Zur DDR-Zeit kontrollierten Partei und Geheimdienst, wie Verbrechen aufgeklärt, Täter bestraft und die Bürger informiert wurden. ZDFinfo deckt die spektakulärsten Fälle von damals auf. Auch die Folge "Kein Entkommen" der Doku-Reihe "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" macht deutsch-deutsche Geschichte anhand schicksalhafter Ereignisse erlebbar. Im Blickfeld stehen Opfer, Täter und Ermittler - und der Alltag im real existierenden Sozialismus. Auch im Arbeiter- und Bauernstaat wurde gemordet, geraubt und betrogen - wie in jedem Land der Welt. Doch öffentlich darüber berichtet wurde in DDR-Medien kaum. Was Ermittler, Staatsanwälte, Kriminologen und Journalisten damals nicht laut sagen durften, das enthüllen sie nun in der Dokumentation. Im Fokus der Folge "Kein Entkommen" steht unter anderem das Verbrechen eines flüchtigen Sowjetsoldaten, das ein traumatisiertes Dorf in Brandenburg und viele offene Fragen hinterließ. Die Stasi war zwar in die Ermittlungen involviert, doch die Vernehmungen führte allein der große Bruder. In einem anderen Fall hielt ein spektakulärer Postraub die Ermittler zwei Jahre lang in Atem. Der Posträuber selbst erzählt von seinen Motiven und seiner Zeit im Gefängnis. Verbrecher durften vom Regime keine Gnade erwarten. In mehreren Fällen verhängte das Gericht die Todesstrafe für den Täter. So auch im Fall der Tötung eines Dorfpolizisten, korrekterweise als ABV zu bezeichnen. Solche "Abschnittsbevollmächtigte" waren eine DDR-typische Polizei-Instanz auf lokaler Ebene. Selbst ein persönlich motivierter Angriff gegen einen ABV wurde vom System kategorisch als Angriff auf den Staat beziehungsweise als "Terrorismus" betrachtet und entsprechend drastisch bestraft. Insgesamt 164 Todesurteile wurden in der DDR vollstreckt. Erst 1987 wurde die Todesstrafe offiziell abgeschafft. Authentische Dokumente aus dem umfangreichen Stasi-Unterlagen-Archiv, Zeitzeugen, Ermittler und Experten zeigen auf, unter welchen Umständen die meisten, aber nicht alle Fälle aufgeklärt wurden. Und der Fall eines jugendlichen Straftäters wirft Licht auf ein finsteres Kapitel des DDR-Strafvollzugs: In sogenannten Jugendhäusern erlebten die Insassen eine Behandlung, die viele von ihnen bis heute schwer traumatisiert zurücklässt.
DNA-Experte Dr. Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt kann den Mord an der zweijährigen Elora im hessischen Babenhausen aufklären. Als Dr. Harald Schneider eingeschaltet wird, ist ihm klar: Er muss die gesamte Palette der Kriminaltechnik aufbieten, um den Beschuldigten die Tat nachweisen zu können. Am 14. September 1993 passiert im nicht weit entfernten Babenhausen ein abscheuliches Verbrechen auf dem Gelände der US-Army. Die zweijährige Elora McKemy verschwindet mitten in der Nacht aus der elterlichen Wohnung: Kurz nachdem die Eltern das Verschwinden bemerken, wird das kleine Mädchen an einer Uferböschung hinter dem Kasernengelände tot aufgefunden. Spermaspuren werden an der Hose des Mädchens gesichert, doch diese führen die Ermittler zunächst nicht auf die Spur des Täters. Dr. Harald Schneider vom Landeskriminalamt, der gemeinsam mit der zuständigen Mordkommission ein Verfahren entwickelt, um DNA-Vergleichsproben zu untersuchen, versucht, den Täter zu überführen.
Im Januar 1976 wird in einer Vorstadt von Chicago die 16-jährige Pamela Maurer ermordet. Der Fall bleibt ungeklärt. Doch Jahrzehnte später nimmt sich die Polizei die Akte noch mal vor. Chris Loudon und sein Team konzentrieren sich bei ihren Ermittlungen auf eine entscheidende Spur: ein Spermafleck an der Hose Pamela Maurers. Wurde sie vergewaltigt? Und führt die DNA zum Täter? Die Ermittler stoßen bald auf Unglaubliches. Chris Loudon, Mark Lutz und JD Arnold vom Lisle Police Department wühlen sich akribisch durch die alten Akten zum Fall Pamela Maurer. Sie klappern Verdächtige und Zeugen von damals ab, ein Ziel vor Augen: zu finden, was 1976 übersehen wurde. Pamela Maurer ist am Abend des 12. Januar 1976 bei Freunden zu Besuch. Gegen 21.45 Uhr bricht sie auf, um sich in einem nahen Waschsalon eine Limonade zu kaufen. Doch sie kehrt nicht zurück. Am nächsten Morgen wird sie gefunden - erdrosselt im Straßengraben. Die Gerichtsmedizin stellt fest, dass sie kurz vor ihrem Tod Sex hatte. 1976 wird die 16-Jährige Pamela Maurer in Lisle, Illinois, ermordet aufgefunden. Der Fall bleibt 45 Jahre lang ungelöst, bis einem Ermittlerteam auch dank neuer Technologien die Aufklärung gelingt.
