Messaging-Apps wie Telegram sind die digitale Brutstätte von Extremismus und Gewalt. Der Film zeigt den Aufstieg und die Entdeckung des länderübergreifenden Terrornetzwerks "Terrorgram". Terrorgram: ein Netzwerk von extremistischen Chatgruppen, die Neonazis und Gewalt feiern. Dort verbreiten Nutzer nicht nur rechtsradikale, antisemitische und LGBTQ+-feindliche Ideologien, sie radikalisieren gezielt junge Nutzer und stiften zu Gewalttaten an. Plattformen wie Telegram sind kaum moderiert und dienen als Propagandamaschine für junge Einzeltäter. 2022 ist der Anschlag auf eine LGBTQ+-Bar in Bratislava ein trauriges Beispiel für diese neue Art des Terrorismus. Der Attentäter Juraj Krajcík wurde im Terrorgram-Netzwerk nicht nur radikalisiert, er bekam dort sogar konkrete Anleitungen für die Umsetzung seiner Terrorattacke. Im Anschluss wurde sein Manifest im Terrorgram-Netzwerk verbreitet, Krajcík wurde von den Nutzern als "Heiliger" gefeiert. In seinem Manifest beruft sich Krajcík auf Anschläge in Christchurch, Neuseeland, und San Diego, USA. Auch diese Attentäter bewegten sich vor ihrer Tat auf extremistischen Onlineplattformen. Die Dokumentation zeigt, wie diese extremistischen Netzwerke aus Internetforen wie 4chan entstanden und sich auf Telegram weiterentwickelten. Zunächst hielten die Ermittler jene Anschläge für Gewalttaten von Einzeltätern, doch deren neue Art von Extremismus rückt mittlerweile ins Visier internationaler Behörden, und das Terrorgram-Netzwerk wurde durch eine Verhaftungswelle vorerst zerschlagen. Trotzdem sehen Experten und Expertinnen für Extremismus und Cyberkriminalität noch lange kein Ende dieser gefährlichen Onlinebewegung.
Gewürze geben unserem Essen den letzten Kick, aber oft sind sie gepanscht, verunreinigt oder gestreckt. Dabei gibt es sie schon längst, die guten Gewürze. Die meisten Würzmittel stammen aus Entwicklungsländern, der Anbau erfolgt dort oft mit großem Pestizideinsatz und chemischem Dünger. "plan b" zeigt Menschen, die einen anderen Gewürzanbau wagen - auch bei uns in Deutschland. Richard Friedrich aus Chemnitz kennt sich mit Gewürzen aus: Ihm geht es nicht nur um guten Geschmack, sondern auch um Gesundheit und um eine nachhaltige Produktion: "Bei herkömmlichem Paprikapulver werden die Pflanzen in Monokulturen angebaut, dem gemahlenen Pulver manchmal Substanzen zur Farberhaltung beigemischt, und hinterher schmeckt alles nur noch bitter." Sein Hobby Gewürze hat der ehemalige Maschinenbauer mittlerweile zum Beruf gemacht. Er fährt durch die Welt, um natürliche und fair produzierte Gewürze ohne Zwischenhändler nach Deutschland zu holen. In Chemnitz, seiner Heimatstadt, gibt er Gewürz- und Kochkurse. An den Hängen des Schweizer Dörfchens Mund wachsen ganz besondere Krokusse, denn aus den Narben ihrer Blüten wird das teuerste Gewürz der Welt gewonnen: Safran - auch "rotes" Gold genannt. Der Rentner Remigius Pfaffen kennt sich damit aus: "Der Safran hier ist für mich nicht nur eine Blume, er ist Heimat", sagt er, bückt sich und pflückt ganz zart und sanft eine Krokusblüte ab. Später wird er noch die dünnen roten Fäden herauslösen und trocknen. In Mund, im Schweizer Kanton Wallis, wird der Safran seit dem 14. Jahrhundert angepflanzt. Menschen wie Remigius Pfaffen ist es zu verdanken, dass diese Tradition immer weiterlebt und mittlerweile auch wieder mehr junge Gewürzliebhaberinnen und -liebhaber in den Safrananbau einsteigen wollen. An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Bamberg forscht Carola Nitsch an einer exotischen Gewürzpflanze: "Ingwer ist eine wahre Wunderknolle. Durch ihre ätherischen Öle, das scharfe Gingerol, wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente eignet sie sich als Supergewürz für Gerichte, Suppen, aber auch Tees." Normalerweise kommt Ingwer aus Ländern wie China oder Peru zu uns - mit entsprechend hohem CO2-Fußabdruck. Die Forschenden wollten wissen, ob die Gewürzpflanze auch in Deutschland wachsen kann, und hatten bei ihren Anbauexperimenten großen Erfolg. Frischen deutschen Ingwer kann man mittlerweile in Ökosupermärkten kaufen. Besonders gut wächst die Knolle im südlichsten deutschen Gemüseanbaugebiet: auf der Insel Reichenau im Bodensee.
Sebastian Lege zu Besuch an der Wilhelm-Lehmbruck-Grundschule in Dorsten. Der ZDF-"besseresser" checkt, was den Kindern dort schmeckt und was sie am Schulessen so gar nicht mögen. Kindergeschmack ist speziell, und nur wer richtig schmeckt, kann Essen auch gut beurteilen. Also höchste Zeit für ein Geschmackscoaching: Die Kids lernen zu schmecken, was der Unterschied zwischen süß, salzig, sauer, bitter und umami ist. "besseresser" Sebastian Lege ist in Dorsten, einer Kleinstadt am Rande des Ruhrgebiets mit rund 76.000 Einwohnern. Dort gibt es zwölf Grundschulen, doch an einer Schule wird die Not besonders deutlich: der Wilhelm-Lehmbruck-Grundschule. Knapp 100 Kinder lernen dort - und 75 von ihnen besuchen den Offenen Ganztag . Damit sind sie auch in der Vollverpflegung, bekommen täglich ein warmes Mittagessen. Doch das Essen kommt von einem Großcaterer und landet viel zu oft im Müll. Viele Kinder lassen ihre vollen Teller stehen und starten hungrig in den Nachmittag. Ein Riesenproblem - denn hungrige Kinder sind unkonzentriert und haben wenig Energie. Auch die Eltern melden sich immer häufiger mit Beschwerden. Die Schulleitung muss sich eingestehen: In den letzten Jahren wurde das Thema Ernährung immer wieder vertagt, verdrängt, schlicht ignoriert. Höchste Zeit für eine Veränderung. Sebastian Lege will es genau wissen: Liegt es wirklich am Essen, oder sind die Kinder einfach nur extrem wählerisch? In seiner Lernküche analysiert Lege das Schulessen, und was er findet, ist ernüchternd: viele Füllstoffe, kaum Frische, wenig Nährstoffe. Gerade bei Grundschulkindern ist das fatal, denn sie brauchen hochwertige Ernährung für Konzentration, Entwicklung und Gesundheit. Sebastian Lege startet eine umfassende Geschmacksbildung: Er testet mit den Kindern, was sie eigentlich kennen und mögen, und fragt nach den Wünschen der Schule: Wo soll es hingehen? Gibt es Offenheit für einen neuen Caterer? Vielleicht hilft ein Caterer-Casting, um bessere Anbieter zu testen? Lege besucht das benachbarte Gartencenter und legt mit der Schulleitung erste Ideen für einen Schulgarten fest. Gemüse selbst ziehen, ernten, zubereiten - das schafft Verständnis, Nähe und Wertschätzung für Lebensmittel. In seiner Werkstatt zeigt er: Das Schulessen geht besser - und zwar einfacher, gesünder, günstiger und mit weniger Zutaten. Gemeinsam mit den Kindern und den Hauswirtschaftskräften wird geschnippelt, gekocht, probiert - und gestaunt. Denn gutes Essen muss nicht kompliziert sein. "besseresser goes Schule" - für eine neue Schulverpflegung, für echte Geschmacksbildung - und für mehr Bewusstsein schon bei den Jüngsten.
