Seit vielen Jahrzehnten zeigen sich der Iran und die USA als erbitterte Feinde.
Der Konflikt beider Staaten um die Vorherrschaft in der Golfregion reicht bis in die 50er Jahre zurück. Welche Ereignisse liegen der Feindschaft zugrunde und welche Gründe verhinderten ein friedliches Miteinander zwischen Washington und Teheran?
Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Schon nach kurzer Zeit erweist sich die Meerenge "Straße von Hormus", über die rund ein Fünftel des Welthandels abgewickelt wird, als möglicherweise entscheidend für den Ausgang des Krieges.
Seit Jahren tobt im Sudan - von einer breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - ein brutaler Bürgerkrieg.
50 Millionen Sudanes:innen leiden unter der Gewalt der sudanesischen Regierungsarmee und der Rebellen-Milizen. Die UN spricht von der größten humanitären Katastrophe auf der Erde derzeit.
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsempfinden erschüttert. Vom hohen Norden bis an die NATO-Ostflanke, vom Atlantik bis zur Iberischen Halbinsel stellt sich dieselbe Frage: Wie gut ist Europa militärisch, politisch und gesellschaftlich aufgestellt?
Kann die EU sich noch auf den atomaren Schutzschirm der Amerikaner verlassen? Emmanuel Macron kündigt bei seiner Grundsatzrede auf dem Marinestützpunkt Ile Longue an, dass er sein Nukleararsenal ausbauen will, um Frankeich und Europa zu schützen. Was bedeutet das für Deutschland und die NATO?
Die Eurofighter - Einsatz zwischen Krieg und Frieden
D 2023
30'
2.900 km/h, Beschleunigungskräfte von bis zu Neun g, Einsätze in Acht Kilometern Höhe und ein Stückpreis von etwa 100 Millionen Euro: Die Eurofighter der Luftwaffe verfügen über enorme Power und verlangen deshalb auch einiges von ihren Bedienern ab. Besonders herausfordernd ist der Einsatz der Kampfjets im Rahmen der so genannten "Quick Reaction Alert", der deutschen Alarmrotte. Der norddeutsche Luftraum wird momentan aus Rostock-Laage überwacht, wo das Taktische Luftwaffengeschwader 71 "Richthofen" vorläufig stationiert ist und diesen Auftrag wahrnimmt.
Luxusjachten - Glanz und Freiheit für die einen, enorme Klimabelastung für alle. Von Danzig über Cannes und Ibiza folgt die Reportage Besitzern, Aktivisten und Naturschützern. Während Frachter und Kreuzfahrtschiffe ab 2025 schrittweise ihre Emissionen senken müssen, bleiben Superjachten von EU-Klimaregeln nahezu unberührt.
Die Inseln in der griechischen Ägäis stehen in diesem Sommer vor dem Kollaps. Mykonos und Santorini, Traumziele vieler Deutscher, werden von Touristen regelrecht überrannt. Mit fatalen Folgen: Wassermangel, Müllprobleme, explodierende Preise und eine immer brutaler agierende Baumafia. Die SWR-Story begibt sich auf Spurensuche. Die Autoren sprechen mit deutschen Urlaubern und genervten Einheimischen. Ihre Recherche liefert brisante Einblicke, die Urlaubern normalerweise verborgen bleiben. So wurde in Athen ein Landvermesser aus Mykonos mit 15 Schüssen aus einer Pistole regelrecht hingerichtet. Wurde er Opfer der Baumafia, die laut griechischer Staatsanwaltschaft große Teile der Luxus-Insel unter Kontrolle hat? Und: während in den noblen Party-Clubs von Mykonos der Jet-Set feiert, hat sich ein gnadenloses System der Schutzgelderpressung ausgebreitet. Gibt es Alternativen zum zerstörerischen Massentourismus? Die Autoren besuchen die kleine Insel Astypalea, die ganz bewusst auf sanften Tourismus setzt.
Es ist ein vergessenes Kapitel aus der Geschichte des Arbeiter- und Bauernstaates: Drei Jahrzehnte lang betreibt die DDR ein Kreuzfahrtprogramm. Welches Motiv steckt hinter dieser Idee? Und warum hält die DDR-Führung trotz vieler Schwierigkeiten daran fest? Der Film zeigt den enormen Aufwand, mit dem das Politbüro seine Idee in die Tat umsetzt.