Im Mordfall Pamela Maurer kommen die Ermittler einem Verdächtigen auf die Spur: Bruce Lindahl hat strahlend blaue Augen, ein gewinnendes Lächeln und einen Berg dunkler Geheimnisse. Lindahl ist passionierter Fallschirmspringer, Liebhaber von Raubvögeln und macht gerne Fotos - vor allem von jungen Mädchen. Die Polizisten finden bei ihm eine Box voller Bilder von nackten, jungen Frauen. Wie vielen hat er etwas angetan? Chris Loudon und sein Team arbeiten mit den anderen Polizeidienststellen der Gegend zusammen. Sie lassen sich Listen geben von ungeklärten Vermisstenfällen und Morden an jungen Frauen. Hat Bruce Lindahl bei weiteren Fällen seine Finger im Spiel gehabt? Und gelingt es den Ermittlern, die Frauen auf Lindahls Fotos zu identifizieren? Sie nehmen Kontakt zu Personen auf, die mit ihm zu tun hatten. Dabei bekommen sie ein immer genaueres Bild von der Person Bruce Lindahl und seinen Machenschaften. Er gerät damals häufig in Konflikt mit dem Gesetz. 1976 wird die 16-Jährige Pamela Maurer in Lisle, Illinois, ermordet aufgefunden. Der Fall bleibt 45 Jahre lang ungelöst, bis einem Ermittlerteam auch dank neuer Technologien die Aufklärung gelingt.
Bruce Lindahl wird bis Anfang der 1980er-Jahre mehrfach wegen Vergewaltigung angezeigt. Ohne Konsequenzen. Ein Verdacht keimt auf: Wird er von einem Freund bei der Polizei geschützt? Die Beamten stoßen auf haarsträubende Ermittlungspannen. Lindahl treibt sein Unwesen in einer Zeit, als Vergewaltigungen häufig verharmlost werden. Doch die Polizisten kämpfen für späte Gerechtigkeit. Gelingt es ihnen, Bruce Lindahl zweifelsfrei zu überführen? Chris Loudon und sein Team stecken jahrelange Arbeit und jede Menge Herzblut in den Fall. Für sie geht es nicht mehr nur um den Mord an Pamela Maurer, sondern um eine ganze Reihe ermordeter junger Frauen. Hat Bruce Lindahl sie getötet? Die späten Ermittlungen dienen dazu, einen Täter zu überführen und den Angehörigen Gewissheit zu verschaffen. Aber Chris Loudon hat bei seiner Arbeit auch das Selbstverständnis der Polizei vor Augen. Um den Tod eines Menschen aufzuklären, ist kein Aufwand zu hoch - sei es auch Jahrzehnte nach der Tat. 1976 wird die 16-Jährige Pamela Maurer in Lisle, Illinois, ermordet aufgefunden. Der Fall bleibt 45 Jahre lang ungelöst, bis einem Ermittlerteam auch dank neuer Techniken die Aufklärung gelingt.
1978 reist das abenteuerlustige Pärchen Chris Farmer und Peta Frampton durch Mittelamerika. Die beiden genießen das Leben, bis sie nach einer Feier plötzlich und ohne Erklärung verschwinden. Nach Wochen ohne Nachricht machen sich die Familien zu Hause in Manchester allmählich Sorgen und kontaktieren die Behörden - ohne Ergebnis. Zuletzt waren die beiden mit einem US-Amerikaner und dessen zwei Söhnen auf einem Segelboot unterwegs. Was ist auf See passiert? Im Auftakt der dreiteiligen Dokumentation über einen unglaublichen Kriminalfall, der 40 Jahre lang ungelöst blieb, erinnern sich Angehörige der Opfer und Ermittler an den Beginn der Reise von Chris und Peta und die furchtbare erste Zeit der Ungewissheit über ihren Verbleib, während der inzwischen erwachsene Sohn des Hauptverdächtigen erzählt, was sich damals auf dem Boot abgespielt hat. Ohne Internet und Handy ist die Kommunikation damals mühsam und langwierig. Mithilfe der letzten Briefe und per Post verschickten Tonbänder rekonstruieren Chris' Schwester Penny und ihre Familie die Reise der Vermissten. Zunächst genießt das junge Paar in Belize das bunte Treiben auf den Märkten, das perfekte Wetter und kristallklares Wasser. Als sie den Skipper Silas Duane Boston treffen, begeben sie sich auf einen mehrwöchigen Segeltrip mit ihm und seinen zwei jungen Söhnen Vince und Russell. Petas letzter Brief wird Mitte Juli in einem Fischerort in Guatemala eingeworfen, danach bricht der Kontakt ab. Die Familien heuern damals sogar einen Privatdetektiv an, um die beiden zu finden. Auch der Skipper Boston und seine Söhne sind unauffindbar. Nach monatelanger Ungewissheit erreicht schließlich eine Nachricht der Behörden die Familien, die das grausame Schicksal der Vermissten offenbart.
Nachdem die Leichen von Chris und Peta gefunden sind, fragen sich die Hinterbliebenen, wer die beiden ermordet hat. Und warum. Ein Verdächtiger ist schnell ausgemacht, doch es fehlen Beweise. Vince Boston ist der Sohn des Täters und Augenzeuge des Mordes. Obwohl sein Vater ihn bedroht, versucht er mehrfach, die Tat zu melden. Doch Behörden und Verwandte ignorieren ihn. Knapp 40 Jahre vergehen, bis Chris' Schwester Penny ihn übers Internet aufspürt. Im zweiten Teil der Dokumentation über einen unglaublichen Kriminalfall, der knapp 40 Jahre lang ungelöst blieb, erzählt der inzwischen erwachsene Sohn des Täters, welch grausames Verbrechen sich 1978 an Bord des Segelbootes in Mittelamerika abgespielt hat. Ermittler und Angehörige der Opfer berichten zudem, wie der Schuldige jahrzehntelang untertauchen konnte und wie die Schwester des Opfers ihn 2015 zufällig im Internet findet. Der 13-jährige Vince und sein Bruder Russell sind mit an Bord, als der Segeltrip mit Chris und Peta eine grauenhafte Wendung nimmt. Zu Tode verängstigt müssen sie mitansehen, wie ihr Vater Duane das junge Pärchen nach einem Streit foltert, fesselt und noch lebendig im Meer versenkt. Er droht den Kindern, sie ebenfalls zu ermorden, sollten sie ihn verraten. Als er schließlich zu den Morden befragt wird, streitet er jede Beteiligung ab und kann unbehelligt untertauchen. Der Fall gerät im Laufe der Jahre in Vergessenheit, da keine Behörde in England, den USA und Belize sich wirklich zuständig fühlt. Rund 40 Jahre vergehen, bis Chris' Schwester Penny 2015 übers Internet neu zu recherchieren beginnt. Als sie Vince aufspürt, erfährt sie die schockierende Wahrheit. Chris und Peta sind nicht die einzigen Opfer des Kriminellen. Kann der Täter nun endlich zur Rechenschaft gezogen werden? 1978 treffen Peta Frampton und Chris Farmer in Belize auf Silas Duane Boston und seine beiden Söhne. Gemeinsam geht die kleine Gruppe auf einen Segeltrip, der für Peta und Chris tödlich endet.
