Das Pop-Phänomen Taylor Swift begeistert Fans auf der ganzen Welt. Sie räumt unzählige Preise ab und stellt Rekorde auf. Ihr gelingt der Sprung von der Countrymusikerin zum Weltstar. Swift schlägt alle Rekorde: ausverkaufte Stadien, Millionen Streams, elf Studioalben in 18 Jahren Karriere. Mit den sogenannten Swifties hat sie eine riesige Fangemeinde. Was steckt hinter dem Hype um die Selfmade-Milliardärin? Was ist das Geheimnis ihres Erfolges? Die Sängerin begeistert sich früh für Countrymusik, schreibt eigene Songs und hat ihre ersten kleinen Auftritte. Mit 16 Jahren unterschreibt sie ihren ersten Plattenvertrag. Im selben Jahr dann das erste Album. Ihre Karriere nimmt rasant an Fahrt auf. Mit dem Mix aus Country- und Popmusik spricht Taylor Swift ein breites Publikum an. Ihre Singles werden Hits, und sie führt die Charts an. Die Popkünstlerin verarbeitet Mobbing-Erfahrungen in ihren Songs und trotzt Kritikern. Selbst, als ihre Dankesrede bei den "MTV Video Music Awards" 2009 von Rapper Kanye West unterbrochen und ihr das Mikrofon aus der Hand gerissen wird, bewahrt sie einen kühlen Kopf. Ausverkaufte Konzerttouren und zahlreiche Auszeichnungen wie der "Grammy Award" für das "Album des Jahres" folgen. Taylor Swift wehrt sich gegen Auflagen von Streamingdiensten und wendet sich sogar gegen ihre Plattenfirma. Im Jahr 2019 verliert sie die Rechte an ihren ersten sechs Alben. Ihre Versuche, die Aufnahmen zurückzukaufen, scheitern kläglich. Doch sie gibt nicht auf und nimmt die Alben als "Taylor's Version" neu auf. 2023 verkündet Taylor Swift dann eine Welttournee. Mit "The Eras Tour" spielt sie unter anderem Konzerte in Europa und Großbritannien. Die Sängerin markiert mit jedem Album eine neue Ära, um damit eine bestimmte Ästhetik, Gefühlslage und Erfahrung zu vermitteln. Außerdem versteckt sie Botschaften in ihren Songs und Musikvideos, sogenannte Easter Eggs. Sie experimentiert mit Genres wie Indie und Folk. Bei Auftritten von Taylor Swift bebt sogar die Erde. Zwei Konzerte in der US-Stadt Seattle sollen seismische Aktivitäten verursacht haben, die einem Erdbeben der Stärke 2,3 entsprechen. Die Popsängerin bricht Rekorde und hat mehr Nummer-eins-Alben als jede andere Künstlerin in der Geschichte der US-Charts herausgebracht.
Wales 2015. Ein harmloser Streich führt zur Entdeckung einer in Plastik gewickelten Leiche. Das Dorf Beddau steht unter Schock. Wer ist der Tote, und wer hat ihn auf dem Gewissen? Erste Spuren enden in einer Sackgasse. Doch dann gerät der Name Leigh Sabine ins Visier der Ermittler. Die Biografie der exzentrischen Dorfbewohnerin steckt voller Widersprüche. Doch niemand traut der älteren Dame, die kurz zuvor verstorben ist, einen Mord zu. Die dreiteilige Dokumentation erzählt einen Kriminalfall, der 2015 Großbritannien erschüttert und Schockwellen bis nach Neuseeland sendet. Denn dort stößt die Polizei auf Leigh Sabines Kinder, von deren Existenz im walisischen Beddau niemand etwas geahnt hat. Sie enthüllen Leigh Sabines wahre Identität - und offenbaren eine entsetzliche Familientragödie, die bis heute nachwirkt. Gespräche mit Nachbarn, Angehörigen und Ermittlern, Archivaufnahmen und aufwendig nachgestellte Szenen zeichnen ein Bild von menschlichen Abgründen. Doch sie demonstrieren auch, wie Menschen im Angesicht des Schreckens zusammenrücken und Zusammenhalt finden.
Nach dem Fund einer Leiche in Wales jagt die Polizei weiter den Täter. Hauptverdächtige ist die verstorbene Leigh Sabine. Wäre die 74-Jährige zu so einem brutalen Mord fähig gewesen? Dann kommt Unglaubliches ans Licht: In den 60er-Jahren haben sich Sabine und ihr Mann nach Australien abgesetzt und ihre fünf kleinen Kinder in Neuseeland zurückgelassen. Die Ermittler fügen immer mehr Puzzleteile zusammen und stoßen auf ein komplexes Netz aus Lügen. Im zweiten Teil zeigt die Dokumentation mehr über Leigh Sabines Vergangenheit in Neuseeland und das dunkle Geheimnis, das wie ein Schatten über ihrer Familie liegt. Nachdem sie und ihr damaliger Mann in den 60er-Jahren ihre Kinder in einer Tagesstätte zurückgelassen haben, fahndet die neuseeländische Polizei nach den beiden. Eine Tat, die die fünf Kinder ihr Leben lang prägt und belastet. Ermittler und Zeugen berichten zudem, wie die Polizei in Großbritannien weiter versucht, der Identität des unbekannten Leichnams auf die Spur zu kommen. Und wie die Tragödie das Leben im ehemaligen Bergarbeiterdorf Beddau komplett auf den Kopf stellt.
