Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Seine "Waldheimat" hat der Volksdichter Peter Rosegger in seinen Büchern unsterblich gemacht. Zu allen Jahreszeiten, aber vor allem im Winter, entfaltet diese Gegend in den Fischbacher Alpen ihren größten Charme. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt, wie sich das Leben hier in den letzten ein, zwei Generationen verändert hat. Nach wie vor ist es hart und entbehrungsreich. Aber wer hier in der freien Natur seiner Arbeit nachgeht, wird mit den großen landschaftlichen Reizen belohnt. Die ORF-III-Produktion stellt mehrere Menschen vor, die hier verwurzelt sind und die über das Heute und das Gestern sprechen.
Was Volksschulkinder über Volksgruppen lernen
Ab Herbst 2027 soll in Wien in den Räumlichkeiten der Komenský-Schule erstmals eine kroatisch-deutsche Volksschulklasse starten. Die Initiative dazu ergriffen hat der neu gegründete kroatische Schulverein Rešetari?. Vor allem für Angehörige der burgenländisch-kroatischen Volksgruppe ist das ein lange ersehnter Schritt. Denn nun können Eltern ihre Kinder auch in der Bundeshauptstadt Wien in eine zweisprachige Schule schicken. Aber wie viel wissen Volksschulkinder generell über die sechs anerkannten Volksgruppen in Österreich? Im Jahr 2023 hat es eine Lehrplanänderung gegeben: Volkschulkindern soll Wissen über Volksgruppen vermittelt werden. Wie kommt die Lehrplanänderung in den Schulen an? Und warum bedeutet vielen Angehörigen der kroatischen Volksgruppe die kroatisch-deutsche Volksschulklasse so viel? Eine Reportage von Isabelle Reitbauer.
Kornisch, die letzte keltische Sprache
Das Kornische, die keltische Sprache Cornwalls, erhielt im Januar 2026 den höchsten offiziellen Schutzstatus der Europäischen Union. Nach ihrer Anerkennung als Minderheitensprache im Jahr 2002 markiert dieser jüngste rechtliche Meilenstein einen historischen Sieg gegen das Aussterben einer jahrtausendealten Sprache. Doch ist das Kornische damit tatsächlich gerettet - und wer steht hinter der Wiederbelebung der letzten bedrohten Kelten-Sprache der EU? Ein Bericht von Susanne Pitro.
Wie sagt man…?
In der Serie "Wie sagt man ...?" treffen einander sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs und sind für den ORF gewissermaßen als lebende Wörterbücher, die sich miteinander austauschen, im Einsatz. Dieses Mal geht es um Haustiere. Ein Beitrag von Samuel Mago.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Der Bodensee zählt zu den faszinierendsten Winkeln unseres Landes: riesengroß, von den Alpen umgeben, voller Traditionen und Bräuche. Die Landleben Produktion zeigt, wie sich an den Ufern des Bodensees die alpine und bäuerliche Lebensweise mit dem Flair des Kulturlandes verbindet. In einer beschaulichen Reise um den See besucht Gestalterin Marion Flatz die schönsten Stationen wie Lindau, Birnau, Überlingen, die Inseln Mainau und Reichenau und natürlich auch Bregenz. Dabei stellt sie Menschen vor, die oft seit Generationen in dieser Region verwurzelt sind.
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der "Olympic"-Nationalpark, benannt nach dem über 2432 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee, leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Verschiedene Lachsarten wandern zum Laichen in die Flüsse des "Olympic" Nationalparks. Sie sind aber auch die Nahrungsgrundlage von Fischottern und anderen Tieren. Einige der Orcas haben sich hier auf die Jagd auf Lachse spezialisiert - andere hetzen selbst große Meeressäuger, wie etwa Grauwalmütter.
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr
Im Südosten des US-Bundesstaates Arizona liegt der "Saguaro Nationalpark". Er ist Teil der Sonora-Wüste: Hier herrschen extreme Temperaturen und endlose Dürren, gefräßige Raubtiere stellen die Wüstenbewohner vor eine nicht enden wollende Probe. Inmitten der kargen Landschaft steht ein stiller Wächter - ein Gigant, das Symbol für den Wilden Westen: der gewaltige Saguaro-Kaktus. Er verleiht dem Nationalpark seinen Namen. Die felsigen Regionen des Parks sind das Reich der Klapperschlange, sie tankt auf den aufgeheizten Steinen Sonne. Die Klapperschlange kann dank eines besonderen Sinnesorgans Wärmestrahlung wahrnehmen und nachts jagen.
Ein Film von Florian Graner
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr
Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Das unendlich scheinende Marschland liegt im Süden des Bundesstaates Florida und ist seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe. Die Everglades sind ein seichtes und langsam fließendes Flusssystem, bis zu 60 Kilometer breit und oft nur einen Zentimeter tief. Die vom Wasser bestimmte Landschaft bietet Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Tierarten, Alligatoren und Krokodilen sowie zahlreichen Vogelarten, darunter die einzigen wildlebenden Flamingos der USA.