38 Jahre nach den Morden an Chris und Peta wird Duane Boston dank der Aussage seines Sohnes verhaftet. Zusammen mit Staatsanwalt Matt Segal bereitet sich die Familie auf den Prozess vor. Bostons Verteidigerin versucht, Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Söhne zu streuen. Fehlende DNA-Proben spielen ihr zudem in die Karten. Chris' und Petas Angehörige fürchten einen Freispruch. Dann nimmt das Schicksal erneut eine Wendung, die alles verändert. Im letzten Teil der Dokumentation über einen unglaublichen Kriminalfall, der knapp 40 Jahre lang ungelöst bleibt, berichten Staatsanwalt Matt Segal und Verteidigerin Lexi Nagin, wie sie sich auf den Prozess gegen Silas Duane Boston vorbereitet haben, der wegen der Morde an Chris und Peta im Jahr 1978 vor der Küste von Guatemala angeklagt ist. Für die Staatsanwaltschaft besteht kein Zweifel an der Schuld des inzwischen 75-jährigen Angeklagten. Doch die Gräber der Ermordeten sind unauffindbar, sodass kein DNA-Abgleich möglich ist. Bostons Verteidigerin hat derweil eine eigene Theorie, warum Vincent und Russell ihren Vater derart belasten. Ihnen ist in jungen Jahren erzählt worden, ihr Vater habe ihre Mutter getötet und den Mord vertuscht. Das Verschwinden des britischen Pärchens nutzen sie nun angeblich, um späte Rache an ihm zu üben. Für die Hinterbliebenen der Opfer wie Chris' Schwester Penny beginnt erneut eine emotionale Zerreißprobe. Gibt es nach all den Jahren endlich Gerechtigkeit? 1978 treffen Peta Frampton und Chris Farmer in Belize auf Silas Duane Boston und seine beiden Söhne. Gemeinsam geht die kleine Gruppe auf einen Segeltrip, der für Peta und Chris tödlich endet.
Unheimliche Stille herrscht, wenn Angehörige einen geliebten Menschen verlieren - wie bei einem Fall aus Dänemark. Eine verstümmelte Leiche liegt am Strand, die Genitalien abgetrennt. Die Ermittler versuchen, einen Verdächtigen zu finden. Doch der Fall bleibt ungeklärt - vorerst. Auch in Weimar haben es die Ermittler mit einem grausigen Fund zu tun: Der Kopf einer Frau wird treibend im Fluss gefunden. Wer ist die Frau? Was musste sie erleiden? Fragen, die die Ermittler extrem unter Druck setzen und an ihre Grenzen bringen. Bei einem dritten Fall liegt in Würzburg am helllichten Tag ein Toter vor einem Hochhaus. Die Beamten von der Streife vermuten, dass es sich um einen Unfall oder um Suizid handelt. Doch der erfahrene Ermittler Karl Erhard glaubt an einen Tötungsdelikt. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Salzgitter, 26. Januar 2019: Milad A. bricht nach Schüssen in einem Hinterhof zusammen, stirbt im Krankenhaus. Kameras und eine Augenzeugin liefern den Beamten Hinweise auf den Täter. Oberstaatsanwalt Hans Christian Wolters und die Ermittler verknüpfen das Überwachungsvideo, Zeugenhinweise und Drohungen aus dem Umfeld der Freundin. Schmauchspuren werden zum Wendepunkt. Der Verdächtige Ala A. schweigt - doch die Indizienkette überführt den Täter. Ein zweiter Fall führt nach Gelnhausen (2022): eine verbrannte Leiche, 60 Stiche, kaum Spuren. LKA-Experte Dr. Harald Schneider findet Blut an Sandalen und im Auto - der Verdächtige wird überführt. Und in Velbert (2007) wird ein Cold Case gelöst: Dank neuer DNA-Methoden fällt der Verdacht auf Sven K., einen mutmaßlichen Auftragsmörder. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Viele Morde werden in Liebesbeziehungen begangen. Doch das macht die Aufklärung nicht unbedingt leichter, denn die Taten sind oft minuziös geplant und schwer zu durchschauen. In Flensburg wird eine Marokkanerin als vermisst gemeldet. Ermittler Hauke Bahnsen glaubt nicht, dass die junge Mutter freiwillig verschwunden ist. An einem See bei München liegt eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Ein Fall für Staatsanwalt Lafleur. Und auf Mallorca wird ein ermordeter Deutscher auf seiner Segeljacht entdeckt. Auch seine Lebensgefährtin ist schwer verletzt. Juan Canedo von der Guardia Civil stehen bei den Ermittlungen einige Überraschungen bevor. Drei Mordfälle, die für die Ermittler zur Nervenprobe werden. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Essex 1985: In der Nacht vom 6. auf den 7. August finden drei Generationen einer Familie den Tod: das Ehepaar Nevill und June Bamber, ihre Adoptivtochter Sheila und deren kleine Zwillingssöhne. Gegen 3.30 Uhr geht auf der Polizeidienststelle in Witham ein Notruf von Jeremy Bamber ein. Der Adoptivsohn des Ehepaares Bamber gibt an, sein Vater habe ihn verzweifelt angerufen und berichtet, seine Schwester Sheila habe ein Gewehr und laufe zu Hause Amok. Als die Ermittler auf der White House Farm eintreffen, finden sie fünf Leichen. Nevill und June Bamber sowie deren zwei Enkelkinder sind mit mehreren Schüssen getötet worden. Die Tatwaffe wird bei der Leiche von Sheila Caffell, der Mutter der Kinder, gefunden. Alles deutet auf einen erweiterten Suizid hin, begangen von der psychisch kranken Sheila. Die Angehörigen begegnen dieser Theorie mit Skepsis und bemerken Unstimmigkeiten. Der Schalldämpfer, der eigentlich an der Waffe hätte sein sollen, taucht blutverschmiert im Waffenschrank auf. Die von Jeremy Bamber gezeigte Trauer wirkt gespielt, und die Tatsache, dass er das Geld seiner verstorbenen Eltern mit vollen Händen ausgibt, stößt bei ihnen auf Unverständnis. Die endgültige Wende bei den Ermittlungen bringt die Aussage von Jeremy Bambers Freundin Julie Mugford. Sie gibt zu Protokoll, Jeremy habe geplant, seine Familie zu töten. Daraufhin wird der Fall neu aufgerollt. Am 29. September 1985 folgt die Verhaftung von Jeremy Bamber.