Ein DNA-Abgleich bringt Leigh Sabine eindeutig mit dem Mordopfer aus Beddau in Verbindung. Doch dessen Identität ist weiter unklar. Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Im Rückblick zeigt die Dokumentation, wie die Sabines in den 80er-Jahren nach Neuseeland zurückkehren, um sich ihren entfremdeten Kindern anzunähern. Doch die Hoffnung auf eine glückliche Familienzusammenführung ist nur von kurzer Dauer und endet in einer Tragödie. Der letzte Teil der Dokumentation schildert den mysteriösen Mordfall auf zwei Zeitebenen. Nach dem Fund des Leichnams im Jahr 2015 steht der leitende Ermittler Gareth Morgan vor einem Rätsel. Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der Täterin um Leigh Sabine handelt. Doch die 74-Jährige ist kurz zuvor an Krebs verstorben und galt als gebrechlich. Dann stößt die örtliche Pastorin auf mehrere Briefe, die Leigh Sabine ihren entfremdeten Kindern geschrieben hatte. Es sind Texte voller Hass und ungezügelter Wut, die das wahre Gesicht der Hauptverdächtigen offenlegen. Derweil berichten Tochter Jane Sabine und ihre Geschwister über ihre traumatische Kindheit, nachdem sie in den 1960er-Jahren von den Eltern im Stich gelassen wurden.
2013 in Coburg: Eine Frau ruft in Panik bei der Polizei an und sagt, sie habe ihren Partner zu Hause leblos vorgefunden. Umgehend rücken Polizei und Notarzt an. Für den 66-jährigen Mann aber kommt jede Hilfe zu spät - sein Gesicht ist kaum mehr zu erkennen, so extrem wurde auf seinen Kopf eingewirkt. Für den Kriminalisten Ulrich Heymann beginnen nun intensive Ermittlungen. Bei dem Toten handelt es sich um Wolfgang R. Der 66-Jährige ist als freundlicher Musiker bekannt. Wer sollte ihm so etwas antun wollen? Doch Ermittler Heymann stößt auf ein Geheimnis: Der Rentner führte ein Doppelleben. Auf der einen Seite war er der beliebte Musiker, auf der anderen Seite hatte Wolfgang R. sehr gute Beziehungen ins Coburger Rotlichtmilieu. Diese waren scheinbar so gut, dass er Räumlichkeiten für Prostituierte zur Verfügung stellte und sich so seine Rente aufbesserte. Kommen der oder die Killer aus dem Rotlichtmilieu? In den folgenden Monaten werten Heymann und sein Team insgesamt über 700 Spuren aus, hören Telefonate ab und beschatten Personen. In den Fokus der Ermittlungen gerät dann die 41-jährige Lebensgefährtin des Opfers. Mordermittler Ulrich Heymann weiß aus Erfahrung, dass es äußerst selten ist, dass Frauen ihre Partner töten. Wird er dennoch das Rätsel um diesen Fall lösen können? Ein anderer Fall in Dillingen: Es ist der Morgen des 10. Januar 1990, als ein Anruf in der Polizeidienststelle eingeht. Verzweifelt berichtet Gustav S., er habe seine Lebensgefährtin Maria K. und deren Tochter Luise tot aufgefunden. Als Kommissar Leinfelder und seine Kollegen in dem Einfamilienhaus eintreffen, erwartet sie ein Bild des Grauens: Im Treppenhaus hängt die Leiche einer Frau - erhängt mit einem Schal. Darüber die Tochter, ebenfalls tot. Auch sie ist mit einem Schal an der Treppe fixiert. Die Beamten nehmen den Mann mit auf das Revier. In der ersten Zeugenbefragung gibt er völlig aufgelöst zu Protokoll, dass er am Vortag ganz normal ins Bett gegangen sei und morgens die Leichen vorgefunden habe. Die ersten Rundum-Ermittlungen ergeben, dass es in der Vergangenheit schon einige Meldungen wegen Ruhestörung und häuslicher Gewalt gegeben hatte. War es ein erweiterter Suizid? Konnte die Mutter die Situation nicht mehr ertragen und hatte beschlossen, ihr Leben und das ihrer Tochter zu beenden? Auf den ersten Blick gibt es keine Beweislage, die auf ein Tötungsverbrechen hinweisen würde, und auch sonst sind in der Wohnung keine Auffälligkeiten zu finden. Nur eine Sache macht Ermittler Leinfelder stutzig: Warum waren in beiden Fällen die Haare der Leichen in den Schlingen der Schals eingebunden? Kommissar Leinfelder ist sich sicher, dass Gustav S. etwas mit dem Tod der beiden zu tun hat, und beschließt, ihn zunächst auf der Wache festzuhalten. Jetzt beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn Leinfelder und sein Team innerhalb von 24 Stunden keine eindeutigen Beweise für ein Tötungsverbrechen finden, müssen sie den 40-Jährigen wieder auf freien Fuß lassen.
