Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Mexiko, ein Land der Superlative, bestehend aus Flüssen, Bergen, Regenwäldern, Wüsten, Stränden, Mangroven und Steppen. Der Azteken-Staat hat nicht nur wegen seiner Chilis und seinem Tequila, sondern vor allem wegen seiner Diversität und einmaligen Wildnis Kultstatus erreicht. Die dreiteilige Dokumentation erkundet die Höhenzüge der Sierra Madre, die verwunschenen Tropenwälder Yukatans und die kargen Wüsten im Norden.
Wissenschaftler lüften das Erfolgsgeheimnis vom Dschungel-Imperium der Maya auf der Halbinsel Yukatan. Die Antwort sind unterirdische Flüsse, die ihre heiligen Oasen, die "Cynotes", miteinander verbinden. Bis heute sind diese das Lebenselixier von Affen, Paradiesvögeln, Kaffeebauern und den weltweit größten Fledermauskolonien.
Diese Folge erkundet Mexikos Prärien im Norden. Die teils extrem kargen Felder sind Heimat von Präriehunden und den letzten Aplomado-Falken. Was in der Chihuahua-Wüste die Thermalquellen sind, sind in der Sonora-Wüste die Saguaro-Kakteen: Lebensraum und Rettungsanker von zahlreichen Tieren.
In Spanien arbeiten viele Migrantinnen und Migranten ohne Status oder Papiere in den Bereichen Pflege, Landwirtschaft und Tourismus. Nun legalisiert ein Gesetz den Aufenthalt von rund 500.000 von ihnen. Mildred, Diana und Luz sind Frauen aus Lateinamerika, die es geschafft haben, sich in Spanien zu behaupten. Ändert das neue Gesetz ihr Leben?
Im April 2016 erhielten Journalisten der Süddeutschen Zeitung Einsicht in das größte Datenleck aller Zeiten: die sogenannten Panama Papers. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt produzierten sie eine Serie von Artikeln, die weitreichende politische und juristische Konsequenzen hatte und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Doch wie kommen solche Enthüllungen zustande? Wie gehen Investigativ-Journalistinnen und -Journalisten mit zugespielten Dokumenten um? Wie werden Video-Aufnahmen auf ihre Echtheit überprüft? Der Dokumentarfilm erlaubt einen exklusiven Einblick in diese Arbeit. Filmemacher Daniel Sager begleitet das Team der Süddeutschen Zeitung auf Recherche-Reisen, bei Sitzungen mit Anwälten und Telefonanrufen von verärgerten Mediensprechern. In Moskau treffen sie den bekannten Whistleblower Edward Snowden, der für die US-Geheimdienste NSA und CIA tätig war: "Die liberalen und offenen Gesellschaften, die wir geerbt haben, sind nicht garantiert", sagt Snowden - diese Werte müssten immer wieder neu erkämpft werden.
In seiner Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises im Dezember 2021 spricht Dmitry Muratov, Chefredakteur der Zeitung Novaya Gazeta, von einer "bellenden" und unabhängigen Presse gegen die Zensur der Regierungskarawane. In Putins Russland wurden nach der Invasion in die Ukraine in wenigen Wochen die letzten Instanzen freier Meinungsäußerung zerschlagen: die Zeitung Novaya Gazeta, die Menschenrechtsorganisation Memorial, Radio Echo Moskwy und Doschd TV.
Am 29. Oktober 1923 geht das Massenmedium Radio "on air". Der Film erzählt anhand bewegender Tondokumente 100 Jahre Radiogeschichte als deutsche Zeitgeschichte. "Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin!" - mit diesen Worten bricht in Deutschland am 29. Oktober 1923 das Zeitalter der elektronischen Massenmedien an! Schnell werden die Radio-Macher gute "Bekannte", die sich im Leben einnisten, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Das Radio holt die großen Ereignisse ins Wohnzimmer, ans Ohr, in den Kopf. Doch als Massenmedium ist es auch Machtinstrument. Für die Nazis wird es das "allerwichtigste Massenbeeinflussungsmittel". Nach dem Krieg erlebt das Radio seine Stunde null. Die West-Alliierten geben Starthilfe für den Neuanfang des staatsfernen Rundfunks. In der sowjetisch besetzten Zone wird nach Moskauer Vorbild ein staatlich gelenkter Rundfunk etabliert. Popmusik und Jugendsendungen mischen die Radiolandschaft in den 70ern auf. In der DDR wird die Jugendsendung DT64 zu einem Hörer-Hit. Der Rundfunk überwindet Grenzen, und noch vor dem Mauerfall gibt es auch im DDR-Radio mutige Sendungen.
Heute wird der Berliner Funkturm aufgrund seiner Höhe eher belächelt, bei seiner Einweihung 1926 aber war er eine Sensation und avancierte schnell zum Wahrzeichen der Stadt. Der Film erzählt die Geschichte des Funkturms mit seltenen Archivaufnahmen aus Schwindel erregender Höhe und mit Berlinern, die von "ihrem" Turm berichten.
"DT 64" war der DDR-Jugendsender mit Kultstatus. Der Film erzählt seine Entstehung und Geschichte, die immer kritisch beäugt wurde vom Staatlichen Rundfunkkommitee der DDR. Zu Wort kommen ehemalige Redakteure, Musiker und Hörer.