Der Mammutprozess gegen Jeremy Bamber spaltet die Öffentlichkeit. Alles weist darauf hin, dass seine Schwester die Morde begangen hat, doch die Aussage seiner Ex-Freundin belastet ihn schwer. Der Prozess beginnt am 14. Oktober 1986 am Strafgerichtshof in Chelmsford. Zahlreiche Zeugen werden vernommen. Bambers Ex-Freundin ist eine der wichtigsten. Sie behauptet, er habe mit dem perfekten Mord geprahlt und Details über sein Vorgehen verraten. Außerdem berichten Angestellte der White House Farm sowie Personen aus dem Bekanntenkreis der Bambers von Jeremys Abneigung gegenüber seinen Eltern und nennen seine Geldgier als Motiv. Als Alleinerbe verfüge er nun über mehrere Hunderttausend Pfund. Doch es bestehen weiterhin Zweifel an seiner Täterschaft, denn Jeremys Schwester Sheila Caffell sei, so ihr Psychiater, aufgrund ihrer psychischen Erkrankung durchaus in der Lage gewesen, ihre Eltern, Kinder und sich selbst zu töten. Erst ein neues Beweisstück führt zu einer Wende in dem Fall. Ein Verwandter der Bambers hat einen Schalldämpfer mit Blutspuren gefunden. Er passt zur Tatwaffe und widerspricht der Theorie vom Selbstmord Sheila Caffells, denn mit aufgesetztem Schalldämpfer hätte sie den Abzug des Gewehrs nicht betätigen können.
Der Prozess geht in die finale Phase. Jeremy Bambers Verhältnis zu seinen Adoptiveltern gerät ins Blickfeld. Auch die Aussage seiner Ex-Freundin ist von entscheidender Bedeutung. Doch einige zweifeln an ihren Motiven. Gibt es einen Zusammenhang mit ihrem Exklusivvertrag bei einer Boulevardzeitung? Und welche Rolle spielt der Richter bei der Entscheidung der Geschworenen, die Jeremy Bamber eine lebenslange Haftstrafe einbringt? Aber die eigentliche Frage bleibt: Wie war es der Familie Bamber bis zu der Tragödie gelungen, ihre Probleme und Konflikte vor anderen zu verbergen? June und Nevill Bamber konnten keine Kinder bekommen. Das belastete June so stark, dass sie psychisch erkrankte. Das Ehepaar adoptierte daher das Mädchen Sheila. Als sich Junes Zustand dadurch nicht besserte, wurde noch ein Kind adoptiert - Jeremy Bamber. Aber auch zu ihm konnte die Mutter keine Beziehung aufbauen, und er verbrachte den Großteil seiner Kindheit in Internaten, in denen er als "Bastard" beschimpft wurde. Und als er kurz vor den Morden erstmals seine leiblichen Eltern kontaktierte, die nach ihm noch zwei Kinder bekommen und behalten hatten, traf ihn deren abweisendes Verhalten schwer.
Jeremy Bamber ist wegen fünffachen Mordes verurteilt und sitzt eine lebenslange Haftstrafe in England ab. Doch er beteuert seine Unschuld und versucht alles, um seinen Namen reinzuwaschen. Dabei wird Bamber von vielen Menschen unterstützt, die als Hobbydetektive im Internet nach Hinweisen suchen. Mittlerweile haben auch immer mehr Experten Zweifel an dem 1985 verhängten Urteil. Doch zwei Berufungsverfahren wegen Justizirrtums bleiben ohne Erfolg. Fachleute stellen das Urteil in eine Reihe mit den großen britischen Justizirrtümern der Bridgewater Three, Birmingham Six und Guildford Four. Der Fall beschäftigt nach wie vor die Gerichte, das Parlament und vor allen Dingen die Öffentlichkeit in Großbritannien. Bei den Berufungsverfahren von 1994 und 2004 bestätigten die Gerichte nach eingehender Prüfung jedoch das 1985 ergangene Urteil. Jeremy Bamber bleibt weiterhin in Haft, ohne Aussicht auf Bewährung. Ob er eine weitere Chance auf Berufung bekommt und ob die Wahrheit jemals ans Licht kommt, ist ungewiss. Eines steht jedoch fest: Jeremy Bamber wird weiter um seinen Ruf und seine Freiheit kämpfen.