Sebastian Lege ist zurück an der Wilhelm-Lehmbruck-Grundschule in Dorsten. Es hat sich viel getan, und er überrascht die Kinder mit einem Ausflug zum Bauernhof. Gemüse zum Anfassen. In der "ZDFbesseresser"-Werkstatt lernen die Kinder und die Betreuerinnen, wie einfach leckere und gesündere Nachtischalternativen zubereitet werden können. Überraschend, was aus einer Süßkartoffel so alles werden kann. Gesund, einfach und ein Hit bei den Kids. Ein paar Wochen sind vergangen, seit Sebastian Lege zuletzt an der Wilhelm-Lehmbruck-Grundschule in Dorsten war. Dort hat sich etwas getan: Die Hochbeete, die er zusammen mit den Kids angestoßen hat, blühen und gedeihen, jetzt sprießen erste Kräuter, Salate und sogar Gemüse aus der frischen Erde. Für Sebastian Lege der perfekte Anlass, um sich in dieser Folge mit dem zu beschäftigen, was vielen Kindern schwerfällt: Gemüse und gesunde Kräuter. Denn Eltern wissen: Sobald Brokkoli, Paprika oder Kohlrabi auf dem Teller liegen, wird oft erst mal die Nase gerümpft. Aber woran liegt das eigentlich? Und wie kann man Kindern Gemüse schmackhaft machen - ohne Zwang, ohne Drama? Lege setzt auf Wissen, Geschmack und einfache Rezepte. In seiner "Lernküche" zeigt er, wie man Gemüsesorten so zubereitet, dass sie Kindern wirklich schmecken. Doch Theorie und Praxis gehören zusammen. Deshalb organisiert Lege für die Kinder einen Ausflug auf einen Bauernhof. Dort lernen sie, was hinter dem steckt, was oft wie selbstverständlich auf dem Teller landet. Wie lange braucht eine Kartoffel in der Erde, bis man sie ernten kann? Wie funktioniert Düngung? Was bedeutet Schädlingsbefall? Die Kinder graben, pflanzen, ernten und begreifen: Essen ist Arbeit, Natur, Geduld. Und es verdient Respekt. Und weil Kinder Süßes lieben, spannt Lege den Bogen weiter: Süßes muss nicht ungesund sein. In der Schulmensa hat er beim letzten Besuch Vanillepudding aus dem Eimer gesehen - voller Zucker, Vanillin, Zusatzstoffe. Das geht besser. In seiner Küche bereitet er einen Schokopudding aus Süßkartoffeln zu. Coach Edith, eine erfahrene Ernährungswissenschaftlerin, gibt den Lehrern und Betreuern wichtige Impulse. Wie lernen Kinder essen? Was tun, wenn sie nichts mögen? Soll man sie zwingen? Überreden? Oder lieber Alternativen anbieten? Edith liefert praxisnahe Antworten - und gibt dem Kollegium Werkzeuge an die Hand. Dann der große Moment: Das Caterer-Casting startet. Zwei neue Anbieter liefern je eine Woche lang frisch gekochtes Essen - und die Kinder dürfen mitentscheiden, wer künftig die Schule beliefern soll. Bewertet werden Geschmack, Aussehen, Vielfalt - und natürlich: Was bleibt auf dem Teller? Als endlich auch der Umzug in die neue Mensa ansteht, helfen alle mit: Eltern, Kinder, Lehrkräfte. Es wird geschleppt, dekoriert, geputzt - und zum ersten Mal entsteht ein Ort, an dem essen mehr ist als nur satt zu werden. Beim großen Wiedersehen mit Sebastian Lege zeigt sich: Es ist wirklich etwas passiert. Der Schulgarten gedeiht. Die Kinder wissen, wo ihr Gemüse herkommt. Der neue Caterer liefert frisch, gesund und lecker. Die neue Mensa ist lebendig und einladend. Und vielleicht das Schönste: Aus skeptischen Essern sind neugierige Geschmackshelden und Geschmacksheldinnen geworden.