Mit unveröffentlichten Archivbildern und Eindrücken von Zeitzeugen erzählt die zweiteilige Dokumentation die unbekannte Geschichte der Lufthansa. Sie beginnt mit der legendären Junkers F13, die als innovatives Flugzeug zur "Mutter" der zivilen Luftfahrt wird und den Pioniergeist einer ganzen Generation prägt. Abenteuerliche Flugrouten, neue Strecken und der Ausbau des "Heimathafens" Tempelhof stehen für Aufbruch in die Moderne, Technikbegeisterung und internationalen Wettbewerb. Doch der Film beleuchtet nicht nur Glanz und Innovation: Schon früh werden auch militärische Ambitionen sichtbar, mit denen die Linie im Auftrag des Deutschen Reichs den Versailler Vertrag umgeht.
Der zweite Teil der Doku beginnt 1955 - mit dem Neustart der Lufthansa nach ihrem Verbot durch die Alliierten 1945. Aus bescheidenen Anfängen und mit kargen Mitteln ausgestattet, nimmt sie den Linienbetrieb wieder auf. Ab 1960 bringen die ersten Jets des Typs Boeing 707 Auftrieb und verwandeln das schwächelnde Unternehmen in eine aufstrebende Airline. Doch jedes Jahrzehnt sorgt nicht nur für Erfolge, sondern auch für existenzielle Krisen: Die Entführung der "Landshut" 1977 wird zu einer Bewährungsprobe, ebenso 2015 der Selbstmord-Flug eines Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings, der 149 Menschen mit in den Tod reißt. Ab 2020 bedroht die Corona-Krise die gesamte Luftfahrt. Der Film lässt Menschen zu Wort kommen, die den Wandel immer aus nächster Nähe erlebt haben: Die jüngste Pilotin kommt ebenso zu Wort wie Carsten Spohr, der seit 2014 das Unternehmen steuert.
Die Reihe kommt Naturphänomenen so nah wie nie zuvor und zeigt spektakuläre Wetterereignisse wie Blitze, Monsterwellen oder Polarlichter aus nächster Nähe. In Arizona liefern Blitze eine einzigartige Lightshow aufgrund der klaren Luft. Das Team geht auf die Jagd nach den Blitzen. Dabei ist ein Blitz heißer als die Oberfläche der Sonne.
In Nazaré in Portugal treffen die höchsten Wellenbrecher der Erde auf Land. Um zu zeigen, wie diese Monsterwellen entstehen, begeben sich spezielle Jet-Ski Kameras mitten hinein in die Turbulenzen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Alle fünf Minuten stirbt in den USA ein Mensch an einer Überdosis. Als Auslöser der Opioid-Epidemie gilt die Einführung des Schmerzmittels Oxy-Contin der Purdue Pharma in den 1990er Jahren.
Die Inhaberfamilie Sackler vermarktet das Medikament jahrelang aggressiv und verharmlost das Suchtpotenzial, indem sie behauptet, das Abhängigkeitsrisiko läge unter einem Prozent. Hunderttausende geraten in die Sucht: für die Sacklers ein Milliardengeschäft.
2012 wird in den USA das Fentanyl-Spray Subsys für Krebspatienten im Endstadium zugelassen. Über ein Betrugssystem vermarktet der Hersteller Insys Therapeutics das Mittel jedoch im großen Stil.
Insys besticht Ärzte und belohnt die Verordnung von Subsys mit hohen Summen. In einem eigens eingerichteten Callcenter geben sich Mitarbeitende von Insys gegenüber Krankenversicherungen als Praxisangestellte aus, um die Versicherer zur Kostenübernahme zu bewegen.
Der Film zeigt, wie aus den einst idealistischen Visionen der Computerpioniere ein milliardenschweres Geschäftsmodell mit Überwachung, Datenhandel und Manipulation geworden ist - und warum viele Menschen heute kaum noch ohne diese Konzerne leben können. "Die gefährlichsten Firmen der Welt - Big Tech" untersucht die Macht globaler Digitalkonzerne. Regisseur Jens Strohschnieder zeigt, wie Daten, Algorithmen und Plattformen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verändern - und wie schwer das noch zu kontrollieren ist.
Algorithmen entscheiden, was wir sehen, denken und wählen. Facebook, Google & Co. verdienen mit Daten nicht nur Geld - sie manipulieren Meinungen und beeinflussen Wahlen. Wie sind Daten zur politischen Waffe geworden? Insider und Whistleblower enthüllen, wie Profile, Emotionen und Ängste gezielt gesteuert werden. Die zweite Folge beleuchtet die politische Dimension der Datenmacht.