Mit 15 vergewaltigt Todd Kohlhepp ein junges Mädchen. Nach langer Haft baut er sich eine Karriere als Immobilienmakler auf. Doch die professionelle Fassade bekommt schon bald erste Risse. Als 2003 ein Unbekannter vier Angestellte eines Motorsport-Geschäftes erschießt, glaubt die Polizei an den Racheakt eines verärgerten Kunden. Obwohl Kohlhepp dort ein Motorrad gekauft hat, landet er nicht auf der Liste der Verdächtigen. Ein folgenschwerer Fehler. Der erste Teil der Dokumentation schildert die schwierige Kindheit und Jugend von Todd Kohlhepp, der später von der Presse "Amazon Review Killer" getauft wird. Schon in jungen Jahren quält er Tiere und drangsaliert andere Kinder. Als Teenager begeht er sein erstes brutales Verbrechen. Mit den "Superbike-Morden" im Jahr 2003 wird Kohlhepp zunächst nicht in Verbindung gebracht. Denn noch ahnt niemand, dass der charmante Immobilienmakler aus Spartanburg in South Carolina in Wahrheit ein Doppelleben führt. Auch als 2015 und 2016 zwei junge Paare aus der Gegend verschwinden, sind die Ermittler zunächst ratlos. Doch dann schnappt die Falle zu. Und bald wird klar: Auch Todd Kohlhepps makabre Amazon-Produktbewertungen sind keinesfalls so harmlos, wie viele geglaubt haben.
Nachdem die vermisste Kala Brown angekettet in einem Container auf seinem Grundstück gefunden wurde, sitzt Todd Kohlhepp im Gefängnis. Weitere Durchsuchungen fördern Grausiges zutage. Freunde und Nachbarn des Immobilienmaklers müssen erkennen: Der Mann, der so unauffällig unter ihnen lebte, ist ein skrupelloser Serienmörder. Und hat sich beim Versandriesen Amazon mit allem eingedeckt, was er für seine Taten brauchte. Ob Vorhängeschlösser, Klappschaufeln oder Waffenzubehör: Dutzende Produktbewertungen liefern Hinweise auf Kohlhepps Verbrechen - und geben Einblick in die Psyche eines narzisstischen Serienmörders. Der zweite Teil der Dokumentation erzählt anhand von Gesprächen mit Nachbarn, Opfer-Angehörigen und Ermittlern, wie die Polizei 2016 einen der vielleicht schlimmsten Verbrecher der USA überführt. Archivaufnahmen von der Gerichtsverhandlung zeigen, wie die Familien von Todd Kohlhepps mindestens sieben Opfern für eine angemessene Strafe kämpfen.
Anwohner entdecken in Berlin-Wannsee an einem Haus eine eingeschlagene Scheibe. Drinnen liegt der 59-jährige Hauseigentümer: Er wurde umgebracht. Die Täter kamen durch die Terrassentür. Im Haus stoßen die Ermittler dann bei der Spurensuche auf Unmengen an Duftsteinen - niemand ahnt zunächst, dass sie schon wenig später zu den Tätern führen werden. Im hessischen Kelkheim wird die 69-jährige Ingrid Z. von Nachbarn tot neben ihrem Bett gefunden. Ihr Kopf wurde vom Täter mit Klebeband umwickelt, an Händen und Füßen ist sie gefesselt. Die Ermittler finden heraus, dass Ingrid Z. begeisterte Bridge-Spielerin war. Noch am Abend ihres Todes hatte sie zu einer Bridge-Runde geladen - stammt der Täter aus den Reihen ihrer Mitspieler? Ein Familienvater aus dem niedersächsischen Groß Döhren verschwindet spurlos. Karsten M. verlässt wie immer morgens gegen 5.00 Uhr das Haus - kehrt dann aber nicht mehr zurück. Seine Ehefrau und die Kinder alarmieren die Polizei. Die Ermittler entdecken am nächsten Morgen Blutflecke und Schleifspuren im Garten des Anwesens. Außerdem ist der Wagen des 51-Jährigen verschwunden. Als das Auto einige Tage später gefunden wird, können Experten der Polizei Unmengen von Blut im Innern des Autos sichtbar machen. Jetzt steht fest: Der 51-Jährige wurde Opfer eines mysteriösen Verbrechens. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
In Alltagssituationen wiegen sich Menschen häufig in Sicherheit. Doch die kann trügerisch sein. Denn aus dem Nichts heraus können Menschen plötzlich zum Verbrechensopfer werden. In Wien geht ein extrem gefährlicher Täter um. Er attackiert obdachlose Menschen, die vollkommen arg- und wehrlos sind. Und in Trier ist ein alleinstehender Mann auf der Suche nach Liebe und Zuneigung. Das nutzen skrupellose Täter für ihre Pläne aus. Ein scheinbar beschaulicher Abendspaziergang wird für ein dänisches Ehepaar zur mörderischen Falle. Denn auch die beiden Skandinavier werden Opfer einer tragischen Zufallsbegegnung. Für die Ermittler ist es ein nervenaufreibender Wettkampf gegen die Zeit, denn die Täter können jederzeit wieder zuschlagen. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Nach einem Streit mit ihrem Ehemann verschwindet Dorota G. spurlos. Die Polizei sucht mit Hundertschaften und Spürhunden nach ihr. Doch die Mutter scheint wie vom Erdboden verschluckt. Die Aachener Mordkommission geht bald von einem Tötungsdelikt aus. Schnell fällt der Verdacht auf Dorotas Ehemann. Doch der schweigt, und handfeste Beweise, dass er mit dem Verschwinden zu tun hat, gibt es nicht. Der Fall droht zu einem Cold Case zu werden. Monate und Jahre vergehen. Obwohl der Fall von der Polizei mittlerweile vorläufig geschlossen wurde, gibt Dorotas Familie die Suche nicht auf. In den sozialen Netzwerken und in den Medien ruft das Verschwinden der jungen Mutter selbst ernannte Suchtrupps und einen Hellseher auf den Plan. Doch alle Bemühungen bleiben erfolglos. Erst die Aufklärung eines zwölf Jahre alten Vermisstenfalls in Berlin bringt die Aachener Mordkommission auf einen neuen Ermittlungsansatz und weckt neue Hoffnungen, die seit mittlerweile sieben Jahren verschwundene Dorota G. doch noch zu finden und ihren Fall aufzuklären. Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Der Rentner Rainer M. verschwindet spurlos. Als ein Maskierter Geld von dessen Konto abhebt und ein fragwürdiges Testament auftaucht, verdichten sich die Hinweise auf ein Verbrechen. Im Haus des Vermissten entdeckt die Polizei zahlreiche Blutspuren. Wurde Rainer M. dort ermordet? Die Kriminalpolizei Wiesbaden beginnt eine aufwendige Spurensuche. Doch belastbare Beweise fehlen, und von dem allein lebenden Rentner fehlt weiterhin jede Spur. Einen entscheidenden Hinweis liefert schließlich die Nachbarin: Sie spürt die geliebte Hündin des Vermissten in einem Tierheim auf. Abgegeben wurde sie von einem flüchtigen Bekannten des Rentners. Dieser behauptet, im Auftrag von Rainer M. gehandelt zu haben, der in die Schweiz auswandern wollte. Doch bei seiner Vernehmung verstrickt sich der Mann in Widersprüche. Weiß er mehr über das Verschwinden, als er zugibt? Gleichzeitig gerät auch das persönliche Umfeld des Vermissten ins Visier der Kriminalpolizei, denn laut dem dubiosen Testament steht ein beachtliches Erbe im Raum. Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Eine idyllische Kleingartenanlage in Gifhorn wird zur tödlichen Hölle. Wie ein Nachbarschaftsstreit derart grausam eskalieren konnte, zeigt Paulina Krasa in "Schuld & Sühne". In dem beschaulichen Gifhorn streitet sich der selbst ernannte General Wilfried R. über Jahre hinweg mit seinen Kleingärtnern. Erst geht es nur um Rasenmähen, Wegenutzung und Entsorgen von Strauchschnitt. Doch dabei bleibt es nicht. Denn was zunächst nach einem normalen Nachbarschaftsstreit klingt, gerät mit den Jahren völlig außer Kontrolle. Reifen von angeblich falsch parkenden Autos werden aufgestochen, dann brennen sogar Gartenlauben samt darin befindlicher Kaninchen nieder. Schließlich kommt es zur tödlichen Eskalation: 2008 werden drei Tote in den Gärten gefunden. Die Ermittler Jürgen Schmidt und Erwin Kaschner stoßen schon bald auf eine vielversprechende Spur. Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Wo sind die Eltern von Ingo P.? Im Dezember 2017 wendet sich der 25-Jährige mit seiner späteren Ehefrau Stephanie an die Öffentlichkeit. Doch die Polizei zweifelt an den Aussagen des Paares. Vier Wochen nach dem Vermisstenaufruf findet die Polizei die Leichen der Eltern, eingemauert in der Garage. Wie konnte es zu dieser grausamen Tat kommen? Laura Wohlers und Paulina Krasa, bekannt vom Podcast Mordlust, begeben sich auf Spurensuche. Ingo ist das einzige Kind von Elfriede und Peter P., die spät Eltern geworden waren. Der Junge wächst behütet auf, wird in der Schule aber gehänselt und hat nur wenige Freunde. Nach der Ausbildung in Nürnberg zieht Ingo zurück in die Kleinstadt und wieder bei seinen Eltern ein. Familie P. lebt zurückgezogen. Im Dezember 2016 lernt Ingo über ein Online-Datingportal Stephanie kennen, im Frühjahr 2017 werden die beiden ein Paar. Sie wollen zusammenziehen, heiraten und Kinder bekommen. Doch vor allem Ingos Mutter scheint von der Frau an der Seite ihres Sohnes wenig überzeugt. Es vergehen Monate mit ständigen Streitigkeiten, so erinnert Ingo sich später. Stephanie stellt ihrem Verlobten schließlich ein Ultimatum: Sie ziehe nur ein, gibt sie ihm zu verstehen, wenn seine Eltern nicht mehr da seien.
Ein mordender Vater, der eigentlich nur das Beste für seine Familie will. Wie das zusammenpasst, erklärt Journalistin und Podcasterin Paulina Krasa in dieser Folge von "Schuld & Sühne". Alfonso P. lebt mit seiner Familie in Sontheim an der Brenz. Er ist ein freundlicher, unauffälliger älterer Mann. Doch hinter dieser Fassade schlummert ein gewalttätiger Patriarch, der auch vor Mord nicht zurückschreckt und jahrelang unentdeckt bleibt. 2019 verschwindet Hermann W. Er ist der Vermieter von Alfonsos Garage. Als die Ulmer Kriminalpolizei nach dem Vermissten sucht, stößt sie schnell auf Alfonso P. und seinen Sohn Giovanni. Beide müssen etwas mit dem Verschwinden von Hermann W. zu tun haben. Schon in seiner ersten Vernehmung gesteht Sohn Giovanni, dass sie Hermann W. umgebracht haben. Das Motiv: Habgier. Vater Alfonso wollte an das Garagen-Areal kommen. Was die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Es ist nicht der erste Mord von Alfonso P. Die Ulmer Mordkommission stößt auf ein mörderisches Familiengeheimnis, welches schon 2008 seinen Anfang genommen hatte. In?"Schuld & Sühne mit Paulina Krasa"?rekonstruiert die Journalistin und Podcasterin Paulina Krasa wahre Verbrechen und berichtet über deren Hintergründe.