Sebastian Lege ist zu Besuch an der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln. Frei nach dem Motto: "Gutes in den Töpfen, Gutes in den Köpfen", checkt Lege das Essensangebot der Schule. In der "besseresser"-Werkstatt erfahren die Schüler, wie viele versteckte Zutaten in ihren Lieblingssnacks stecken, und lernen, wie man eine günstige und vor allem gesündere Alternative selbst zubereiten kann. Der neue Go-To-Snack für "besseresser"! Das Schulessen in Deutschland hat einen schlechten Ruf. Doch es gibt einen, der angetreten ist, um dies zu ändern: Sebastian Lege. Der Food-Experte will wissen, was in Deutschlands Schulen auf die Teller kommt und wie er mit seiner Expertise helfen kann, die Situation in deutschen Schulkantinen zu verbessern. An einer Gesamtschule in Köln-Vingst stößt der "ZDFbesseresser" im Gespräch mit den Jugendlichen und Lehrern auf einige Probleme: Der Kiosk ist überteuert, eine Mensa gibt es in einem der Gebäude gar nicht. Manche Schülerinnen und Schüler essen deshalb notgedrungen den ganzen Tag gar nichts, viele andere greifen regelmäßig zu ungesunden Fertigprodukten. Welche Zutaten wirklich in ihren Lieblingssnacks stecken, erfahren die Jugendlichen in Leges Werkstatt. Gemeinsam mit dem Food-Experten bereiten sie gesündere Alternativen zu und erleben, wie gut gesundes Essen schmecken kann. Dass auch Mensa besser geht, erlebt Lege beim Besuch einer Gesamtschule in Duisburg-Marxloh - denn dort setzt man beim Thema Schulverpflegung ganz neue Maßstäbe. Doch es wird klar: Eine echte Verbesserung beim Schulessen braucht politischen Rückhalt. Die positiven Eindrücke motivieren auch die Kölner Schülerinnen und Schüler, selbst aktiv zu werden. Sie planen eine Unterschriftenaktion für kostenloses Schulessen und wollen mit selbst gestalteten Protestplakaten auf die Straße gehen, um auf ihre Forderung aufmerksam zu machen.
Sebastian Lege nimmt sich die Politik vor. Mit Jugendlichen der Katharina-Henoth-Schule sammelt er Unterschriften für kostenloses Schulessen bei einer Protestaktion vor dem Kölner Dom. Ein Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten des Schulbezirks macht deutlich: Es ist kompliziert. Lege packt das Thema Durstlöscher an und bereitet in der "ZDFbesseresser"-Werkstatt eine weniger zuckrige Alternative zu den gehypten Trinkpäckchen und Co. zu. Beim gemeinsamen Kochen in der Schule lernen die Kids, dass gutes Essen nicht teuer sein muss und sogar Spaß macht - und dass es auch allseits beliebtes Fast Food in nahrhaften und gesünderen Alternativen geben kann. Spaß macht den Kindern auch die Arbeit im schuleigenen Garten, wo sie erleben, wie Gemüse wächst - vom Samen bis zur Ernte. So verstehen sie, woher ihre Lebensmittel kommen und wie viel Arbeit in frischer Nahrung steckt. Der Respekt vor Nahrungsmitteln generell wächst. Aber alles kostet. Eine Kooperation mit einem lokalen Supermarkt bietet Unterstützung und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern so, im Schülercafé gesunde Snacks dauerhaft und gratis anzubieten. Die Jugendlichen haben durch das Projekt gelernt, wie wichtig gutes Essen speziell für Heranwachsende ist - frei nach dem Motto: "Du bist, was du isst!" Nur wer diesen Zusammenhang versteht, kann sein eigenes Essverhalten kritisch hinterfragen und sich aktiv für Veränderungen einsetzen.
Das System Ryanair - Die Tricks des Billigfliegers
F 2024
45'
Günstig und schnell ans Traumziel: So lockt Ryanair Kunden an. Das irische Unternehmen ist mit seinem Low-Cost-Modell der Überflieger unter den Billigairlines. Doch zu welchem Preis? Flugbegleiter gilt als Traumjob, und Ryanair weiß das zu nutzen. Die Angestellten jedoch prangern unzumutbare Arbeitsbedingungen an: geringe Gehälter, Druck bei den Bordverkäufen und ein knallhartes Management. Dennoch ist Ryanair weiter auf der Überholspur. Der französische Journalist Tom Cariou blickt hinter die Kulissen von Ryanair und recherchiert an Flughäfen in Frankreich, Spanien und England - teils mit versteckter Kamera. Wie schafft es die Fluggesellschaft, Tickets zu günstigen Preisen zu verkaufen und gleichzeitig die profitabelste Airline Europas zu sein? Der Chef des Unternehmens, Michael O'Leary, setzt auf permanente Kostensenkung und Prozessoptimierung. Ryanair betreibt ausschließlich Boeing-Maschinen mit maximaler Anzahl von Sitzen. Die Flüge sind fast immer ausgebucht, und die Zeit am Boden ist exakt kalkuliert. Darüber hinaus gelten strenge Richtlinien für Gepäckzuschläge, und alles an Bord ist kostenpflichtig. Crewmitglieder schildern den Druck bei Bordverkäufen und individuellen Vorgaben, die erreicht werden müssen. Die guten Geschäftsergebnisse basieren wohl auch auf dieser knallharten Personalpolitik. Seit Jahren beschwört Michael O'Leary, er würde sich eher die rechte Hand abhacken, als eine Vereinbarung mit den Gewerkschaften zu unterzeichnen. Doch Ende 2017 ändert er seine Meinung: Es drohen Pilotenstreiks in Deutschland, Spanien, Großbritannien und Italien. Unter Druck setzt sich Ryanair an den Verhandlungstisch und erkennt schließlich Pilotengewerkschaften als Verhandlungspartner an - ein Signal an das Kabinenpersonal. Auch das hofft europaweit auf allgemeinverbindliche Tarifverträge. Davon betroffen sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Kanarischen Inseln. Im Januar 2018 organisieren sich viele von ihnen gewerkschaftlich - eine kleine Revolution bei Ryanair. Es folgt ein beispielloser Kampf um faire Arbeitsbedingungen mit überraschendem Ausgang. Die Billigairline ist weiter auf Erfolgskurs und bricht europaweit sämtliche Rekorde. Ryanair setzt sich zum Ziel, bis 2034 pro Jahr 300 Millionen Passagiere zu befördern.
2023 löst der "Barbie"-Film einen weltweiten Hype aus. Das freut auch Hersteller Mattel, der nicht nur von den Einnahmen profitiert - sondern auch von Barbies neuem progressivem Image. Während sich Barbie zur feministischen Ikone mausert, steht Mattel in der Kritik: Von der Gleichstellung der Geschlechter sei der Konzern weit entfernt. Vorwürfe sind Ausbeutung in den Fabriken, das Unter-Druck-Setzen von Wettbewerbern und Sicherheitsmängel. Journalistin Isobel Yeung blickt hinter die Kulissen der Barbie-Traumfabrik. In Los Angeles, der Heimat der berühmten Puppe, geht sie auf Spurensuche. Dabei trifft sie Megafans wie Azusa Barbie, die ein wichtiger Teil von Mattels Marketingstrategie sind. Von App-Entwickler David Muirhead erfährt sie, wie massiv Mattel gegen kleine Unternehmen vorgeht. Seit zwei Jahren versucht der Spielzeugriese, ihn zur Umbenennung seiner "BarBee"-App zu zwingen. Und sie begegnet Erika Richter, deren Neugeborenes 2018 in einer Babywippe der Mattel-Tochterfirma Fisher-Price ums Leben kommt. Derweil ermitteln Undercover-Reporter in einer Mattel-Fabrik in Südchina - wo ihnen brisante Aufnahmen gelingen. Die Bilder beweisen, dass exzessive Überstunden, unzureichende Sicherheitsmaßnahmen und unrealistische Produktionsziele in den Werken an der Tagesordnung sind.