Ein Film von Zoltán Török
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr
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Einsame Hochgebirgstäler, ursprüngliche Aulandschaften, Gebirgsketten - ein Drittel des Landes Vorarlberg ist unberührte Natur. Auch Kulturlandschaften, wie beispielsweise das Gaflunatal, ein Seitental des Silbertales, in dem vor 400 Jahren noch Bergbau betrieben wurde, zählen dazu. Ziehen sich die Menschen zurück, können sich Pflanzen und Tiere wieder ausbreiten. Der legendäre Bär Bruno hat auf seiner Wanderung von Graubünden quer durch Vorarlberg nach Bayern die Route über diese unberührten Landschaftsräume gewählt. Damit diese Naturräume vor intensiver landwirtschaftlicher oder touristischer Nutzung verschont bleiben, soll es eine klare rechtliche Regelung nach dem Raumplanungsgesetz geben. Die Dokumentation führt vom Saminatal auf 900 m Seehöhe bis in die 3000-er Region in der Silvretta.
Ein Film von Theresia Bilgeri
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion führt ins Stubaital - einem Tiroler Alpental, dass den Wandel vom einstigen Bergbauerntal zu modernen Lebens- und Tourismusregion eindrucksvoll widerspiegelt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die spektakulären Landschaften, sondern vor allem die Menschen, die ihre Heimat mit Leidenschaft und Gemeinschaftssinn gestalten. Unter dem Leitgedanken "Wer seine Geschichte nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten" erzählt die Dokumentation von gelebter Tradition und Engagement. Persönliche Geschichten von Jung und Alt zeigen, wie sich das Leben in den Tälern verändert hat und welche Werte bis heute geblieben sind. Bergbäuerinnen und Bergbauern, Handwerker und junge Unternehmerinnen und Unternehmer verbinden überliefertes Wissen mit neuen Ideen. Eindrucksvolle Aufnahmen von Gipfeln, Gletschern, Almen und Dörfern bilden den atmosphärischen Rahmen für die persönlichen Geschichten und machen die besondere Schönheit des Tales ebenso sichtbar wie seine kulturelle Vielfalt. Gleichzeitig wirft die Dokumentation einen Blick auf die Herausforderungen des alpinen Lebensraums - vom Klimawandel bis zur nachhaltigen Entwicklung.
Die Kunsthistorikerin Gertrud Nevermann ist immer noch auf der Suche nach einem verschollenen Van-Gogh-Gemälde. Auf der Rückseite eines von zehn Bauerngemälden, die alle Lennie gehört haben, muss sich der gesuchte Van Gogh befinden. Lennie hat den Wert der alten Bilder nicht erkannt und sie verschenkt oder verkauft. Josip und Malec werden auf Bilderjagd geschickt.
Mit Roy Black, Dagmar Koller, Nina Hagen, Andrea Heuer, Julia Kent, Kurt Weinzierl, Christine Schuberth
Lennie Berger ist tot. Sein Sohn Max hat das Schlosshotel geerbt. Da er noch minderjährig ist, setzt seine Mutter Elke, eine erfolgreiche Innenarchitektin, ihren Bruder als Nachlassverwalter ein. Max würde lieber Andre die Leitung des Schlosshotels übertragen. Doch der ist in Thailand.
Mit Uschi Glas, Helmut Fischer, Alexander Bouymin, Pierre Brice, Julia Kent, Christine Schuberth
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Die Weltpolitik im Nahen Osten hat mehr mit der Wiener Geschichte zu tun, als vielen bewusst ist - stammte doch die Vision eines eigenen jüdischen Staates aus der Feder des Wiener Publizisten Theodor Herzl. Sein Buch "Der Judenstaat", das vor hundertdreißig Jahren erschien, schuf die ideellen Voraussetzungen für die spätere Gründung Israels. Zwar blieben Herzls eigene diplomatische Aktivitäten, die ihn zum deutschen Kaiser und zum osmanischen Sultan führten, zu Lebzeiten ohne Erfolg, doch sein Werk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust geschichtswirksam. Zum heurigen Jahrestag dieser Publikation erklärt Erbe Österreich in dieser Neuproduktion, welche Vision Herzl als Antwort auf den grassierenden Antisemitismus entworfen hat und was sie mit der heutigen politischen Realität verbindet. Dreharbeiten in Wien und in Israel zeigen neben der historischen Spurensuche das jüdische Leben von heute. R: Patrice Fuchs
Die Geschichte der Wiener Ringstraße ist nicht zuletzt auch eine Geschichte der Wiener Juden. Als Großindustrielle und Bankiers verfügten sie über die erforderlichen Geldmittel, um die teuren Grundstücke am neu entstandenen Prachtboulevard zu kaufen und repräsentativ zu bebauen. Mit diesen Einnahmen finanzierte der Stadterweiterungsfonds die öffentlichen Großbauten wie die Hofoper oder das Kaiserforum. So manche Familie, die sich auf diese Weise um das Werden Wiens verdient gemacht hat, ruht heute im jüdischen Friedhof im Wiener Bezirk Währing. Wer zwischen den Grabsteinen hindurch geht, liest viele bedeutende Namen der Ringstraßen-Prominenz. Matthias Widter erzählt die Geschichten dieser Persönlichkeiten und berichtet auch über die Bemühungen, diesen Friedhof, der derzeit verfallen und für die Öffentlichkeit gesperrt ist, als Kulturdenkmal wieder herzurichten und für Besucherinnen und Besucher zu öffnen.Seit 2019 sind die Restaurierungsarbeiten in vollem Gange. Wir besuchen den Friedhof wieder im Oktober 2024 und sehen uns an, was sich in den letzten fünf Jahren getan hat.