Mordermittler sind Fährtenleser. Um Fälle zu lösen, müssen sie die Spuren, die Täter hinterlassen, entschlüsseln und deuten. Nur so können sie ihnen auf die Schliche kommen. In Dänemark verschwindet eine Frau nach einer Betriebsfeier. Die Kollegen von Bent Isager-Nielsen ahnen nicht, dass sie auf einem Boot gefangen gehalten wird. Und in Italien wird ein Ehepaar vermisst. Hat es Capitano Nasta tatsächlich mit einem Doppelmord zu tun? In Köln wird eine junge Mutter inmitten des Karnevalstrubels ermordet. Der Fall bleibt 30 Jahre ungeklärt. Wie soll Kommissar Weber nach so langer Zeit noch Beweise finden? Drei Fälle, die zeigen, wie schwierig und kompliziert es für die Ermittler ist, die Fährten der Täter aufzuspüren. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Anwohner entdecken in Berlin-Wannsee an einem Haus eine eingeschlagene Scheibe. Drinnen liegt der 59-jährige Hauseigentümer: Er wurde umgebracht. Die Täter kamen durch die Terrassentür. Im Haus stoßen die Ermittler dann bei der Spurensuche auf Unmengen an Duftsteinen - niemand ahnt zunächst, dass sie schon wenig später zu den Tätern führen werden. Im hessischen Kelkheim wird die 69-jährige Ingrid Z. von Nachbarn tot neben ihrem Bett gefunden. Ihr Kopf wurde vom Täter mit Klebeband umwickelt, an Händen und Füßen ist sie gefesselt. Die Ermittler finden heraus, dass Ingrid Z. begeisterte Bridge-Spielerin war. Noch am Abend ihres Todes hatte sie zu einer Bridge-Runde geladen - stammt der Täter aus den Reihen ihrer Mitspieler? Ein Familienvater aus dem niedersächsischen Groß Döhren verschwindet spurlos. Karsten M. verlässt wie immer morgens gegen 5.00 Uhr das Haus - kehrt dann aber nicht mehr zurück. Seine Ehefrau und die Kinder alarmieren die Polizei. Die Ermittler entdecken am nächsten Morgen Blutflecke und Schleifspuren im Garten des Anwesens. Außerdem ist der Wagen des 51-Jährigen verschwunden. Als das Auto einige Tage später gefunden wird, können Experten der Polizei Unmengen von Blut im Innern des Autos sichtbar machen. Jetzt steht fest: Der 51-Jährige wurde Opfer eines mysteriösen Verbrechens. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Im August 2010 wird in Tornesch die Leiche von Regina B. entdeckt. Die Mutter von drei Kindern liegt blutüberströmt auf dem Bett, erstochen mit mehr als 30 Messerstichen. Der Täter ist brutal vorgegangen. Für die Ermittler ist klar: Es waren Gefühle im Spiel, der Mörder stammt vermutlich aus dem Umfeld des Opfers. In der Küche wird benutztes Geschirr und eine Pfanne mit Essensresten entdeckt. Hat Regina B. mit dem Täter gegessen? Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass nur wenig später ausgerechnet die Essenreste in der Bratpfanne den Mörder überführen werden. In einem weiteren Fall hat die Düsseldorfer Mordkommission mit einem äußerst brutalen Verbrechen zu tun. Am 6. November 2000 werden die Leichen eines Ehepaares entdeckt. Die beiden liegen im Flur ihres Einfamilienhauses - die Körper sind übersät mit Messerstichen. Im Haus sind Schränke und Schubladen durchwühlt. Doch mitgenommen haben die Täter offenbar nichts. Die Polizei steht vor einem Rätsel, doch dann entdeckt die Spurensicherung einen blutigen Fingerabdruck an einem Türrahmen. Ein Abgleich mit der Datenbank bringt keinen Erfolg. Der Abdruck aber hält für die Ermittler noch eine Überraschung bereit. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Eine Frau wird erschossen, eine andere erstickt - und eine dritte verschwindet spurlos. Die Ermittler versuchen bei drei Morden, Licht ins Dunkel zu bringen und die Täter zu fassen. Düsseldorf 1993: Andrea B. wird in ihrer Videothek ermordet. In Berlin wird Doris K. an ihrem Arbeitsplatz erschossen - vor den Augen ihrer geschockten Kollegen. In Limburg verschwindet Rahel M. plötzlich an Weihnachten 2022. Drei lange ungeklärte Fälle. Erst Monate und Jahre später bringen Faserspuren, ein Gefängnisinsasse und ein abgehörtes Telefonat die Wende - doch nicht immer endet die Geschichte mit einem Urteil. Was treibt Ermittler an, wenn zunächst alles gegen sie spricht? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Braunschweig 1997: Die Pfarrersfrau Veronika G. wird tot aufgefunden. Schon früh verdächtigt die Polizei ihren Ehemann. Doch Beweise fehlen - und der beliebte Pastor beteuert seine Unschuld. In der kleinen Gemeinde Beienrode will keiner glauben, dass Pastor Klaus G. - aktiv in der Friedensbewegung - seine Frau erschlagen haben könnte. Doch die Ermittler finden immer mehr Indizien, die das tadellose Image und auch das Alibi des Pfarrers zum Wackeln bringen. Das Pastorenpaar ist nicht nur in seiner Gemeinde sehr geschätzt und bekannt. Die beiden engagieren sich auch über die Region hinaus in der Friedensbewegung und der "Aktion Sühnezeichen". Doch nach dem grausamen Tod von Veronika Geyer schauen sich die Ermittler das Alibi des Pastors und das Verhältnis zu seiner Frau genauer an. 25. Juli 1997: Pastor Geyer sucht am Tag des Verschwindens seiner Frau in Braunschweig nach ihr und wird dabei auch gesehen. Kurz darauf meldet er sie als vermisst. Das Alibi des Pastors scheint auf den ersten Blick wasserdicht. Doch die Polizei erfährt, dass er in der Nacht des Verschwindens seiner Frau eine Geliebte zu Besuch hatte. Stand es um die Ehe der beiden schlechter als gedacht? Die Ermittlungen offenbaren nach und nach mehrere Seitensprünge und Liebschaften des Pastors. Hinzu kommt: Zeugen sagen aus, den Pastor in der Nähe des Leichenfundortes gesehen zu haben. In seinem Kofferraum werden Gummistiefel mit Erdanhaftungen von dort und ein Brecheisen gefunden. Eine mögliche Tatwaffe? Alles Indizien - doch ein Beweis fehlt. Klaus Geyer bestreitet vehement, seine Frau erschlagen zu haben. Am 2. Februar 1998 beginnt in Braunschweig der aufsehenerregende Prozess gegen den Pastor. Ein wahres Verbrechen - noch einmal aufgerollt von der Psychologin Katinka Keckeis und dem Profiler Axel Petermann. Was macht den einen zum Täter, den anderen zum Opfer? Die Doku-Reihe erzählt bei großen Kriminalfällen der deutschen Historie parallel die Geschichten von Tätern und Opfern.