Der Billigdiscounter Action unterhält über 2250 Filialen in 13 europäischen Ländern mit unschlagbaren Preisen. Geht seine aggressive Preispolitik zulasten der Angestellten und Warenqualität? Insider berichten von extremem Druck, illegalen Videokontrollen, Beleidigungen und hohen Krankenständen. Der niederländische Nonfood-Discounter schreibt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern minutiös durchgetaktete Arbeitsabläufe vor. Dem Discounter werden mangelhafte Qualität und Produktsicherheit vorgeworfen. Ein Grund könnten die geringen Gewinnmargen sein, die Action seinen asiatischen Lieferanten zugesteht. Gravierend sind zudem die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: Fehlender Arbeitsschutz, Mobbing und extremer Zeitdruck verursachen eine ungewöhnlich hohe Mitarbeiterfluktuation. Mehr als 80 Prozent der Action-Angestellten haben 2024 den Job gekündigt. Ein investigatives Team aus Journalistinnen und Journalisten recherchiert vor Ort - auch mit versteckter Kamera - im Umfeld der wachsenden Discounterkette.
Sebastian Lege deckt die Tricks der Lebensmittelindustrie auf. Vom Giganten Mondelez werden Milka, Oreo und Philadelphia hergestellt. Sebastian Lege entlarvt die Geheimnisse der Produkte. Milka-Schokolade mit guter Alpenmilch - ein gewiefter Trick, den Produktentwickler Lege aufdeckt. Philadelphia darf längst nicht mehr als Frischkäse verkauft werden - was drinsteckt, erklärt die Doku. Und der Trick der Oreo-Kekse ist so einfach wie genial. Die Firma Mondelez ist ein Gigant der Lebensmittelindustrie - und trotzdem kaum bei Kunden bekannt. Dabei bündelt sie extrem bekannte Marken, die fast jeder schon einmal in den Einkaufswagen gelegt hat. Die Dokumentation erzählt die spannende Unternehmensgeschichte des leisen Riesen. Von seiner Abspaltung vom amerikanischen Mutterkonzern bis zum Renditewunder europäischer Lebensmittelproduzenten. Produktentwickler Sebastian Lege schaut sich zudem einige der beliebtesten Produkte von Mondelez an und erklärt die Tricks, die die Hersteller anwenden. Meist, um Geld bei der Produktion zu sparen. Aber auch, um die Umsätze in neue Höhen zu treiben. Die Dokumentation schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie. Sie lässt Experten zu Wort kommen, die Konsumenten ein Stück mündiger machen. Denn viele der Tricks der Konzerne sind ohne fachkundige Hilfe längst nicht mehr zu durchschauen.
Pia Osterhaus geht den raffinierten Verkaufsmethoden der Supermärkte auf den Grund. Mit welchen Tricks wird dort gearbeitet, und warum fallen wir immer wieder darauf herein? Durchschnittlich verbringt jeder pro Tag circa 35 Minuten im Supermarkt. Neun Tage im Jahr, an denen wir in Versuchung geführt werden. Verschlungene Regalwege, knallige Preisschilder und subtile Produktpräsentationen dienen nur einem Ziel: dem maximalen Profit. Wer kennt das nicht: Eigentlich sollten es nur ein paar Kleinigkeiten sein - aber an der Kasse ist der Einkaufswagen gut gefüllt. Das Haushaltsgeld schwindet schnell. Was uns Kunden schmerzt, erfreut den Lebensmittelhandel. Allein in Deutschland konnten die Supermärkte im Jahr 2022 einen Gesamt-Jahresumsatz von rund 80 Milliarden Euro verbuchen, trotz hoher Inflation und steigender Preise. Warum passiert uns das jedes Mal? Die Journalistin Pia Osterhaus überprüft, ob wir den Verkaufsstrategien der Supermärkte wirklich so hilflos ausgeliefert sind. Sie begleitet zahlreiche Kunden beim Einkaufen und beobachtet, welche Waren sie auswählen. Und sie testet undercover die Psychotricks an ahnungslosen Passanten. Pia wird zur Popcorn-Verkäuferin und manipuliert die Preise, um den Umsatz bei bestimmten Packungsgrößen zu steigern, sie verkauft als Wurstbudenbetreiberin viel zu kleine Würstchen, um die Toleranz der Kundschaft auszureizen, und sie ruft in einem Einkaufszentrum zur angeblich großen Schnäppchenaktion auf. Neuromarketing-Experten decken die psychologischen Konzepte hinter den Verkaufsmaschen auf und erklären, warum die scheinbar so einfachen Tricks bei fast jedem funktionieren.
Vier Insider von ALDI decken auf: Sie verraten die Tricks, mit denen der Discounter arbeitet, und welche Geheimnisse hinter dem Erfolg stecken. ALDI wirbt mit Aktionen und satten Rabatten von bis zu 40 Prozent. Doch spart der Kunde wirklich so viel bei seinem Einkauf? Oder steckt dahinter ein Trick, der die Ersparnisse höher erscheinen lässt? Mit gezielten Tiefpreisen, wie Kaffee für unter vier Euro, beeinflusst ALDI nicht nur die Konkurrenz, sondern den gesamten Markt. Auch die Rosen gibt es für 1,99 Euro an der Discounterkasse. Doch welchen Preis müssen Farmarbeiter in Afrika bei der Ernte zahlen? Einblicke von vier Insidern, die genau wissen, wie das Unternehmen arbeitet. Über 40.000 Mitarbeiter zählt der Top-Discounter allein in Deutschland. ALDIs Kassierer haben den Ruf, die schnellsten in Deutschland zu sein. Die Insider erklären, unter welchem Druck der Discounter seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen antreibt. Sie haben jahrelang für ALDI in verschiedensten Positionen oder als Zulieferer gearbeitet, jetzt geben sie einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen. Um sie zu schützen, treten die Insider aufwendig maskiert vor die Kamera. Mit "Bestem aus der Region" wirbt der Discounter auf Obst und Gemüse. Doch die meisten Produkte kommen in der Regel nicht vom Bauern um die Ecke, sondern im Containerschiff und Flugzeug nach Deutschland. Die Insider zeigen auf: Hinter den Werbeversprechen steckt oft nur Profit. In der Dokumentation "ALDI: Die Insider" enthüllen langjährige Angestellte und Zulieferer die Verkaufstricks, mit denen der weltweit größte Discounter arbeitet.