Knapp sechs Millionen Deutsche wanderten zwischen 1830 und 1930 in die USA aus. New York war zwischenzeitlich nach Berlin und Wien die Stadt mit dem größten Anteil deutschsprachiger Bevölkerung weltweit. "Little Germany" hieß der Stadtteil, in dem die meisten Deutschen lebten. Sie haben die USA bis heute geprägt. Der Film aus der Serie "Ein Tag im Leben…" schildert das Schicksal des deutschen Migranten Georg Schmidt, der seinen großen Traum von einer Anwaltskarriere in New York verwirklichen will. Die Stadt ist aber nicht nur Zukunftshoffnung, sondern auch beherrscht von kriminellen Gangs. Als seine Verlobte wegen Diebstahls im Gefängnis sitzt, muss Schmidt die mächtigste Verbrecherin der Stadt, ebenfalls eine Migrantin aus Deutschland, um Hilfe bitten. Ihre Bedingungen bringen den angehenden Anwalt in eine ausweglose Situation. Aufwändige Spielszenen lassen das New York der Deutschen lebendig werden, Analysen von Historiker*innen erläutern das Leben und Schicksal der Emigrierten.
Buch: Elin Carlsson & Arne Peisker
Regie: Sigrun Laste, Arne Peisker, Ed Hydock
Produktion: STORY HOUSE Productions/ ZDF Terra X/ Arte
Mit seinen Formen, Farben und Konzepten verstand sich Friedensreich Hundertwasser zeit seines Lebens als Rebell gegen alles Konventionelle. Als Aktivist trat er in der Architektur für ein menschengerechtes Bauen ein und schuf damit Werke, wie etwa das Hundertwasser-Haus, das heute in Wien Menschen aus aller Welt anzieht. Karl Hohenlohe besichtigt das Erbe des großen Wiener Künstlers mit dem bunten Blick auf die Welt.
Die Weltpolitik im Nahen Osten hat mehr mit der Wiener Geschichte zu tun, als vielen bewusst ist - stammte doch die Vision eines eigenen jüdischen Staates aus der Feder des Wiener Publizisten Theodor Herzl. Sein Buch "Der Judenstaat", das vor hundertdreißig Jahren erschien, schuf die ideellen Voraussetzungen für die spätere Gründung Israels. Zwar blieben Herzls eigene diplomatische Aktivitäten, die ihn zum deutschen Kaiser und zum osmanischen Sultan führten, zu Lebzeiten ohne Erfolg, doch sein Werk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust geschichtswirksam. Zum heurigen Jahrestag dieser Publikation erklärt Erbe Österreich in dieser Neuproduktion, welche Vision Herzl als Antwort auf den grassierenden Antisemitismus entworfen hat und was sie mit der heutigen politischen Realität verbindet. Dreharbeiten in Wien und in Israel zeigen neben der historischen Spurensuche das jüdische Leben von heute. R: Patrice Fuchs
Die Geschichte der Wiener Ringstraße ist nicht zuletzt auch eine Geschichte der Wiener Juden. Als Großindustrielle und Bankiers verfügten sie über die erforderlichen Geldmittel, um die teuren Grundstücke am neu entstandenen Prachtboulevard zu kaufen und repräsentativ zu bebauen. Mit diesen Einnahmen finanzierte der Stadterweiterungsfonds die öffentlichen Großbauten wie die Hofoper oder das Kaiserforum. So manche Familie, die sich auf diese Weise um das Werden Wiens verdient gemacht hat, ruht heute im jüdischen Friedhof im Wiener Bezirk Währing. Wer zwischen den Grabsteinen hindurch geht, liest viele bedeutende Namen der Ringstraßen-Prominenz. Matthias Widter erzählt die Geschichten dieser Persönlichkeiten und berichtet auch über die Bemühungen, diesen Friedhof, der derzeit verfallen und für die Öffentlichkeit gesperrt ist, als Kulturdenkmal wieder herzurichten und für Besucherinnen und Besucher zu öffnen.Seit 2019 sind die Restaurierungsarbeiten in vollem Gange. Wir besuchen den Friedhof wieder im Oktober 2024 und sehen uns an, was sich in den letzten fünf Jahren getan hat.