Als Georgina mit dem Vater ihres Kindes nach Portugal fährt, hofft sie auf ein paar harmonische Tage zu dritt. Sie ahnt nicht, welche Falle an einem paradiesischen Strand auf sie wartet. In diesem Fall von "Schuld & Sühne" erzählt Podcasterin und Journalistin Paulina Krasa den Fall Georgina. Ein Fall, der nicht nur ein tragisches Schicksal beschreibt, sondern auch, wie sehr Gewalt an Frauen noch immer alltäglich ist in unserer Gesellschaft. Die Leiche der jungen Stuttgarterin Georgina wird 2010 an einem einsamen Strand in Portugal aufgefunden. Ihre kleine Tochter ist zu diesem Zeitpunkt spurlos verschwunden. Gunnar, der Vater des Kindes, ist auf der Flucht vor der Polizei. Ermittler aus Deutschland und Portugal arbeiten unter Hochdruck, um den möglichen Täter zu fassen. War es ein Badeunfall, wie Gunnar vor Gericht behauptet, oder kann ihm die Tat zweifelsfrei nachgewiesen werden? Und was ist mit der gemeinsamen Tochter Alexandra passiert? Im Prozess vor dem Münchner Landgericht stellt sich heraus, dass Gunnar nach einer längeren Affäre mit Georgina nichts vom gemeinsamen Kind wissen wollte, sie dann aber ganz plötzlich zu einem gemeinsamen Portugal-Urlaub überredete. Er ist in einer festen Beziehung und das Kind der lebendige Beweis für seine Affäre. War es ein Mord aus Habgier, weil er sich vor den Unterhaltszahlungen drücken wollte, oder steckt noch mehr dahinter? Ermittler und Experten rekonstruieren den Fall und gehen der Frage nach, wie ein ganz unauffälliger Mann plötzlich zum Mörder seiner Ex-Freundin wird. In der Reihe "Schuld & Sühne" erzählt Journalistin Paulina Krasa spannende Kriminalfälle, die auch den Zustand des gesellschaftlichen Miteinanders thematisieren.
Ende 2006 verschwindet in Berlin der 80-jährige Heinz N. Nur einem Nachbarn fällt das auf, doch niemand hört ihm zu. Bis zehn Jahre später ein grausamer Fund gemacht wird. Podcasterin und Journalistin Paulina Krasa beschäftigt sich in dieser Folge von "Schuld & Sühne" nicht nur mit dem Fall des vergessenen Rentners, sondern auch mit der Frage, wie das anonyme Leben in Großstädten bestimmte Verbrechen begünstigen kann. Als Ende Dezember 2006 Heinz N. verschwindet, fällt nur Nachbar Dirk Britschin sein Verschwinden auf. Immer wieder beschwert sich Britschin bei der Hausverwaltung und der Polizei über einen muffigen Geruch aus der Wohnung des Rentners. Doch Britschins Beschwerden werden nicht ernst genommen. Erst im Januar 2017 hört ein junger Streifenpolizist Dirk Britschin richtig zu und lässt die Wohnung des Rentners öffnen. Dort findet er die Leiche des Rentners in der Kühltruhe. Schnell gibt es einen Tatverdächtigen, ein ehemaliger Nachbar des Getöteten. Er kümmerte sich in den zehn Jahren um die Wohnung des Rentners. Er gesteht, Heinz N. zerstückelt zu haben, bestreitet aber den Mordvorwurf. Er habe den Rentner tot in der Wohnung gefunden. War es doch Suizid? Die Ermittlungen der 8. Berliner Mordkommission bringen einen perfiden Plan zutage und stoßen auf einen weiteren unentdeckten Fall. In der Reihe "Schuld & Sühne" erzählt Journalistin Paulina Krasa spannende Kriminalfälle, die auch den Zustand des gesellschaftlichen Miteinanders thematisieren.
Üblicherweise sind Polizisten diejenigen, die zur Aufklärung der Verbrechen beitragen. In dieser Folge von "Schuld und Sühne" gerät die Polizei selbst in die Schusslinie von Kriminellen. In einer Herbstnacht 2011 wollen in Augsburg ein Polizist und seine Kollegin zwei Personen kontrollieren, doch die Verdächtigen fliehen. Was folgt, ist eine halsbrecherische Jagd, die in einer Schießerei endet. Es wird klar: Die Täter haben etwas zu verbergen. Was mit einer Routinekontrolle beginnt, endet mit einem kaltblütigen Schusswechsel. Am Ende ist einer der Beteiligten tot. Binnen weniger Stunden sind in Augsburg nahezu 1000 Polizeibeamte im Einsatz. Schwer bewaffnete SEK-Beamte durchkämmen den Wald, doch den Schützen gelingt die Flucht. Auch die folgenden Fahndungsmaßnahmen und die Auswertung einer Vielzahl von Spuren bleiben in den Wochen danach ergebnislos. Könnte es sein, dass dieser Fall ungelöst bleibt? Doch dann liefert eine Beobachtung aus der Tatnacht bei genauer Betrachtung Erstaunliches: Möglicherweise hat es die Polizei bei einem der Täter mit einem alten Bekannten zu tun. In?"Schuld & Sühne mit Paulina Krasa"?rekonstruiert die Journalistin und Podcasterin Paulina Krasa wahre Verbrechen und berichtet über deren Hintergründe.