Aufwendig maskiert packen Insider von "AIDA" aus: Auf den Kreuzfahrtriesen werden Reisende systematisch zur Kasse gebeten. Damit die Reederei aus Rostock Millionengewinne erwirtschaftet. Schon bei der Buchung wird der teure Tarif dem Kunden als Schnäppchen verkauft. Während der Reise geht der Konzern den Passagieren gezielt an die Kasse. Egal, ob an der Bar, auf Ausflügen oder auf dem Sonnendeck: "AIDA" ist auf maximalen Umsatz getrimmt. Wer die Verführungsmethoden der Kussmundflotte kennt, kann bei seinem Urlaub bares Geld sparen. Denn nicht alles, was "AIDA" seinen Passagieren anbietet, lohnt sich wirklich. Die Insider erklären die teuren Maschen und Geldfallen. Dass auf der "AIDA" nicht mit Bargeld bezahlt werden kann und alles über die Bordkarte geregelt wird, ist kein Zufall. Der Kreuzfahrtriese weiß, wie er Urlaubern das Geld lockermacht. Die Insider haben jahrelang in der Zentrale von "AIDA" und auf den Schiffen gearbeitet und packen jetzt aus. Sie waren im Marketing, Kundenmanagement und an Bord in leitender Position beschäftigt. Um sie zu schützen, treten sie aufwendig maskiert und mit verfremdeter Stimme vor die Kamera. "AIDA: Die Insider" ist eine Dokumentation aus dem Inneren des Kreuzfahrtgiganten. Langjährige Mitarbeiter sprechen darüber, wie Kunden gezielt beeinflusst werden. Sie erklären die teuren Verkaufsfallen und zeigen, wie diese gekonnt umschifft werden können.
Vier Insider - ein Konzern. Sie kennen den Möbelgiganten von innen und decken auf: Fallen beim Einkauf, Manipulation im Laden und unsaubere Tricks in der Produktion. Insider enttarnen IKEA. Schon die gelbe Tüte ist die erste IKEA-Falle. Der Konzern weiß genau: Wer diese Tasche annimmt, gibt mehr Geld aus. Die Insider kennen die internen Zahlen und rechnen vor, wie viel der Möbelgigant durch seine Tricks an seinen Kundinnen und Kunden verdient. IKEA ist meisterlich in Sachen Manipulation. Wer die Tricks des Konzerns kennt, kann bei jedem Einkauf bares Geld sparen. Denn auf den verwinkelten Verkaufsflächen wird nichts dem Zufall überlassen. Die Insider erklären die Maschen. Sie haben jahrelang bei IKEA gearbeitet. Waren im Marketing, Einkauf oder im mittleren Management beschäftigt. Um sie zu schützen, treten sie aufwendig maskiert vor die Kameras. Ein Insider erklärt, wie IKEA seinen immensen Hunger nach Holz stillt. In den letzten Urwäldern Europas zeigt er, wie der Konzern Raubbau an der Umwelt toleriert. Flächen sind unwiderruflich zerstört, auf denen Bäume für IKEA gerodet wurden. Nachhaltigkeit sieht anders aus. "Die Insider" ist eine Verbraucher-Dokumentation aus dem Inneren des Konzerns. Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen darüber, wie man vermeidet, in die teuren Fallen beim Einkauf zu tappen.
Aufwendig maskiert packen vier Insider von Rossmann aus: Exklusiv verraten sie die geheimen Verkaufstricks des Drogeriegiganten. Sie erzählen, was der Konzern versucht, zu verschweigen. Schon am Eingang wartet die erste Kundenfalle: Dort bietet "Rossmann" in seiner "Ideenwelt" einen günstigen Reiseföhn oder eine preiswerte Sporthose an. Aus Kalkül. Denn die Schnäppchenware soll den Kunden unterschwellig das Gefühl vermitteln, in der gesamten Filiale zu Niedrigpreisen einzukaufen. Das geht zulasten von Qualität und Transparenz: Wo die "Ideenwelt"-Produkte hergestellt werden, ist für die Kunden nicht ersichtlich. Die Haut glatter, das Haar voller, die Wäsche duftender: Rossmann kennt die vermeintlichen Wünsche der Kunden und weiß das geschickt einzusetzen. Wer die Verführungstricks des Drogisten kennt, kann Geld sparen. Denn oft gibt es günstigere Alternativen. Die Insider erklären die wichtigsten Marketingmaschen des Drogeriekonzerns. Die Insider haben jahrelang in den Filialen von "Rossmann" gearbeitet und packen jetzt aus. Sie waren im Marketing tätig, für die Unternehmenskommunikation verantwortlich oder in leitender Position beschäftigt. Um sie zu schützen, treten sie aufwendig maskiert und mit verfremdeter Stimme vor die Kamera. "Rossmann: Die Insider" ist eine Dokumentation aus dem Inneren des Drogeriediscounters. Langjährige Mitarbeiter sprechen darüber, wie Kunden gezielt beeinflusst werden. Sie erklären teure Verkaufstricks und wo Kunden wirklich sparen können.
Vier Insider von Lidl packen aus und decken versteckte Fallen auf. Sie warnen vor scheinbaren Schnäppchen und falschen Versprechen. Es sind die Maschen eines verschwiegenen Konzerns. Schon den Einkaufswagen hat Lidl so optimiert, dass Kunden mehr kaufen, als sie eigentlich wollen. Im Markt sind die Waren so angeordnet, dass Lidl mehr Gewinn macht. Und scheinbare Angebote lohnen sich vor allem für einen: Lidl. Einblicke von vier Top-Insidern. Lidl ist meisterlich in Sachen Kundensteuerung. Wer die Tricks des Konzerns kennt, kann bei jedem Einkauf bares Geld sparen. Denn in den Märkten wird nichts dem Zufall überlassen. Die Insider erklären, wie das Unternehmen so extrem viel Geld verdient. Sie haben jahrelang bei Lidl gearbeitet und packen jetzt aus. Sie waren im Marketing, Einkauf oder im mittleren Management beschäftigt. Um sie zu schützen, treten sie aufwendig maskiert vor die Kameras. Mehr Recycling, Tierwohl und ganz viel Bio - in der Werbung stellt sich Lidl besonders nachhaltig dar. Die Insider klären auf, wie Lidl wirklich handelt. "Lidl: Die Insider" ist eine Dokumentation aus dem Inneren des Konzerns. Langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sprechen darüber, wie Kunden und Kundinnen gezielt beeinflusst werden. Sie zeigen die teuren Verkaufsfallen - und erklären, wie man in diese beim Einkauf nicht hineintappt.