Knapp sechs Millionen Deutsche wanderten zwischen 1830 und 1930 in die USA aus. New York war zwischenzeitlich nach Berlin und Wien die Stadt mit dem größten Anteil deutschsprachiger Bevölkerung weltweit. "Little Germany" hieß der Stadtteil, in dem die meisten Deutschen lebten. Sie haben die USA bis heute geprägt. Der Film aus der Serie "Ein Tag im Leben…" schildert das Schicksal des deutschen Migranten Georg Schmidt, der seinen großen Traum von einer Anwaltskarriere in New York verwirklichen will. Die Stadt ist aber nicht nur Zukunftshoffnung, sondern auch beherrscht von kriminellen Gangs. Als seine Verlobte wegen Diebstahls im Gefängnis sitzt, muss Schmidt die mächtigste Verbrecherin der Stadt, ebenfalls eine Migrantin aus Deutschland, um Hilfe bitten. Ihre Bedingungen bringen den angehenden Anwalt in eine ausweglose Situation. Aufwändige Spielszenen lassen das New York der Deutschen lebendig werden, Analysen von Historiker*innen erläutern das Leben und Schicksal der Emigrierten.
Buch: Elin Carlsson & Arne Peisker
Regie: Sigrun Laste, Arne Peisker, Ed Hydock
Produktion: STORY HOUSE Productions/ ZDF Terra X/ Arte
Mit seinen Formen, Farben und Konzepten verstand sich Friedensreich Hundertwasser zeit seines Lebens als Rebell gegen alles Konventionelle. Als Aktivist trat er in der Architektur für ein menschengerechtes Bauen ein und schuf damit Werke, wie etwa das Hundertwasser-Haus, das heute in Wien Menschen aus aller Welt anzieht. Karl Hohenlohe besichtigt das Erbe des großen Wiener Künstlers mit dem bunten Blick auf die Welt.
Die Weltpolitik im Nahen Osten hat mehr mit der Wiener Geschichte zu tun, als vielen bewusst ist - stammte doch die Vision eines eigenen jüdischen Staates aus der Feder des Wiener Publizisten Theodor Herzl. Sein Buch "Der Judenstaat", das vor hundertdreißig Jahren erschien, schuf die ideellen Voraussetzungen für die spätere Gründung Israels. Zwar blieben Herzls eigene diplomatische Aktivitäten, die ihn zum deutschen Kaiser und zum osmanischen Sultan führten, zu Lebzeiten ohne Erfolg, doch sein Werk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust geschichtswirksam. Zum heurigen Jahrestag dieser Publikation erklärt Erbe Österreich in dieser Neuproduktion, welche Vision Herzl als Antwort auf den grassierenden Antisemitismus entworfen hat und was sie mit der heutigen politischen Realität verbindet. Dreharbeiten in Wien und in Israel zeigen neben der historischen Spurensuche das jüdische Leben von heute. R: Patrice Fuchs
Im Südosten des US-Bundesstaates Arizona liegt der "Saguaro Nationalpark". Er ist Teil der Sonora-Wüste: Hier herrschen extreme Temperaturen und endlose Dürren, gefräßige Raubtiere stellen die Wüstenbewohner vor eine nicht enden wollende Probe. Inmitten der kargen Landschaft steht ein stiller Wächter - ein Gigant, das Symbol für den Wilden Westen: der gewaltige Saguaro-Kaktus. Er verleiht dem Nationalpark seinen Namen. Die felsigen Regionen des Parks sind das Reich der Klapperschlange, sie tankt auf den aufgeheizten Steinen Sonne. Die Klapperschlange kann dank eines besonderen Sinnesorgans Wärmestrahlung wahrnehmen und nachts jagen.
Ein Film von Florian Graner
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr
Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Das unendlich scheinende Marschland liegt im Süden des Bundesstaates Florida und ist seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe. Die Everglades sind ein seichtes und langsam fließendes Flusssystem, bis zu 60 Kilometer breit und oft nur einen Zentimeter tief. Die vom Wasser bestimmte Landschaft bietet Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Tierarten, Alligatoren und Krokodilen sowie zahlreichen Vogelarten, darunter die einzigen wildlebenden Flamingos der USA.
Ein Film von Zoltán Török
Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr