ZDF
ZDF So. 26.07.
Doku
Die Polizei in Brookhaven (USA) setzt auf Drohnen als Verstärkung für ihre Streifenwagen auf den Straßen. ZDF/Tim Teichmann
Hacker durchsuchen gemeinsam das Netz nach Spuren zu Vermisstenfällen - durch Social Media, Entstehungsorte von Fotos, letzte Aktivitäten. Alles wird analysiert. ZDF/ESCAMFILM_SPOO
Streifenpolizist Ken Nunn arbeitet in Georgia, USA, mit Verstärkung aus der Luft - eine Drohne als Hilfssheriff. ZDF/Tim Teichmann
Abrem Ayana (l.) und Samuel Jones (r.), Polizisten in Brookhaven (USA), nutzen Drohnen als sogenannte "first responder" - Ersthelfer - und konnten so schon Verbrecher stellen. ZDF/ESCAMFILM_SPOO
Ertrunkene mithilfe ihrer speziell ausgebildeten Hunde aufspüren - das ist die Mission von Kai Einfeldt (r.) und Uwe Marr (l.) vom Verein "Technische Hundestaffel". ZDF/Daniel Assmann
Dozent Eryk Jan Grzeszkowiak ist genetischer Genealoge. Er gibt unbekannten Toten ihre Identität zurück, mittels DNA-Analyse und Stammbaum-Rekonstruktion. ZDF/Stefan Spoo
Der Kanadier Robert Sell hilft der Polizei gemeinsam mit anderen Hackern bei der Suche nach Vermissten, wie auf dieser Hacker Convention in Bukarest (Rumänien). ZDF/ESCAMFILM_SPOO
Kai Einfeldt mit seinem speziell trainierten Hund Aragon am Ammersee. Der kann Tote sogar in tiefen Gewässern aufspüren. ZDF/Daniel Assmann

plan b

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Verstärkung für die Polizei - Spezialkräfte im Einsatz

  • D, GB, PL, RO, USA 2026
  • 44'
Reportage

Inhalt

Dem Verbrechen auf der Spur: Menschen stellen sich - und manche auch ihre Tiere - in den Dienst der Polizei, oft ehrenamtlich. Sie helfen, Vermisste aufzuspüren oder Morde aufzuklären. Hochspezialisierte Vierbeiner und Forschende, Hacker und Hightech bringen Ermittlungen voran. Viele Polizeidienststellen sind unterbesetzt und kommen der Vielzahl an Fällen kaum hinterher. Die Unterstützung von außen ist mehr als willkommen. Diese Hunde schaffen etwas, das die Wissenschaft bis heute für eigentlich unmöglich hält: Sie erschnüffeln Ertrunkene. Sogar in tiefen Gewässern erkennen sie den Geruch eines Menschen. So grenzen sie das Suchgebiet der Polizei ein. Das spart wertvolle Zeit. Als ein Student bei einer Bootsfahrt auf dem Starnberger See ins Wasser springt und nicht mehr auftaucht, bietet Hundeführer Kai Einfeldt mit Aragon, Carlos und Robby seine Hilfe an. Dem Ehrenamtlichen und seinem Verein, der Technischen Hundestaffel, ist es eine Herzensangelegenheit, den Angehörigen Gewissheit zu verschaffen. "Auch wenn es ein trauriger Umstand ist, ist das Gefühl zu wissen, dass Angehörige Abschied nehmen können, das, was uns erfüllt", sagt Kai. Werden seine speziell geschulten Spürnasen auch diesen Leichnam orten können? Manchmal erfordert es endlose Detektivarbeit, um die Identität eines aufgefundenen Toten zu klären. So rückt ein Fall immer weiter aus dem Blick der Polizei, die täglich in neuen, dringenden Fällen gefordert ist. Ihnen hilft der Genealoge Eryk Jan Grzeszkowiak aus Edinburgh in seiner Freizeit. Der Dozent nutzt Methoden, die für die Polizei oft zu aufwändig sind: Mit Hilfe von weltweit verfügbaren DNA-Profilen erstellt er einen gigantischen Stammbaum des unbekannten Toten und kommt dessen Identität über Verwandte immer näher. Eryk löst sogar knifflige Cold Cases, die der Polizei seit Jahrzehnten Rätsel aufgeben. Ein solcher Fall führt ihn nach Torun in Polen. Dort durchforstet er das Staatsarchiv und besucht Friedhöfe, um Ahnen eines in den USA Verstorbenen zu finden und die Lücken in seinem Stammbaum zu schließen. "Es könnte unsere letzte Chance sein, den Mann zu identifizieren", sagt Eryk. "Wenn ich das jetzt nicht mache, macht es niemand." Er will Hinterbliebenen einen Abschluss ermöglichen, die sich mit vielen offenen Fragen quälen, weil sie nicht wissen, was mit ihren Lieben geschehen ist. Der kanadische IT-Experte Robert Sell verfolgt Spuren, die Vermisste selber hinterlassen haben - oft verborgen im World Wide Web. Mit seiner Freiwilligenorganisation "Trace Labs" veranstaltet er Hacker-Treffen, wie in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Mit der dort versammelten Schwarmintelligenz gehen sie legal verfügbaren Daten nach, die die gesuchte Person womöglich beim Posten und Liken in Sozialen Medien hinterlassen hat, und checken auch Überwachungskameras. "Polizeibehörden haben oft nicht die Ressourcen, diese Art der Ermittlungen durchzuführen", so Robert Sell. Genau da setzt die Initiative der Hobby-Ermittler an. Finden Robert und seine Hacker neue Indizien, die die Polizei weiterverfolgen kann? Im amerikanischen Brookhaven hat Captain Abrem Ayana neue "Hilfssheriffs": Drohnen. Geht ein Notruf ein, steigt einer seiner "first responders" - Ersthelfer - innerhalb weniger Sekunden in die Luft und liefert Livebilder vom Ort des Geschehens direkt auf die Bildschirme seiner Polizeistation und der Streifenwagen. In vielen Fällen gewinnen die Einsatzkräfte dank Hightech den entscheidenden ersten Überblick: Braucht das Team Verstärkung? Ist jemand verletzt? Oder handelt es sich womöglich nur um einen Fehlalarm? So schnell können die Polizisten und Polizistinnen am Boden das oft nicht überschauen. Teil zwei "Die neuen Fahnder" wird am 02.08.2026 im ZDF ausgestrahlt.

Sendungsinfos

Von: Saskia Weinert VPS: 26.07.2026 15:30, Untertitel, Stereo
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