Fünf Insider von McDonald's packen aus und decken versteckte Marketingtricks auf. Es sind die Maschen der größten Fast-Food-Kette der Welt. McDonald's verspricht seinen Kunden mehr Tierwohl beim Burgerfleisch und weniger Verpackungsmüll. Hält der Konzern diese Versprechen tatsächlich ein? Oder sind sie reines Marketing? Auch den Bestellvorgang hat McDonald's so optimiert, dass Kunden mehr kaufen, als sie eigentlich wollen. Das digitale Bestellterminal lohnt sich vor allem für einen: McDonald's. Einblicke von vier Top-Insidern. Zwölf Millionen Menschen stürmen allein in Europa jeden Tag in die McDonald's-Filialen. Nicht nur ein schneller Bestellvorgang, auch die rasche Zubereitung der Menüs ist erfolgsentscheidend. Denn hinter dem Geschäft mit dem "schnellen Essen" steckt ein ausgeklügeltes System. Die Insider erklären, wie der Konzern so extrem viel Geld verdient. Sie haben jahrelang in den Restaurants und im Marketingbereich von McDonald's gearbeitet und geben exklusive Einblicke. Um sie zu schützen, treten die Insider aufwendig maskiert vor die Kamera. 2019 wurden allein in Deutschland rund 25,7 Millionen "Happy Meals" mit Spielzeug-Beigabe verkauft. Dafür arbeitet McDonald's eng mit großen Spielzeugherstellern wie Mattel, LEGO oder Hasbro zusammen. Die Kinder-Menüs sind aber keine bloße Nettigkeit von McDonald's, sondern Kalkül. Der Fast-Food-Gigant weiß sehr genau, wie er Kunden ein Leben lang an sich bindet. In der Dokumentation "McDonald's: Die Insider" enthüllen fünf langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verkaufstricks der größten Fast-Food-Kette der Welt.
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Aperol, englische Worcestersauce und Feigenschnaps authentisch nachzubauen. Sebastian Lege muss seine Erfahrung in der Lebensmittelindustrie nutzen, um alle Zutaten der Produkte korrekt herauszuschmecken. Flo kommt es auf die richtige Zusammenstellung des Nachbaus an. Wird er einem Aperol aus Chicorée am Ende den Sieg gönnen? Aperol Spritz ist das alkoholische Trendgetränk des Sommers. Trotz eingängigem Geschmack tut sich Sebastian bei der Wahl der Zutaten für seinen Nachbau etwas schwer. Chicorée soll für die bittere Aperol-Note sorgen. Wird Flo der Geschmack von diesem Experiment überzeugen? Bei dieser "besseresser challenge" kommt es weniger auf Worte, sondern viel mehr auf Geschmack an. Sebastian soll die unaussprechliche Worcestersauce nachbauen. Dafür schrottet er auch gerne mal einen Entsafter. Oder zwei. Die "besseresser challenge" stellt Sebastian Lege vor geschmackliche Herausforderungen. Ganz ohne Zutatenliste soll er den Feigenschnaps à la Kleiner Feigling nachbauen. Doch anstatt mit Feigen hantiert Sebastian mit Pflaumen. Wird Flo den Unterschied merken?
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, McDonald's McCrispy, Apfelschnüre und Buchstabensuppe aus der Tüte nachzubauen. Sebastian Lege muss ohne Rezept und Vorgaben drei absolute Klassiker nachbauen. Beim McCrispy kommt es auf die Authentizität der Soße an. Apfelschnüre verraten schon im Namen ihre wichtigste Zutat. Und nur eine gute Buchstabensuppe kann Flo am Ende gesund machen. Er ist der angeblich lauteste Burger auf der Speisekarte von McDonalds: der McCrispy. Doch neben knusprigem Hühnchen kommt es Flo bei Sebastians Nachbau auch auf die richtige Soße an. Für Sebastian die leichteste Challenge. Die wichtigste Zutat in Apfelschnüren liegt eigentlich auf der Hand. Doch Sebastian verheddert sich bei dieser Challenge ohne Zutatenliste im Geschmackschaos. Seine Waldmeister-Schnüre bringen Testesser Flo im knappen Kostüm zum Schwitzen. Die Motivation dieser "besseresser challenge" liegt für Sebastian nicht nur im Gewinnen. Mithilfe seiner selbst gebrauten Buchstabensuppe muss er Flo wieder gesund machen. Mit viel Liebe und Hühnerbrühe braut Sebastian siegessicher Flos Medizin zusammen.
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Riesen, Blaue Takis und Toffifee authentisch nachzubauen. Ob kultiges Karamell, blauer Chip-Snack oder ummanteltes Toffee - bei der "besseresser challenge" muss Sebastian Lege blind verschiedene Produkte nachbauen. Die geraten manchmal besser als das Original. Doch nur die Authentizität und Flo entscheiden über einen Sieg. Willy Wonka, aka Flo, hat gesprochen: Sebastian muss Riesen nachbauen. Die kultigen Plombenzieher machen ihm einen Challenge-Sieg diesmal nicht so leicht. Sebastian verliert sich in steinharten Karamellbomben und muss nochmal von vorne anfangen. Blaue Takis sind wegen ihrer Farbe einer der Snack-Trends auf dem Markt. Für Flo sind sie die perfekte Zutat für einen Männerabend mit Sebastian. Beim Nachbauen fühlt sich der Produktentwickler schon siegessicher und entfaltet sein ganzes Können. Sebastian bekommt Besuch von der echten Toffifee. Diese bittet ihn, die Süßigkeit mit Haselnusskern für sie nachzubauen. Voller Tatendrang stürzt sich Sebastian in den zuckrigen Toffee-Überzug und endet in klebrigem Chaos.