Donald Trump ist ein US-Präsident wie keiner vor ihm. Atemlos verfolgt die Welt seine "Politik der Abrissbirne" mit ihren Traditionsbrüchen, Stellungswechseln und Widersprüchen. Das Konzept von "Flood the Zone with Shit", einst ausgerufen von Trump-Flüsterer Steve Bannon, zeigt Wirkung: Öffentlichkeit und Medien kommen nicht mehr hinterher. Die Medien schaffen es schlicht nicht, all die Falschbehauptungen, Gesetzesbrüche und Dummheiten ans Licht zu bringen und zu untersuchen, während die MAGA-Maschinerie weiter nach vorne stürmt.
Alle fünf Minuten stirbt in den USA ein Mensch an einer Überdosis. Als Auslöser der Opioid-Epidemie gilt die Einführung des Schmerzmittels Oxy-Contin der Purdue Pharma in den 1990er Jahren.
2012 wird in den USA das Fentanyl-Spray Subsys für Krebspatienten im Endstadium zugelassen. Über ein Betrugssystem vermarktet der Hersteller Insys Therapeutics das Mittel jedoch im großen Stil.
Insys besticht Ärzte und belohnt die Verordnung von Subsys mit hohen Summen. In einem eigens eingerichteten Callcenter geben sich Mitarbeitende von Insys gegenüber Krankenversicherungen als Praxisangestellte aus, um die Versicherer zur Kostenübernahme zu bewegen.
Am 23. August 1946 wurde aus Rheinland und Westfalen das Land Nordrhein/Westfalen - damals noch mit Schrägstrich. Ein halbes Jahr später kam Lippe dazu. Doch wie lebte es sich in diesem neuen Land? Die erste Folge der Reihe "Unser Land in den 50ern" blickt auf die Jahre, in denen die Menschen an Rhein und Ruhr vor allem mit einem beschäftigt waren: ein neues Leben aufzubauen.
In der zweiten Folge stehen die Jahre 1951 bis Anfang 1954 im Fokus. Politisch gab Adenauer eine klare Richtung vor: Integration und Anerkennung in der westlichen Welt. In Bonn wurden nach Abschluss des Deutschlandvertrages im Jahr 1952 wieder ausländische Staatsgäste empfangen, und Adenauer reiste hinaus in die Welt. Es brummte im jungen Bundesland Nordrhein-Westfalen. 1952 wurde in Dortmund die neu erbaute Westfalenhalle eröffnet, und der NWDR sendete von Köln aus das erste deutsche Nachkriegsfernsehprogramm aus dem gerade neu erbauten Funkhaus.
Niemand hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit ihren sechs Spielern aus NRW auf dem Plan, als sie 1954 zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder bei einer Weltmeisterschaft antrat. In Nordrhein-Westfalen bildeten sich Menschentrauben vor den wenigen Fernsehgeräten, als der Essener Helmut Rahn schließlich im Finale das entscheidende Tor schoss. "Wir sind wieder wer" - das galt auch auf dem internationalen Parkett. Vom Rhein aus stellte Bundeskanzler Konrad Adenauer die Weichen für die Zukunft des Landes.
"Wohlstand für alle!" heißt die Devise Ende der fünfziger Jahre. Konrad Adenauer hatte mit seinem Slogan "Keine Experimente!" das höchste Ergebnis für die Union bei einer Bundestagswahl eingefahren. Mit absoluter Mehrheit konnte er weiterregieren. Sein gleichnamiger ältester Enkel erinnert sich lebhaft an die Zeit, als vom beschaulichen Rhöndorf aus Weltpolitik gemacht wurde.
Immer häufiger setzen Trockenheit und Stürme unseren Wäldern zu. Nur noch jeder fünfte Baum ist gesund. Neuen Wald dorthin bringen, wo die Menschen wohnen: Das will der niederländische Gartenbautechniker Leo von Dalen. In Utrecht setzt er das Konzept eines italienischen Stararchitekten um: klimaresiliente Bäume pflanzen auf Dächern und Fassaden von Häusern.
Um Wohnraum mit Bäumen zu kombinieren, sollen an einem Utrechter Neubau gut 10.000 Sträucher und 360 Bäume an den etwa 100 Meter hohen Gebäudewänden gepflanzt werden: stabil bei Sturm, hitzeresistent und mit Ablaufmöglichkeiten für Wassermassen bei Starkregen.