Der Fall aus der Reihe "Aufgeklärt" spielt in den 80er-Jahren und wirkt doch wie aus einer anderen Zeit. Am 4. November 1982 verschwindet die 18-jährige Lolita Brieger. Zeugen sagen aus, sie sei aus dem Eifeldorf Frauenkron auf dem Weg zu ihrem Freund gewesen. Und: Lolita war schwanger. Die Polizei sucht mehr als 30 Jahre lang erfolglos nach dem Mädchen. Dann nimmt sich ein neuer Ermittler des Falles an. Die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" berichtet über das mysteriöse Verschwinden Lolitas - und endlich gibt es einen Hinweis. Schließlich bricht ein Dorfbewohner das jahrzehntelange Schweigen. Insgesamt gehen 76 Anrufe bei der "Aktenzeichen XY"-Redaktion ein. Einer wird entscheidend sein. Eine Frau aus dem Dorf Frauenkron berichtet von einem Gerücht, das sie über mehrere Ecken gehört habe: Ein gewisser Michael S. - der beste Freund von Lolitas damaligem Freund - sei am Abend von Lolitas Verschwinden erst spät nach Hause gekommen. Seiner Mutter habe er gesagt, sie dürfe niemandem davon erzählen, und er könne ihr nicht sagen, wo er gewesen sei. In einer langen, zermürbenden Vernehmung erzählt der Mann dem ermittelnden Kommissar schließlich die ganze Wahrheit. Es kommt zum Prozess gegen den damaligen Freund von Lolita. Ein Mord ist dem Mann nach so langer Zeit nicht mehr nachzuweisen, und Totschlag ist längst verjährt.
Werner "Mucki" Pinzner beteiligte sich 1975 an einem Raubüberfall, bei dem ein Mann erschossen wurde. Pinzner wurde gefasst und kam in Haft. Noch im Gefängnis besorgte er sich eine Waffe. Er beging erste Auftragsmorde als Freigänger im offenen Vollzug. Mitte der 80er versuchten Banden aus dem Rotlichtmilieu in Hamburg, ihre Reviere neu aufzuteilen. Pinzner liquidierte bis zu seiner erneuten Verhaftung kaltblütig vermutlich elf Menschen. 1986 wählte Pinzner einen aufsehenerregenden Abgang: Er überzeugte seine Anwältin, eine Pistole für ihn zu besorgen. Dann bat er um einen Termin beim Staatsanwalt: Er wolle die Auftraggeber seiner Morde nennen. Pinzners Frau begleitet ihn zum Termin. Der Staatsanwalt beginnt das Gespräch salopp mit den Worten: "Na, dann schießen Sie mal los!" Pinzner zieht seine Waffe, erschießt den Staatsanwalt, seine Frau und sich selbst.
Ein millionenschweres Unternehmerpaar, ermordet durch zahlreiche Messerstiche. Das Motiv scheint klar: Raubmord. Doch etwas passt nicht dazu: Am Tatort liegen Bargeld und wertvoller Schmuck. Der Profiler Axel Petermann und die Psychologin Katinka Keckeis rekonstruieren den spektakulären Kriminalfall aus dem Jahr 1997. Sie besuchen den damaligen Tatort, treffen Experten und Zeugen. War es ein Raubmord? Oder gibt es womöglich ein ganz anderes Motiv? In der nordhessischen Gemeinde Morschen sind Karl und Renate H. bekannt. Ihnen gehört eine Maschinen- und Gerätebaufirma im Ort. Das Ehepaar ist damit Arbeitgeber von über 100 Mitarbeitern im 3000-Seelen-Dorf. Geschätztes damaliges Vermögen: zehn Millionen D-Mark. Sie sind sehr wohlhabend, wohnen in einer prunkvollen Villa. Privat gibt es jedoch den einen großen Wermutstropfen: Das Ehepaar kann keine eigenen Kinder bekommen. Bis mit der Adoption zweier Mädchen, Ines und Julia, das Familienglück komplett ist. Eines Abends kann Ines, die ältere der beiden Töchter, ihre Eltern nicht mehr erreichen. Noch in der Nacht dann die traurige Gewissheit: Ihre Eltern wurden Opfer eines tödlichen Verbrechens. Wo liegt das Motiv? Im Dorf erfreuten sie sich großer Beliebtheit, Feinde hatten sie keine. Die Polizei glaubt erst an einen Raubmord, später sogar an das organisierte Verbrechen, bis plötzlich im Dorf ein ganz anderer Verdacht aufkommt. Was macht den einen zum Täter, den anderen zum Opfer? Die Doku-Reihe "Aufgeklärt" erzählt parallel die Geschichten von Tätern und Opfern. Die Psychologin Katinka Keckeis und der Profiler Axel Petermann rekonstruieren spektakuläre Kriminalfälle.