Flo bittet Sebastian Lege zum Challenge-Duell. Schafft er es, Maggi-Würze und Tortilla-Chips authentisch nachzubauen? Flo verzweifelt dagegen an seiner Dino-Nuggets-Challenge. Bei der "besseresser challenge" fordert Flo Sebastian Lege mit einer bunten Palette an Produkten heraus. Flo wird beim Versuch, Dino-Nuggets herzustellen, selbst zum Produktentwickler. Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die kultige Maggi-Gewürzsoße. Sie gehört in fast jeder deutschen Küche zum Grundinventar. Aber was ist drin? Diese Frage stellt sich Sebastian Lege in der "besseresser challenge". Sebastians Gebräu schmeckt Flo am Ende ein bisschen zu authentisch. Kein Kinobesuch ohne gute Snacks. Wo die einen zu süßem oder salzigem Popcorn greifen, gehören Tortilla-Chips und Käsesauce für die anderen zu einem guten Film dazu. Flo challenged Sebastian Lege zu einem Geschmackserlebnis - wie im Kino. Der wägt sich schon früh siegessicher. Bei der Reverse-Challenge fordert Sebastian Lege Flo mit einem Produkt heraus. Beim Versuch, Dino-Nuggets herzustellen, wird Flo selbst zum Produktentwickler. Doch Sebastian muss er vom panierten Etwas erst noch überzeugen.
Sebastian Lege wird von Florian Reza bei der "besseresser challenge" herausgefordert, saure Drachenzungen und Wassermeloneneis nachzubauen. Flo kämpft derweil mit Ferdi Fuchs. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur "besseresser challenge" heraus. Doch nicht nur Flo kommt es heute auf die richtige Zusammenstellung der Zutaten an. Auch Sebastian prüft Flos "Ferdi Fuchs Würstchen" auf Herz und Nieren. Geschmack ist sein Beruf, Improvisation sein Hobby. Für die "Saure-Drachenzungen-Challenge" wird Sebastian mal wieder kreativ. In seinen Nachbau mischt er Apfelaroma und Kirschsirup. Ob er damit Ritter Flos Geschmack treffen kann? Reverse-Challenge heißt, Flo muss an den Fleischwolf. Auch diesmal hat sich Sebastian eine wurstige Challenge für Flo überlegt: Er soll Ferdi Fuchs Mini Würstchen selber machen. Für Tipps und Hilfe von Sebastian schmeißt sich Flo ins Fuchskostüm. "Watermelon Sugar High!" - Flo aka Harry Styles bittet Sebastian zum Tanz mit klebrigem Wassermeloneneis. Dessen größtes Problem bei dieser Challenge: Flos nervige Showeinlagen. Beim Eis gibt sich Sebastian siegessicher.
Sebastian Lege wird von Flo bei der "besseresser challenge" herausgefordert, Dubai-Schokolade und Toblerone authentisch nachzubauen. Flo kämpft derweil mit seinen Surimi-Sticks. Mit lustigen Kostümen und süßen Produkten fordert Flo Sebastian zur Challenge heraus. Doch auch Flo selbst darf ran. Für Sebastian soll er fischige Surimi-Sticks nachbauen. Wie viele Tipps von Sebastian wird er dabei brauchen? Wer auf Social Media unterwegs ist, kommt an ihr ganz sicher nicht vorbei: Dubai-Schokolade ist die Trendsüßigkeit auf dem Markt. Sebastian wähnt sich schon siegessicher. Anleitungen zum Nachbau der teuren Schokolade gibt es im Internet ja schon viele. Zeit für eine weitere Reverse-Challenge. Sebastian fordert Flo mit einem Produkt aus tiefer See heraus. Heute soll er Surimi-Sticks selber machen. Dabei wird schon die Wahl des Hauptbestandteils zur Herausforderung. Als Krabbe verkleidet gibt's Tipps und Anleitung von Sebastian. Der Berg ruft - mit Toblerone. Skifahrer Flo hat eine weitere Süßigkeit ausgegraben, mit der er Sebastians Können auf die Probe stellen will. Der nutzt für seinen Toblerone-Nachbau nur eine Hand voll Zutaten. Ob die bereits reichen, um dem Original so nah wie möglich zu kommen?
Sebastian Lege und Florian Reza stellen sich der "besseresser challenge". Während Flo am Nachbau von Leberwurst und Kinder Maxi King verzweifelt, kämpft Sebastian mit der Hot-Chip-Challenge. Bei der "besseresser challenge" bauen Sebastian Lege und Flo ausgewählte Produkte nach. Schmecken ihre Werke genau wie Leberwurst, der Hot Chip und Kinder Maxi King? Die Bewertung am Ende entscheidet über Authentizität. Bei der "besseresser challenge" wird Flo durch den Fleischwolf gedreht. Im Dino-Kostüm und mit Sebastians Tipps an der Hand wurstet Flo sich eine fleischige Masse zusammen. Ob die am Ende auch wie Leberwurst schmeckt, entscheidet nur Sebastian. Von dieser Challenge haben alle was: Sebastian soll den Hot Chip nachmachen. Aus verschiedenen Pulvern würzt Sebastian den wahrscheinlich schärfsten Chip der Welt zusammen. Für Flo wird der Geschmackstest damit zur nächsten Challenge. Ein Klassiker aus dem Kühlregal: Kinder Maxi King. Flo backt bei der Reverse-Challenge Pfannkuchen und lässt Karamell an der Pfanne festkleben, um dem Original möglichst nah zu kommen. Mit Tipps und Bestrafungen kämpft er sich bis zu Sebastians Bewertung.
Flo Reza bittet Sebastian Lege zur "besseresser challenge". Schafft er es, Knusperflocken, Happy Hippo und Franzbrötcheneis authentisch nachzubauen? Bei der "besseresser challenge" fordert Flo Sebastian mit einer bunten Palette an süßen Produkten heraus. Schmecken seine Werke am Ende genau wie Knusperflocken, Happy Hippo und Tim Mälzers Franzbrötcheneis? Flo bleibt streng bei der Bewertung. Bei der Knusperflocken-Challenge wird's für Flo persönlich: Sebastian soll seine Lieblingssüßigkeit nachbauen. Ob der aber genau herausschmeckt, welche Zutaten drinstecken? Flo bleibt streng bei seiner Bewertung. Flo war auf Safari und hat eine seltene Spezies entdeckt: Happy Hippos. Ohne Backform und mit viel Kreativität stellt sich Sebastian Lege der "besseresser challenge". Am Ende zählen vor allem die inneren Werte. Franzbrötchen in Eisform - das ist die Idee hinter Tim Mälzers Franzbrötcheneis. Sebastian soll's für Flo nachbauen und verwendet dabei nur wenige Zutaten. Ob das für den Sieg schon ausreicht?
