ZDFneo
ZDFneo Fr. 18.09.
Film
Marceau (Bouli Lanners, r.) und sein Team wollen die Wohnung von Vincent Caron(Pierre Lottin, M.) durchsuchen, der bei seiner neuen Freundin, der Lehrerin Natalie Bardot (Camille Rutherford, l.), eingezogen ist. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Drei Jahre später warten Yohan (Bastien Bouillon, l.) und seine neue Kollegin, Nadia (Mouna Soualem, r.), im Wagen und schauen ob der Täter an den Ort des Verbrechens zurückkehrt. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Yohan (Bastien Bouillon) bei der Richterin (Anouk Grinberg), die den ungelösten Fall nach drei Jahren erneut aufrollen will. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Zunächst radelt Yohan (Bastien Bouillon) auf der lokalen Rennbahn, nicht in den Bergen. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Ein kleiner Ort in den französischen Alpen wird zum Schauplatz eines abscheulichen Verbrechens. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Nanie (Pauline Serieys) war die beste Freundin des Opfers und wird mehrere Male von der Polizei befragt. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Um den Kopf frei zu bekommen, radelt Polizist Yohan (Bastien Bouillon) regelmäßig. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Eine Rückkehr an den Tatort soll Yohan (Bastien Bouillon) neue Erkenntnisse ermöglichen, denn bisher konnte sein Team den Mörder nicht fassen. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Yohan (Bastien Bouillon, l.) und sein Kollege Marceau (Bouli Lanners, r.) sind aus Grenoble angereist, um einen brutalen Mord in einem Alpendorf aufzuklären, der sich in der Nacht des 12. Oktober ereignete. ZDF/Patrick Ghiringhelli
Yohan (Bastien Bouillon, r.) und sein Kollege Marceau (Bouli Lanners, l.) an dem Ort, wo eine junge Frau brutal zu Tode kam. ZDF/Patrick Ghiringhelli

In der Nacht des 12.

  • F 2022
  • 105'
Kriminalfilm
Mit Bastien Bouillon, Bouli Lanners, Théo Cholbi, Johann Dionnet, Thibault Evrard, Julien Frison, Paul Jeanson, Pauline Serieys, Mouna Soualem, Anouk Grinberg

Inhalt

Die Nacht des 12. Oktober in einem französischen Alpendorf. Als Clara alleine nach Hause geht, wird sie brutal attackiert und stirbt. Der ganze Ort ist geschockt von der grausamen Tat. Die Ermittlung wird für das Polizei-Team aus Grenoble zu einer extremen Belastung - für einige zur Obsession. - Ebenso spannendes wie realistisches Porträt einer Mörder- und Motivsuche, die von einem wahren Fall inspiriert wurde. Die französische Alpenregion bei Grenoble in der Nacht beziehungsweise den frühen Morgenstunden des 12. Oktober 2016. Clara Royer, 21 (Lula Cotton-Frapier) geht nach einer Party allein nach Hause. Die Straßen sind verlassen, außer der jungen Frau ist niemand unterwegs. Plötzlich wird sie wie aus dem Nichts attackiert. Eine komplett in Schwarz gekleidete, vermummte Person steht vor ihr, übergießt sie mit einer Flüssigkeit und zündet sie an. Clara stirbt. Die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf. Yohann , der neue Abteilungsleiter, und sein Partner Marceau stehen der Gruppe von Beamten vor, die den Mord an Clara aufklären soll. Die Beamten suchen eine Reihe junger Männer auf, zu denen Clara Kontakt hatte. Sie treffen auf sehr unterschiedliche Typen, doch allen scheint der Tod Claras merkwürdig gleichgültig zu sein. Handfeste Beweise gegen einen der Männer, einen Pseudo-Gangsta-Rapper, einen Klettertrainer, einen vorbestraften Schläger finden sich nicht. Claras beste Freundin Nanie ist entsetzt, dass es die Ermittler vor allem zu interessieren scheint, mit wem Clara geschlafen hat. Yohann und seine Leute stehen mit leeren Händen da. Marceau verlässt das Team, nachdem er einem der Verdächtigen gegenüber handgreiflich wurde. Er schickt Yohann ein Foto von einem Edelweiß. 2019 rollt eine engagierte Richterin den Fall erneut auf. Die Richterin glaubt, dass Clara Opfer eines Hate-Crimes wurde, eines Femizids, dass sie getötet wurde, weil sie eine Frau ist. Der Jahrestag von Claras brutaler Ermordung steht bevor. Ausgestattet mit neuen finanziellen Mitteln kann die Polizei den Tatort und Claras Grab auf dem Friedhof überwachen. Dies führt zu einer weiteren Spur, doch auch diese läuft ins Nichts. "Dominik Moll ist nach 'Harry meint es gut mit Dir' vor 23 Jahren wieder ein ganz großer Film gelungen, der darauf wartet, entdeckt zu werden. Es lohnt sich." (Thomas Schultze, Blickpunkt: Film #01/02 vom 9. Januar 2023) "Ein rätselhafter Mord, gestresste Ermittler, eine Reihe von Verdächtigen und tiefe menschliche Abgründe: An Dominik Molls neuem Film deutet vieles auf einen Krimi nach bewährtem Muster hin, doch er unterläuft die Erwartungen souverän.. Dass wir hier nicht der alltäglichen Krimikost beiwohnen, wird bereits in den ersten Minuten erkennbar: Als am Morgen nach der Tat der Tatort untersucht wird, tragen nicht nur die Kollegen von der Spurensicherung Schutzkleidung bis über die Nase, auch die Kommissare verschwinden in weißen Larven. . Zugleich erzeugt die Inszenierung mit ihrer Aufmerksamkeit für Details und den klaren, kontrollierten Bildern eine faszinierende Atmosphäre." (Patrick Seyboth, epd film, 1.2023) Der Film spielt in dem Ort Saint-Jean-de-Maurienne. Die Kleinstadt liegt im Département Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Sendungsinfos

Darsteller: Bastien Bouillon, Bouli Lanners, Théo Cholbi, Johann Dionnet, Thibault Evrard, Julien Frison, Paul Jeanson, Pauline Serieys, Mouna Soualem, Anouk Grinberg Regie: Dominik Moll Untertitel, Hörfilm, Stereo
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