Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer "entdeckte" und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern auslöste, lebten diese Völker in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Sie betrieben Landwirtschaft, hatten Siedlungen und Städte errichtet und betrieben Handel untereinander. Neben den in einfachen Verhältnissen lebenden Stämmen gab auch die legendären, hoch entwickelten Zivilisationen der Maya und Inka, deren Reichtum die Neuankömmlinge in Staunen versetzte.
Die Vorfahren der indigenen Völker überqueren Ozeane und Gebirge auf der Suche nach neuem Land. Im Laufe der Jahrtausende werden sie Astronomen, Architekten und Philosophen. Außerdem Wissenschaftler, Künstler und Erfinder. Sie gründen Zivilisationen und schaffen Handelsnetze über zwei Kontinente hinweg. 1492 verändert sich ihr Leben für immer. Über lange Zeit bestehen die alten Kulturen nur im Verborgenen fort. Dieser Film erzählt ihre Geschichte - die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner vor Christoph Kolumbus.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Etwa 40 verschiedene Haiarten leben in den Gewässern vor Hawaii. Manche haben hier ein Verhalten entwickelt, wie es nirgendwo sonst zu beobachten ist. An der Küste von Big Island gibt es Höhlen unter Wasser, in denen Weißspitzen-Riffhaie zu schlafen scheinen. Doch die Hohlräume dienen eher als Versteck vor größeren Tigerhaien, die auch Riffhaie attackieren. Tigerhaie greifen normalerweise keine Tiere an, die größer sind als sie selbst - doch vor Hawaii beobachten Forscher, dass Tigerhaie auch Buckelwal-Kälber anfallen. Sie jagen sogar Meeresvögel wie junge Albatrosse, die sich bei ihren ersten Flugversuchen erschöpft auf dem Wasser niederlassen. Dagegen haben Weißspitzen-Hochseehaie und Pilotwale eine konstruktive Verbindung zueinander entwickelt. Wenn das Futter knapp wird, halten sich die Haie an die Wale. Sie folgen den deutlich größeren Meeressäugern und schnappen sich das, was die Pilotwale bei ihren Beutezügen übriglassen.
Das Pelagos-Schutzgebiet im Mittelmeer ist eine sichere Zuflucht für Wale und Delfine. Hier sind die bedrohten Tiere sicher vor den Schleppnetzen der Fischereiflotten, aber auch vor anderen Gefahren. So konnte sich das Gebiet zu einem der artenreichsten Meeresgründe der Welt entwickeln.
Etwa 40 verschiedene Haiarten leben in den Gewässern vor Hawaii. Manche haben hier ein Verhalten entwickelt, wie es nirgendwo sonst zu beobachten ist. An der Küste von Big Island gibt es Höhlen unter Wasser, in denen Weißspitzen-Riffhaie zu schlafen scheinen. Doch die Hohlräume dienen eher als Versteck vor größeren Tigerhaien, die auch Riffhaie attackieren. Tigerhaie greifen normalerweise keine Tiere an, die größer sind als sie selbst - doch vor Hawaii beobachten Forscher, dass Tigerhaie auch Buckelwal-Kälber anfallen. Sie jagen sogar Meeresvögel wie junge Albatrosse, die sich bei ihren ersten Flugversuchen erschöpft auf dem Wasser niederlassen. Dagegen haben Weißspitzen-Hochseehaie und Pilotwale eine konstruktive Verbindung zueinander entwickelt. Wenn das Futter knapp wird, halten sich die Haie an die Wale. Sie folgen den deutlich größeren Meeressäugern und schnappen sich das, was die Pilotwale bei ihren Beutezügen übriglassen.
Das Pelagos-Schutzgebiet im Mittelmeer ist eine sichere Zuflucht für Wale und Delfine. Hier sind die bedrohten Tiere sicher vor den Schleppnetzen der Fischereiflotten, aber auch vor anderen Gefahren. So konnte sich das Gebiet zu einem der artenreichsten Meeresgründe der Welt entwickeln.
1998 war das Jahr, in dem "Call by Call" Volkssport wurde. Bevor man Oma in Dortmund anrief, schaute man in Tageszeitungen nach der günstigsten "Vor-Vorwahlnummer" - einer Kennziffer verschiedener Telekommunikations-Anbieter. So ließ sich je nach Tageszeit mancher Pfennig sparen. Ordentlich etwas angespart hatte auch die Kelly-Family. Denn bei einer Zwangsversteigerung des Schlosses Gymnich bekamen sie den Zuschlag, und Patriarch Daniel Jerome Kelly packte als Anzahlung gleich 1,3 Millionen Mark auf den Tisch, ein Zehntel des Gesamtpreises. Nun hatte Schloss Gymnich neue Besitzer, und Erftstadt bei Köln erlebte eine Schwemme von Kelly-Anhängern, die teilweise in den Vorgärten der Anwohner campierten. Auch der "Meister" mobilisierte Tausende - zum Public Viewing. Mit seinem Auftritt leitete der Wahlkölner Guildo Horn beim "Grand Prix Eurovision de la Chanson" ein neues Zeitalter ein. Alle waren im Guildo-Wahn. Erzählt wird der Film von Mariele Millowitsch. Sie feierte mit den Serien "Nikola" und "Girlfriends" große Erfolge - für "Nikola" bekam sie 1998 einen "Grimme-Preis".
Im Jahr 1999 war die Angst vor der Jahrtausendwende groß. Viele Computer in Industrie und Verwaltung konnten das Datum nur zweistellig anzeigen. Die Sorge war: Folgt nach der 99 die Doppelnull für das Jahr 2000, würde das vom Computer als 1900 gedeutet werden. Rechnernetze sollten infolgedessen zusammenbrechen. Davon wären auch die Städte in NRW betroffen gewesen. Doch noch liefen die PCs, und auf ihnen wurde gedaddelt. Die Jagd auf das Moorhuhn eroberte Büros im ganzen Land. Die Erfinder des Spiels saßen in Wattenscheid. Aufgrund ihres Erfolgs setzte eine Art Höhenrausch ein: Sie gingen an die Börse und spielten dort das ganz große Monopoly. Aber dann kam heraus - die Bilanzen waren gefälscht. Das Moorhuhn hatte sich selbst abgeschossen. Den Film erzählt Cordula Stratmann, die als "Annemie Hülchrath" Ende der 90er Jahre einem großen Fernsehpublikum bekannt wurde.
Nie zuvor hat sich unser Land so rapide verändert wie seit der Jahrtausendwende: Smartphone und der Start ins digitale Zeitalter, Abschied von der Kohle, die eine ganze Region so lange geprägt hatte, Wetterkatastrophen und "Sommermärchen", Stillstand und Aufstand der Jugend im Kampf um ihre Zukunft. Was hat die Menschen seit dem Start ins neue Jahrtausend bewegt? Filmemacher Lukas Hoffmann erzählt die bewegenden Geschichten aus NRW.