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ZDFinfo Mi. 23.09.
Doku
Machu Picchu in den peruanischen Anden. Vor fast 600 Jahren haben die Inka die Stadt auf mehr als 2400 Metern Höhe errichtet. ZDF/Getty
Die Stadt Yazd liegt in einer Wüstenregion, in der kaum Niederschläge fallen. Dennoch wohnen Hunderttausende hier. ZDF/Getty
In kalten Regionen werden Eisstraßen im Winter für den Gütertransport genutzt - sie verlaufen über zugefrorene Flüsse und Seen. ZDF/Getty

Geniale Bauwerke der Geschichte

Am Limit

  • CDN 2026
  • 45'
Archäologie

Inhalt

Auf Gipfeln, in Wüsten und im ewigen Eis bauen Menschen an der Grenze des Möglichen. Die Doku zeigt, wie Technik Leben dort ermöglicht, wo die Natur extreme Bedingungen setzt. Drei Orte zeigen, wie Menschen mithilfe ingenieurtechnischen Wissens extreme Landschaften bewohnbar machen. Bauwerke in Peru, in Iran und in Sibirien zeugen von Anpassungsfähigkeit, Erfahrung und technischem Einfallsreichtum. Hoch in den peruanischen Anden errichten die Inka Machu Picchu auf rund 2400 Metern Höhe. Ohne Eisenwerkzeuge, Räder oder Schrift schaffen sie eine Stadt mit Hunderten Terrassen, die Nahrung liefern und Regenwasser kontrolliert ableiten. Ein ausgeklügeltes Drainagesystem schützt die Anlage vor Erosion und Starkregen. Präzise behauene Granitblöcke verleihen der Anlage Stabilität - bis heute trotzt Machu Picchu Wind, Wasser und Erdbeben. Mitten in der iranischen Wüste liegt die Stadt Yazd. Trotz extremer Hitze und Trockenheit ist sie seit Jahrhunderten die Heimat für Hunderttausende. Unterirdische Kanäle - sogenannte Qanate - leiten Wasser aus den umliegenden Bergen über viele Kilometer in die Stadt. Windtürme sorgen für Kühlung, dicke Lehmwände speichern Kälte. Selbst die Lagerung von Eis gelingt unter diesen Bedingungen - ein Beispiel für nachhaltige Klimaanpassung ohne moderne Technik. Im Osten Sibiriens steht Jakutsk vor der gegenteiligen Herausforderung: Extreme Kälte bis zu minus 60 Grad bestimmt das Leben in den meisten Monaten des Jahres. Die Großstadt ist auf dauerhaft gefrorenem Boden, dem Permafrost, gebaut. Doch die steigenden Temperaturen lassen den Untergrund tauen. Gebäude verlieren an Stabilität, Risse entstehen. Wie geht die Stadt mit den extremen Bedingungen um? Und was unternehmen Ingenieurinnen und Ingenieure, um die Bebauung an das veränderte Klima anzupassen? Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?

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