London im Jahr 1879. Ein grausamer Mord schockiert das viktorianische England. Ein Dienstmädchen hat dessen alleinstehende Hausherrin ermordet. Aus Geldgier begeht es dabei einen großen Fehler. Die Polizei kommt dem Dienstmädchen auf die Schliche. Über hundert Jahre später wird der Kopf des Mordopfers gefunden. Bei Bauarbeiten in Richmond - im Garten des berühmten englischen Naturforschers Sir David Attenborough.
Edith Thompson ist eine junge, erfolgreiche Geschäftsfrau zu Beginn der 1920er-Jahre in London. Von außen betrachtet führt sie ein idyllisches Leben mit ihrem Mann Percy. Doch Edith will mehr vom Leben und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihrem Jugendfreund Frederick Bywaters. Eine Affäre mit tödlichen Folgen. Diese Histo-Crime-Serie nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise ins London des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt die spektakulärsten Mordfälle der britischen Geschichte vor. Der Schauspieler Nicholas Day führt den Zuschauer tief hinein in die Welt der Mörder. Gleichzeitig wird die Entwicklung Londons, der Polizei und der Forensik im Allgemeinen beleuchtet.
Herbert Rowse Armstrong hat traurige Berühmtheit erlangt: Er war der einzige Anwalt, der jemals in Großbritannien gehängt wurde. 1922 wurde er für den Giftmord an seiner Frau hingerichtet. War er wirklich ein kaltblütiger Mörder oder doch ein unschuldig angeklagter, trauernder Ehemann? Sicher ist: Seine Verurteilung beruht auf Indizienbeweisen, anfechtbaren Expertenaussagen und einem voreingenommenen Richter. In dieser Folge der Reihe "Murder Maps" werden beide Seiten des Falls betrachtet. Hat die britische Justiz damals einen schrecklichen Fehler begangen?
Cleveland, Ohio, 1930er-Jahre. Die einst blühende Industriestadt in den USA wird von den Folgen der Weltwirtschaftskrise heimgesucht - und von einem brutalen Serienmörder. Die Presse nennt ihn den "Schlächter von Kingsbury Run". Er sucht sich seine Opfer im Elendsviertel der Stadt und verstümmelt sie grausam. Die Polizei ist ratlos. Unterstützung erhält sie von Eliot Ness, der bereits Al Capone hinter Gitter brachte.
Sozialismus, Antifaschismus, Freundschaft mit der Sowjetunion - das sind die Pfeiler, auf denen die DDR errichtet wird. Doch wie sieht die Realität aus? Wie geht die DDR mit Nazis um, die es im "besseren Deutschland" offiziell gar nicht geben soll? Sind die Beziehungen zur Sowjetunion wirklich so "brüderlich", wie behauptet wird? Und welche Rolle spielt Arbeit, die das Fundament der Gesellschaft bilden soll? Mit der deutschen Teilung beginnt ein Wettstreit zwischen der DDR und der Bundesrepublik: Die DDR sieht sich als das moralisch überlegene Deutschland - mit Aufstiegschancen vor allem für Arbeiter und Bauern, frei von Alt-Nazis und in brüderlicher Freundschaft mit der Sowjetunion. Doch hinter den Kulissen ist der zur Schau gestellte Antifaschismus von politischer Taktik geprägt: So gern die DDR auf Nationalsozialisten in der Bundesrepublik verweist - auch im Osten landen Nazis in wichtigen Positionen. Immer wieder fliegen ihre dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit auf. Der junge Staat Israel gilt der DDR-Führung als Verbündeter der USA und wird daher angefeindet. Außenpolitisch steht die DDR fest an der Seite der Sowjetunion. Die DDR-Staatschefs Walter Ulbricht und später Erich Honecker betrachten den großen Bruder als zweite Heimat und Schutzmacht ihres Regimes. Freundschaft mit der Sowjetunion ist Staatsdoktrin. Doch im Alltag sind etwa Liebesbeziehungen zwischen Deutschen und Sowjets oder gar gemeinsame Kinder nicht gern gesehen. Auch die Wertschätzung der Arbeit ist ein großer Gründungsmythos der DDR. "So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben" - dieses Motto schreibt die Staatsführung der Weberin Frida Hockauf zu. Sie wird zum Vorbild für alle Werktätigen gemacht - zum "Held der Arbeit". Was damals jedoch geheim bleibt: Frida Hockauf wird als Verräterin beschimpft, ihr Webstuhl im Betrieb sabotiert. Die Arbeitswelt ist eben auch im Sozialismus nicht rosig. Frauen werden als Arbeitskräfte gebraucht und gefördert. Viele Mütter geben ihre Kinder daher von Montag bis Freitag in die Wochenkrippe. Dass die Kinder sich dort nicht gut entwickeln können, wird vielen Betroffenen erst später klar. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
Alltag in der DDR - jeder Tag eine Herausforderung. Das Leben ist oft geprägt von Mangel und staatlicher Willkür - es gibt aber auch Erfolge in Wirtschaft, Sport und Kultur. Einigen gelingt in der DDR eine erstaunliche Karriere. Ob als "Roter Dior" oder als angesehener Architekt - Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen. Der Staat sorgt im DDR-Alltag für alles: Er versorgt, belohnt, passt auf - so zumindest die offizielle DDR-Propaganda. In der Realität suchen und finden die Menschen immer wieder Türchen, um mehr zu erreichen als das, was in der Planwirtschaft möglich ist. In begrenztem Umfang sind sogar Privatunternehmen erlaubt. Doch das Schicksal etwa des "Roten Dior", des Modeschöpfers Heinz Bormann, ist symptomatisch: Für seine Kunst wird er in West und Ost gefeiert, er bringt es sogar zum