Als ein Vater 2021 frühmorgens aus seinem Zuhause verschwindet, stößt seine Familie auf beunruhigende Hinweise. Paulina Krasa begibt sich auf Spurensuche. Polizeihauptkommissar Michael Bothe und sein Team stehen vor einem Rätsel. Die einzelnen Spuren ergeben zunächst wenig Sinn. Als das blutverschmierte Auto des Vermissten schließlich rund 80 Kilometer entfernt auftaucht, bestätigt sich ein schrecklicher Verdacht. Auch die Familie des Vermissten stößt auf beunruhigende Spuren. Ab sofort ermittelt die Mordkommission. Sie steht dabei vor einer schwierigen Aufgabe: Nicht nur der oder die Täter, auch das Opfer muss gefunden werden. Was es auch für die Ermittlungsarbeit und die Angehörigen bedeutet, davon berichtet Journalistin und Podcasterin Paulina Krasa in "Schuld und Sühne". Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Ein menschliches Skelett wird in einem Brunnen gefunden. Doch niemand wird vermisst. Die Hintergründe dieses grausamen Kriminalfalles klärt Paulina Krasa in "Schuld & Sühne". Kriminalhauptkommissar Höwer und sein Team stehen vor einem Rätsel. Mindestens sechs Jahre lag die Leiche unentdeckt im Brunnen. Warum gibt es keine Vermisstenanzeige? Die Lösung des Falles wird der Soko viel kriminalistisches Geschick und Geduld abverlangen. Ein Ort in Brandenburg. Jahrelang strömt schon modriger Geruch aus dem Brunnen im Garten. Als der neue Besitzer des Grundstückes ihn endlich reinigt, stößt er auf menschliche Knochen und informiert die Polizei. Der eingeschlagene Schädel lässt schnell auf ein Verbrechen schließen. Erste Ermittlungsergebnisse zeigen: Bei dem Toten handelt es sich um einen jungen Mann, der vor Jahren auf dem Grundstück in einer WG gelebt hat. Der ehemalige Lebensgefährte des Opfers und drei weitere Mitbewohner und Mitbewohnerinnen gelten schnell als Verdächtige. Mithilfe von Telefonüberwachungen sollen die Tatumstände aufgeklärt werden. Doch dann meldet sich ein Zeuge und behauptet, jemand ganz anderes sei für die Tat verantwortlich. Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Sprechen sich Täter ab, um gemeinsam einen Mord zu begehen, entsteht ein Geflecht aus Akteuren, Motiven und Absprachen. Um dies zu durchdringen, braucht es die Erfahrung der Ermittler. In Osnabrück wird Marcus K. mitten am Tag in seiner Wohnung erschossen. Schnell gerät seine Freundin ins Visier der Polizei, doch es fehlen Beweise. Erst die Aussage eines Zeugen bringt die Wende. Bei ihm soll die Frau ihre Pläne ausgeplaudert haben. In einem zweiten Fall sieht sich die Polizei Mönchengladbach mit einem perfiden Mordplan konfrontiert. Drei Männer stehen im Verdacht, die 89-jährige Gertrud K. getötet zu haben, um an ihr Vermögen zu gelangen. In den Vernehmungen beschuldigen sie sich allerdings gegenseitig. Und von der Leiche fehlt zunächst jede Spur. In Braunschweig wird Zofia S. in ihrem Büro erschossen. Die Ermittlungen führen Polizeihauptkommissar Holger Kunkel tief ins Schmugglermilieu. Er ist sich sicher: Die Frau wurde Opfer eines professionellen Auftragsmordes. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
"Hilfe, kommen Sie schnell, ich wurde ausgeraubt!" So meldet sich Irina J. am 16. Dezember 2013 bei der Polizei. Die Betreiberin eines Schnellimbisses wurde offenbar Opfer brutaler Räuber. Als die Ermittler am Schnellrestaurant eintreffen, entdecken sie die stark unterkühlte Geschäftsführerin. Sie wurde bei minus 23 Grad von den Tätern ins Kühlhaus gesperrt und mit Wasser übergossen. Ein Mordversuch. Dann weisen die Spuren in eine andere Richtung. Olivenförmige Bohrlöcher in Fensterrahmen und Terrassentüren sind um die Jahrtausendwende das Markenzeichen des sogenannten Fensterbohrers, einem Einbrecher, der in halb Europa für Angst und Schrecken sorgt. Er kommt, wenn die Bewohner schlafen, und setzt sich zu ihnen ans Bett. Er isst und trinkt in den Häusern, die er heimsucht, und trägt dabei die Hausschuhe seiner Opfer. Spezialeinheiten jagen ihn jahrelang - erfolglos -, bis es in Wiesbaden zu einer überraschenden Begegnung kommt. In Frankfurt am Main wird 1994 ein Optiker überfallen und ermordet. Obwohl die Täter zahlreiche Spuren hinterlassen und sogar von Zeugen gesehen werden, können sie nicht gefasst werden. Als der Fall 23 Jahre später auf dem Tisch des DNA-Experten Harald Schneider landet, kommt endlich Bewegung in die Ermittlungen. In der Asservatenkammer liegen noch zwei Schals, mit denen das Opfer geknebelt wurde. Doch diese wurden für eine Fernsehsendung zwischenzeitlich gewaschen. Sind damit alle Spuren der Täter für immer verloren? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
In der österreichischen Hauptstadt Wien geschehen in den letzten Jahrzehnten immer wieder spektakuläre Verbrechen an markanten Orten. Warum genau dort, müssen die Ermittler herausfinden. In der Wiener Staatsoper wird 1963 eine zehnjährige Ballettschülerin ermordet. Hofrat Edelbacher ermittelt an diesem ungewöhnlichen Tatort. In Wien-Favoriten werden in kurzer Zeit eine Frau und zwei Mädchen umgebracht. Ermittler Geiger jagt einen Serienmörder. Und am Wiener "Russendenkmal" wird die Leiche eines jungen Models im Erdreich gefunden. Ein Fall, der viele Rätsel aufwirft. Drei außergewöhnliche Mordfälle und besondere Tatorte, welche die Ermittler vor große Herausforderungen stellen. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Wird ein Verbrechen im Affekt begangen, macht der Täter häufig Fehler. Werden Taten von langer Hand geplant, wird es für die Kommissare ungleich schwerer, sie aufzuklären. So wie in einem Fall in Baden-Württemberg. Zwei Auftragskiller ermorden einen 19 Jahre alten Albaner. Das Motiv: Blutrache. Kommissar Michael Bauer und seine Kollegen von der Kripo Ulm stehen vor dem ungewöhnlichsten Fall ihrer Laufbahn. Auch in Berlin haben mehrere Täter über Monate einen Plan ausgeheckt. Ihr Ziel: eine weltberühmte Goldmünze im Bode-Museum. Aber wie gelingt es ihnen, die hundert Kilogramm schwere Münze zu stehlen? Das beschäftigt René Allonge, den Ersten Kriminalhauptkommissar des Dezernates für Kunstraub. Und in Dänemark glaubt ein Mann, den perfekten Mordplan zu haben: Er begräbt zwei Leichen im Sand im Schutze eines Campingzeltes. Doch er unterschätzt die Hartnäckigkeit von Kommissar Bent Isager-Nielsen und seinen Kollegen. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.