Mehr als eine Legende - die echten Peaky Blinders treiben in den 1870er-Jahren ihr Unwesen in Birmingham. Die Jugendgangs sind das Schreckgespenst des Viktorianischen Zeitalters. Die hoffnungslosen Raufbolde der verarmten Arbeiterklasse Englands organisieren sich in Gangs. Straßenkämpfe sind an der Tagesordnung. Vor ihrer Gewalt ist niemand sicher - nicht mal die Polizei. Trotzdem werden die Ganoven später zum Kult. Die Peaky Blinders - eine Gang skrupelloser Schläger und Krimineller, die sich mit ihrem ganz eigenen modischen Stil von der Masse abheben. Sie leben in einer Welt voller Armut, Krankheit und Diskriminierung, die Arbeitsbedingungen sind hart, und es gibt keine Aussicht auf Verbesserung. So ikonisieren sie sich selbst - die Gang gibt ihnen das Gefühl, zu etwas Größerem zu gehören, mit dem sie sich identifizieren. Den frühen Peaky Blinders geht es noch nicht um Geld. Was sie wollen, ist Status. Und dazu gehört die rücksichtslose Verteidigung der eigenen Straßenzüge. Nicht nur Männer gehören dazu, auch Frauen und Mädchen zieren sich nicht vor einem Kampf. Aggressiv, brutal und mit viel modischem Stil: So inszenieren sich die frühen Peaky Blinders und füllen die Zeitungen ihrer Zeit. Auf den Spuren der Gang zeichnen namhafte Historiker die Biografien der ersten Peaky Blinders nach - und wie sie den Grundstein des organisierten Verbrechens im Vereinigten Königreich legen. Der Doku-Zweiteiler "The real Peaky Blinders" enthüllt die historischen Hintergründe der Kultgangster - von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Niedergang.
Die Gang aus Birminghams Armenvierteln wird zur Wiege des organisierten Verbrechens: Mit den Pferdewetten fließt das große Geld, und die Peaky Blinders werden zu einer Legende der Straße. Das Geschäft floriert - vor allem auf den Pferderennbahnen. Bald geraten die Peaky Blinders in blutige Kämpfe mit konkurrierenden Gangs. In Englands Großstädten entbrennt ein Bandenkrieg. Wer wird den Kampf um die Vorherrschaft in der Unterwelt gewinnen? Nach dem Ersten Weltkrieg und der Spanischen Grippe schreit das Vereinigte Königreich nach Leben: Es wird getanzt und vor allem gewettet, was das Zeug hält. Legal ist Glücksspiel nur auf der Pferderennbahn. Dort wartet das ganz große Geld, und der Gangster Billy Kimber erkennt seine Chance. Aus einem smarten Kleinkriminellen namens Billy Kimber wird schon bald der Mafiaboss der britischen Inseln. Sein Geschäft läuft blendend und störungsfrei - bis er sich eines Tages mit den Falschen anlegt. In London haben die Sabinis, eine Gang mit italienischen Wurzeln, ihr eigenes Imperium aufgebaut und erheben Anspruch auf die lukrativen Pferdewetten. Es kommt zu ausgewachsenen Bandenkriegen. Der Doku-Zweiteiler "The real Peaky Blinders" enthüllt die historischen Hintergründe der Kultgangster - von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Niedergang.
Herbert Rowse Armstrong hat traurige Berühmtheit erlangt: Er war der einzige Anwalt, der jemals in Großbritannien gehängt wurde. 1922 wurde er für den Giftmord an seiner Frau hingerichtet. War er wirklich ein kaltblütiger Mörder oder doch ein unschuldig angeklagter, trauernder Ehemann? Sicher ist: Seine Verurteilung beruht auf Indizienbeweisen, anfechtbaren Expertenaussagen und einem voreingenommenen Richter. In dieser Folge der Reihe "Murder Maps" werden beide Seiten des Falls betrachtet. Hat die britische Justiz damals einen schrecklichen Fehler begangen?
Cleveland, Ohio, 1930er-Jahre. Die einst blühende Industriestadt in den USA wird von den Folgen der Weltwirtschaftskrise heimgesucht - und von einem brutalen Serienmörder. Die Presse nennt ihn den "Schlächter von Kingsbury Run". Er sucht sich seine Opfer im Elendsviertel der Stadt und verstümmelt sie grausam. Die Polizei ist ratlos. Unterstützung erhält sie von Eliot Ness, der bereits Al Capone hinter Gitter brachte.
Paris, Erster Weltkrieg. In der französischen Hauptstadt verschwinden Frauen, die auf die Heiratsannonce eines angeblich gut situierten Herrn geantwortet haben. Nach einem Aufenthalt im Landhaus des routinierten Betrügers werden sie nie wieder gesehen. Doch in den Wirren des Krieges interessiert sich niemand für ihr Verschwinden, auch die Polizei stellt keine Ermittlungen an. Dass Henri Landru, der blutrünstige Heiratsschwindler, schließlich des Serienmordes überführt wird, ist den Recherchen der Schwestern zweier Opfer zu verdanken.
War einer der schlimmsten Serienmörder am Ende des 19. Jahrhunderts tatsächlich eine unscheinbare Pflegemutter? Es wird vermutet, dass Amelia Dyer mehr als 200 Kindesmorde begangen hat. Das sogenannte Baby Farming hat in der Zeit der Industrialisierung Hochkonjunktur. Doch je mehr Kinder bei Amelia Dyer in Obhut kommen, desto mehr davon sterben oder verschwinden. Kann das Zufall sein? Als am Ufer der Themse 1896 binnen weniger Tage mehrere Säuglingsleichen gefunden werden, kommen die Ermittler einer grauenvollen Wahrheit auf die Spur. Die Schuld für die Morde trägt Amelia Dyer allein. Sie erhält von der Presse den Beinamen "Menschenfresserin von Reading". Doch letztlich haben die damalige Gesellschaft und deren Gesetzgebung die Bedingungen für solch menschenverachtende Taten geschaffen.
Der unauffällige Angestellte John Christie verübt in den 1940er-Jahren in seiner Wohnung in Notting Hill mehrere Morde. Viele Jahre bleibt er unerkannt. Er schafft es, seinem Nachbarn Timothy Evans die Verbrechen anzuhängen, der zum Tode verurteilt wird. Christie mordet nach Evans Hinrichtung weiter und versteckt die Leichen seiner Opfer im Mauerwerk. Diese Histo-Crime-Serie nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise ins London des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt die spektakulärsten Mordfälle der britischen Geschichte vor. Der Schauspieler Nicholas Day führt den Zuschauer tief hinein in die Welt der Mörder. Gleichzeitig wird die Entwicklung Londons, der Polizei und der Forensik im Allgemeinen beleuchtet.