Millionär. Trotzdem lässt ihn die Staatsführung nicht in Ruhe. Bormanns Firma wird zwangsverstaatlicht, er stirbt verbittert und desillusioniert kurz vor dem Mauerfall. Nicht überall ist der lange Arm der Staatspartei SED so "erfolgreich": Organisierte Gruppen beschaffen und verkaufen Waren auf dem Schwarzmarkt, dealen mit Falschgeld und schlagen den Agenten der Staatssicherheit immer wieder ein Schnippchen. Andere agieren heimlich als Umweltschützer und schmuggeln brisante Filmaufnahmen massiver Umweltzerstörungen aus dem Land. Und ostdeutsche Punks organisieren geheime Konzerte, finden Mittel und Wege, sich dem System zu entziehen. Die DDR - eine Gesellschaft zwischen Mangelwirtschaft und erstaunlichen Möglichkeiten. In den Nischen pflegen die DDR-Bürgerinnen und -Bürger zahlreiche Geheimnisse. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
Die DDR tritt mit dem Versprechen an, die Ungleichheit zwischen den Menschen abzubauen. Doch schon bald beginnt die Machtelite, das sozialistische System zum eigenen Vorteil zu nutzen. Seit dem Aufstand 1953 ist klar: Das Volk kann jederzeit aufbegehren. Deshalb verstärkt die SED die Repression und baut die Staatssicherheit aus - als Warnung an alle, die sich dem Parteikurs verweigern. Eine Elite entsteht, die sich vom Volk abkapselt. Wer auf Parteilinie ist und sich engagiert, kann im System der DDR auf viele Vorteile hoffen. Doch während Privilegien für Parteimitglieder bekannt sind, macht die Staatsführung um ihr Privatleben ein großes Geheimnis. Als im November 1989 Bilder aus der Politbüro-Siedlung Wandlitz öffentlich werden, explodiert die Stimmung in der DDR. Schwimmbad, Dienstpersonal, ein Einkaufsladen mit Südfrüchten - der aus westlicher Sicht überschaubare Wohlstand der SED-Spitze bringt Anhänger und Gegner endgültig gegen die Mächtigen auf. Während die Bürger Schlange stehen, lassen es sich die Parteioberen gut gehen. Aber selbst innerhalb der politischen Kaste herrscht Misstrauen. Nach der Wende offenbaren Erich Honecker und seine Frau, sie seien davon ausgegangen, abgehört zu werden. Das kennen viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger nur zu gut. Wer sich in den Augen der Staatssicherheit verdächtig macht, wird bespitzelt. Die Machthaber beherrschen das Volk mit Kontrolle und Repression. Dabei geht es weniger darum, wirkliche Gefahren abzuwehren, sondern Konformität zu erzwingen. Manche Repressionen sind in der DDR ein gut gehütetes Staatsgeheimnis - wie die Todesstrafe. Sie dient vor allem dazu, Überläufer aus den eigenen Reihen abzuschrecken. Oder der Gammastrahler - eingesetzt an der innerdeutschen Grenze: Um Fluchtversuche zu vereiteln, werden Autos an den Grenzübergängen heimlich "geröntgt". Hunderte Fluchten über die Staatsgrenze sind dokumentiert, einige davon spektakulär wie im Agententhriller. Am Ende implodiert die DDR - nicht zuletzt, weil immer weniger Menschen daran glauben, der reale Sozialismus sei noch zu retten. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
Die DDR wollte ein Staat ohne Mord und Totschlag sein. Doch die Wahrheit sah anders aus. Die Bevölkerung erfuhr oft erst Jahre später etwas. Spitzel überall, und doch blieben Täter unentdeckt. Was sagen Kriminalfälle über die besonderen Lebensumstände in der DDR aus? Ermittler, Opfer und Zeitzeugen erinnern sich. Unschuldige landeten hinter Gittern, aber selbst Mörder rutschten durchs Raster. Welche Rolle spielten SED, Vopo, Stasi und NVA? Angriffe auf den Staat konnte die DDR-Führung nicht auf sich sitzen lassen und zog in solchen Fällen alle Register. Diese Folge der Reihe "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" beginnt mit einem Polizistenmord in Leipzig im Jahr 1981. Die vermeintlich politische Tat entpuppte sich aber als tragische Eskalation der gescheiterten Republikflucht eines jungen, skrupellosen Mannes. Ein weiterer Fall behandelt die Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Sexualmord, in den ein NVA-Offizier verstrickt war. Um den Verdächtigen zu überführen, setzten die damaligen Ermittler auf eine Methode aus dem Geheimdienst- und Spionage-Milieu, den sogenannten Romeo-Trick. Sie setzten einen Gigolo auf die Frau des Täters an - und das mit Erfolg. Ein außergewöhnliches Verbrechen beschäftigte nicht nur die Medien der DDR, es hatte auch noch mit einer beliebten Fernsehsendung zu tun. Ein psychopathischer Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter der renommierten Wissenschaftssendung "Fernseh-Urania" aus und brachte Kinder in Lebensgefahr. Schließlich geht es um einen mysteriösen Grenztoten, einen italienischen Lkw-Fahrer. Die offizielle Version, wie er ums Leben kam, ist bis heute umstritten. Justizirrtümer gab es grundsätzlich nicht in der DDR - zumindest offiziell. Doch die Wahrheit sah anders aus.
Wenig bekannt, weil vieles vertuscht wurde und Ermittlungen behindert wurden: In der DDR gab es zahlreiche große Unglücke und Katastrophen - viele davon bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Die Dokumentation "Die schwersten Unglücke der DDR" zeigt eklatante Fälle, teils mit Archivbildern, Aufnahmen von Hobbyfilmern und anhand von Rekonstruktionen mit Augenzeugen.
