein, als die Menschen in Österreich der Natur das Bedrohliche genommen haben. Nicht nur Flüsse werden reguliert, auch die Alpen erobert und für Freizeitwanderer begehbar gemacht. Der Tourismus, die Badekultur und der Alpinsport sind Kinder dieser Zeit. R: Susanne Pleisnitzer
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Österreich - Die ganze Geschichte
GESCHICHTE Der große Knall (Staffel: 2 Folge: 4), A 2024
Österreich - Die ganze Geschichte
Der große Knall
Das Parlament gilt als Herzstück der österreichischen Demokratie. Seine Anfänge reichen in das Jahr 1848 zurück, als es erstmals unter dem Namen "Constituierender Reichstag" zusammentritt. Die Revolutionswelle dieses Jahres begründet nicht nur unseren Parlamentarismus, sie befreit auch die österreichischen Bauern von der Grundherrschaft. Ab da kümmert sich der Staat um vieles, was bisher über die Grundherren gelaufen ist. Daraus entstehen das österreichische Beamtenheer und der moderne Verwaltungsstaat, wie wir ihn heute noch kennen. Die bewegende Geschichte des unkonventionellen Revolutionspärchens Alfred Becher und Karoline von Perin bildet den roten Faden durch diese Folge. Aufstände, Revolten und Kämpfe hatte die Habsburgermonarchie auch schon früher überwunden, doch in dieser Revolution verbünden sich das selbstbewusste Bürgertum, die unterdrückten Arbeiter sowie nationale Kräfte zu einer geballten Front gegen das Kaiserhaus. Den Habsburgern wird klar, dass es diesmal um alles geht. R: Christian Papke, Moderation: Andreas Pfeifer und Mariella Gittler
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Aus dem Rahmen
Das Wien der Renaissance
Aus dem Rahmen entführt in das Wien der Renaissance, eine Epoche, die im Schatten der späteren barocken Pracht oft übersehen wird. Im Mittelpunkt steht das Renaissanceschloss Neugebäude Maximilians II., dessen strenge Symmetrie und monumentale Formen einzigartige Einblicke in die Baukunst des 16. Jahrhunderts geben. Ergänzt wird dies durch andere seltene, aber bedeutende Renaissancebauten der Stadt, die das Bild eines Wien zeigen, das im Übergang zur Neuzeit stand. Beleuchtet werden zudem große Renaissancegelehrte wie Konrad Celtis oder Johannes Cuspinian, die an der Wiener Universität wirkten und den Humanismus nördlich der Alpen prägten. Ebenso porträtiert die Dokumentation jene österreichischen Herrscher, die den Geist der Renaissance aufnahmen und förderten. So entsteht ein facettenreicher Blick auf eine Stadt, deren Bedeutung weit länger zurückreicht als ihre barocken Fassaden vermuten lassen. Regie: Marcus Gotzmann
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