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SWR Do. 16.07.
Doku
Leni Riefenstahl gilt als eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Ihre ikonografischen Bildwelten von "Triumph des Willens" und "Olympia" stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen. SWR/WDR/CBC
Leni Riefenstahl bei der Kamera, während der Dreharbeiten von "Olympia" mit Joseph Goebbels und Hermann Göring auf der Tribüne (1936) (aus dem Nachlass). SWR/WDR/Vincent Productions
Leni Riefenstahl im CBC-Interview "Leni Riefenstahl in her own words" (1965). SWR/WDR/CBC

Riefenstahl

  • 100'
Dokumentarfilm Als Regisseurin schuf sie ikonographische Bilder. Ihre ideologische Nähe zum NS-Regime hat sie nach dem Zweiten Weltkrieg stets zu leugnen versucht. Leni Reifenstahl hat nur eine Darstellung ihrer Biografie zugelassen: ihre eigene. Der Nachlass einer der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts erzählt etwas anderes.

Inhalt

Leni Riefenstahl gilt als eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Ihre ikonografischen Bildwelten von "Triumph des Willens" und "Olympia" stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen, und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, der Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je - und damit auch ihre Botschaft? Der Film geht dieser Frage anhand der Dokumente aus Riefenstahls Nachlass nach - privater Filme und Fotos, aufgenommener Telefonate mit engen Wegbegleiter:innen sowie persönlicher Briefe. Bild für Bild, Facette für Facette, legt er Fragmente ihrer Biografie frei und setzt sie in einen erweiterten Kontext von Geschichte und Gegenwart.

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