Die schwersten Unglücke der DDR: für die Staatsführung politisch brisant. Die wahren Hintergründe bleiben häufig unter Verschluss. Tragische Schicksale - und viele offene Fragen. Die Dokumentation zeigt eklatante Fälle, teils mit Archivbildern und Aufnahmen von Hobbyfilmern. Im Mittelpunkt einige Beispiele, wo die Technik des großen Bruders Sowjetunion versagte, zum Beispiel bei Flugzeugen und Panzern - mit oft verheerenden Folgen.
Die Dokumentation "DDR - die entsorgte Republik" zeichnet die historischen Monate zwischen Oktober 1989 und Oktober 1990 nach und zeigt die politischen Entwicklungen nach dem Mauerfall. Sie geht der Frage nach, warum anschließend nur der Anschluss der DDR an die Bundesrepublik ernsthaft verfolgt wurde - und nicht die Gründung eines neuen deutschen Staates mit einer neuen Verfassung. Die Anwendung von Artikel 146 des Grundgesetzes hätte eine neue deutsche Verfassung zur Folge gehabt. Das wollte Helmut Kohl verhindern. Lothar de Maizière, Gregor Gysi, Rudolf Seiters und Horst Teltschik enthüllen die historischen Hintergründe und erklären den hastigen Sprint zu Einheit. Für Oskar Lafontaine hat die Entscheidung wahltaktische Gründe, Hans Modrow hingegen spricht von "Betrug".
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
Die Reise in die Tiefe führt in die Weltkriegsbunker des britischen Ramsgate, die Minen im US-Bundestaat Montana und in ein unterirdisches Eisstadion im norwegischen Gjøvik. Im britischen Ramsgate bot ein Tunnelsystem Schutz vor deutschen Bomben im Zweiten Weltkrieg. Die alten Bergbaustollen in Butte, Montana, werden heute innovativ genutzt. Und mit modernster Technik betreiben die Norweger ein ganzes Stadion unter Tage. Das Tunnelnetz unter Ramsgate im Vereinigten Königreich wurde im 19. Jahrhundert für den Eisenbahnverkehr ausgehoben. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es erweitert, um die Einwohner der Stadt vor den brutalen Bombenangriffen zu schützen. Viele Einwohner beschlossen auch nach dem Krieg, dort unten zu bleiben. Butte im US-Bundesstaat Montana hätte den Weg der meisten Bergbaustädte des 19. Jahrhunderts gehen und in den Ruin stürzen können. Doch stattdessen hat man sich neu erfunden und die 10.000 Meilen an Stollen, die noch immer unter der Stadt liegen, wieder nutzbar gemacht. Und die unterirdische Sportarena in Gjøvik, Norwegen, wurde extra für die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer gebaut. Die Eishockeyarena war und ist bis heute ein weltbekanntes Wunderwerk der Baukunst unter Tage. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche - mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füßen. "Geheime Welten" erforscht außergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Unter einem Wald in Nordfrankreich, den Eismassen Islands und dem Londoner Finanzdistrikt tun sich geheime Welten auf und gewähren faszinierende Einblicke in Vergangenheit und Zukunft. In der Picardie bauten die Menschen eine riesige Höhlenanlage als Schutzbunker in den Kalkstein. In Island formt die Natur magisch anmutende Eishöhlen in Gletscher, und in der City of London strömt klimaschonende Energie durch vier Stockwerke tiefe Tunnel. Tief unter der Erde befinden sich unzählige Höhlen, Stollen und Tunnel. Sie wurden von Menschenhand errichtet oder von der Natur geschaffen. Die Doku-Reihe lüftet die Geheimnisse der Untergrundwelten. Von Tropfsteinhöhlen über Abwasserkanäle bis zu Bunkeranlagen: Wie sind diese unterirdischen Systeme entstanden, und wer hat sie sich zunutze gemacht? Jede Folge stellt drei Welten tief unter unseren Füßen vor und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
Eine ehemalige Goldmine in South Dakota dient heute der Wissenschaft. Ein Feuersteinbergwerk in London hat eine bewegte Geschichte. Und in Kopenhagen gibt es unterirdische Wasserspeicher. In den Tiefen der Homestake Mine, abgeschirmt von der Strahlung an der Erdoberfläche, jagen Forscher nach Elementarteilchen. Welche Geheimnisse verbergen sich im Untergrund von London? Und wie retteten die Zisternen von Kopenhagen einst Tausenden das Leben? Die Black Hills im US-Bundesstaat South Dakota sind Heimat der Sanford Underground Research Facility, einer Forschungseinrichtung der Superlative. Tief unter der Erde - isoliert von kosmischer Strahlung - wird dort mit Neutrinos experimentiert. Nächste Station sind die Chislehurst Caves in einem ruhigen Vorort von London. Das ehemalige Kreide- und Feuersteinbergwerk blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Zeit der Kelten zurückreicht. Im Ersten Weltkrieg dienen die Höhlen als Munitionslager, im Zweiten Weltkrieg als komfortable Luftschutzbunker. Heute finden dort Konzerte vor einer spektakulären Naturkulisse statt. Die Reise endet in der Zisterne von Kopenhagen. Das einstige Wasserreservoir, das die Bewohner der dänischen Hauptstadt vor Krankheiten wie Cholera schützen sollte, ist heute ein unterirdisches Museum. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche - mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füßen. "Geheime Welten" erforscht außergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Eine mächtige Festung schützt die irische Stadt Cork für Jahrhunderte. Eine Mine in New Jersey bietet ein verblüffendes Spektakel. Und Norwegen hält seine U-Boot-Bunker betriebsbereit. Die Festung Spike Island sicherte den Hafen von Cork - und diente als größtes Gefängnis des Vereinigten Königreichs. Die Mineralien der Sterling Hill Mine leuchten im Dunkeln. Und wie nutzt Norwegen einen seiner U-Boot-Bunker bis zum nächsten Ernstfall? Das irische Cork ist die erste Station der Reise. Die Festung auf Spike Island am Eingang zur Bucht von Cork dient jahrhundertelang dem Schutz des Hafens. Im 19. Jahrhundert wird das Eiland zur Gefängnisinsel, auch bekannt als "Irlands Alcatraz". Unter dem alten Gemäuer befindet sich ein Tunnelsystem - heute eine beliebte Touristenattraktion. Weiter geht es in den US-Bundesstaat New Jersey. Die Stirling Hill Mine ist ein ehemaliges Zinkbergwerk, in dem sich heute ein einzigartiges Museum befindet. Es beherbergt Hunderte von fluoreszierenden Objekten, die mittels UV-Strahlung zum Leuchten gebracht werden. Ein außergewöhnliches Farbenspiel. In den eisigen Fjorden im Norden Norwegens besuchen die Autoren eine ehemalige U-Boot-Basis. Das einstige Kernstück der Verteidigungsinfrastruktur befindet sich heute in Privatbesitz, könnte im Ernstfall aber wieder reaktiviert werden. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche - mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füßen. "Geheime Welten" erforscht außergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Die Reise in die Tiefe führt in mittelalterliche Tunnel unterhalb des englischen Exeter, einen Marmorsteinbruch in Vermont und in die riesigen Weinkeller des moldawischen Städtchens Cricova. Die schmalen Tunnel von Exeter sind jahrhundertealt - und werden bis heute genutzt. In Vermont ist der größte unterirdische Marmorsteinbruch der Welt in Betrieb. Und in den Weinkellern von Cricova lagern mehr als eine Million Flaschen auf über 120 Kilometern. Exeter in der englischen Grafschaft Devon ist eine Stadt mit langer Geschichte. Nahe der beeindruckenden Kathedrale finden sich Zugänge zu einem mittelalterlichen Tunnel- und Kanalsystem. Errichtet, um die Bewohner Exeters mit Trinkwasser zu versorgen, dienen sie über die Jahrhunderte als Zufluchtsort vor Kriegen und Seuchen. Nächste Station ist der US-Bundesstaat Vermont. Unter den satten Kiefernwäldern befindet sich einer der wichtigsten Marmorsteinbrüche der Vereinigten Staaten. Die meisten Marmor-Denkmäler des Landes bestehen aus Gestein, das dort abgebaut wurde. Die Reise endet im moldawischen Cricova. Die unterirdischen Weinkeller des gleichnamigen Weinguts sind eine der größten Attraktionen der kleinen Republik. Zur Zeit der Sowjetunion stammte jede zweite Flasche von dort - und auch heute ist Wein Moldawiens größter Exportschlager. Natürliche Höhlen, Militärbunker und technische Wunder tief unter der Oberfläche - mit fachkundiger Begleitung und spektakulären Aufnahmen erkundet die Doku-Reihe unterirdische Welten, die von Menschenhand gebaut oder von Mutter Natur geschaffen wurden. Seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen den Raum unter unseren Füßen. "Geheime Welten" erforscht außergewöhnliche Orte und enthüllt ihre Geschichten, die in der Dunkelheit verborgen liegen.
Die Reise in die Tiefe führt zu drei faszinierenden Untergrundwelten: nach Dover in Südengland, ins niederländische Maastricht und an die Schwarzmeerküste nach Odessa. In den Bunkern von Dover wurde 1940 die Rettung alliierter Truppen aus Dünkirchen befehligt. Die St.-Pietersberg-Höhlen waren Steinbruch, Schutzraum und Schatzkammer. Und die Katakomben von Odessa dienten Partisanen im Zweiten Weltkrieg als Unterschlupf. Tief unter der Erde befinden sich unzählige Höhlen, Stollen und Tunnel. Sie wurden von Menschenhand errichtet oder von der Natur geschaffen. Die Doku-Reihe lüftet die Geheimnisse der Untergrundwelten. Von Tropfsteinhöhlen über Abwasserkanäle bis zu Bunkeranlagen: Wie sind diese unterirdischen Systeme entstanden, und wer hat sie sich zunutze gemacht? Jede Folge stellt drei Welten tief unter unseren Füßen vor und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
Die Reise in die Tiefe führt in die Bunker der Schweiz, in ein rätselhaftes Tunnelsystem unterhalb von Liverpool und in die slowenische Unterwelt. Kein Land baut mehr Bunker als die Schweiz, denn jeder Bürger hat Anspruch auf einen Platz im Schutzraum. Niemand weiß genau, warum im Untergrund von Liverpool ein großes Tunnelsystem angelegt wurde. Und in Slowenien wird eine alte Mine zum Paradies für Abenteurer. Tief unter der Erde befinden sich unzählige Höhlen, Stollen und Tunnel. Sie wurden von Menschenhand errichtet oder von der Natur geschaffen. Die Doku-Reihe lüftet die Geheimnisse der Untergrundwelten. Von Tropfsteinhöhlen über Abwasserkanäle bis zu Bunkeranlagen: Wie sind diese unterirdischen Systeme entstanden, und wer hat sie sich zunutze gemacht? Jede Folge stellt drei Welten tief unter unseren Füßen vor und erzählt ihre faszinierende Geschichte.